Immobilienkredit: Zinsen günstig wie nie – jetzt kaufen oder lieber weiter zur Miete wohnen?

Dienstag, 17. April 2012

Immobilienkredit-Zinsen (Berlin, 17.04.2012) Der Erwerb eines Eigenheimes – egal ob Wohnung oder Haus – war selten zu so günstigen Konditionen möglich wie derzeit. Die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen befinden sich seit einiger Zeit auf extremen Tiefständen. Neben dem erfüllten Wunsch der „eigenen“ 4 Wände ist der Bau oder Kauf einer Immobilie ein Teil der Altersvorsorge – inflationsgeschützt, kaum anfällig für Wertschwankungen und im Rentenalter (nach Darlehenstilgung) sehr günstig, da keine Miete anfällt. Doch auch wenn es so aussieht, als stünden alle Zeichen auf grün für die Schaffung von Immobilieneigentum: Es gibt immer zwei Seiten. Für die Realisierung einer Immobilienfinanzierung müssen viele Dinge bedacht werden. Dies gilt nicht nur für die Finanzierungsplanung und die Kalkulation der Gesamtbelastung, sondern auch ganz generell für die Lebenssituation und die individuell bestmögliche Gestaltung von lokalen und situativen Abhängigkeiten.

Welches ist der optimale Zeitpunkt für einen Immobilienkauf?
Hierfür müssen mehrere Aspekte bedacht werden: Zu Zeiten niedriger Bauzinsen (wie aktuell) sind Immobilienfinanzierungen günstig zu haben und ermöglichen so eine vergleichsweise rasche Tilgung und damit die schnellere Schuldenfreiheit. Auf der anderen Seite ist die Vermögens- und Einkommenssituation des Interessenten entscheidend: Muss ein hoher Anteil Fremdkapital aufgenommen werden, verteuert dies das Darlehen nicht nur wieder, sondern erhöht auch das Risiko, die hohen Raten irgendwann nicht mehr zahlen zu können – dafür reicht z.B. schon eine veränderte Einkommenssituation bei einem Jobwechsel oder – im schlimmsten Fall – bei Arbeitslosigkeit. Wird der von Experten empfohlene Mindestanteil an Eigenkapital von etwa 20 bis 30 Prozent der Erwerbs- bzw. Herstellungskosten nicht erreicht, fehlt der Sicherheitspuffer für anfallende Nebenkosten und unvorhergesehene Ausgaben. Auch wenn die Mietbelastung einer gemieteten Immobilie regelmäßig Geld „verbrennt“ – so ist es doch bei wenig Eigenkapital und einer unsicheren Einkommenslage weniger risikoreich als eine erzwungene Immobilienfinanzierung. Die meisten Kreditinstitute werden vor der Darlehensgewährung darauf achten, dass eine ausreichende Bonität beim Kreditnehmer vorhanden ist. Bestehen Zweifel an der Rückzahlungsfähigkeit, wird kein seriöses Kreditinstitut ein Darlehen gewähren.

Vor- und Nachteile von Immobilieneigentum
Eine eigene Immobilie stellt neben dem Komfort der freien Wohnentfaltung eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge dar. Die Immobilie gilt als sachwertuntermauerte und deshalb kapitalmarkt- und inflationsunabhängige Wertanalage, die im Alter ein günstiges Wohnen ermöglicht. Die Abhängigkeiten von z.B. Vermietern oder von einem geregelt hohen Einkommen im Rentenalter (für die Mietzahlungen) entfallen. Allerdings birgt auch die eigene Immobilie einige Nachteile: So muss sich der Eigentümer selbstständig um Versicherungen, Versorgungspartner oder die Einhaltung von Auflagen kümmern. Ebenso muss er für Sanierungen und Instandhaltungen aufkommen oder wird bei vielen kommunalen Entscheidungen in die Pflicht genommen (z.B. bei Straßen- oder Gehwegsanierungen etc.). Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ein Immobilieneigentümer nicht nur während der Finanzierungsphase, sondern auch später über ein entsprechendes Einkommen bzw. Vermögen verfügt, damit anfallende Verpflichtungen erfüllt werden können. Die Ortsabhängigkeit steigt ebenfalls, denn ein Mieter kann bei Notwendigkeit viel leichter den Wohnort oder das Objekt wechseln als ein Eigentümer. Verkäufe von Immobilien sind meist mit vielen Umständen und oft mit nicht zu verachtenden finanziellen Einbußen verbunden, da selten ein Verkaufspreis über oder gleich dem Erwerbspreis erzielt wird.

