Dr. Klein berät unabhängig und legt damit deutlich zu!

Dienstag, 25. Oktober 2011

Das Privatkundensegment der Dr. Klein & Co. AG hat in den ersten neun Monaten 2011 deutlich mehr Finanzierungen und Versicherungen vermittelt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Volumen für vermittelte Finanzierungsprodukte erhöhte sich um 17 Prozent, das für Versicherungen um 77 Prozent.

Damit entwickelt sich das Transaktionsvolumen der Dr. Klein & Co. AG nahezu proportional zum Wachstum des gesamten Transaktionsvolumens des Privatkundenbereichs des Hypoport-Konzerns. In den ersten neun Monaten 2011 vermittelte der unabhängige Finanzdienstleistungskonzern rund 2,85 Mrd. Euro an privaten Finanzierungen. Das entspricht einer Steigerung von 26 Prozent gegenüber den Neunmonatszahlen von 2010 (2,26 Mrd. Euro). Das Transaktionsvolumen über alle Versicherungsprodukte erhöhte sich um 116 Prozent und beläuft sich aktuell auf 20,6 Mio. Euro (9M 2010: 9,5 Mio. Euro). Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein & Co. AG sieht darin eine Bestätigung des eigenen Geschäftsmodells: „Kunden verlangen heute eine unabhängige Beratung, basierend auf ihrer ganzheitlich betrachteten Finanzierungs-, Versicherungs- und Vorsorgesituation. Sowohl unsere bundesweite Präsenz mit rund 600 Versicherungs- und Finanzierungsspezialisten als auch unser Zugang zu allen bedeutenden Produktpartnern ermöglicht ebendiese Unabhängigkeit und Ganzheitlichkeit. Dies spiegelt sich schlussendlich in unseren Zahlen wider.“

Starke Verankerung bei Finanzierungsprodukten für Immobilien

Mit rund 2,55 Mrd. Euro vermitteltem Transaktionsvolumen für private Immobilienfinanzierungen ist der Privatkundenbereich des Konzerns fest im Baufinanzierungsmarkt verankert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht diese einem Wachstum von 30 Prozent (9M 2010: 1,96 Mrd. Euro). Auch Bausparprodukte wurden in diesem Jahr vermehrt nachgefragt: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhte sich das Transaktionsvolumen für Bausparen am stärksten von allen Finanzierungsprodukten um 108 Prozent auf 59,47 Mio. Euro (9M 2010: 28,52 Mio. Euro). Das Transaktionsvolumen für Ratenkredite legte im dritten Quartal 2011 um 27 Prozent auf 85,6 Mrd. Euro zu (Q3 2010: 67,4 Mrd. Euro). Wie der Gesamtmarkt bewegte sich das Ratenkreditvolumen des Konzerns für das erste Halbjahr unter Vorjahresniveau und steht aktuell auf 246 Mio. Euro (9M 2010: 268 Mio. Euro). „Anders als einige Banken und Staaten legen Privatkunden in Deutschland heute großen Wert darauf, dass ihre Kredite einen sicheren, realen Gegenwert haben. So halten sich viele zurück, wenn es um kleinere Anschaffungen wie Autos oder den neuen Fernseher geht. Immobilien sind aber gefragter denn je, auch um mögliche Auswirkungen zunehmender Staatsschulden auf die eigene Altersvorsorge und auf Ersparnisse abzufedern“, so Gawarecki.

Vertrauen in Staat sinkt: Immer mehr Bürger kümmern sich selbst um Gesundheit und Alter

Bei den Versicherungen ist das Abschlussvolumen am stärksten im Bereich der Lebensversicherungen und Geldanlagen gestiegen. Ein Plus von 128 Prozent auf 10,5 Mio. Euro (9M 2010: 4,6 Mio. Euro) zeugt von der steigenden Nachfrage nach diesen Produkten. Die eigene Gesundheit wird über Zusatz- oder private Krankenversicherungen vermehrt selbst abgesichert: Das Transaktionsvolumen ist in diesem Produktbereich um 111 Prozent auf 8,8 Mio. Euro (9M 2010: 4,2 Mio. Euro) angestiegen. Der kleinste Spross, die Sachversicherungen, überschritten in diesem Jahr die Millionengrenze und stehen mit einem Zuwachs von 67 Prozent auf 1,2 Mio. Euro (9M 2010: 725 TEUR). „Das enorme Wachstum in der Versicherungssparte führen wir auf die zunehmende Bedeutung wirklich unabhängiger Beratung einerseits und ein kontinuierlich sinkendes Vertrauen in staatliche Renten- und Krankenversicherungen andererseits zurück“, kommentiert Gawarecki die Zahlen. Der Versicherungsbestand über alle Sparten hat dabei um 52,7 Prozent auf 42,6 Mio. Euro (9M 2010: 27,9 Mio. Euro) zugelegt.

Über die Dr. Klein & Co. AG

» Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Gewerbefinanzierung vom unabhängigen Finanzmakler trägt zur Renditeoptimierung bei

Montag, 24. Oktober 2011

Gewerbefinanzierung Gewerbeimmobilie (Berlin, 24.10.2011) Eine Finanzierung von gewerblichen Immobilien ist aufgrund ihrer komplexen Bewertungsstrukturen und der Vielzahl an Einsatzzwecken des Objektes mit sehr viel mehr Recherche- und Optimierungsaufwand verbunden als eine private Immobilienfinanzierung. Ein objektiver Vergleich ist meist nur möglich, wenn entsprechendes Know-how und langjährige Markterfahrung bestehen. Das Wissen um Anbieter, Marktkonditionen und Möglichkeiten zur besseren individuellen Anpassung kann dem Interessenten auf lange Sicht viel Geld ersparen. Die individuell passende Finanzierungsform spart dabei nicht nur Zinsen, sondern orientiert sich auch an der Ertrags- und Vermögenslage des Finanzierungsnehmers. Ein unabhängiger Finanzmakler kennt die Möglichkeiten und weiß über die marktüblichen Konditionen und Voraussetzungen Bescheid. Er kann somit dazu beitragen, die Rendite aus dem Immobilienengagement möglichst maximal zu optimieren.

