Immobilienkredit: Nutzung der Sondertilgungsoption beim Annuitätendarlehen

Donnerstag, 29. September 2011

Immobilienkredit(Berlin, 26.09.2011) Beim Klassiker der Immobilienfinanzierung – dem Annuitätendarlehen – ist eine besonders hohe Planungssicherheit aufgrund der immer gleich bleibenden Raten aus Tilgung und Zinszahlungen gegeben. Die meisten Verträge beinhalten darüber hinaus die Möglichkeit, Sondertilgungen in begrenzter Höhe kostenfrei (also ohne Vorfälligkeitsentschädigungen) vorzunehmen. Diese Sondertilgungsoption sollte je nach persönlichen Verhältnissen genutzt werden, da hiermit erhebliche Zinseinsparungen und eine schnellere Entschuldung ermöglicht werden. In der Regel wird in den Verträgen eine maximale Summe an möglichen Sondertilgungen per anno angegeben, oftmals kann diese nach Verhandlung mit dem Kreditinstitut auch ohne oder mit sehr geringen Zinsaufschlägen erhöht werden. Das u.a. Beispiel soll verdeutlichen, wie sich die Nutzung der Sondertilgungsoption auf Restschuld und Zinsbelastung auswirken kann.

Nutzung der Sondertilgungsoption am Beispiel

Ausgehend von einem Darlehen über 200.000 Euro Kreditsumme bei einer Zinsbindungsfrist von 15 Jahren zu 4,5% und einem anfänglichen Tilgungssatz von 2% ergibt sich eine monatliche Rate (aus Zins- und Tilgungszahlungen) von 1.083,33 Euro. Am Ende der 15 Jahre steht dann eine Restschuld von ca. 114.529 Euro offen. Über diesen Zeitraum wurden dabei etwa 109.529 Euro an Zinsen bezahlt und nur etwa 85.471 Euro von der Darlehenssumme getilgt. Angenommen, es erfolgt jeweils einmal pro Jahr im Dezember eine Sondertilgung von 3.000 Euro, so beträgt die Restschuld nach den 15 Jahren dann nur noch 51.502 Euro und bis dahin fiel ein gesamter Zinsaufwand von nur noch 91.501 Euro an. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Sondertilgungen einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtbelastung haben, da nach jeder Sonderzahlung die Zinsen neu berechnet werden müssen und der Tilgungsanteil der folgenden monatlichen Raten merklich erhöht wird. Dies trägt dazu bei, dass im obigen Beispiel durch einen gesamten Sondertilgungsaufwand von 45.000 Euro (15 Jahre à jeweils 3.000 Euro) am Ende eine Zinsersparnis von 18.028 Euro und damit eine um 63.028 Euro stark verringerte Restschuld für die Anschlussfinanzierung übrig bleibt.

Schnellere Entschuldung wird oft „verschlafen“

Viele Darlehensnehmer haben sich mit zunehmender Vertragslaufzeit mit den immer gleichen monatlichen Raten arrangiert und lassen den Vertrag quasi im Hintergrund immer weiter laut Tilgungsplan laufen. Per Dauerauftrag wird die monatliche Rate eingezogen und es besteht im Irrglauben vieler Kunden kein Bedarf, sich immer wieder damit zu beschäftigen. Das obige Beispiel zeigt jedoch deutlich, wie viel Sparpotential durch die Nutzung von Sondertilgungsoptionen genutzt werden kann. Das gesparte und damit gewonnene Kapital kann durch keine annähernd sichere Anlageform – sei es Festgeld, Sparbuch oder Termineinlage – erzielt werden. Für die Erzielung höherer Erträge müsste also schon ein risikoreicheres Engagement (z.B. Aktien oder Fonds) eingegangen werden, was aber auch das Risiko eines Verlustes birgt. Es ist demnach sehr sinnvoll, sich bei vorhandenem Kapital (z.B. bei Sonderzahlungen durch den Arbeitgeber, bei Erbschaften oder anderen angesparten Beträgen) mit den Sondertilgungsmöglichkeiten der laufenden Immobilienfinanzierung zu befassen. Die stark verringerte Restschuld kann dann schneller getilgt werden und führt somit zu rascher Entschuldung. Bei häufiger Inanspruchnahme hoher Sondertilgungsoptionen kann es sogar zu niedrigeren monatlichen Raten bzw. einer völligen Entschuldung während der Laufzeit (Zinsbindungsfrist) des Annuitätendarlehens kommen!

