Immobilienkredit ohne Eigenkapital: Realistische Einschätzung der Kapitaldienstfähigkeit ist zwingend erforderlich

Montag, 16. Januar 2012

Immobilienkredit ohne Eigenkapital(Berlin, 16.01.2012) Die aktuell günstigen Zinskonditionen am Kreditmarkt lassen auch Immobilienkredite mit wenig oder keinem Eigenkapital attraktiv erscheinen. Der von Experten empfohlene Eigenkapitalstock von mind. 20 bis 30 Prozent kann oftmals – insbesondere von jüngeren Immobilieninteressenten – nicht aufgebracht werden. Doch günstige Zinsen bedeuten nicht unbedingt zwangsläufig, dass die Finanzierung auch mit weniger oder keinem Eigenkapital problemlos bedient werden kann. Den hohen Beleihungsauslauf und das damit verbundene erhöhte Risiko eines Rückzahlungsausfalles lassen sich die Kreditinstitute durch Aufschläge gut bezahlen. Ein Immobilienkredit ohne Eigenkapital ist daher längst nicht für jede Einkommensgruppe geeignet.

Grundlagen und Voraussetzungen

Immobilienkredite ohne Eigenkapital – sogenannte Vollfinanzierungen – werden von einer zunehmenden Anzahl von Kreditinstituten angeboten. Diese reagieren damit auf eine nach wie vor rege Nachfrage von Kreditinteressenten, die Ihre neue Immobilie ohne lange Ansparzeiten möglichst rasch erwerben möchten. Besonders für junge Familien erscheinen die eigenen vier Wände eine geeignete Alternative zu hohen Mietzahlungen und eingeschränktem Wohnraum. Finanzierungen sind hierbei zu 90% des Immobilienwertes, zu 100% oder – bei einigen wenigen Anbietern – sogar darüber hinaus möglich. So kann ggf. gleich eine Möbelausstattung mitfinanziert werden. Voraussetzung für diese Wunscherfüllung ist allerdings, dass der Kreditnehmer neben der Sicherheit der Immobilie (durch Grundschuldeintragung) selbst, ein entsprechend hohes und möglichst sicheres Einkommen bezieht. Hilfreich sind ebenfalls weitere Sicherheiten, z.B. zusätzliche Kreditnehmer mit weiteren Einkommensbezügen. Das Kreditinstitut wird für Vollfinanzierungen einen entsprechenden Zinsaufschlag verlangen, da ein erhöhtes Rückzahlungsrisiko im Vergleich zu „normalen“ Annuitätendarlehen (mit üblichem Beleihungsauslauf von etwa 60%) besteht.

Die aktuelle Situation bietet die Chance auf eine günstige Finanzierung

Angesichts der derzeitigen Zinssituation am Kapitalmarkt sind historisch günstige Immobilienfinanzierungen realisierbar. Viele Immobilieninteressenten werden sich deshalb fragen, warum nicht gleich eine Finanzierung zu günstigen Konditionen fixieren, wenn später trotz eines höheren Eigenkapitalanteils durch wieder anziehende Zinsen am Kapitalmarkt keine günstigere Finanzierung möglich ist. Zudem kommt der Interessent so schneller zur eigenen Immobilie und läuft nicht Gefahr, im Zuge einer ggf. anziehenden inflationären Entwicklung noch tiefer in die Tasche greifen zu müssen. Doch trotz dieser vorteilhaften Situation sollte vor einer Finanzierungsanfrage ein sehr genaues Augenmerk auf die individuelle Einkommens- und Vermögenslage gerichtet werden: Reicht das vorhandene Einkommen wirklich aus, um den Zahlungsverpflichtungen aus der Finanzierung nachzukommen und trotzdem noch eine Rücklage für unvorhergesehene Ereignisse zu bilden? Gerade bei Vollfinanzierungen fallen aufgrund der relativ hohen Darlehenssummen meist vergleichsweise hohe monatliche Zahlungen an, die mit einem durchschnittlichen Einkommen nicht problemlos geschultert werden können. Ist das Einkommen zudem nicht wirklich sicher (z.B. bei Angestellten mit befristeten Arbeitsverträgen), ist das Risiko einer Vollfinanzierung viel zu hoch. Bei unzureichender Kapitaldienstfähigkeit (also ungenügender Rückzahlungsfähigkeit der Kreditraten aus Tilgung und Zinsen ohne die Verwertung von Sicherheiten) wird die Bank schon aus Eigeninteresse eine Kreditgewährung ablehnen. Vor der Antragstellung sollte sich der Interessent daher eines professionellen Beraters (möglich z.B. über ein Immobilienportal im Internet wie Immokredit24.com) bedienen und mit ihm gemeinsam die Möglichkeiten und Voraussetzungen prüfen.