Fazit
Die allgemeinen Marktumstände für eine Immobilienfinanzierung und damit die Schaffung von Immobilieneigentum sind aktuell extrem günstig. Wer sich in einer entsprechend guten persönlichen Vermögens- resp. Einkommenslage befindet, sollte nicht mehr allzu lange warten – Immobilieneigentum ist nach wie vor ideal für die Altersvorsorge und für den Lebenskomfort im Alter. Allerdings müssen auch einige Nachteile bedacht werden, über die sich der Interessent vorab ein klares Bild verschaffen sollte. Eine korrekte Planung erfordert eine detaillierte Analyse der eigenen Situation und die anschließende Optimierung des Fremdkapitalbedarfs. Hilfreich zur Seite können dem Interessenten hierbei unabhängige Fachberater stehen – eine gute Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, besteht beispielsweise im Internet unter www.immokredit24.com.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – Günstige Immobilienkredit-Zinsen nutzen
» Immobilien-Ratgeber – kaufen oder mieten?

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Risiken der Baufinanzierung genau prüfen

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Viele Immobilieninteressenten schreckt noch immer die Furcht, bei der Immobilienfinanzierung Risiken vorab nicht richtig eingeschätzt zu haben und dadurch später in finanzielle Nöte zu geraten. Diese Furcht ist zwar nicht unnötig, wird aber meist zur Hemmschwelle, obwohl real betrachtet eine Finanzierung für den betreffenden Personenkreis eigentlich möglich wäre. Laut einer jetzt veröffentlichten Umfrage stellen insbesondere die Nebenkosten für 82 Prozent der Frauen und 70 Prozent der Männer einen hohen Unsicherheitsfaktor dar. Hilfe können Interessierte dabei unkompliziert und kostenlos von Fachleuten erhalten: So gibt es neben persönlichen Finanzberatern und Immobilienfachleuten auch im Internet unabhängige Immobilienportale, die jeden Interessenten auf seinem Weg zur eigenen Immobilie unterstützen.

Die Prüfung, ob eine Finanzierung unter Zugrundelegung von vernünftigen Kostenprognosen realisierbar ist, wird dabei von einem langjährigen Erfahrungsschatz und einer breiten Marktübersicht unterstürzt. Entscheidend ist dabei nicht nur das Eigenkapital, sondern auch die persönliche Einkommenslage. Die konkreten Baukosten beispielsweise stellen sich mit fortschreitender Planung immer genauer dar, können allerdings auch durch die persönliche Einkommenslage beeinflusst werden. So kann durch Eigenleistung oder durch den Verzicht auf luxuriöse Ausstattungen eine Gesamtkostenreduktion erfolgen. Was dabei in Anbetracht des geplanten Projektes realistisch ist, können Fachleute mit hoher Genauigkeit vorab einschätzen. Die Risiken können also sehr wohl recht realistisch eingeschätzt werden – sie sind daher kein Grund, nur aus übervorsichtiger Furcht vor finanziellen Problemen ein eigentlich machbares Projekt abzulehnen.

Nutzen in jedem Fall das Angebot eines unabhängigen Baufinanzierungsvermittlers. Die eigene Hausbank ist in der Regel an feste Konditionen gebunden von denen sie nicht abweichen kann. Der unabhäginge Baufinanzierungsvermittler hingegen, kann aus einem großen Pool von Anbietern das günstigste Finanzierungsangebot ermitteln. So bekommen Sie nicht nur eine günstige Baufinanzierung, sondern auch eine maßgeschneidertes Finanzierungsangebot.

Immobilienkauf: Anleger achten auf Zinsen, Selbstnutzer hören auf ihr Bauchgefühl

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Berlin/München, 13. Oktober 2011 – Nahezu jeder Immobilieninteressent ist überzeugt, dass es einen idealen Kaufzeitpunkt gibt. Für die meisten Kapitalanleger ist er dann erreicht, wenn die äußeren Konditionen stimmen. Wer hingegen das Objekt selbst beziehen möchte, agiert oft emotionaler. Das zeigt das aktuelle “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24, für das über 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Es gibt ihn, den perfekten Moment für den Erwerb einer Immobilie – darüber herrscht Einigkeit unter der Mehrheit der Interessenten (89 Prozent). In der Regel ist dieser Zeitpunkt durch ein Zusammenspiel dreier Hauptfaktoren bestimmt. Erstens, die Konditionen müssen stimmen, sprich Zinssätze und Kaufpreis sind möglichst niedrig. Zweitens muss die ideale Immobilie gefunden sein und drittens muss der Käufer genug Geld verdienen, um sich das Objekt auch leisten zu können. Allerdings unterscheidet sich die Gewichtung dieser Einflussfaktoren je nach Nutzungsart der Immobilie.