Fazit

Die Nutzung von Sondertilgungsoptionen bei Immobilienfinanzierungen enthält enormes Sparpotential. Es lohnt sich, eine entsprechend flexible Vertragsregelung anzustreben und immer wieder während der Laufzeit zu prüfen, ob kostenfreie Sondertilgungen vorgenommen werden können. Beispielrechner, Beratung und Begleitung für die entsprechende Gestaltung von Finanzierungsprojekten können auch im Internet bei spezialisierten Immobilienportalen wie z.B. Immokredit24.com in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – vom Annuitätendarlehen bis zur Zwischenfinanzierung

http://www.immokredit24.com

» Immobilienkredit Sondertilgung – Welche Sondertilgungsoptionen sind optimal

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/sondertilgung.html

Empfohlener Eigenkapitalanteil bei einem Immobilienkredit

Montag, 19. September 2011

Wer eine Baumaßnahme oder den Erwerb von Immobilien plant, hat die Wahl zwischen verschiedenen Kreditinstituten als Darlehensgeber und natürlich verschiedenen Vertragsmodalitäten und den damit zusammenhängenden Konditionen. Neben den Kreditzinsen sind die Darlehenssumme, der Tilgungssatz und die Zinsbindungsfrist wichtige Kriterien zur Auswahl des passenden Kredits. Eine ebenso wichtige Rolle spielt das vorhandene Eigenkapital. Es dient der Begrenzung des Beleihungswertes und erhält die Liquidität des Kreditnehmers. Ein gewisser Teil des freien Kapitals sollte für unvorhergesehene Ereignisse und für die Nebenkosten des Projektes zurückbehalten werden.

Je mehr Eigenkapital hingegen in die Immobilienfinanzierung einbezogen wird, umso weniger Fremdkapital wird benötigt, was den Zinsaufwand erheblich reduziert. Als Faustregel werden mind. 20% bis 30% der benötigten Summe als Eigenkapitalanteil empfohlen. Dies ermöglicht den Kreditinstituten die Abgabe eines günstig konditionierten Angebotes, da neben der Absicherung mittels Grundschuldeintragung nur ein Teil des Objektwertes beliehen wird. Die Aufnahme eines Immobilienkredites mit weniger Eigenkapital führt im Gegenschluss zu höheren Kapitalkosten, da das Risiko für den Kreditgeber steigt. Der Kreditnehmer sollte aber auch einen Teil des angesparten Eigenkapitals zurückbehalten, um Reserven für notwendige zusätzlich entstehende Kosten zu haben. Helfen können hier auch flexible Vertragsbestimmungen, wie ein einfach anpassbarer Tilgungssatz oder großzügige Sondertilgungsregelungen.

Auch die persönliche Einkommenssituation des Darlehensnehmers spielt eine gewichtige Rolle: Ist ein gesichertes Einkommen vorhanden (wie z.B. bei Beamten) kann eine Immobilienfinanzierung auch mit weniger Eigenkapitalanteil gelingen. Ist die Einkommenssituation hingegen ungewiss, sollte der Interessent einen sehr großen Eigenkapitalanteil aufweisen, um nicht später in Zahlungsnöte zu geraten. Der notwendige Eigenkapitalanteil hängt also von vielen Faktoren ab: Neben der persönlichen Einkommenssituation auch vom Objektwert, von den erzielbaren Konditionen (Zinsen, Laufzeiten) sowie von den Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Kreditvertrages.

Wie können Immobilienkredit-Angebote effektiv verglichen werden?

Samstag, 17. September 2011

Die passende Immobilienfinanzierung muss individuell angepasst und finanziell tragbar sein, wobei das Risiko je nach Einkommenssicherheit eher niedrig gehalten werden sollte. Dies ist von entscheidender Bedeutung für jeden Darlehensnehmer, damit die Finanzierung über viele Jahre erfolgreich laufen kann. Vor der Anfrage muss der Finanzierungswillige daher erst einmal festlegen, wie die Eckpunkte für die gewünschte Finanzierung aussehen sollen. Zu diesen Eckpunkten zählen auf jeden Fall die Darlehenssumme (also die Höhe des benötigten Darlehens), die Zinsbindungsfrist, der Tilgungssatz und die gewünschten Vereinbarungen zu Sondertilgungsmöglichkeiten.