Formen und Anbieter für den Vergleich von Gewerbefinanzierungen

Die Haupteinflussgröße für die Anbieterauswahl und die Konditionierung einer Gewerbefinanzierung ist der Objektzweck. Denkbar sind z.B. Mehrfamilienhäuser, Produktionshallen, Ladenlokale oder auch Ateliers. Dabei werden nicht alle denkbaren Verwendungszwecke von Kreditinstituten finanziert. Oft ist nur eine Fremdfinanzierung über Versicherungs- oder Investmentgesellschaften oder durch spezielle Finanzierungsformen (z.B. öffentliche Gelder oder Fonds) möglich. Je breiter dabei die Zahl der möglichen Anbieter, umso intensiver kann ein Vergleich der Angebote stattfinden. Vor einem Angebot werden sich die Kapitalgeber sehr genau nach der derzeitigen und zu erwartenden Ertragslage bzw. Risikostruktur erkundigen. Diese Informationen bedingen dann unterschiedliche Zinssätze und Flexibilisierungsmöglichkeiten (z.B. kostenfreie Sondertilgungen oder Anpassung der Tilgungsleistungen). Denkbar sind hierbei auch Kombinationen verschiedener Angebote z.B. durch verschiedene Kreditgeber. Durch die vielen sich bietenden Möglichkeiten bei der Anpassung der Finanzierung zur Findung einer möglichst breiten Anbieterzahl mit guter Konditionierung können entsprechenden Optimierungen nur durch einen Spezialisten mit entsprechendem Fachwissen durchgeführt werden. Ein professioneller Vergleich durch einen Finanzmakler hat daher geldwerte Vorteile, da bereits im Vorfeld der Finanzierung Möglichkeiten zur Optimierung geklärt werden können.

Gewerbefinanzierung vom Finanzmakler – Vorteile und Möglichkeiten

Die Finanzierung von gewerblich genutzten Immobilien muss in jedem Fall individuell auf die Vermögens- und Ertragslage, auf die Risikobereitschaft und die realistisch zu erwartende Renditesituation abgestimmt werden. Neben einem konzertierten Vergleich steht dabei insbesondere die möglichst flexible Gestaltung der Vertragsmodalitäten im Vordergrund.
Ein guter Finanzmakler wird auch auf zu erwartende Probleme hinweisen und ggf. von einer Finanzierung abraten bzw. diese völlig umgestalten. Auch für Umschuldungen kann sich der Gang zum unabhängigen Finanzmakler lohnen: Bestehende Darlehen (insbesondere solche mit hohen Darlehenssummen z.B. über 100 TEUR) können nach einer kostenlosen Prüfung des Maklers ggf. viel günstiger weiterfinanziert werden. Hier kann sich je nach bestehendem Vertrag und Zinsdifferenz bzw. Neuvereinbarung ein erhebliches Einsparpotenzial ergeben. So werden z.B. Aktionen angeboten, die etwaige Kosten des Kreditnehmers für Grundbuchänderungen und Notare aufgrund der Umschuldung übernehmen. Die genaue Aufstellung über Kosten und Einsparungen kann der Makler dabei auf Heller und Pfennig berechnen. Der Top-Partner in Sachen Gewerbefinanzierung von Immokredit24.com bietet derzeit die Aktion „Umschuldung ab 100 TEUR“.

Fazit

Eine Gewerbefinanzierung ist grundsätzlich individuell nach Zweck und Risikostruktur zu bewerten. Anhand dieser Bewertung ergeben sich teils stark unterschiedliche Anbieterkreise und Angebotskonditionen, die durch einen professionellen und unabhängigen Finanzmakler geprüft werden sollten. Dieser kann durch seine langjährige Marktkenntnis und praxiserprobte Erfahrung ein individuell abgestimmtes Finanzierungskonzept erarbeiten und bereits im Vorfeld mit dem Interessenten hinsichtlich der zu erwartenden Angebote optimieren. Anschließend wird ein zu den günstigsten am Markt erhältlichen Konditionen erhältliches Angebot herausgefiltert. Diese Vorgehensweise kann sich auch für Umschuldungen bereits bestehender Gewerbefinanzierungen lohnen.

Weitere Informationen

» Gewerbefinanzierung – vom unabhängigen Finanzmakler

http://www.immokredit24.com/gewerbefinanzierung/investorenfinanzierung.html

» Gewerbeimmobilien – Möglichkeiten und Chancen

http://www.immokredit24.com/immobilien/gewerbeimmobilien.html

Immer mehr Immobilienprofis finanzieren über Finanzdienstleister

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Lübeck, 30. September 2011: Was beim privaten Häuslebauer schon fast der Normalfall ist, entdecken auch zunehmend immer mehr professionelle Immobilieninvestoren: Die Beschaffung von günstigem Fremdkapital über Finanzdienstleister.

Anders lassen sich die aktuellen Zahlen des in diesem Segment marktführenden Finanzdienstleisters Dr. Klein & Co. AG nicht interpretieren. So steigerte Dr. Klein in den ersten drei Quartalen sein Neugeschäftsvolumen im Geschäftsbereich Immobilienfirmenkunden um über 35 % von 977 Mio. Euro in 2010 auf aktuell 1.327 Mio. Euro. Noch deutlicher wird diese Entwicklung bei einem Vergleich zum Jahr 2007: Vor Subprime- und Finanzkrise arrangierte Dr. Klein Finanzierungen in Höhe von 690 Mio. Euro und somit nur rund die Hälfte des heutigen Volumens.