Bei den strikten Kapitalanlegern geben meist finanzielle Aspekte den Startschuss zum Kauf. Die äußeren Kaufbedingungen sind der wichtigste Indikator (43 Prozent) für den perfekten Zeitpunkt. Jeder vierte Anleger (24 Prozent) investiert in Betongold, sobald er genug verdient. Ob das Haus oder die Wohnung den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, interessiert die Investoren dabei weniger (15 Prozent).

Diejenigen, die eine Immobilie selbst nutzen wollen, lassen sich hingegen öfter vom Bauchgefühl leiten: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schlägt zu, sobald er seine Traumimmobilie gefunden hat. Die rationalen Motive spielen im Vergleich mit den Kapitalanlegern eine eher geringere Rolle. Nur 28 Prozent der Privatnutzer achten auf die Kaufkonditionen. Zudem wichtig für die Eigenheimsuchenden ist, dass das Einkommen ausreicht (22 Prozent), um einen Kauf zu tätigen.

“Da bei Eigennutzern nicht nur Kaufpreis und Zinskondition stimmen, sondern die Immobilie auch den individuellen Wunschvorstellungen entsprechen muss, dauert der Suchprozess bei dieser Käufergruppe meist länger als bei Kapitalanlegern”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Um Zeit zu sparen, raten wir sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf Objektsuche zu gehen – denn wer ein Finanzierungskonzept in der Tasche hat, weiß genau, was er sich leisten kann und verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Interessenten.”

Auf was man beim Kauf einer Denkmalschutzimmobilie achten sollte

Donnerstag, 07. Juli 2011

Denkmalschutzimmobilien zählen zu den Geldanlagen mit den größten Steuervorteilen. Die Aufwendungen für Sanierungsmaßnahmen denkmalgeschützter Gebäude können über zwölf Jahre hinweg abgeschrieben werden. Generell sind Immobilien als Kapitalanlage empfehlenswert, da bei richtiger Auswahl eine Wertsteigerung zu erwarten ist und eine hohe Rendite erzielt werden kann.

Damit man in den steuerlichen Genuss der Abschreibungen kommen kann, muss die örtliche Denkmalschutzbehörde grünes Licht geben und die Aufwendungen in die Bescheinigung aufnehmen, die für den Steuerabzug erforderlich ist. Abschreibungsfähig sind alle Maßnahmen zur Sanierung, die zum Erhalt des Gebäudes beitragen. Wer sich für den Kauf einer Denkmalschutzimmobilie interessiert, sollten diverse Punkte überprüft werden. So ist es beispielsweise ratsam, Prospekte über das Objekt einzuholen, Bauträger und Initiatoren auf Seriosität zu prüfen und den Standort sowie den örtlichen Mietspiegel genau zu analysieren. Nur wenn gewisse Voraussetzungen stimmen, kann eine Denkmalschutzimmobilie den versprochenen Profit einbringen.

Generell sollten nur erfahrene Initiatoren zu Raten gezogen werden, die bereits eine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Denkmalschutzimmobilien vorweisen können. Die Leistungsbilanz eines Unternehmens sollte deshalb genau unter die Lupe genommen werden. Empfehlenswert sind namhafte und etablierte Unternehmen in der Branche, die eine umfassende Beratung zum Kauf eines Objektes bieten können.

Die ausgewählte Immobilie liegt idealerweise in einem großen Ballungszentrum, das über eine gute Verkehrsanbindung verfügt. Neben der Infrastruktur ist auch die Mietsituation vor Ort wichtig, damit möglichst lange Mietverträge geschlossen werden können. Auch die Bauqualität eines Gebäudes sollte in die Entscheidungsfindung mit einfließen. Am besten ist es, den Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie direkt über den Bauträger vorzunehmen. Der Kauf sollte generell nur mit einer Festpreisgarantie vereinbart werden.

Immobilienkauf: Sechs Hemmnisse, die gar keine sind

Mittwoch, 29. Juni 2011

(München, 29. Juni 2011) Das Bruttoinlandsprodukt hat im Mai wieder das Niveau von vor der Lehman-Brothers-Pleite erreicht. Der private Konsum steigt und die boomende Konjunktur sowie die zunehmende Beschäftigung lassen die Regierung über Steuersenkungen nachdenken. Daneben sind die Immobilienpreise vielerorts noch immer relativ attraktiv und die Baugeldkonditionen bewegen sich auf Niedrigniveau – während Erspartes nur minimal verzinst wird. Beim Blick auf die Rahmenbedingungen stehen alle Zeichen auf Immobilienkauf. Dennoch hadern viele Mieter mit dem Schritt in die eigenen vier Wände. Interhyp beleuchtet typische Sorgen beim Immobilienkauf und zeigt Lösungen auf.

