Baufinanzierung Vergleich: Sinnvoll nur mit identischen Eckdaten bei der Anfrage

Donnerstag, 12. Mai 2011

Baufinanzierung Beratung(Berlin, 12.05.2011) Die Verwirklichung des eigenen Immobilientraums erfordert bei den meisten Bauherren eine adäquate Baufinanzierung. Doch die Unterschiede bei den diversen Angeboten liegen nicht nur bei den Sollzinsen. Vielmehr geht es um die optimal zugeschnittene Baufinanzierung unter Einbeziehung relevanter Eckdaten, die ebenso wichtig sind wie der Zinssatz. Letztendlich nutzt ein günstiger Zinssatz bei einem sonst unflexiblen Finanzierungsvertrag wenig, wenn sich persönliche Verhältnisse ändern.

Wie kann ein sinnvoller Vergleich angestellt werden?

Um das individuell optimale Baufinanzierungsangebot zu finden, sollte sich der angehende Bauherr zunächst Gedanken um die genaue Ausgestaltung seiner Finanzierung machen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die persönliche Vermögens- und Einkommenssituation. Werden z.B. größere Kapitalzuflüsse erwartet (z.B. Lebensversicherungen, Sonderzahlungen etc.)? Ist die derzeitige Einkommenssituation für die nächsten Jahre gleichbleibend einzuschätzen? Existieren Kapitalrücklagen für mögliche außergewöhnliche Belastungen während der Tilgungsphase? Wer nicht genau weiß, welche Belastungen er in Zukunft tragen kann, hat unter Umständen keinen Spielraum mehr wenn einmal ein unerwarteter Kapitalbedarf auftritt. Um Baufinanzierungsangebote sinnvoll vergleichen zu können, sollten die Anfragen bei den unterschiedlichen Anbietern mit gleichlautenden Eckdaten gestellt werden. Insbesondere sollten bei der Anfrage klar definiert werden:
- Darlehenshöhe
- Zinsbindungsfrist
- Tilgungssatz
- Sondertilgungsmöglichkeiten
- Weitere Flexibilisierungswünsche (z.B. Anpassung der Tilgungsrate etc.)
Angebote, die auf identischen Daten fußen können nun verglichen und ggf. nachoptimiert werden. Natürlich muss auch geprüft werden, ob Förderungen in Anspruch genommen werden können.

Warum ist der individuelle Zuschnitt so wichtig?

Einige der Ausgestaltungsmöglichkeiten (insbesondere Vereinbarungen zu flexiblen Anpassungen von Sondertilgungen und Tilgungssätzen) verteuern die Baufinanzierung etwas – das Kreditinstitut erhebt oft einen Zinsaufschlag dafür. Doch trotzdem kann sich dies rechnen: Ändert sich z.B. die Einkommenssituation durch Jobverlust oder Berufswechsel und die monatliche Belastung kann nicht angepasst werden, kann dies im schlimmsten Fall zum Verlust der Immobilie führen. Doch auch der positive Fall, z.B. unerwartete Kapitalzuflüsse und mögliche kostenfreie Sondertilgungen können zur früheren Schuldenfreiheit führen, die sonst nicht oder nur mit zusätzlichen Kosten möglich gewesen wäre. Manche Flexibilisierungsmöglichkeiten bieten die Kreditinstitute nach entsprechender Verhandlung sogar „kostenlos“ (also ohne Zinsaufschlag) an. Wird die geplante Baufinanzierung nicht individualisiert, kann dies erhebliche finanzielle Folgen haben.

Baufinanzierung – Vergleich beim unabhängigen Baufinanzierer

Wichtig für die erfolgreiche Suche nach der passenden und günstigen Baufinanzierung ist das Wissen um die notwendigen Merkmale für die individuelle Anpassung. Außerdem sollten ein Marktüberblick sowie ein breites Basis-Know-how bestehen, damit alle Möglichkeiten ausgereizt werden können. Nicht jeder nun ist ein Fachmann auf diesem Gebiet. Gut beraten ist deshalb der unerfahrene Interessent, sich einen unabhängigen Profi zu suchen, der ihn von Anfang bis Ende unterstützt. Entsprechende Immobilienportale (z.B. Immokredit24.com) bieten ihre Hilfe für den Darlehensnehmer kostenlos und effizient über Internet an. Hier kann der angehende Bauherr in aller Ruhe recherchieren. Er erhält Tipps und Basisinformationen, kann sich unabhängig zur Finanzierung unter Berücksichtigung seiner individuellen Situation beraten lassen und nach einem begleiteten Antrags- und Vergleichshandling die optimale Baufinanzierung abschließen. In den meisten Fällen können die Profis schon vor Antragstellung wichtige Punkte optimieren und die Erfolgsaussichten beurteilen. Dies spart nicht nur Zeit – es spart insbesondere Geld, was bei einer nicht optimierten Vorgehensweise leicht verloren geht.