Für den zuständigen Vorstand, Hans Peter Trampe, ist diese Entwicklung nicht überraschend: „Unsere Finanzierungspartner sind eben nicht nur die bekannten Banken, sondern auch Versicherungen, Versorgungskassen und Bausparkassen, die alle über viel Liquidität verfügen.“ Dadurch wird großen Investoren ein viel breiterer Marktzugang bei Kreditgebern ermöglicht, die selber keine Beratungskompetenz im professionellen Geschäft aufbauen wollen. Einen weiteren Erfolgsfaktor sieht Trampe in seinem umfangreichen Dienstleistungsangebot. „So analysieren wir für den Kunden bei jeder Finanzierung, welche Finanzierungs- und Besicherungsstruktur für sein Unternehmen optimal ist – und suchen dann den für ihn günstigsten Kreditgeber.“

Die Dr. Klein & Co. AG ist auf der ExpoReal in der Halle B2, Stand 220, vertreten.

Über die Dr. Klein & Co. AG

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen.

Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 180 Filialen beraten rund 550 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

Immobilienkredit: Nutzung der Sondertilgungsoption beim Annuitätendarlehen

Donnerstag, 29. September 2011

Immobilienkredit(Berlin, 26.09.2011) Beim Klassiker der Immobilienfinanzierung – dem Annuitätendarlehen – ist eine besonders hohe Planungssicherheit aufgrund der immer gleich bleibenden Raten aus Tilgung und Zinszahlungen gegeben. Die meisten Verträge beinhalten darüber hinaus die Möglichkeit, Sondertilgungen in begrenzter Höhe kostenfrei (also ohne Vorfälligkeitsentschädigungen) vorzunehmen. Diese Sondertilgungsoption sollte je nach persönlichen Verhältnissen genutzt werden, da hiermit erhebliche Zinseinsparungen und eine schnellere Entschuldung ermöglicht werden. In der Regel wird in den Verträgen eine maximale Summe an möglichen Sondertilgungen per anno angegeben, oftmals kann diese nach Verhandlung mit dem Kreditinstitut auch ohne oder mit sehr geringen Zinsaufschlägen erhöht werden. Das u.a. Beispiel soll verdeutlichen, wie sich die Nutzung der Sondertilgungsoption auf Restschuld und Zinsbelastung auswirken kann.

Nutzung der Sondertilgungsoption am Beispiel

Ausgehend von einem Darlehen über 200.000 Euro Kreditsumme bei einer Zinsbindungsfrist von 15 Jahren zu 4,5% und einem anfänglichen Tilgungssatz von 2% ergibt sich eine monatliche Rate (aus Zins- und Tilgungszahlungen) von 1.083,33 Euro. Am Ende der 15 Jahre steht dann eine Restschuld von ca. 114.529 Euro offen. Über diesen Zeitraum wurden dabei etwa 109.529 Euro an Zinsen bezahlt und nur etwa 85.471 Euro von der Darlehenssumme getilgt. Angenommen, es erfolgt jeweils einmal pro Jahr im Dezember eine Sondertilgung von 3.000 Euro, so beträgt die Restschuld nach den 15 Jahren dann nur noch 51.502 Euro und bis dahin fiel ein gesamter Zinsaufwand von nur noch 91.501 Euro an. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Sondertilgungen einen erheblichen Einfluss auf die Gesamtbelastung haben, da nach jeder Sonderzahlung die Zinsen neu berechnet werden müssen und der Tilgungsanteil der folgenden monatlichen Raten merklich erhöht wird. Dies trägt dazu bei, dass im obigen Beispiel durch einen gesamten Sondertilgungsaufwand von 45.000 Euro (15 Jahre à jeweils 3.000 Euro) am Ende eine Zinsersparnis von 18.028 Euro und damit eine um 63.028 Euro stark verringerte Restschuld für die Anschlussfinanzierung übrig bleibt.

Schnellere Entschuldung wird oft „verschlafen“

Viele Darlehensnehmer haben sich mit zunehmender Vertragslaufzeit mit den immer gleichen monatlichen Raten arrangiert und lassen den Vertrag quasi im Hintergrund immer weiter laut Tilgungsplan laufen. Per Dauerauftrag wird die monatliche Rate eingezogen und es besteht im Irrglauben vieler Kunden kein Bedarf, sich immer wieder damit zu beschäftigen. Das obige Beispiel zeigt jedoch deutlich, wie viel Sparpotential durch die Nutzung von Sondertilgungsoptionen genutzt werden kann. Das gesparte und damit gewonnene Kapital kann durch keine annähernd sichere Anlageform – sei es Festgeld, Sparbuch oder Termineinlage – erzielt werden. Für die Erzielung höherer Erträge müsste also schon ein risikoreicheres Engagement (z.B. Aktien oder Fonds) eingegangen werden, was aber auch das Risiko eines Verlustes birgt. Es ist demnach sehr sinnvoll, sich bei vorhandenem Kapital (z.B. bei Sonderzahlungen durch den Arbeitgeber, bei Erbschaften oder anderen angesparten Beträgen) mit den Sondertilgungsmöglichkeiten der laufenden Immobilienfinanzierung zu befassen. Die stark verringerte Restschuld kann dann schneller getilgt werden und führt somit zu rascher Entschuldung. Bei häufiger Inanspruchnahme hoher Sondertilgungsoptionen kann es sogar zu niedrigeren monatlichen Raten bzw. einer völligen Entschuldung während der Laufzeit (Zinsbindungsfrist) des Annuitätendarlehens kommen!