Kann ich mir überhaupt eine Immobilie leisten, reicht mein Budget?

Um diese Frage seriös zu beantworten, ist ein ehrlicher Kassensturz unerlässlich. Der sollte in aller Ruhe und vor allem vor der Objektsuche durchgeführt werden, um ein realistisches Budget zu ermitteln. Nur wenn nach dem Immobilienkauf noch genug finanzieller Spielraum für Urlaub und andere Annehmlichkeiten besteht, machen die eigenen vier Wände dauerhaft Freude. Für eine schnelle Kalkulation beim Anzeigen-Stöbern auch hilft folgende Faustformel: Rund 40% vom Netto-Haushaltseinkommen sind als monatliche Darlehensrate gut tragbar. Genauer geht es mit kostenlosen Programmen, wie z.B. dem Haushaltsrechner unter www.interhyp.de/rechner.

“Ohne viel Eigenkapital geht ein Immobilienkauf doch gar nicht”

Bei der Frage nach dem Eigenkapital-Einsatz gibt es zwar keinen generellen Königsweg, aber wenn zehn Prozent des Kaufpreises vorhanden sind, ist der Traum vom Eigenheim durchaus realisierbar und rechnet sich beim jetzigen Niedrigzinsniveau besonders: “Gerade für junge Noch-Mieter, die über ein solides Einkommen verfügen, kann die Finanzierung der Immobilie sinnvoller sein, als jahrelang mühsam anzusparen und eine attraktive Chance für die eigene Immobilie zu verpassen”, erklärt Benjamin Papo, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG.

“Wenn die Zinsen steigen, kann ich mir die Rate nicht mehr leisten

Während sich früher das Baufinanzierungsangebot auf eine Laufzeitauswahl von fünf oder zehn Jahren beschränkte, kann man heute seinen Zinssatz bis zu 30 Jahre lang fixieren. Damit ist die monatliche Belastung über Jahrzehnte hinweg komplett kalkulierbar und das Problem von eventuell deutlich höheren Zinsen bei der Anschlussfinanzierung reduziert sich bzw. fällt weg.

“Die Immobilie macht mich finanziell unflexibel”

Auch wenn bei der Finanzierung einer Immobilie die Zinsen auf zehn Jahre oder länger festgeschrieben sind, gilt diese Starrheit nicht (mehr) für die Rückzahlungsmöglichkeiten des Darlehens. Neben kostenlosen Sondertilgungsoptionen kann man heutzutage einen mehrmaligen Tilgungswechsel während der Darlehenslaufzeit vereinbaren. Damit hat der Kreditnehmer z.B. in Zeiten höherer Einkünfte die Freiheit, die Tilgungsrate aufzustocken und später wieder herabzusetzen – ganz so, wie es sein Geldbeutel erlaubt.

“Die Nachfrage nach guten Immobilien ist so groß, dass ich im entscheidenden Moment eh nicht zum Zuge komme”

Im derzeitigen Angebotsmarkt zählen zwar oftmals Schnelligkeit und Entschlossenheit, aber egal ob Kauf oder Bau – die Entscheidung für eine bestimmte Immobilie sollte immer wohlüberlegt sein. Man kann jedoch einen deutlichen Zeitvorsprung erlangen, wenn man schon im Vorfeld mit einem Experten abklärt, wie hoch das Budget heute und in Zukunft ist, wie viel Eigenheim man sich damit leisten kann und ob individuelle Ausstattungen wie z.B. Sondertilgungsoptionen wichtig sind. “Wer bereits ein fertiges Finanzierungskonzept in der Tasche hat, tut sich nicht nur leichter bei der Suche nach der passenden Immobilie, sondern erhält auch eher den Zuschlag beim Kauf”, weiß Papo.

Wer weiß, ob meine Immobilie wertstabil bleibt?

Eine Garantie auf absolute Wertstabilität gibt es natürlich nicht, aber durch eine gründliche Abwägung im Vorfeld kann man schon vielen Stolperfallen aus dem Weg gehen. Das wichtigste Kriterium bei der Immobilienauswahl ist und bleibt: Die Lage, die Lage und nochmals die Lage. Doch auch eine gute Infrastruktur und starke Wirtschaftskraft in der Umgebung sind für langfristige Wertstabilität wesentlich. Um festzustellen, ob sich das Objekt in einem technisch einwandfreien Zustand befindet, sollte ein unabhängiger Bewertungsexperte zu Rate gezogen werden. Da mit zunehmendem Alter einer Immobilie auch deren Instandhaltungskosten steigen, empfiehlt es sich von Anfang an, Rücklagen zu bilden. Hier gilt die Faustregel: zwei Euro monatlich pro Quadratmeter Wohnfläche.