Fazit

Ein Bauvorhaben soll eigene Immobilienvorstellungen möglichst günstig realisieren und so ein Standbein für die Altersvorsorge bilden. Doch beim Vergleich der Angebote für die Baufinanzierung sollte nicht nur auf den Zinssatz geachtet werden. Entscheidend ist die individuelle Anpassbarkeit der relevanten Eckdaten auf die persönliche Situation. Ein sinnvoller Vergleich ist nur unter Zugrundelegung der entsprechend notwendigen Eckdaten möglich. Dabei ist es grundsätzlich empfehlenswert, sich für die optimale Vertragsgestaltung unabhängige Beratung einzuholen.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Vergleich – Top Baufinanzierer mit solider Beratung

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung-vergleich/baufinanzierungen-vergleichen.html

» Was muss ich bei der Baufinanzierung beachten? – Die wichtigsten Eckdaten der Baufinanzierung

http://www.immokredit24.com/ratgeber/baufinanzierung/was-muss-ich-bei-der-baufinanzierung-beachten.html

Steigende Baugeldzinsen: Was Immobilienbesitzer tun können

Dienstag, 19. April 2011

(München, 19. April 2011) Die jüngst vorgenommene Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank hat die Aufmerksamkeit auch auf die Entwicklung der Baugeldzinsen gelenkt. Zwar schlagen solche Zinsschritte nicht automatisch auf die Baukonditionen durch, doch nach dem stetigen Anstieg in den vergangenen Monaten erwarten die Interhyp-Experten auch bei Immobiliendarlehen weiter nach oben gehende Zinsen. Dieser Aufwärtstrend betrifft aber nicht nur Bauherren und Immobilienkäufer, sondern auch Wohnungs- und Hausbesitzer mit bestehender Finanzierung. Was diese Eigenheimbesitzer tun können, um den steigenden Zinsen nicht tatenlos zu zusehen, hat Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Unterlagen-Check / Zeitpunkt des Darlehensende ermitteln

Zuallererst sollten Immobilienbesitzer die Unterlagen ihres bestehenden Darlehens hervorholen und heraussuchen, wann genau ihre aktuelle Zinsfestschreibung endet. Denn die Zeit vor Ablauf eines Baukredits ist ideal, um die Konditionen und Rahmenbedingungen für die spätere Anschlussfinanzierung neu zu verhandeln und an die vielleicht zwischenzeitlich veränderte Lebenssituation anzupassen.

Bereitstellungszinsfreie Zeit nutzen

Steht das Ende der Zinsfestschreibung in den nächsten sechs Monaten an, sollten Darlehensnehmer sofort beginnen, neue Kreditangebote einzuholen, um noch genügend Zeit für einen objektiven Zinsvergleich zu haben. Auch wenn es noch rund ein Jahr dauert, bis die Sollzinsbindung des Kredits ausläuft, haben Eigenheimbesitzer gute Chancen, ihr Darlehen zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Hintergrund: Einige Finanzinstitute haben den so genannten bereitstellungszinsfreien Zeitraum deutlich erweitert, d.h. der Darlehensnehmer hat bis zu zwölf Monate Zeit, das Darlehen in Anspruch zu nehmen, ohne dass er Gebühren für deren Bereitstellung zahlen muss.

Bis zu 5 Jahre im Voraus Zinsen sichern

Selbst wenn die Sollzinsbindung erst in zwölf bis 60 Monaten endet, kann man jetzt auf Nummer sicher gehen und sich vor möglichen Zinsanstiegen schützen. Das Zauberwort heißt Forward-Darlehen: Der Kunde schließt ein Darlehen ab, dessen Laufzeit in den nächsten fünf Jahren beginnt. Der bisherige Kredit läuft bis zum regulären Ende der Zinsfrist, dann greift das Forward-Darlehen auf Basis der Zinsen von heute. Für das Recht, sich das heutige Zinsniveau für die Zukunft zu sichern, wird ein Konditionsaufschlag erhoben. Das Aufgeld hierfür ist aber gering: Je nach Anbieter und Dauer der Vorlaufzeit wird ein Konditionsaufschlag von rund 0,01 – 0,04 Prozentpunkten pro Monat fällig.