Fazit

Trotz eines derzeit extrem günstigen Zinsumfeldes sollten die persönlichen Voraussetzungen für eine ins Auge gefasste Vollfinanzierung detailliert geprüft und reell eingeschätzt werden. Das Risiko ist tendenziell viel höher als bei einem regulären Annuitätendarlehen, da fehlendes Eigenkapital ggf. zu Rückzahlungsproblemen führen kann und damit das ganze Projekt gefährdet. Neben der hinreichenden analytischen Betrachtung der eigenen Situation ist es empfehlenswert, mit einem professionellen Berater (z.B. über das Immobilienportal www.Immmokredit24.com) die Voraussetzungen für eine Vollfinanzierung zu prüfen. Hier kann auch gleich das günstigste Angebot aus den möglichen Anbietern einer Vollfinanzierung eruiert werden.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit ohne Eigenkapital

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/baufinanzierung-ohne-eigenkapital.html

» Sicherheiten bei Vollfinanzierung ohne Bausparvertrag und ohne Eigenkapital

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/sicherheiten-bei-baufinanzierung-ohne-eigenkapital.html

Baufinanzierung: Vergleich der verschiedenen Varianten essentiell für die individuelle Optimierung

Freitag, 25. November 2011

Baufinanzierung Vergleich Varianten (Berlin, 25.11.2011) Die individuelle passende Baufinanzierung zu finden, kann entscheidend sein für das Gelingen des gesamten Vorhabens – auf jeden Fall aber bedeutet es, finanziell möglichst flexibel zu bleiben und dabei so viel Geld wie möglich zu sparen. Die Suche nach der passenden Variante kann sich dabei recht aufwändig gestalten: So gibt es diverse Finanzierungsformen und unterschiedliche Möglichkeiten zur Vertragsgestaltung. Unabdingbar ist daher eine rechtzeitige und eingehende Information über die verschiedenen möglichen Darlehensvarianten und deren Bedeutung für die eigene Situation. Die gängigen Finanzierungsformen und für wen diese geeignet sind, soll hier dargestellt werden.

Welche gängigen Darlehensvarianten können unterschieden werden?

Abhängig von den persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen kann der angehende Immobilieneigentümer zwischen verschiedenen Finanzierungsvarianten wählen, die für eine Immobilienfinanzierung in Frage kommen. Die mit Abstand am häufigsten beanspruchte Finanzierung stellt das herkömmliche Annuitätendarlehen dar. Diese Finanzierungsform ist für viele Darlehensnehmer gut geeignet, da eine exzellente Planbarkeit durch die immer gleich bleibenden Raten gegeben ist. Nachteile: Für die gute Konditionierung eines Annuitätendarlehens ist ein Eigenkapitalanteil von mindestens 20% sinnvoll. Nach Ablauf der vereinbarten Zinsbindungsfrist bleibt außerdem in den meisten Fällen ein recht hoher Darlehensbetrag übrig, der dann mit einer Anschlussfinanzierung weitergeführt werden muss. Ganz anders sieht dies bei einem sog. Volltilger-Darlehen aus: Hier muss das Darlehen über die vereinbarte Laufzeit komplett getilgt werden. Da die möglichen Laufzeiten im Vergleich zum herkömmlichen Annuitätendarlehen kürzer ausgelegt sind, bedeutet dies eine recht hohe monatliche Belastung durch die merklich höhere Tilgungsleistung. Die Eignung dieser Variante beschränkt sich daher auf entsprechend einkommensstarke Darlehensnehmer. Nachteile: Flexibilisierungen wie die Anpassung des Tilgungssatzes oder Sondertilgungen sind ausgeschlossen.

Eine beliebte Sonderform sind tilgungsfreie Darlehen mit Festzins. Hier werden während der Laufzeit nur die (über eine bestimmte Laufzeit fixierten) Zinsen gezahlt, die Tilgung erfolgt erst am Laufzeitende. Die Tilgung kann so z.B. aus der Ablaufleistung einer Lebensversicherung oder eines Sparvertrages erfolgen. Diese Variante ist geeignet für Darlehensnehmer, die auf eine niedrige regelmäßige Belastung Wert legen und ggf. vorhandene Sparverträge etc. unterhalten. Nachteil: Da über einen relativ langen Zeitraum keine Tilgung erfolgt, werden überproportional viele Zinskosten fällig, da der Zinssatz auf die gesamte Darlehenssumme berechnet wird.

