Immobilienerwerb aktuell: Die richtige Finanzierungsform finden

Montag, 05. März 2012

Die Zins- und Finanzmärkte befinden sich derzeit in Aufruhr – es herrscht eine große Nachfrage nach Substanzwerten wie z.B. Immobilien. Grundsätzlich sind – insbesondere eigengenutzte – Immobilien eine empfehlenswerte Vorsorgemaßnahme für das Alter. Je nach persönlicher Situation muss jedoch vorab die beste Finanzierungsmöglichkeit gefunden werden. Dabei ist entscheidend, wie angesichts der eigenen Einkommenssituation eine schnellstmögliche Entschuldung mit einem möglichst günstig konditionierten Finanzierungsvertrag gefunden werden kann. Grundsätzlich stehen dafür unterschiedliche Finanzierungsvarianten zur Verfügung:

Die am häufigsten beantragte Variante ist das klassische Annuitätendarlehen, meist mit einer Zinsbindungsfrist zwischen 10 und 20 Jahren. Durch die gleichbleibend hohen monatlichen Raten und den fixierten Zins ist dieses Darlehen sehr gut planbar. Das variable Darlehen unterliegt einem Zins, der alle 3 Monate entsprechend der aktuellen Entwicklung angepasst wird. Damit sinkt zwar die Planbarkeit, jedoch sind diese Darlehen meist mit günstigeren Konditionen und höherer Flexibilität ausgestattet, außerdem ist zu jedem Termin mit Anpassung die Umwandlung zum Annuitätendarlehen möglich. Eine Mischform hieraus ist das Cap-Darlehen:

Es finden – ähnlich dem variablen Darlehen – zwar Zinsanpassungen statt, jedoch wird eine Zinsobergrenze vereinbart. Dazu gibt es noch das klassische Bauspardarlehen und das Konstantdarlehen als Kombination aus vorab ausbezahlten Bauspardarlehen und einem zur Tilgung eingesetzten Bausparvertrag, also quasi eine Vorfinanzierung, die während der Laufzeit nur mit den Zinsen plus einer Sparrate für den Sparvertrag bedient wird.

Immobilienbarometer zeigt: Kapitalanleger drängen auf den Immobilienmarkt

Freitag, 11. März 2011

Berlin/München, 9. März 2011. Immer mehr Anleger drängen auf den deutschen Immobilienmarkt: Jeder vierte Kaufinteressent sucht aktuell eine Immobilie als Kapitalanlage. Im Vorjahr war es nur jeder achte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Die Umfrage, für die im Februar 2011 über 2.300 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, wird als Vergleichsstudie jedes Jahr wiederholt.

Kapitalanleger glauben derzeit an das Renditepotenzial von Betongold: Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) rechnet beim Kauf mit einem hohen Wertzuwachs. Weitere 73 Prozent erwarten eine Wertsteigerung, welche die Inflation ausgleicht. Eigennutzer hingegen achten weit weniger auf die Wertsteigerung des Objekts. Rund 15 Prozent können die Wertentwicklung nicht einschätzen und weitere 18 Prozent interessieren sich nicht für den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung in der Zukunft.

Eine weitere auffällige Tendenz zeichnet sich bei den Immobilienpreisen ab: Sie werden im Vergleich zum Vorjahr als teurer eingeschätzt. Derzeit geben nur noch 6,8 Prozent aller Kaufinteressenten (Kapitalanleger als auch Eigennutzer) ‚günstige Preise‘ als Grund für ihren Immobilienerwerb an. Vor einem Jahr fanden immerhin noch 12,5 Prozent, also fast doppelt so viele, dass Immobilien preiswert zu erstehen sind. Der Hauptgrund für einen Haus- oder Wohnungskauf der Deutschen ist nach wie vor die Altersvorsorge, sowohl bei den Eigennutzern (49 Prozent) als auch bei den Kapitalanlegern (55 Prozent).

Die Top-5-Gründe für den Immobilienerwerb im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)

2. Günstige Zinsen (40 Prozent)

3. Mietzahlungen vermeiden (29 Prozent)

4. Immobilien sind krisensicher (28 Prozent)

5. Unabhängigkeit vom Vermieter (24 Prozent)

“Obwohl die Zinsen seit September letzten Jahres stetig gestiegen sind, ist das Zinsniveau immer noch extrem attraktiv. Das wird auch in 2011 für eine hohe Nachfrage nach Betongold sorgen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Immobilien erleben seit Monaten einen wahren Boom. Selbst renditeorientierte Anleger wittern in diesem Markt lukrative Geschäfte.”