Um die  Eckpunkte beim Immobilienkredit festlegen zu können, muss der Interessent sich genauestens über seine finanziellen Verhältnisse (also Höhe des Vermögens / Eigenkapitals, regelmäßiges Einkommen, Sicherheiten etc.) klar werden. Anhand dieser Erhebung können dann die optimalen Größen ermittelt werden, die dann von einem Experten anhand seiner Erfahrung und seines Marktüberblickes optimiert werden sollten. Erst dann sollte eine konzertierte Anfrage an möglichst Anbieter mittels Immobilienkredit Vergleich erfolgen. Nach dem Erhalt der Angebote kann dann aufgrund der identischen Eckdaten bei der Anfrage relativ leicht das günstigste Angebot herausgefiltert werden. Dies schließt freilich Nachverhandlungen bei den einzelnen Kreditinstituten, welche die günstigsten Angebote abgegeben haben, nicht aus. Es sollte bedacht werden, dass schon kleine Unterschiede – z.B. beim Zinssatz – auf die Dauer der Laufzeit und wegen der hohen Darlehenssumme einen großen Unterschied bei der Gesamtbelastung ausmachen können. Diese Strategie kann zusätzlich unterstützt werden durch eine Vorab-Prüfung, z.B. durch einen unabhängigen Kreditvermittler. Fachleute können bereits vor der Abgabe der Anfrage beurteilen, wie die Chancen auf ein möglichst günstiges Angebot anhand der gemachten Angaben stehen und ob das frei verfügbare Kapital für die Belastungen ausreichend ist.

Der optimale Immobilienkredit vor dem Hintergrund steigender Zinsen

Donnerstag, 21. Juli 2011

Aktuell befinden wir uns noch immer in Zeiten günstiger Bauzinsen. Wer also eine Baumaßnahme oder einen Immobilienkauf plant, sollte sich beeilen – denn noch können historisch günstige Konditionen für den notwendigen Immobilienkredit vereinbart werden. Die Fachwelt ist sich sicher, dass in der nahen Zukunft die Zinsen weiter steigen werden, um die Inflationsgefahren einzudämmen. Erste Zinsschritte der Zentralbank sind bereits erfolgt.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem Finanzberater oder mittels der Fachportale im Internet detaillierte Vorabinformationen einzuholen und sich nach den zurzeit herrschenden Konditionen zu erkundigen. Fügt sich ein mögliches Finanzierungskonzept optimal in die eigene Vermögens- und Einkommenssituation ein, steht dem Griff nach der Wunschimmobilie nichts mehr im Wege. Vorsicht ist lediglich dann geboten, wenn kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zur Verfügung steht. Hier muss geprüft werden ob es sinnvoller zu warten, bis mehr Eigenkapital angespart wurde oder ob die aktuelle Einkommenssituation ausreichend stabil und werthaltig genug ist, um eine Finanzierung mit höherer Beleihungsgrenze zu realisieren. Ggf. besteht auch die Möglichkeit, das niedrige Zinsniveau mittels eines Forward-Darlehens zu sichern. Soll die Finanzierung realisiert werden, muss der Interessent schon bei der Anfrage auf jedes Detail achten, z.B.:

  • Wurden alle Förderungskriterien auf Realisierbarkeit geprüft?
  • Sind die Eckdaten der Anfragen auf die individuelle Situation angepasst?
  • Sind genügend finanzielle Spielräume für die Deckung der zu erwartenden Raten plus Nebenkosten und ggf. unvorhergesehene Ausgaben vorhanden?

Die optimale Finanzierung zeichnet sich nicht durch einen möglichst niedrigen Zinssatz aus, sondern auch durch eine hohe Flexibilisierung und Anpassung an die individuelle Vermögens- und Einkommenslage sowie die vorherige Optimierung des Gesamtkonzeptes. Auch vor dem Hintergrund steigender Zinserwartung sollte daher nicht nur auf den Zinssatz geachtet werden.

Immobilienkredit – Die große Auswahl an Finanzierungsmöglichkeiten nutzen

Montag, 04. Juli 2011

Immobilienkredit(Berlin, 04.07.2011) Immobilienkredite gibt es heutzutage in unterschiedlichen Varianten, sodass nahezu jeder Kreditnehmer die Möglichkeit hat, einen exakt auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Immobilienkredit zu finden. Allerdings ist die Suche sehr zeitaufwendig, zumal es eine große Auswahl an Kreditarten und Anbietern gibt.