Darlehensvarianten über Bausparkassen

Im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb werden auch immer wieder die Angebote der Bausparkassen thematisiert. Hier ist in erster Linie der klassische Bausparvertrag zu nennen, welcher seine Attraktivität insbesondere aus den möglichen Zuschüssen wie Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage und vermögenswirksamen Leistungen bezieht. Das Prinzip beruht auf einem Sparvertrag, der über eine mehrjährige Laufzeit bespart und verzinst wird, bis er „zuteilungsreif“ gestellt wird. Sodann besteht die Möglichkeit der Inanspruchnahme eines vergünstigten Darlehens gemäß den vereinbarten Vertragsbedingungen. Die Tilgung des Bauspardarlehens während der Darlehensphase ist flexibel gestaltbar und ist daher besonders für Darlehensnehmer mit viel Geduld (lange Ansparphase und kein vorab bekannter definitiver Zeitpunkt der Zuteilungsreife) und kleineren Einkommen geeignet. Nachteile: Die Darlehenssummen sind oft sehr begrenzt, die Guthabenverzinsung während der Sparphase verhältnismäßig niedrig und es kann kein genauer Zeitpunkt für die Auszahlung der Darlehenssumme genannt werden. Für Darlehensnehmer, die es eiliger haben und die Darlehensmittel sofort benötigen, bieten die Bausparkassen das sog. Voraus-Bauspardarlehen an. Die sofort ausgezahlten Darlehensmittel werden hier mittels eines gekoppelten Bausparvertrages getilgt und während der Laufzeit fallen zusätzlich zu den Sparraten die Darlehenszinsen an. Der Nachteil liegt hier wiederum in den relativ niedrigen Guthabenzinsen des Bausparteiles sowie den hohen Zinskosten für das Darlehen, weil eine Tilgung erst mit Erreichen der Zuteilungsreife erfolgt.

Ein Baufinanzierungsvergleich sollte auch in Niedrigzinsphasen stattfinden

Das derzeitige Rekordzinstief lässt Baufinanzierungen augenscheinlich extrem attraktiv erscheinen. Dies stimmt nur zum Teil – denn ohne eine individuelle Abstimmung auf die persönliche Finanzsituation kann jedes auch noch so günstig konditionierte Finanzierungsangebot zum finanziellen Fiasko werden. Die Rückzahlungsbelastungen aus Zinsen und Tilgungen müssen den finanziellen Möglichkeiten angepasst werden, um eine ausreichende Kapitaldienstfähigkeit zu erreichen. Ist dann die passende Finanzierungsform gefunden, müssen die Angebote der unterschiedlichen Kreditinstitute miteinander verglichen werden. Diese Vorgehensweise kann gerade bei einer ungünstigen Entwicklung der Einkommensverhältnisse oder bei unvorhergesehenen Ereignissen das Zünglein an der Waage zum Erfolg der Finanzierung sein. Wer dann flexibel reagieren kann, kann die Finanzierung trotz allem weiterführen. Ergo: Vergleichen lohnt sich immer!

Fazit

Die optimale Baufinanzierung sollte eine Darlehensvariante sein, die zu den individuellen persönlichen Verhältnissen passt. Der Darlehensnehmer muss sich daher vorab ausgiebig über die verschiedenen Varianten informieren und anschließend die Offerten der Kreditinstitute ausgiebig miteinander vergleichen.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Varianten – Welche Darlehensvariante ist die Richtige?

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung.html

» Baufinanzierung Vergleich – Gegenüberstellung und Bewertung von Finanzierungsangeboten

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung-vergleich/baufinanzierungen-vergleichen.html

Wann ist der optimale Zeitpunkt für den Abschluss eines Immobilienkredits?

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Aktuell herrschen noch immer historisch günstige Zinskonditionen für Immobilienkredite. Man sollte also meinen, jetzt und sofort wäre der optimale Zeitpunkt für einen Immobilienkredit – damit endlich der Traum von der eigenen Immobilie Wirklichkeit wird. Dies stimmt nur bedingt. Wer schon lange den Traum hegt, sich eine eigene Immobilie zu beschaffen (egal ob als Neubau oder Kauf) hat aktuell noch die Möglichkeit, die passende Finanzierung zu günstigen Konditionen zu erhaschen. Doch der angehende Immobilieneigentümer sollte nicht ausschließlich auf die Marktkonditionen und die aktuelle Zinslage schielen. Wichtig für die Beurteilung der Situation sind ebenfalls die eigene Einkommenslage (wie sicher ist die Höhe des eigenen Einkommens?), die Aussichten bzgl. der Lebensstabilität (sind größere Veränderungen zu erwarten wie z.B. Arbeitsplatz- oder Wohnortwechsel?) und die Vermögenslage (wie viel freies Eigenkapital ist vorhanden?).

Nur wenn alle Punkte analysiert und die notwendige Deckung der entstehenden Verbindlichkeiten aus dem geplanten Immobilienkredit sichergestellt ist, sollte der Interessent eine entsprechend Anfrageaktion starten. Eine Überlegung kann auch sein, das aktuell niedrige Zinsniveau mittels eines Forward-Darlehens „einzufrieren“ und so etwas Zeit für die weitere Ansparung von Eigenkapital zu gewinnen. Die Kreditaufnahme ohne einen Eigenkapitalanteil von mindestens 20% bis 30% kann in der Regel nur in Ausnahmefällen empfohlen werden, z.B. wenn die individuelle Einkommenslage überdurchschnittlich sicher und ausreichend hoch ist. Letztlich muss jeder Interessent selbst entscheiden, ob der richtige Zeitpunkt für einen Immobilienkredit für ihn gekommen ist – doch sollte er nicht auf die fachkundige Hilfe von Profis verzichten. Diese kann er sich neben den Fachportalen im Internet oder bei einem professionellen Finanzberater holen.