Fazit

Die Nutzung von Sondertilgungsoptionen bei Immobilienfinanzierungen enthält enormes Sparpotential. Es lohnt sich, eine entsprechend flexible Vertragsregelung anzustreben und immer wieder während der Laufzeit zu prüfen, ob kostenfreie Sondertilgungen vorgenommen werden können. Beispielrechner, Beratung und Begleitung für die entsprechende Gestaltung von Finanzierungsprojekten können auch im Internet bei spezialisierten Immobilienportalen wie z.B. Immokredit24.com in Anspruch genommen werden.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – vom Annuitätendarlehen bis zur Zwischenfinanzierung

http://www.immokredit24.com

» Immobilienkredit Sondertilgung – Welche Sondertilgungsoptionen sind optimal

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/sondertilgung.html

Empfohlener Eigenkapitalanteil bei einem Immobilienkredit

Montag, 19. September 2011

Wer eine Baumaßnahme oder den Erwerb von Immobilien plant, hat die Wahl zwischen verschiedenen Kreditinstituten als Darlehensgeber und natürlich verschiedenen Vertragsmodalitäten und den damit zusammenhängenden Konditionen. Neben den Kreditzinsen sind die Darlehenssumme, der Tilgungssatz und die Zinsbindungsfrist wichtige Kriterien zur Auswahl des passenden Kredits. Eine ebenso wichtige Rolle spielt das vorhandene Eigenkapital. Es dient der Begrenzung des Beleihungswertes und erhält die Liquidität des Kreditnehmers. Ein gewisser Teil des freien Kapitals sollte für unvorhergesehene Ereignisse und für die Nebenkosten des Projektes zurückbehalten werden.

Je mehr Eigenkapital hingegen in die Immobilienfinanzierung einbezogen wird, umso weniger Fremdkapital wird benötigt, was den Zinsaufwand erheblich reduziert. Als Faustregel werden mind. 20% bis 30% der benötigten Summe als Eigenkapitalanteil empfohlen. Dies ermöglicht den Kreditinstituten die Abgabe eines günstig konditionierten Angebotes, da neben der Absicherung mittels Grundschuldeintragung nur ein Teil des Objektwertes beliehen wird. Die Aufnahme eines Immobilienkredites mit weniger Eigenkapital führt im Gegenschluss zu höheren Kapitalkosten, da das Risiko für den Kreditgeber steigt. Der Kreditnehmer sollte aber auch einen Teil des angesparten Eigenkapitals zurückbehalten, um Reserven für notwendige zusätzlich entstehende Kosten zu haben. Helfen können hier auch flexible Vertragsbestimmungen, wie ein einfach anpassbarer Tilgungssatz oder großzügige Sondertilgungsregelungen.

Auch die persönliche Einkommenssituation des Darlehensnehmers spielt eine gewichtige Rolle: Ist ein gesichertes Einkommen vorhanden (wie z.B. bei Beamten) kann eine Immobilienfinanzierung auch mit weniger Eigenkapitalanteil gelingen. Ist die Einkommenssituation hingegen ungewiss, sollte der Interessent einen sehr großen Eigenkapitalanteil aufweisen, um nicht später in Zahlungsnöte zu geraten. Der notwendige Eigenkapitalanteil hängt also von vielen Faktoren ab: Neben der persönlichen Einkommenssituation auch vom Objektwert, von den erzielbaren Konditionen (Zinsen, Laufzeiten) sowie von den Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Kreditvertrages.

Wie können Immobilienkredit-Angebote effektiv verglichen werden?

Samstag, 17. September 2011

Die passende Immobilienfinanzierung muss individuell angepasst und finanziell tragbar sein, wobei das Risiko je nach Einkommenssicherheit eher niedrig gehalten werden sollte. Dies ist von entscheidender Bedeutung für jeden Darlehensnehmer, damit die Finanzierung über viele Jahre erfolgreich laufen kann. Vor der Anfrage muss der Finanzierungswillige daher erst einmal festlegen, wie die Eckpunkte für die gewünschte Finanzierung aussehen sollen. Zu diesen Eckpunkten zählen auf jeden Fall die Darlehenssumme (also die Höhe des benötigten Darlehens), die Zinsbindungsfrist, der Tilgungssatz und die gewünschten Vereinbarungen zu Sondertilgungsmöglichkeiten.

Um die  Eckpunkte beim Immobilienkredit festlegen zu können, muss der Interessent sich genauestens über seine finanziellen Verhältnisse (also Höhe des Vermögens / Eigenkapitals, regelmäßiges Einkommen, Sicherheiten etc.) klar werden. Anhand dieser Erhebung können dann die optimalen Größen ermittelt werden, die dann von einem Experten anhand seiner Erfahrung und seines Marktüberblickes optimiert werden sollten. Erst dann sollte eine konzertierte Anfrage an möglichst Anbieter mittels Immobilienkredit Vergleich erfolgen. Nach dem Erhalt der Angebote kann dann aufgrund der identischen Eckdaten bei der Anfrage relativ leicht das günstigste Angebot herausgefiltert werden. Dies schließt freilich Nachverhandlungen bei den einzelnen Kreditinstituten, welche die günstigsten Angebote abgegeben haben, nicht aus. Es sollte bedacht werden, dass schon kleine Unterschiede – z.B. beim Zinssatz – auf die Dauer der Laufzeit und wegen der hohen Darlehenssumme einen großen Unterschied bei der Gesamtbelastung ausmachen können. Diese Strategie kann zusätzlich unterstützt werden durch eine Vorab-Prüfung, z.B. durch einen unabhängigen Kreditvermittler. Fachleute können bereits vor der Abgabe der Anfrage beurteilen, wie die Chancen auf ein möglichst günstiges Angebot anhand der gemachten Angaben stehen und ob das frei verfügbare Kapital für die Belastungen ausreichend ist.