“Der Kauf einer Immobilie ist meist eine Entscheidung für das ganze Leben – klar, dass sich im Vorfeld eine Menge Fragen und Unsicherheiten ergeben. Bei der Finanzierung sind jedoch oft viele Befürchtungen unbegründet oder lösbar – hier lohnt sich das Gespräch mit einem unabhängigen Experten”, empfiehlt Papo.

Immobilienbarometer zeigt: Männer deutlich emotionsloser beim Immobilienkauf als Frauen

Samstag, 11. Juni 2011

Berlin/München, 9. Juni 2011. Das Klischee, dass Männer emotionsloser sind als Frauen, scheint beim Immobilienkauf zuzutreffen: Denn während fast jeder zehnte Mann persönliche Gefühle beim Immobilienerwerb völlig ausblendet, spielen Emotionen nur bei fünf Prozent der Frauen keine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24, bei der im April 2011 rund 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien teilgenommen haben.

Zwar eint die Geschlechter das Bestreben, ein langfristiges Zuhause für die Familie zu schaffen, doch beim Immobilienkauf gibt es bei Mann und Frau deutlich unterschiedliche Motivlagen. So will jeder dritte männliche Käufer mit einem Eigenheimerwerb einen Wert aufbauen, den er später vererben kann. Ein ähnliches Ansinnen haben hingegen nur 26 Prozent der Frauen. Dafür liegt der Damenwelt ein ganz anderes Thema am Herzen: Rund jede fünfte Käuferin erhofft sich durch einen Immobilienkauf, ein problemloses Halten ihres Haustieres. Unter Männern ist dieser Aspekt nur jedem zehnten Käufer wichtig.

Frischluft und privater Anschluss versus Freiraum und Kfz-Stellplatz

Geht es um die Immobilienausstattung bestehen 27 Prozent der Käuferinnen auf einen Balkon. Solch ein Frischluftzugang ist lediglich jedem fünften Mann wichtig (19 Prozent). Dafür legen Herren Wert auf einen eigenen Kfz-Stellplatz (28 Prozent) und hohe Decken (17 Prozent): Immobilien ohne diese Attribute kommen für sie nicht in Frage. Bei Frauen spielen diese Eigenschaften eine weit weniger wichtige Rolle (22 Prozent bzw. 12 Prozent). Uneinigkeit herrscht auch bei der Frage, was in der Umgebung des Hauses vorhanden sein muss: Während knapp einem Drittel der Frauen die Nähe von Familie und Freunden besonders wichtig ist, wünscht sich dies nur jeder vierte Mann.

“Wie die Studie zeigt, unterscheiden sich zwar die Wünsche beider Geschlechter in einigen Punkten, aber sie widersprechen sich nicht. Damit sich alle im neuen Eigenheim wohlfühlen, sollten Paare vor Beginn der Immobiliensuche klären, wo die jeweiligen Prioritäten liegen”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Dabei können Männer und Frauen bei der Wahl von Haus oder Wohnung ruhig auch auf ihren Bauch hören. Bei der Finanzierung gilt es aber, an den Geldbeutel zu denken -und verschiedene Angebote besonnen zu vergleichen.”

Für Heidi das Loft, für Cindy der Bauwagen: Welche Immobilie die Deutschen für ihre Stars wählen würden

Donnerstag, 18. November 2010

(München, 18. November 2010) Die Deutschen sind überzeugt: Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sagen viel über den Charakter eines Menschen aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktforschungsinstitut Innofact gefragt, welcher Immobilientyp am besten zu den deutschen Prominenten passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass die Promi-Paare Heidi Klum und Seal oder Oli und Sandy Pocher als typische Loft-Besitzer betrachtet werden. Für die Ikonen des deutschen Informationsfernsehens Anne Will und Günther Jauch würden die Deutschen dagegen das klassische Einfamilienhaus als geeignete Wohnimmobilie wählen.