Immobilienkredit: Nutzung der Sondertilgungsoption beim Annuitätendarlehen

Donnerstag, 29. September 2011

Immobilienkredit(Berlin, 26.09.2011) Beim Klassiker der Immobilienfinanzierung – dem Annuitätendarlehen – ist eine besonders hohe Planungssicherheit aufgrund der immer gleich bleibenden Raten aus Tilgung und Zinszahlungen gegeben. Die meisten Verträge beinhalten darüber hinaus die Möglichkeit, Sondertilgungen in begrenzter Höhe kostenfrei (also ohne Vorfälligkeitsentschädigungen) vorzunehmen. Diese Sondertilgungsoption sollte je nach persönlichen Verhältnissen genutzt werden, da hiermit erhebliche Zinseinsparungen und eine schnellere Entschuldung ermöglicht werden. In der Regel wird in den Verträgen eine maximale Summe an möglichen Sondertilgungen per anno angegeben, oftmals kann diese nach Verhandlung mit dem Kreditinstitut auch ohne oder mit sehr geringen Zinsaufschlägen erhöht werden. Das u.a. Beispiel soll verdeutlichen, wie sich die Nutzung der Sondertilgungsoption auf Restschuld und Zinsbelastung auswirken kann.

Nutzung der Sondertilgungsoption am Beispiel

Ausgehend von einem Darlehen über 200.000 Euro Kreditsumme bei einer Zinsbindungsfrist von 15 Jahren zu 4,5% und einem anfänglichen Tilgungssatz von 2% ergibt sich eine monatliche Rate (aus Zins- und Tilgungszahlungen) von 1.083,33 Euro. Am Ende der 15 Jahre steht dann eine Restschuld von ca. 114.529 Euro offen. Über diesen Zeitraum wurden dabei etwa 109.529 Euro an Zinsen bezahlt und nur etwa 85.471 Euro von der Darlehenssumme getilgt. Angenommen, es erfolgt jeweils einmal pro Jahr im Dezember eine Sondertilgung von 3.000 Euro, so beträgt die Restschuld nach den 15 Jahren dann nur noch 51.502 Euro und bis dahin fiel ein gesamter Zinsaufwand von nur noch 91.501 Euro an. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Sondertilgungen einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtbelastung haben, da nach jeder Sonderzahlung die Zinsen neu berechnet werden müssen und der Tilgungsanteil der folgenden monatlichen Raten merklich erhöht wird. Dies trägt dazu bei, dass im obigen Beispiel durch einen gesamten Sondertilgungsaufwand von 45.000 Euro (15 Jahre à jeweils 3.000 Euro) am Ende eine Zinsersparnis von 18.028 Euro und damit eine um 63.028 Euro stark verringerte Restschuld für die Anschlussfinanzierung übrig bleibt.

Schnellere Entschuldung wird oft „verschlafen“

Viele Darlehensnehmer haben sich mit zunehmender Vertragslaufzeit mit den immer gleichen monatlichen Raten arrangiert und lassen den Vertrag quasi im Hintergrund immer weiter laut Tilgungsplan laufen. Per Dauerauftrag wird die monatliche Rate eingezogen und es besteht im Irrglauben vieler Kunden kein Bedarf, sich immer wieder damit zu beschäftigen. Das obige Beispiel zeigt jedoch deutlich, wie viel Sparpotential durch die Nutzung von Sondertilgungsoptionen genutzt werden kann. Das gesparte und damit gewonnene Kapital kann durch keine annähernd sichere Anlageform – sei es Festgeld, Sparbuch oder Termineinlage – erzielt werden. Für die Erzielung höherer Erträge müsste also schon ein risikoreicheres Engagement (z.B. Aktien oder Fonds) eingegangen werden, was aber auch das Risiko eines Verlustes birgt. Es ist demnach sehr sinnvoll, sich bei vorhandenem Kapital (z.B. bei Sonderzahlungen durch den Arbeitgeber, bei Erbschaften oder anderen angesparten Beträgen) mit den Sondertilgungsmöglichkeiten der laufenden Immobilienfinanzierung zu befassen. Die stark verringerte Restschuld kann dann schneller getilgt werden und führt somit zu rascher Entschuldung. Bei häufiger Inanspruchnahme hoher Sondertilgungsoptionen kann es sogar zu niedrigeren monatlichen Raten bzw. einer völligen Entschuldung während der Laufzeit (Zinsbindungsfrist) des Annuitätendarlehens kommen!