Zinstief nutzen für die Fixierung einer Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 15. September 2011

Umschuldung(Berlin, 15.09.2011) Aktuell befinden sich die Bauzinsen noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Historisch betrachtet gab es nur sehr wenige Zeiträume mit derart niedrigen Zinssätzen. Experten gehen davon aus, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Eine Leitzinsanpassung im Sinne einer Zinserhöhung durch die europäische Zentralbank (EZB) soll erwartete inflationäre Einflüsse bremsen und so die Verbraucherpreise auf einem verträglichen Niveau halten. Finanzmarktpolitische Einflüsse bedingen oft schnelle Reaktionen der EZB, um das Abtriften in ein negatives wirtschaftliches Umfeld zu bremsen bzw. zu unterbinden. Für Kunden mit bestehender Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich daher nach Ansicht von vielen Marktbeobachtern, genau zum jetzigen Zeitpunkt die Bedingungen und Konditionen für eine Anschlussfinanzierung zu prüfen. Nach Abwägung der Marktbedingungen herrscht allgemein der Konsens, dass in Bälde mit Zinserhöhungen in der Eurozone zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich kann also durch eine zügige Entscheidung eine nicht unbeträchtliche Summe an Zinsaufwendungen gespart werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung

Läuft die Zinsbindungsfrist bei einer Immobilienfinanzierung aus, so muss sich der Kreditnehmer in jedem Fall um die Weiterführung kümmern. Doch auch noch bei etwas länger laufenden Bindungsfristen kann sich ein Blick aktuell lohnen: In Anbetracht der Marktsituation ist davon auszugehen, dass niedrigere Zinsen als zurzeit so schnell wohl nicht wiederkehren werden. So können beispielsweise sog. Forward-Darlehen die aktuell günstigen Zinskonditionen gegen einen geringen Aufschlag für bis zu 5 Jahre im Voraus „konservieren“. Dies lohnt sich insbesondere bei allgemein erwarteten moderaten Zinssteigerungen – die günstigen Konditionen können dem Kreditnehmer so zugutekommen, auch wenn die Anschlussfinanzierung erst in 4 oder 5 Jahren notwendig wird. Zusätzlich wird durch eine solche Vorgehensweise die Planungssicherheit erheblich verbessert, weil der Kreditnehmer schon im Voraus die genaue Zinsbelastung kennt.

Worauf geachtet werden sollte

Zu empfehlen ist bei den sog. Forward-Darlehen immer ein detaillierter Vergleich der angebotenen Zinskonditionen. Die einzelnen Kreditinstitute verlangen durchaus sehr unterschiedliche Zinsaufschläge je nach Vorlaufzeit – quasi als Gegenleistung für das „Einfrieren“ der Zinssätze. Auch die eigenen Vermögens- und Einkommenssituation muss natürlich berücksichtigt werden. Da bei den Finanzierungsvarianten alle Konditionen neu verhandelt werden können, muss generell über eine individuell passende Vertragsgestaltung nachgedacht werden. Bei regulären Anschlussdarlehen wie auch bei Forward-Darlehen können Sondertilgungsvereinbarungen und flexibilisierte Vertragsmerkmale (wie z.B. ein flexibler Tilgungssatz) Berücksichtigung finden. Hat sich die Einkommenssituation verbessert, kann so die Restschuld durch höhere Tilgungsraten als bisher schneller zu Ende geführt werden. In vielen Fällen stehen nach einigen Jahren der Nutzung bereits wieder Ausgaben zur Erhaltung oder Renovierung an: Diesem Umstand kann ebenfalls durch Anpassung der monatlichen Belastung Rechnung getragen werden. Sind die Raten niedriger als bei der bisherigen Baufinanzierung, bleibt dem Eigentümer mehr Spielraum für andere Ausgaben. Dies alles sollte – gerade bei Nicht-Fachleuten – unter Hinzunahme eines Finanzierungsberaters erfolgen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung sind neben genauer Information ein breiter Marktüberblick und das Know-how zur Optimierung der Vertragsmodalitäten anhand der individuellen Situation.

Fazit

Die aktuelle Niedrigzinsphase nähert sich ihrem Ende. Wer eine laufende Immobilienfinanzierung günstig weiterführen möchte, sollte sich möglichst umgehend über die Möglichkeiten am Markt informieren. Neben der regulären Anschlussfinanzierung bietet sich auch die Möglichkeit eines Forward-Darlehens an, welches die Marktkonditionen für bis zu 5 Jahre „einfrieren“ kann und so eine zukünftige Weiterführung der Finanzierung ermöglicht. Informationen über die Zinsentwicklung und die Möglichkeiten des Vergleichs sowie den möglichen Varianten für eine Anschlussfinanzierung kann der Interessent auf einfache Weise z.B. im Internet auf Immokredit24.com finden. Hier kann auf Wunsch auch eine individuelle Betreuung stattfinden, welche die notwendigen Daten der persönlichen Einkommens- und Vermögenslage mit einbezieht.