Breites Angebot an Immobilienkrediten

Wer selbst keine Zeit hat, diese vielen Angebote im Bereich Immobilienkredit miteinander zu vergleichen, für den kommt ein Portal wie Immokredit24.com mit vielen Informationen zu Immobiliendarlehen und zur Baufinanzierung wie gerufen. Immokredit24.com ist kein Anbieter im Sinne eines Kreditgebers oder eines Vermittlers, sondern ein Informationsportal rund um das Thema Immobilienfinanzierungen. Von einem Finanzierungs-Rechner, über ein Kreditlexikon bis hin zu umfassenden Informationen zur Finanzierung von Immobilien wird ein breites Angebot zur Verfügung gestellt. Im Vordergrund steht dabei das Bereitstellen von Informationen, was zum Beispiel auch die Darstellung beinhaltet, welche verschiedenen Formen des Immobilienkredites es mittlerweile gibt. Gerade das Nutzen der „optimalen“ Darlehensart bzw. die Kombination verschiedener Finanzierungsalternativen ist die Grundlage für eine stabile Immobilienfinanzierung.

Annuitätendarlehen – Die Immobiliendarlehen für Jedermann

Als Standardkredit wird im Zuge einer Immobilienfinanzierung das Annuitätendarlehen genutzt, welches von nahezu jeder Universalbank und selbstverständlich auch von Realkreditinstituten (Hypothekenbanken) angeboten wird. Solche Annuitätendarlehen zeichnen sich vor allem durch Standardkonditionen aus, die von der jeweiligen Bank vor allem in Abhängigkeit von der Art der Zinsgestaltung (variabler Zins bzw. Zinsfestschreibung) und der Dauer der Festschreibung festgelegt werden. Auch die Bonität und die gestellten Sicherheiten haben meistens Einfluss auf den Zinssatz. Das Problem besteht allerdings für den Kreditsuchenden darin, dass alleine in Deutschland mehr als 300 Anbieter am Markt sind, die solche und noch weitere Varianten des Hypothekendarlehens anbieten.

Immobilienkredit für Besserverdiener – Das Volltilgerdarlehen

Auf der Webseite Immokredit24.com werden auch sehr spezielle Immobilienkredite vorgestellt, die für den jeweils betroffenen Kreditnehmer-Kreis Vorteile gegenüber den Standarddarlehen aufweisen können. So gibt es beispielsweise eine Auswahl im Bereich Immobilienkredit für Besserverdiener, wie zum Beispiel das Volltilgerdarlehen. Das Volltilgerdarlehen beinhaltet, dass die Darlehenslaufzeit identisch mit der Dauer der Zinsbindung ist. Wird zum Beispiel eine Zinsbindung von 15 Jahren vereinbart, so ist das Darlehen nach diesen 15 Jahren komplett getilgt. Zwar ist die Tilgungsbelastung bei diesen Immobilienkrediten höher als bei „gewöhnlichen“ Annuitätendarlehen mit einer Anfangstilgung von meistens einem Prozent, jedoch hat der Kreditnehmer dafür eine hohe Zins- und Kalkulationssicherheit. Denn da die Laufzeit identisch mit der Zinsbindungsdauer ist, besteht für den Kreditnehmer kein Risiko, dass sich die Zinsen später noch erhöhen könnten.

Das Ratentilgungsdarlehen als weitere Alternative

Während sich der Anteil der Tilgung an der Kreditrate beim Annuitätendarlehen kontinuierlich verändert, nämlich ansteigt, steht mit dem Ratentilgungsdarlehen als weitere Immobilienkredit Variante eine Alternative zur Verfügung, bei welcher die Höhe der Tilgung über die gesamte Laufzeit hinweg nicht verändert wird. Solche Immobilienkredite werden auch als Tilgungsdarlehen bezeichnet und zeichnen sich vorrangig dadurch aus, dass zwar die monatliche Belastung höher als bei Annuitätendarlehen ist, das Darlehen dafür aber auch schneller zurückgezahlt wird. Zudem wird die Belastung kontinuierlich geringer, das die Tilgung zwar gleich bleibt, die Zinsbelastung jedoch aufgrund der Tilgungsverrechnung immer geringer wird.