Fazit

Die Nutzung von Sondertilgungsoptionen bei Immobilienfinanzierungen enthält enormes Sparpotential. Es lohnt sich, eine entsprechend flexible Vertragsregelung anzustreben und immer wieder während der Laufzeit zu prüfen, ob kostenfreie Sondertilgungen vorgenommen werden können. Beispielrechner, Beratung und Begleitung für die entsprechende Gestaltung von Finanzierungsprojekten können auch im Internet bei spezialisierten Immobilienportalen wie z.B. Immokredit24.com in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – vom Annuitätendarlehen bis zur Zwischenfinanzierung

http://www.immokredit24.com

» Immobilienkredit Sondertilgung – Welche Sondertilgungsoptionen sind optimal

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/sondertilgung.html

Empfohlener Eigenkapitalanteil bei einem Immobilienkredit

Montag, 19. September 2011

Wer eine Baumaßnahme oder den Erwerb von Immobilien plant, hat die Wahl zwischen verschiedenen Kreditinstituten als Darlehensgeber und natürlich verschiedenen Vertragsmodalitäten und den damit zusammenhängenden Konditionen. Neben den Kreditzinsen sind die Darlehenssumme, der Tilgungssatz und die Zinsbindungsfrist wichtige Kriterien zur Auswahl des passenden Kredits. Eine ebenso wichtige Rolle spielt das vorhandene Eigenkapital. Es dient der Begrenzung des Beleihungswertes und erhält die Liquidität des Kreditnehmers. Ein gewisser Teil des freien Kapitals sollte für unvorhergesehene Ereignisse und für die Nebenkosten des Projektes zurückbehalten werden.

Je mehr Eigenkapital hingegen in die Immobilienfinanzierung einbezogen wird, umso weniger Fremdkapital wird benötigt, was den Zinsaufwand erheblich reduziert. Als Faustregel werden mind. 20% bis 30% der benötigten Summe als Eigenkapitalanteil empfohlen. Dies ermöglicht den Kreditinstituten die Abgabe eines günstig konditionierten Angebotes, da neben der Absicherung mittels Grundschuldeintragung nur ein Teil des Objektwertes beliehen wird. Die Aufnahme eines Immobilienkredites mit weniger Eigenkapital führt im Gegenschluss zu höheren Kapitalkosten, da das Risiko für den Kreditgeber steigt. Der Kreditnehmer sollte aber auch einen Teil des angesparten Eigenkapitals zurückbehalten, um Reserven für notwendige zusätzlich entstehende Kosten zu haben. Helfen können hier auch flexible Vertragsbestimmungen, wie ein einfach anpassbarer Tilgungssatz oder großzügige Sondertilgungsregelungen.

Auch die persönliche Einkommenssituation des Darlehensnehmers spielt eine gewichtige Rolle: Ist ein gesichertes Einkommen vorhanden (wie z.B. bei Beamten) kann eine Immobilienfinanzierung auch mit weniger Eigenkapitalanteil gelingen. Ist die Einkommenssituation hingegen ungewiss, sollte der Interessent einen sehr großen Eigenkapitalanteil aufweisen, um nicht später in Zahlungsnöte zu geraten. Der notwendige Eigenkapitalanteil hängt also von vielen Faktoren ab: Neben der persönlichen Einkommenssituation auch vom Objektwert, von den erzielbaren Konditionen (Zinsen, Laufzeiten) sowie von den Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Kreditvertrages.

Wie können Immobilienkredit-Angebote effektiv verglichen werden?

Samstag, 17. September 2011

Die passende Immobilienfinanzierung muss individuell angepasst und finanziell tragbar sein, wobei das Risiko je nach Einkommenssicherheit eher niedrig gehalten werden sollte. Dies ist von entscheidender Bedeutung für jeden Darlehensnehmer, damit die Finanzierung über viele Jahre erfolgreich laufen kann. Vor der Anfrage muss der Finanzierungswillige daher erst einmal festlegen, wie die Eckpunkte für die gewünschte Finanzierung aussehen sollen. Zu diesen Eckpunkten zählen auf jeden Fall die Darlehenssumme (also die Höhe des benötigten Darlehens), die Zinsbindungsfrist, der Tilgungssatz und die gewünschten Vereinbarungen zu Sondertilgungsmöglichkeiten.