Weitere Informationen

» Anschlussfinanzierung – detaillierte Informationen rund um die Anschlussfinanzierung

http://www.immokredit24.com/ratgeber/anschlussfinanzierung.html

» Forwarddarlehen – günstige Baufinanzierung Konditionen sichern

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/forward-darlehen.html

Immobilienfinanzierung nach Personengruppen: Differenzierte Betrachtungsweisen erforderlich

Donnerstag, 18. August 2011

Immobilienfinanzierung (Berlin, 18.08.2011) Für eine optimale passende Immobilienfinanzierung müssen neben der individuellen Einkommens- und Vermögenssituation auch Stabilität und persönliche Verhältnisse berücksichtigt werden. So ist es z.B. ein großer Unterschied, ob eine selbstständige Einzelperson oder eine junge Familie mit sicherem Einkommen ein Finanzierungsprojekt starten möchte. Entscheidend sind die unterschiedlichen Voraussetzungen für eine Darlehenszusage und die damit zusammenhängenden Angebotskonditionen. Je höher das Risiko vom Kreditinstitut eingeschätzt wird, umso mehr Eigenkapital und Kapitalkosten werden erforderlich, um das Projekt zu realisieren. Durch die unterschiedlichen Gruppen von Darlehensnehmern kommt es hier zu prägnanten Unterschieden mit entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Immobilienprojektes.

Beurteilung erfolgt durch das Kreditinstitut

Bei jeder Anfrage für eine Immobilienfinanzierung schätzt das Kreditinstitut Erfolgsaussichten bzw. Ausfallrisiko anhand vorgegebener Kriterien ein. Hierfür ist nicht nur das vorhandene Eigenkapital entscheidend, sondern auch die persönlichen Verhältnisse des Antragstellers. Verfügt dieser beispielsweise als Beamter über ein sehr sicheres regelmäßiges Einkommen, trägt dies positiv zu einer Entscheidung bei. Hinzu kommt, dass Anfragen mit vermeintlich niedrigem Ausfallrisiko die besser konditionierten Angebote erhalten, da die Bank sehr am Abschluss interessiert sein wird. Doch was bedeuten diese Umstände für verschiedene Personengruppen?

Freiberufler und Selbständige

Antragsteller mit selbständigem Gewerbe und zum großen Teil auch Freiberufler (z.B. Anwälte, Ärzte, Fotografen, Künstler etc.) werden im Gegensatz zu „normalen“ Arbeitnehmern sehr viel differenzierter hinsichtlich des Ausfallrisikos beurteilt. Abhängig von der Beleihungshöhe sind vielfältige Voraussetzungen an die erfolgreiche Darlehensvergabe geknüpft: Wie lange besteht die Branchenzugehörigkeit und wie verlief die Umsatz- und Gewinnentwicklung bisher und wie sind die Zukunftsaussichten zu beurteilen? Kann das Einkommen nicht als weitgehend regelmäßig und möglichst sicher eingeschätzt werden, verlangt das Kreditinstitut sog. „Risikoaufschläge“. Die Bank bringt pauschale Abzüge – quasi als Sicherheitspuffer – für die durchschnittlich zu erwartenden Einkünfte in Anrechnung, um die Rückzahlungssicherheit zu erhöhen. Insbesondere diese Personengruppen sind daher gut beraten, sich mit der Anfrage an viele verschiedene Anbieter zu wenden, da die Konditionen sehr unterschiedlich sein können. Generell sollten Gruppen mit stark schwankenden Einkommen mehr Eigenkapital oder anderweitige Sicherheiten einbringen, um die Rückzahlungssicherheit zu erhöhen.

Singles und Familien mit abhängigen Beschäftigungsverhältnissen

Je nach Alter und Familienstand zählen Arbeitnehmer mit „abhängigen“ Beschäftigungsverhältnissen zum größten Feld der privaten Darlehensnehmer für Immobilienfinanzierungen. Die Bank prüft hier die individuellen Vermögens- und Einkommensverhältnisse hinsichtlich Rückzahlungsfähigkeit. Die Absicherung des Darlehens mittels Grundschuldeintragung ist in der Regel ausreichend, wenn regelmäßige Gehaltszahlungen nachgewiesen werden können. Diese Gruppe erlangt am einfachsten Zugang zu den beworbenen Konditionen für eine Immobilienfinanzierung. Unterschiede bestehen freilich im Familienstand und aufgrund des Alters – so ist bei Einbringung eines zusätzlichen Einkommens (z.B. des Ehepartners) oder bei älteren Darlehensnehmern (wo in der Regel mehr Eigenkapital vorhanden ist als bei jungen Interessenten) oft das günstigstmögliche Angebot der Bank greifbar. Werden hingegen Singles oder junge Paare mit minimalem oder ohne Eigenkapital betreut, sind im Angebot meist kleinere Aufschläge enthalten.

Rentner und Pensionäre

Die immer größer werdende Gruppe der Rentner und Pensionäre verfügt zwar über ein sehr sicheres und kontinuierliches Einkommen, hat aber aufgrund der verbliebenen Lebenserwartung oft Schwierigkeiten, noch eine passende Immobilienfinanzierung zu bekommen. Gerade kurze Laufzeiten führen meist zu enorm hohen Raten, die aus der Rente oder Pension nicht bestritten werden können. Hier hilft meist nur ein sehr hoher Eigenkapitalanteil oder die Hinterlegung weiterer Sicherheiten, ggf. auch in Form von Mitschuldnern, z.B. eines leiblichen Kindes.

Fazit

Die passende Immobilienfinanzierung muss auch nach den Gesichtspunkten der persönlichen Verhältnisse des Interessenten gesucht werden. Hier spielen nicht nur Vermögen und Einkommen eine Rolle, sondern auch sozialer Status und die Art der Erwerbstätigkeit. Die Kreditinstitute prüfen vor der Zusage sehr genau, in welcher Situation sich der Antragsteller befindet. Für jeden Faktor, der zur Risikoerhöhung eines Zahlungsausfalles führt, werden Aufschläge auf die Finanzierungskonditionen fällig. Daher sollte der Darlehensnehmer sich vor Abschluss grundlegend und am besten mit Hilfe eines professionellen Beraters (z.B. Finanzberater oder in einschlägigen Internetportalen) über seine Möglichkeiten informieren.