Deutsche Promi-Paare: ein Hauch von Jet-Set

Die drei Promi-Paare Heidi Klum und Seal, Oli und Sandy Pocher sowie Boris und Lilly Becker würden nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft passen. Loft-Besitzer gelten bei den Befragten als besonders “modebewusst” (82 Prozent), “weltoffen” (71 Prozent) und “sexy” (38 Pro­zent). Zudem werden ihnen häufiger als allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern die Attribute “interessant” (68 Prozent) und “wohlhabend” (83 Prozent) zugeordnet. Einziger Nachteil: besonders sympa­thisch wirken Loft-Bewohner nicht auf ihre Umwelt. Lediglich die Besitzer von Neubau­wohnungen konnten noch weniger Sympathiepunkte bei den Befragten sammeln.

TV-Ikonen: ohne Star-Potenzial, aber sehr familienfreundlich

Nicht ganz so viel Jet-Set-Flair wie die Promi-Paare versprühen Anne Will und Günther Jauch. Die beiden TV-Stars können sich die Deutschen am besten in einem klassischen Einfamilienhaus vorstellen. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst (78 Prozent) zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen wie “Sex-Appeal”, “unterhaltsam”, “modebewusst”, “interessant” oder “zum Verlieben” belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld – in Sachen Mondänität und Glamour also Fehlanzeige.

Ein Blick auf die etwas anderen Promis

Die etwas kantigeren Prominenten Charlotte Roche, Cindy aus Marzahn und Jürgen Vogel können sich die Deutschen am besten in einer etwas ungewöhnlicheren Wohnlage vorstellen. So ordnen die Befragten die Komikerin Cindy aus Marzahn klar als Bauwagen-Besitzerin ein. Das ist wenig verwunderlich, denn Bauwagen-Bewohner belegen in Sachen Unterhalt­samkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” gute Werte im oberen Mittelfeld. Auch wenn Charlotte Roche und Jürgen Vogel sich nicht als Bauwagen-Eigentümer eignen, so passen sie nach Ansicht der Deutschen dennoch am besten in eine alternative Wohnanlage. Bewohner von alternativen Wohngemeinschaften gelten als überaus liebenswert. So könnte sich fast jeder Dritte (31 Prozent) vorstellen, sein Herz an einen Bewohner oder eine Bewohnerin einer solchen Wohnanlage zu verlieren.

Baufinanzierung: Checkliste für Kapitalanleger

Donnerstag, 12. August 2010

(München, 10. August 2010) Nach Jahren der Zurückhaltung gibt es auch bei Privatkunden wieder ein wachsendes Interesse an Immobilien als Kapitalanlage. “Immobilien gelten als krisensichere Altersvorsorge und gerade vor dem Hintergrund historisch günstiger Baugeldzinsen kann es sich lohnen, über eine vermietete Immobilie langfristig Vermögen aufzubauen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Damit das Kaufvorhaben auch auf sicherem Fundament steht, haben die Experten von Interhyp einen 10-Punkte-Plan erstellt.

1. Eigenkapital-Einsatz ist sinnvoll

Die immer noch oft verbreitete Haltung, man brauche beim Kauf einer Kapitalanlage-Immobilie kaum oder gar kein Eigenkapital einzusetzen, sollte man momentan unbedingt hinterfragen. “Gerade in Phasen niedriger Guthabenverzinsung wie jetzt sollten Kapitalanleger – zumindest teilweise – ihr Erspartes in die Finanzierung einbringen. Denn damit ist das Sparguthaben nicht nur extrem solide investiert, Banken belohnen einen höheren Eigenkapitalanteil mit günstigeren Konditionen”, so Zinsexperte Haselsteiner.

2. Luft für unvorhergesehene Ausgaben haben

Beim Kauf einer Immobilie ist es nicht mit einer einmaligen Zahlung getan. Auch Eigentümer einer vermieteten Immobilie müssen mit ungeplanten Kosten für Reparaturen oder Nachzahlungen rechnen. “Ein finanzielles Polster für unvorhergesehene Folge- oder Mehrkosten ist daher unabdingbar” meint Haselsteiner und empfiehlt rund 20 Prozent des Gesamtinvestitionsaufwand als Vermögensrückhalt auf der Seite zu haben. Generell rät er konservativ zu kalkulieren: “Die Finanzierung einer Kapitalanlage-Immobilie sollte so aufgebaut sein, dass der Käufer selbst einen Mietausfall von bis zu zwölf Monaten mit seinem regulären Einkommen überbrücken kann.”

3. Keine Hektik

Auch wenn in manchen Ballungsgebieten das Wohnraum-Angebot knapp ist – beim Immobilienkauf ist Hektik kein guter Ratgeber. “Egal, wie einmalig die Gelegenheit erscheinen mag: Kapitalanleger sollten sich auf keinen Fall unter Druck setzen lassen und vorschnell Kaufentscheidungen treffen, bei denen es um viel Geld geht”, weiß Haselsteiner.