Immobilienkredit für Rentner – Auch für Rentner gibt es optimale Lösungen

Rentner haben es nach wie vor schwer einen Immobilienkredit zu bekommen, denn die meisten Banken setzen ein bestimmtes Alterslimit bezüglich des Kreditnehmers von meistens 60 Jahren, wenn es um die Neuaufnahme eines Immobilienkredites geht. Informationen zu diesem Thema sind auf Immokredit24.com zu finden. Dennoch gibt es diverse Anbieter, die auch einen Immobilienkredit an Rentner vergeben, denn im Grunde haben Rentner als Kreditnehmer sogar Vorteile. So ist das Einkommen stabil kann nicht mehr wegfallen, wie es bei jedem Arbeitnehmer in Folge einer Kündigung oder der Berufsunfähigkeit der Fall sein kann. Und das im Alter natürlich steigende Todesfallrisiko lässt sich über eine Kreditversicherung abdecken. Zwar wird beim Kredit für Rentner oftmals ein höherer Eigenkapital-Anteil gefordert oder/und die Kreditsumme begrenzt, aber dennoch besteht zumindest die Möglichkeit, auch im Ruhestand noch eine Immobilienfinanzierung durchführen zu können, zum Beispiel für notwendige Sanierungsmaßnahmen.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – Finanzierungsmodelle für Jedermann

http://www.immokredit24.com

» Immobilienkredit Beispielrechnung – Immobilienkredit-Berechnung im Detail

http://www.immokredit24.com/immobilienkredit-beispiel.html

Immobilienrechner – Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Dienstag, 22. März 2011

Die Finanzierung einer Immobilie geht in der Regel über einen sehr langen Zeitraum und manch einem verfolgt die Tilgung des Darlehens fast ein komplettes Leben. Daher sollte im Vorhinein genau geprüft werden, welche individuellen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die erste Frage, die beim Hauskauf bzw. Hausbau immer im Raum steht heißt: „Wie viel kann ich mir leisten!“. Eine wohl berechtigte Frage, die genau beantwortet werden sollte, den man möchte ja nicht zur Geißel seiner eigenen Immobilie werden.

Eine Immobiliefinanzierung ist grundsätzlich individuell zu betrachten, daher helfen die schönsten Bauzins-Tabellen nichts, wenn nicht die vollständigen Eckdaten wie beispielsweise die Höhe des Eigenkapitals, die Sollzinsbildung, mögliche Sondertilgungen und Optionen, Tilgungshöhe und Tilgungsart u.a. der Finanzierung geklärt sind.

Alle oben genannten Eckdaten können mit dem Immobilienrechner nicht berücksichtigt werden, jedoch bekommt man einen ersten Eindruck wie die Berechnung eines Immobilienkredites erfolgt und hat Einsicht in einen möglichen Tilgungsplan, der zeigt wie lange die Finanzierung der Immobilie andauern könnte oder wie hoch die Restschuld nach Ende der Sollzinsbindung ist. Außerdem bekommt man ein Gefühl dafür in wiefern verschiedene Eckdaten wie beispielsweise der Sollzins, die Zinsbindungsfrist oder der Tilgungssatz den gesamten Tilgungsplan beeinflussen.

Ein weiterer effektiver Baufinanzierungsrechner ist beispielsweise der Haushaltsrechner, der eine anonyme Berechnung der Ein- und Ausgabenseite erlaubt und hilft den max. verfügbaren Betrag für die Baufinanzierung zu ermitteln. Dieser Betrag gibt Aufschluss darüber wie viel Haus man sich leisten kann! Oder der Volltilgungsrechner, der eine Vorab-Kalkulation Ihres Darlehens ermöglicht. Wenn man eine feste Vorstellung über die Finanzierung hat und renau weiß, wann dieses getilgt sein soll, dann kann man mithilfe des Volltilgungsrechners den anfänglichen Tilgungssatz sowie die monatliche Rate ermitteln.