Immobilienfinanzierung mit langfristig günstigen Zinsen sichern – worauf muss geachtet werden?

Donnerstag, 07. April 2011

Immobilienfinanzierung(Berlin, 07.04.2011) Der Traum von der eigenen Behausung ist so alt wie die Menschheit selbst. Die meisten Bauherren oder Immobilienerwerber sind dabei auf eine Immobilienfinanzierung angewiesen, da das angesparte Eigenkapital für das Objekt der Wünsche oft nicht ausreicht. Typische Bindungszeiten für die dann fällig werdenden Zinsen liegen dabei zwischen 5 und 25 Jahren. Die vergleichbar günstigen Annuitätendarlehen sind wegen der langfristigen Zinsbindung und der grundpfandrechtlichen Absicherung des Kreditgebers gut planbar und stellen einen Grundpfeiler beim Erwerb oder bei der Herstellung des Objektes dar. Insbesondere in Niedrigzinsphasen können attraktive Konditionen für eine solche Immobilienfinanzierung mit den Kreditinstituten verhandelt werden.

Die derzeitige Zinssituation

Experten gehen davon aus, dass die Niedrigzinsphase der jüngsten Vergangenheit hinter uns liegt und mit Blick nach vorn eher weiter steigende Zinsen zu erwarten sind. So zeigte sich bereits im 1. Quartal 2011 eine – gerade bei langfristigen Krediten – moderate Erhöhung der Zinssätze. So stiegen beispielsweise die Zinsen für ein Beispielmodell einer Immobilienfinanzierung mit einer Darlehenshöhe von ca. 200.000 Euro bei 1% Tilgung und 60% Beleihungswert im Schnitt um fast ein halbes Prozent im Vergleich zum letzten Quartal 2010. Die Zinsprognose deutet in der nächsten Zukunft auf weiterhin anziehende Zinssätze. Trotzdem sind die Zinsen für ein Darlehen dieser Art im Vergleich zu anderen Darlehensformen günstig. Jedoch sollten Bauherren oder Immobilienkäufer, die sich im Grundsatz bereits entschieden haben, nun möglichst rasch das benötigte Darlehen aufnehmen. Bessere Zeiten sind in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Für Unentschlossene: Lieber weiter Miete zahlen oder jetzt doch die eigene Immobilie finanzieren?

Für die meisten Menschen ist der Erwerb oder der Bau einer eigenen Immobilie eine Entscheidung mit prägnanten Auswirkungen auf das eigene Leben. Prinzipiell sollten daher solche Entscheidungen nicht hektisch, sondern in Ruhe und gut durchdacht getroffen werden. Auch in Erwartung steigender Zinsen (und damit höherer finanzieller Belastungen im Zuge einer Immobilienfinanzierung) macht es keinen Sinn, grundlegende Entscheidungskriterien außer Acht zu lassen – nur, damit man schnell noch günstigere Konditionen verhandeln kann. So ist z.B. von größter Bedeutung, wie hoch das zur Verfügung stehende Eigenkapital ist und ob eine gesicherte Einkommenssituation herrscht. Entspricht das mögliche Objekt wirklich den eigenen Vorstellungen? Können durch Abwarten noch mehr eigene Mittel angespart und weitere mögliche Objekte verglichen werden? Sind momentane Mietbelastung und eine ggf. spätere Belastung aus der Finanzierung nebst laufenden Kosten vergleichbar? Diese Fragen muss jeder für sich beantworten und genau durchrechnen, ob sich der Schritt für ihn lohnt. Nicht vergessen werden darf dabei freilich, dass Aufwendungen für eine Miete prinzipiell „verloren“ sind. Aufwendungen zur Finanzierung einer eigenen Immobilie hingegen dienen der inflationssicheren Altersvorsorge. Ist das Darlehen später einmal getilgt, kann im Alter sogar ohne Miet- oder Zinsbelastung gewohnt werden – es fallen nur noch die laufenden Kosten (z.B. Strom, Wasser etc.) an. Im Falle eines Falles dient das Immobilieneigentum natürlich auch der finanziellen Sicherheit. Dieser Wert ist weniger anfällig für Kapitalmarktschwankungen oder Zinskrisen.