4. Ohne solide Marktkenntnisse geht nix

Wie hoch ist die ortsübliche Miete, was zahlen andere Mieter in ähnlichen Objekten, ist das Viertel eine beliebte Wohngegend oder wechseln die Mieter dort sehr häufig? All diese Fragen muss der Käufer beantworten können, um die Vermietbarkeit der Immobilie realistisch einschätzen zu können. Neben einer persönlichen Begutachtung helfen offizielle Mietspiegel der Stadt, Informationen von Vermieterverbänden und vergleichbare Mietgesuche und Immobilienanzeigen in Zeitungen und Internet.

5. Lieber nah als fern

Gerade noch in der Kapitalanlage unerfahrene Privatkunden sollten eher nach Immobilien Ausschau halten, die vom eigenen Wohnort höchstens 100 km entfernt sind. Damit ist es für diese nicht nur einfacher sich eine solide und aktuelle Markteinschätzung anzueignen. Wenn die Entfernung zur Immobilie gering ist, minimieren sie auch so ihren zeitlichen Aufwand bei einem Mieterwechsel und können im Bedarfsfall Probleme persönlich klären.

6.Rendite ist nicht alles

Keine Investition ohne vorherige Renditenkalkulation. Doch Vorsicht, wenn die Rendite-Versprechungen allzu vollmundig sind. “Werden Renditen von acht Prozent und mehr versprochen, sollten auch beim Immobilienanleger die Alarmglocken schrillen”, warnt Haselsteiner und erklärt: “Hohe Rendite steht für hohes Risiko, darüber sollten sich Kapitalanleger bewusst sein. Statt auf die Höhe der Rendite zu schielen, sollte man daher besser prüfen, worauf die Berechnungen basieren und ob die Annahmen auch langfristig gelten.” Können Zweifel nicht hundertprozentig durch den Makler oder Verkäufer ausgeräumt werden, sollte man über Alternativen nachdenken.

7. Mieteinnahmen-Prüfung wichtig

Papier ist geduldig, das gilt auch für manche Mieteinnahmen-Auflistungen. Kluge Kapitalanleger lassen sich nicht nur bisherige Mietverträge zur Prüfung aushändigen, sondern lassen sich auch den regelmäßigen Mieteingang bescheinigen, indem sie z.B. Einsicht in die Kontoauszüge des Vorbesitzers bekommen.

8. Protokolle der Eigentümerversammlung einsehen

Damit es keine bösen und vor allem teuren Überraschungen gibt, empfiehlt Haselsteiner dringend sich mindestens die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen aushändigen zu lassen. Aus diesen geht hervor, welche Maßnahmen geplant sind oder anstehen und welche Kosten auf den neuen Eigentümer zukommen können.

9. Nicht allein wegen Steuervorteilen kaufen

“Oft werden die Steuervorteile angepriesen, die sich bei einer Kapitalanlage in Immobilien ergeben. Dieses Argument sollte aber niemals kaufentscheidend sein, sondern lediglich als netter Nebeneffekt gewertet werden”, so Haselsteiner und fügt hinzu: “Deutlich wichtiger sind ein angemessener Kaufpreis und eine solide Finanzierung.”

10. Finanzierungsprofis helfen bei der Realisierung

Die Mehrzahl der Banken unterscheidet, ob die Immobilie zum Zwecke der Eigennutzung oder zur Kapitalanlage gekauft wird. “Dementsprechend wichtig ist es, einen versierten Finanzierungsberater an der Seite zu haben, der nicht nur weiß, worauf es den Anbietern besonders ankommt, sondern der durch seine Erfahrung auch manchen Kniff und Trick kennt, der das Vorhaben günstig und schnell wahr werden lässt”, erklärt Haselsteiner.

96 Prozent aller Mieter träumen vom Eigenheim

Mittwoch, 28. Juli 2010

(München, 28. Juli 2010) Mehr als jeder Zweite (rund 58 Prozent) lebt in Deutschland zur Miete. Nur in der Schweiz gibt es im europäischen Vergleich ähnlich wenig Wohneigentümer*. Dabei ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden riesig: 96 Prozent der deutschen Mieter träumen davon. Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische Einfamilien­haus (22 Prozent) und die Villa im Grünen (17 Prozent). Dafür würden sich die Deutschen entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglich­keiten erscheint jedoch für gut jeden Vierten (28 Prozent) der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim Einfamilienhaus decken sich aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen: 20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am ehesten leisten könnten. “Traditionell gehen die Deutschen das Thema Eigenheim sehr vorsichtig an und unter­schätzen, wie viel Immobilie sie sich leisten können“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Von Reihenhaus und energieeffizientem Wohnen träumen nur wenige

Für ein Leben im eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im eigenen Energie­sparhaus (sieben Prozent) würden sich die deutschen Mieter am seltensten entscheiden, wenn sie frei wählen könnten. Dabei überrascht insbesondere im gefühlten Öko-Musterländle Deutschland, dass energieeffizientes Wohnen auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren nicht besonders hoch im Kurs liegt.