Kredit in verschiedenen Formen

Montag, 29. März 2010

Kredit ist ein Begriff der Geldleihe, bei dem ein Kreditgeber (Gläubiger) einem Kreditnehmer Geld leiht und darauf vertraut, dass dieses vereinbarungsgemäß zurückbezahlt wird. Im Moment der Geldüberlassung gibt der Kreditgeber die Verfügungsgewalt über das Geld auf. Außerdem geht er mit einer Kreditvergabe ein so genanntes Adressausfallrisiko ein. Das Adressausfallrisiko ist das Risiko, dass der Kreditnehmer seine Schulden nicht zurückbezahlen kann. Hierfür verlangt der Kreditgeber eine Prämie in Form von Zinsen, die ihn für das Eingehen von Risiken und für die Aufgabe der Verfügungsgewalt über das Geld entschädigen. Die Kreditvergabe in der modernen Wirtschaft wurde weitgehend von den Kreditinstituten übernommen. Die Banken haben die Methode der Kreditvergabe weitgehend standardisiert und bestimmte interne Richtlinien hierfür entwickelt. Der Gesetzgeber hat auch einen Rechtsrahmen in Form von verschiedenen Gesetzen für die Kreditvergabe geschaffen (BGB). Die Kreditvergabe kann natürlich auch privat, d.h. unter zwei natürlichen Personen erfolgen. Doch auf diesem Wege wird ein verschwindend geringer Anteil der gesamten Kreditvergabe in einer Volkswirtschaft abgewickelt. Ein Kredit wird für verschiedene Personenkreise und Zwecke seitens der Banken zur Verfügung gestellt. Neben den Unternehmenskrediten für Investitionen werden auch zahlreiche Kredite an Verbraucher vergeben. Die wichtigsten Kredite im Verbraucherbereich sind Konsumentenkredite, Immobilienkredite und Kontokorrentkredite. Konsumentenkredite sind meistens Ratenkredite, die für Konsumgüter vergeben werden. Bereits mit einer geringeren monatlichen Belastung kann sich ein Verbraucher die Güter anschaffen, für die er ansonsten jahrelang sparen müsste. Kontokorrentkredite werden ohne feste Rückzahlungsvereinbarung vergeben. Hier wird auf dem Girokonto ein Verfügungsrahmen eingeräumt, der ca. 3 Monatsgehälter beträgt. Dieser Rahmen ist der mögliche Verfügungsrahmen des Verbrauchers. Anzumerken ist, dass ein Kontokorrentkredit die teuerste Kreditform ist. Ein Immobilienkredit wird für Anschaffung, Umbau oder Modernisierung der Immobilienobjekte vergeben. Unabhängig von dem Kreditzweck ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Krediten erforderlich.

Vorsicht im Zinstief

Dienstag, 09. März 2010

(München, 9. März 2010) Wie die aktuelle Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 ergab, gehören für 40 Prozent der deutschen Immobilieninteressenten die sehr niedrigen Baugeldzinsen zu den Top-3-Motiven für den Eigenheimerwerb. “So erfreulich die Niedrigzinsen auch sind: Bauherren und Immobilienkäufer sollten im Zinstief unbedingt auf eine erhöhte Tilgung achten – sonst kann sich die Entschuldung um Jahrzehnte hinauszögern“, weiß Robert Haselsteiner, Gründer und Zinsexperte der Interhyp AG.

Generell gilt bei klassischen Annuitätendarlehen die Regel: Je günstiger die Zinsen, desto länger die Gesamtlaufzeit. Darlehensnehmer benötigen in einem Zinsumfeld von 6 Prozent rund 30 Jahre, um ein Darlehen mit einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent vollständig zurückzuzahlen. Bei einem Zinsniveau von 4 Prozent bedarf es beim gleichen Tilgungssatz bereits rund 40 Jahre bis zur Schuldenfreiheit.

Hintergrund der erhöhten Laufzeit ist die gleichbleibende Rate eines Annuitätendarlehens, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Bei niedrigen Zinsen reduziert sich der Zinsanteil langsamer – und dadurch steigt auch der Tilgungsanteil weniger schnell als bei höheren Zinsen.

“In einem Zinsumfeld wie dem derzeitigen, das 10jährige Darlehen zu 3,7 Prozent möglich macht, sollte die Tilgung mindestens 2 Prozent betragen, um in einem überschaubaren Zeitraum von rund 25 Jahren schuldenfrei zu sein”, rät Haselsteiner und fügt hinzu: “Allein seit Mitte 2009 sind die Bestkonditionen für 10-Jahres-Darlehen um 70 Basispunkte nach unten gegangen. Dieser Zinsvorteil sollte unbedingt in die höhere Tilgung – und damit schnelleren Schuldenabbau – gesteckt werden.” Haselsteiner rechnet vor: Bei einem 100.000 Euro-Darlehen mit einprozentiger Tilgung betrug die monatliche Kreditrate im Sommer vergangenen Jahres 438 Euro und die gesamte Darlehenslaufzeit 39 Jahre. Durch den Zinsrückgang kann ein Immobilienkäufer heute bei gleicher Monatsrate eine Tilgung von 1,7 Prozent vereinbaren und so mehr als sieben Jahre früher komplett entschuldet sein.