Um die  Eckpunkte beim Immobilienkredit festlegen zu können, muss der Interessent sich genauestens über seine finanziellen Verhältnisse (also Höhe des Vermögens / Eigenkapitals, regelmäßiges Einkommen, Sicherheiten etc.) klar werden. Anhand dieser Erhebung können dann die optimalen Größen ermittelt werden, die dann von einem Experten anhand seiner Erfahrung und seines Marktüberblickes optimiert werden sollten. Erst dann sollte eine konzertierte Anfrage an möglichst Anbieter mittels Immobilienkredit Vergleich erfolgen. Nach dem Erhalt der Angebote kann dann aufgrund der identischen Eckdaten bei der Anfrage relativ leicht das günstigste Angebot herausgefiltert werden. Dies schließt freilich Nachverhandlungen bei den einzelnen Kreditinstituten, welche die günstigsten Angebote abgegeben haben, nicht aus. Es sollte bedacht werden, dass schon kleine Unterschiede – z.B. beim Zinssatz – auf die Dauer der Laufzeit und wegen der hohen Darlehenssumme einen großen Unterschied bei der Gesamtbelastung ausmachen können. Diese Strategie kann zusätzlich unterstützt werden durch eine Vorab-Prüfung, z.B. durch einen unabhängigen Kreditvermittler. Fachleute können bereits vor der Abgabe der Anfrage beurteilen, wie die Chancen auf ein möglichst günstiges Angebot anhand der gemachten Angaben stehen und ob das frei verfügbare Kapital für die Belastungen ausreichend ist.

Der optimale Immobilienkredit vor dem Hintergrund steigender Zinsen

Donnerstag, 21. Juli 2011

Aktuell befinden wir uns noch immer in Zeiten günstiger Bauzinsen. Wer also eine Baumaßnahme oder einen Immobilienkauf plant, sollte sich beeilen – denn noch können historisch günstige Konditionen für den notwendigen Immobilienkredit vereinbart werden. Die Fachwelt ist sich sicher, dass in der nahen Zukunft die Zinsen weiter steigen werden, um die Inflationsgefahren einzudämmen. Erste Zinsschritte der Zentralbank sind bereits erfolgt.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um mit einem Finanzberater oder mittels der Fachportale im Internet detaillierte Vorabinformationen einzuholen und sich nach den zurzeit herrschenden Konditionen zu erkundigen. Fügt sich ein mögliches Finanzierungskonzept optimal in die eigene Vermögens- und Einkommenssituation ein, steht dem Griff nach der Wunschimmobilie nichts mehr im Wege. Vorsicht ist lediglich dann geboten, wenn kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zur Verfügung steht. Hier muss geprüft werden ob es sinnvoller zu warten, bis mehr Eigenkapital angespart wurde oder ob die aktuelle Einkommenssituation ausreichend stabil und werthaltig genug ist, um eine Finanzierung mit höherer Beleihungsgrenze zu realisieren. Ggf. besteht auch die Möglichkeit, das niedrige Zinsniveau mittels eines Forward-Darlehens zu sichern. Soll die Finanzierung realisiert werden, muss der Interessent schon bei der Anfrage auf jedes Detail achten, z.B.:

  • Wurden alle Förderungskriterien auf Realisierbarkeit geprüft?
  • Sind die Eckdaten der Anfragen auf die individuelle Situation angepasst?
  • Sind genügend finanzielle Spielräume für die Deckung der zu erwartenden Raten plus Nebenkosten und ggf. unvorhergesehene Ausgaben vorhanden?

Die optimale Finanzierung zeichnet sich nicht durch einen möglichst niedrigen Zinssatz aus, sondern auch durch eine hohe Flexibilisierung und Anpassung an die individuelle Vermögens- und Einkommenslage sowie die vorherige Optimierung des Gesamtkonzeptes. Auch vor dem Hintergrund steigender Zinserwartung sollte daher nicht nur auf den Zinssatz geachtet werden.

Immobilienkredit – Die große Auswahl an Finanzierungsmöglichkeiten nutzen

Montag, 04. Juli 2011

Immobilienkredit(Berlin, 04.07.2011) Immobilienkredite gibt es heutzutage in unterschiedlichen Varianten, sodass nahezu jeder Kreditnehmer die Möglichkeit hat, einen exakt auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Immobilienkredit zu finden. Allerdings ist die Suche sehr zeitaufwendig, zumal es eine große Auswahl an Kreditarten und Anbietern gibt.

Breites Angebot an Immobilienkrediten

Wer selbst keine Zeit hat, diese vielen Angebote im Bereich Immobilienkredit miteinander zu vergleichen, für den kommt ein Portal wie Immokredit24.com mit vielen Informationen zu Immobiliendarlehen und zur Baufinanzierung wie gerufen. Immokredit24.com ist kein Anbieter im Sinne eines Kreditgebers oder eines Vermittlers, sondern ein Informationsportal rund um das Thema Immobilienfinanzierungen. Von einem Finanzierungs-Rechner, über ein Kreditlexikon bis hin zu umfassenden Informationen zur Finanzierung von Immobilien wird ein breites Angebot zur Verfügung gestellt. Im Vordergrund steht dabei das Bereitstellen von Informationen, was zum Beispiel auch die Darstellung beinhaltet, welche verschiedenen Formen des Immobilienkredites es mittlerweile gibt. Gerade das Nutzen der „optimalen“ Darlehensart bzw. die Kombination verschiedener Finanzierungsalternativen ist die Grundlage für eine stabile Immobilienfinanzierung.