Bausparsofortdarlehen – Sofortfinanzierung mit kombiniertem Bausparvertrag

Dienstag, 02. August 2011

Bausparsofortdarlehen (Berlin, 02.08.2011) Für die Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital gibt es u.a. die Möglichkeit eines Bausparsofortdarlehens über eine Bausparkasse. Dieses oft auch als Vorausdarlehen bezeichnete Finanzierungsmodell kombiniert einen (noch nicht zuteilungsreifen oder neu abzuschließenden) Bausparvertrag mit einer Vorfinanzierung durch die Bausparkasse. Diese Darlehensform hat einige Vorteile, aber auch bedeutsame Nachteile gegenüber einem herkömmlichen Annuitätendarlehen. Der Abschluss einer solchen Sofortfinanzierung sollte daher sehr gut überlegt werden.

Die Funktionsweise eines Bausparsofortdarlehens

Das Bausparsofortdarlehen ist quasi die Umkehrung eines herkömmlichen Bausparvertrages. Die über lange Zeit anzusparende Bausparsumme (bis zur Zuteilungsreife) wird bereits zu Beginn durch den Darlehensgeber ausgezahlt, damit der Immobilienwunsch sofort realisiert werden kann. Die anfallenden Zinsen für diese Vorfinanzierung der Bausparkasse werden anschließend durch regelmäßige Zahlungen des Kreditnehmers erbracht – zusätzlich zum regelmäßigen Sparbeitrag für den Bausparvertrag. Das Bausparsofortdarlehen ist ein tilgungsfreies Darlehen, d.h. die Tilgung erfolgt erst durch die Zuteilung des Bausparvertrages, vorher werden nur die Zinsen aus dem Darlehensvertrag bedient. Das Guthaben im Bausparvertrag wird dabei entsprechend den abgeschlossenen Konditionen verzinst, bis die Zuteilung und damit die Tilgung des Vorausdarlehens erfolgen kann. Somit wird das Vorausdarlehen auf einen Schlag getilgt und übrig bleibt danach die Abzahlung des in Anspruch genommenen Bauspardarlehens.

Die Vorteile eines Bausparsofortdarlehens

Die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Immobilienprojekt kann sofort realisiert werden – ohne erst lange Ansparzeiten für entsprechendes Eigenkapital abzuwarten. Da keine Beleihung des Objektes erfolgt, ist der Darlehensnehmer freier in der Vereinbarung der Darlehenshöhe und kann direkt bei Auszahlung über 100% des Kapitals verfügen. Ferner ist eine relativ gute Planbarkeit gegeben, da eine Zinssicherheit für alle Bestandteile der Vereinbarung (Vorausdarlehen, Guthaben und Bauspardarlehen) besteht. Ggf. können auch Wohnungsbauprämie und vermögenswirksame Leistungen entsprechend in Anspruch genommen und in die Verträge eingerechnet werden.

Bedeutsame Nachteile

Den vorgenannten Vorteilen stehen jedoch auch einige Nachteile gegenüber, darunter insbesondere die erhöhte Zinsbelastung im Vergleich zu einem herkömmlichen Annuitätendarlehen und die festgeschriebene (meist recht niedrige) Guthabenverzinsung des Ansparteils, die den Zinsbelastungseffekt noch erhöht. Da das in Anspruch genommene Vorausdarlehen über einige Jahre hinweg in voller Höhe besteht (ohne jegliche Tilgung) laufen hier relativ hohe Zinsbelastungen auf. Die Effektivzinsen (und oft auch die Nebenkosten wie beispielsweise Abschlussprämien und Provisionen) sind dabei meist merklich höher als bei grundschuldbesicherten Annuitätendarlehen. Die Preistransparenz ist durch die vielen Komponenten eher gering, da viele komplexe Bestandteile kombiniert sind und für einen Vergleich zu anderen Anbietern viele verschiedene Modalitäten betrachtet werden müssen. Der Zuteilungszeitpunkt des Bausparvertrages ist zudem nicht exakt voraussagbar. Die Sollzinsen für ein Vorausdarlehen liegen in der Regel über denen für ein grundschuldbesichertes Annuitätendarlehen.

Fazit

Das Bausparsofortdarlehen eignet sich für eine sehr schnelle Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital. Durch das Vorausdarlehen durch die Bausparkasse verfügt der Darlehensnehmer sofort über die Darlehenssumme (ggf. abzüglich der Abschlussgebühren). Die Nachteile liegen hauptsächlich auf der Kostenseite: Da das Vorausdarlehen bis zur Zuteilung des kombinierten Bausparvertrages tilgungsfrei ist, fallen über einen langen Zeitraum relativ hohe Sollzinsen auf den gesamtem Darlehensbetrag an. Neben der ausführlichen Information über die genaue Funktionsweise sollten daher Konditionen verglichen und der Effektivzinssatz ermittelt werden. Die Alternative des Annuitätendarlehens nach einer Ansparzeit für das notwendige Eigenkapital ist meist die viel günstigere Alternative. Letztendlich muss der Interessent selbst entscheiden, ob diese Art der Finanzierung für ihn wirklich günstiger ist. Es ist jedoch zu empfehlen, sich vor einer endgültigen Entscheidung mittels eines Experten (z.B. einem Finanzberater oder im Internet bei entsprechenden Immobilienportalen) ausführlich zu informieren.