Fazit

Immobilieneigentum dient der Altersvorsorge und ermöglicht das mietfreie Wohnen. Die in den meisten Fällen notwendige Finanzierung sollte gut geplant sein. Auch wenn – wie aktuell – die Zinsen für langfristige Darlehen wieder einen Aufwärtstrend zeigen, sollten solche „einschneidenden“ Entscheidungen nicht hektisch vollzogen werden. Alle wichtigen Entscheidungskriterien (wozu auch z.B. verfügbares Eigenkapital oder die Einkommenssituation etc. gehören) müssen wohldurchdacht werden. Steht die Entscheidung zu Gunsten eines bestimmten Objektes, sollte der Finanzierungsabschluss allerdings nicht zu lange hinausgezögert werden.

Weitere Informationen

» Immobilienfinanzierung – Worauf muss geachtet werden?

http://www.immokredit24.com/immobilienfinanzierung/immobilienfinanzierungen.html

» Immobilienfinanzierung Zinsen – günstige Zinsen sichern

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

Baufinanzierung 2011: Zinsen steigen

Dienstag, 28. Dezember 2010

(München, 28. Dezember 2010) Der anstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Baugeldkonditionen in 2011 zu wagen. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG, analysiert die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen für Baugeld-Konditionen und gibt Tipps, worauf Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr achten sollten.

Rückblick 2010

“Das Jahr 2010 war von der Schuldenkrise in Euroland, der anhaltenden Wirtschaftsschwäche der USA und einer starken Erholung in Asien und gerade auch im exportstarken Deutschland geprägt. Die Notenbanken haben zwar die Leitzinsen auf den historisch tiefen Ständen belassen, mit dem massiven Aufkauf von Staatsanleihen aber auch die Furcht vor Inflation und Währungsverfall geschürt. Das führt seit September zu steigenden Kapitalmarktzinsen und Baugeldkonditionen”, so Haselsteiner und fügt hinzu: “Die Trendwende am Zinsmarkt hat sich damit aus unserer Sicht vollzogen.”

Doch trotz der jüngsten Anstiege gehören die aktuellen Zinssätze mit unter 4,5 Prozent effektiv für lange Laufzeiten zu den niedrigsten der vergangenen 50 Jahre. So kann selbst bei einer Tilgung von 2 Prozent mit einer Monatsrate von 780 Euro ein 15jähriges Darlehen über 150.000 Euro aufgenommen werden. Für einen 200.000 Euro-Kredit fällt eine Rate von 1.040 Euro an.

Ausblick 2011

Zinsexperte Haselsteiner rechnet für 2011 mit tendenziell steigenden Zinsen, da die Notenbanken zunehmend unter Druck stehen werden die Liquiditätshilfen schrittweise aus dem Markt zu nehmen. “Erste Leitzinserhöhungen in der 2. Jahreshälfte könnten das unterstreichen. Während die Defizitländer in Europa weiterhin mit Wachstumsschwierigkeiten kämpfen werden und auch von einer weiteren Zuspitzung des Schuldenkonflikts auszugehen ist, erwarten wir für Deutschland nur Positives. Die strengen Reformen und der Verzicht der letzten zehn Jahre machen sich jetzt bezahlt und haben Deutschland extrem wettbewerbsfähig gemacht. Starkes Wachstum und hohe Beschäftigung sind daher auch die Grundlage für einen anziehenden Immobilienmarkt”, fügt er an. Sein Rat lautet: “Kaufinteressenten sollten nicht zu lange warten, sondern die Gunst der Stunde nutzen, bevor die Preise und die Zinsen zu stark steigen.”

Handlungsempfehlungen 2011

Die ersten Monate des neuen Jahres sollten Bauherren und Immobilienkäufer nutzen, um die Baugeldkonditionen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben. Des Weiteren erlauben die niedrigen Zinsen eine erhöhte Tilgung und damit eine schnellere Schuldenfreiheit.

Darlehensnehmer, die bereits in den eigenen vier Wänden wohnen, sollten im Frühjahr 2011 mit einem unabhängigen Berater klären, wie sie bei ihrer Anschlussfinanzierung ein späteres Zinsanstiegsrisiko vermeiden können. Denn auch wenn die Sollzinsbindung bestehender Baukredite erst in 12 bis 60 Monaten abläuft, können Immobilienbesitzer schon heute von den niedrigen Zinsen profitieren – je nach Vorlaufzeit durch bereitstellungszinsfreie Baukredite oder Forward-Darlehen.