Annuitätendarlehen – Die Immobiliendarlehen für Jedermann

Als Standardkredit wird im Zuge einer Immobilienfinanzierung das Annuitätendarlehen genutzt, welches von nahezu jeder Universalbank und selbstverständlich auch von Realkreditinstituten (Hypothekenbanken) angeboten wird. Solche Annuitätendarlehen zeichnen sich vor allem durch Standardkonditionen aus, die von der jeweiligen Bank vor allem in Abhängigkeit von der Art der Zinsgestaltung (variabler Zins bzw. Zinsfestschreibung) und der Dauer der Festschreibung festgelegt werden. Auch die Bonität und die gestellten Sicherheiten haben meistens Einfluss auf den Zinssatz. Das Problem besteht allerdings für den Kreditsuchenden darin, dass alleine in Deutschland mehr als 300 Anbieter am Markt sind, die solche und noch weitere Varianten des Hypothekendarlehens anbieten.

Immobilienkredit für Besserverdiener – Das Volltilgerdarlehen

Auf der Webseite Immokredit24.com werden auch sehr spezielle Immobilienkredite vorgestellt, die für den jeweils betroffenen Kreditnehmer-Kreis Vorteile gegenüber den Standarddarlehen aufweisen können. So gibt es beispielsweise eine Auswahl im Bereich Immobilienkredit für Besserverdiener, wie zum Beispiel das Volltilgerdarlehen. Das Volltilgerdarlehen beinhaltet, dass die Darlehenslaufzeit identisch mit der Dauer der Zinsbindung ist. Wird zum Beispiel eine Zinsbindung von 15 Jahren vereinbart, so ist das Darlehen nach diesen 15 Jahren komplett getilgt. Zwar ist die Tilgungsbelastung bei diesen Immobilienkrediten höher als bei „gewöhnlichen“ Annuitätendarlehen mit einer Anfangstilgung von meistens einem Prozent, jedoch hat der Kreditnehmer dafür eine hohe Zins- und Kalkulationssicherheit. Denn da die Laufzeit identisch mit der Zinsbindungsdauer ist, besteht für den Kreditnehmer kein Risiko, dass sich die Zinsen später noch erhöhen könnten.

Das Ratentilgungsdarlehen als weitere Alternative

Während sich der Anteil der Tilgung an der Kreditrate beim Annuitätendarlehen kontinuierlich verändert, nämlich ansteigt, steht mit dem Ratentilgungsdarlehen als weitere Immobilienkredit Variante eine Alternative zur Verfügung, bei welcher die Höhe der Tilgung über die gesamte Laufzeit hinweg nicht verändert wird. Solche Immobilienkredite werden auch als Tilgungsdarlehen bezeichnet und zeichnen sich vorrangig dadurch aus, dass zwar die monatliche Belastung höher als bei Annuitätendarlehen ist, das Darlehen dafür aber auch schneller zurückgezahlt wird. Zudem wird die Belastung kontinuierlich geringer, das die Tilgung zwar gleich bleibt, die Zinsbelastung jedoch aufgrund der Tilgungsverrechnung immer geringer wird.

Immobilienkredit für Rentner – Auch für Rentner gibt es optimale Lösungen

Rentner haben es nach wie vor schwer einen Immobilienkredit zu bekommen, denn die meisten Banken setzen ein bestimmtes Alterslimit bezüglich des Kreditnehmers von meistens 60 Jahren, wenn es um die Neuaufnahme eines Immobilienkredites geht. Informationen zu diesem Thema sind auf Immokredit24.com zu finden. Dennoch gibt es diverse Anbieter, die auch einen Immobilienkredit an Rentner vergeben, denn im Grunde haben Rentner als Kreditnehmer sogar Vorteile. So ist das Einkommen stabil kann nicht mehr wegfallen, wie es bei jedem Arbeitnehmer in Folge einer Kündigung oder der Berufsunfähigkeit der Fall sein kann. Und das im Alter natürlich steigende Todesfallrisiko lässt sich über eine Kreditversicherung abdecken. Zwar wird beim Kredit für Rentner oftmals ein höherer Eigenkapital-Anteil gefordert oder/und die Kreditsumme begrenzt, aber dennoch besteht zumindest die Möglichkeit, auch im Ruhestand noch eine Immobilienfinanzierung durchführen zu können, zum Beispiel für notwendige Sanierungsmaßnahmen.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – Finanzierungsmodelle für Jedermann

http://www.immokredit24.com

» Immobilienkredit Beispielrechnung – Immobilienkredit-Berechnung im Detail

http://www.immokredit24.com/immobilienkredit-beispiel.html

Immobilienrechner – Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Dienstag, 22. März 2011

Die Finanzierung einer Immobilie geht in der Regel über einen sehr langen Zeitraum und manch einem verfolgt die Tilgung des Darlehens fast ein komplettes Leben. Daher sollte im Vorhinein genau geprüft werden, welche individuellen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Die erste Frage, die beim Hauskauf bzw. Hausbau immer im Raum steht heißt: „Wie viel kann ich mir leisten!“. Eine wohl berechtigte Frage, die genau beantwortet werden sollte, den man möchte ja nicht zur Geißel seiner eigenen Immobilie werden.