Immobilienträume vs. finanzielle Realität der Deutschen

Fragt man die Deutschen danach, welchen Immobilientyp sie sich unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation zukünftig tatsächlich am ehesten kaufen werden, hielt rund jeder Vierte (28 Prozent) eine Eigentumswohnung für am realistischsten. Weitere 20 Prozent glauben, dass sie am wahrschein­lichsten ein Einfamilienhaus finanzieren könnten. 13 Prozent gehen davon aus, dass ein Reihenhaus am besten zu ihrer Lebenssituation passen könnte. Nur drei Prozent halten die Villa für sich selbst für realistisch. Auch das Landhaus (neun Prozent) landet auf den hinteren Plätzen. “Bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb ist es richtig, nüchtern und realistisch zu rechnen – schließlich soll das Objekt meist über Jahrzehnte hinweg zur persönlichen Lebensplanung passen”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Daher empfiehlt es sich bereits in der frühen Suchphase unverbindlich auf Finanzierungsspezialisten zu zugehen oder kostenlose Online-Rechner zu nutzen. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen werden viele Mieter überrascht sein, welche Wohnträume sie sich auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme leisten können.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man tatsächlich finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner zu nutzen.

*Quellen: Destatis und Informationsdienst „Soziale Indikatoren

Immobilienkauf weckt Emotionen: Nur sechs Prozent aller Käufer haben rein finanzielle Erwerbsgründe

Dienstag, 06. Juli 2010

Berlin/München, 06.07.2010. Mehr als nur ein Investment: Beim Immobilienkauf sind auch emotionale Aspekte sehr wichtig. Rund 61 Prozent aller Käufer wollen für ihre Familie ein langfristiges Heim schaffen. Wichtig sind auch Gestaltungsfreiheit (55 Prozent) und das gute Gefühl, ein Dach über dem Kopf zu haben (49 Prozent). Nur sechs Prozent aller Käufer haben rein finanzielle Erwerbsgründe. Zu diesem Ergebnis kommt die jüngste Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Dabei wurden im Mai über 3.600 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt.

Dementsprechend eindeutig sind die Erwartungen an die zu erwerbende Immobilie: Zwei Drittel aller Käufer würden von einem Kauf Abstand nehmen, wenn die Nachbarschaft nicht stimmt. Rund die Hälfte sagt bei einem fehlenden Garten nein zum Objekt. Weiterhin problematisch sind ein innen liegendes Bad ohne Fenster (42 Prozent) sowie niedrige Decken (39 Prozent).

So nicht! Die wichtigsten Ausscheidungskriterien einer Kaufimmobilie:

1. Problematische Nachbarschaft (64 Prozent)

2. Kein Garten (49 Prozent)

3. Innen liegendes Bad ohne Fenster (42 Prozent)

4. Niedrige Decken (39 Prozent)

5. Kein PKW-Stellplatz (39 Prozent)

Frauen wollen Balkon, Männer PKW-Stellplatz

Auffällig dabei: Weibliche Immobilienkäufer haben mitunter deutlich andere Präferenzen als ihre männlichen Pendants. Während Frauen auf einen Balkon bestehen (36 Prozent Frauen vs. 25 Prozent Männer), achten Männer vermehrt auf einen Stellplatz für den geliebten PKW (42 Prozent Männer vs. 32 Prozent Frauen).

“Der Kauf einer Immobilie ist oft eine Entscheidung für das ganze Leben. Die Menschen haben deshalb sehr klare Vorstellungen, wie sie in Zukunft leben möchten. Da gehören Emotionen einfach dazu”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG, die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, fügt hinzu: “Die Befragung zeigt wieder einmal wie wichtig die Lage einer Immobilie ist. Wenn die Nachbarschaft nicht passt, kommt für die Mehrheit ein Kauf nicht in Frage.”

Weitere Informationen:
» Interhyp Baufinanzierung
» Immobilien – Infos & Ratgeber – Immobilie als Kapitalanlage