Weitere Informationen

» Bausparsofortdarlehen – Vorfinanzierung durch die Bausparkasse

http://www.immokredit24.com/bausparen/bausparsofortdarlehen.html

» Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital – Ohne Eigenkapital ins Eigenheim

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/baufinanzierung-ohne-eigenkapital.html

Zwischenfinanzierung – die Suche nach der passenden Liquiditätsbrücke

Dienstag, 19. Juli 2011

zwischenfinanzierung(Berlin, 19.07.2011) Bis zum Erhalt einer Darlehensleistung aus einer Immobilienfinanzierung entsteht oft eine Liquiditätslücke beim Darlehensnehmer. Diese kann durch notwendige Vorleistungen verursacht werden, die bezahlt werden müssen, obwohl der Darlehensgeber erst nach Fertigstellung bestimmter Abschnitte Kapitalleistungen erbringt (Stichwort: Fertigstellungsnachweis). Ein anderes Szenario für die Notwendigkeit einer Zwischenfinanzierung könnte ein Gelegenheitskauf sein, für den schnell Eigenkapital benötigt wird, was jedoch in der geforderten Zeit nicht liquidiert werden kann. Eine solche Zwischenfinanzierung kann durch einen herkömmlichen Ratenkredit, einen Bausparvertrag (bzw. dessen Beleihung) oder auch ein Policendarlehen realisiert werden. Was davon für die eigene Situation am besten geeignet ist, hängt von einigen wichtigen Faktoren ab, die im individuellen Umfeld des Darlehensnehmers liegen.

Zwischenfinanzierung mittels Policendarlehen

Besteht eine Lebens- oder Rentenversicherung, kann diese bestehende Substanz als Grundlage für ein Policendarlehen dienen. Voraussetzung ist, dass bereits ein gewisser Rückkaufswert besteht (mind. 5.000 € bei kapitalbildenden bzw. 8.000 € bei fondsgebundenen Versicherungen). Die Vorteile eines solchen Darlehens sind die in der Regel zügige und unkomplizierte Bearbeitung (es sind keine weiteren Sicherheiten und keine Bonitätsprüfung notwendig – daher erfolgt die Auszahlung meist binnen 2 Wochen) und die günstigen Konditionen. Der Versicherungsschutz bleibt trotzdem bestehen. Die Rückzahlung erfolgt flexibel je nach Verfügbarkeit der liquiden Mittel – damit kann die finanzielle Belastung dieses Darlehen bereits im Vorfeld genauestens einkalkuliert werden. Nicht beliehen werden können allerdings Versicherungspolicen mit mehreren Zessionaren und Direktversicherungen lt. Betriebsrentengesetz.

Andere Formen der Zwischenfinanzierung

Natürlich können (z.B. wenn keine entsprechend beleihbaren Policen vorhanden sind) auch andere Darlehensarten für eine Zwischenfinanzierung dienen. Hier können die Varianten eines Vorausdarlehens oder die Beleihung eines Bausparvertrages ebenfalls recht günstige Alternativen sein. Hier muss die jeweilige Bausparkasse zu entsprechenden Angeboten kontaktiert werden. Bei einem Vorausdarlehen wird die Immobilie samt eines neu abzuschließenden Bausparvertrages vorab finanziert, wobei dieser neu abzuschließende Bausparvertrag die Tilgung sicherstellt. Für derlei Angebote der Bausparkassen sollten unbedingt verschiedene Angebote miteinander verglichen werden, da die Konditionen teilweise sehr stark unterschiedlich sein können. Eine weitere Alternative kann auch der „herkömmliche“ Ratenkredit sein. Hier sollte darauf geachtet werden, dass ebenfalls verschiedene Angebote unterschiedlicher Anbieter verglichen werden. Ggf. kann auch ein klassischer Zwischenfinanzierungskredit mit Auszahlungsabtretung und Grundpfandsicherung eine günstige Alternative darstellen. Allerdings ist diese Variante etwas umständlicher, da viele bürokratische Schritte erfüllt werden müssen, wodurch die Konditionen aber in der Regel etwas günstiger werden, da das Kreditinstitut eine größere Sicherheit erhält.

Fazit

Welche Art der Zwischenfinanzierung am besten geeignet ist, hängt von vielerlei Faktoren ab. So z.B. davon, welche Darlehenshöhe benötigt wird, wie schnell die Mittel benötigt werden und ob ggf. entsprechend beleihbare Substanzen (z.B. eine Versicherungspolice für das Policendarlehen oder ein bestehender Bausparvertrag für die Verhandlung mit der Bausparkasse) vorhanden sind. Wichtig ist, sich bereits im Vorfeld einer Immobilienfinanzierung bzw. eines Immobilienerwerbs ein möglichst genaues Bild darüber zu verschaffen, wann welche Mittel benötigt werden und wann Darlehensmittel zur Verfügung stehen. Dies verhindert die Gefahr eines „Liquiditätslochs“ und gibt dem Darlehensnehmer etwas Zeit, sich über verschiedene Angebote hinreichend zu informieren und entsprechende Vergleiche durchzuführen. Das vorhandene Eigenkapital spielt hier ebenfalls eine große Rolle: Zwischenfinanzierungen sind in der Regel teurer als die Hauptfinanzierung, daher empfiehlt es sich, das freie Eigenkapital als „Zwischenfinanzierung“ zu nutzen, um der im Verhältnis großen Belastung der Fremdkapital-Zwischenfinanzierung zu entgehen.

Weitere Informationen

» Zwischenfinanzierung – Liquiditätslücke bei der Immobilienfinanzierung schließen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/zwischenfinanzierung.html

» Policendarlehen – Zwischenfinanzierung mittels Policendarlehen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/policendarlehen.html