Eine Immobiliefinanzierung ist grundsätzlich individuell zu betrachten, daher helfen die schönsten Bauzins-Tabellen nichts, wenn nicht die vollständigen Eckdaten wie beispielsweise die Höhe des Eigenkapitals, die Sollzinsbildung, mögliche Sondertilgungen und Optionen, Tilgungshöhe und Tilgungsart u.a. der Finanzierung geklärt sind.

Alle oben genannten Eckdaten können mit dem Immobilienrechner nicht berücksichtigt werden, jedoch bekommt man einen ersten Eindruck wie die Berechnung eines Immobilienkredites erfolgt und hat Einsicht in einen möglichen Tilgungsplan, der zeigt wie lange die Finanzierung der Immobilie andauern könnte oder wie hoch die Restschuld nach Ende der Sollzinsbindung ist. Außerdem bekommt man ein Gefühl dafür in wiefern verschiedene Eckdaten wie beispielsweise der Sollzins, die Zinsbindungsfrist oder der Tilgungssatz den gesamten Tilgungsplan beeinflussen.

Ein weiterer effektiver Baufinanzierungsrechner ist beispielsweise der Haushaltsrechner, der eine anonyme Berechnung der Ein- und Ausgabenseite erlaubt und hilft den max. verfügbaren Betrag für die Baufinanzierung zu ermitteln. Dieser Betrag gibt Aufschluss darüber wie viel Haus man sich leisten kann! Oder der Volltilgungsrechner, der eine Vorab-Kalkulation Ihres Darlehens ermöglicht. Wenn man eine feste Vorstellung über die Finanzierung hat und renau weiß, wann dieses getilgt sein soll, dann kann man mithilfe des Volltilgungsrechners den anfänglichen Tilgungssatz sowie die monatliche Rate ermitteln.

Kredit in verschiedenen Formen

Montag, 29. März 2010

Kredit ist ein Begriff der Geldleihe, bei dem ein Kreditgeber (Gläubiger) einem Kreditnehmer Geld leiht und darauf vertraut, dass dieses vereinbarungsgemäß zurückbezahlt wird. Im Moment der Geldüberlassung gibt der Kreditgeber die Verfügungsgewalt über das Geld auf. Außerdem geht er mit einer Kreditvergabe ein so genanntes Adressausfallrisiko ein. Das Adressausfallrisiko ist das Risiko, dass der Kreditnehmer seine Schulden nicht zurückbezahlen kann. Hierfür verlangt der Kreditgeber eine Prämie in Form von Zinsen, die ihn für das Eingehen von Risiken und für die Aufgabe der Verfügungsgewalt über das Geld entschädigen. Die Kreditvergabe in der modernen Wirtschaft wurde weitgehend von den Kreditinstituten übernommen. Die Banken haben die Methode der Kreditvergabe weitgehend standardisiert und bestimmte interne Richtlinien hierfür entwickelt. Der Gesetzgeber hat auch einen Rechtsrahmen in Form von verschiedenen Gesetzen für die Kreditvergabe geschaffen (BGB). Die Kreditvergabe kann natürlich auch privat, d.h. unter zwei natürlichen Personen erfolgen. Doch auf diesem Wege wird ein verschwindend geringer Anteil der gesamten Kreditvergabe in einer Volkswirtschaft abgewickelt. Ein Kredit wird für verschiedene Personenkreise und Zwecke seitens der Banken zur Verfügung gestellt. Neben den Unternehmenskrediten für Investitionen werden auch zahlreiche Kredite an Verbraucher vergeben. Die wichtigsten Kredite im Verbraucherbereich sind Konsumentenkredite, Immobilienkredite und Kontokorrentkredite. Konsumentenkredite sind meistens Ratenkredite, die für Konsumgüter vergeben werden. Bereits mit einer geringeren monatlichen Belastung kann sich ein Verbraucher die Güter anschaffen, für die er ansonsten jahrelang sparen müsste. Kontokorrentkredite werden ohne feste Rückzahlungsvereinbarung vergeben. Hier wird auf dem Girokonto ein Verfügungsrahmen eingeräumt, der ca. 3 Monatsgehälter beträgt. Dieser Rahmen ist der mögliche Verfügungsrahmen des Verbrauchers. Anzumerken ist, dass ein Kontokorrentkredit die teuerste Kreditform ist. Ein Immobilienkredit wird für Anschaffung, Umbau oder Modernisierung der Immobilienobjekte vergeben. Unabhängig von dem Kreditzweck ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Krediten erforderlich.