Immobilienkredit: Historisch günstige Zinsen durch Abschluss eines Bausparvertrages sichern

Dienstag, 22. Mai 2012

Immobilienkredit Zinsen (Berlin, 22.05.2012) Bausparverträge sind Klassiker der Immobilienfinanzierung. Nach wie vor sparen viele Bundesbürger (zurzeit etwa 20 Millionen Verträge) über eine Bausparkasse Beträge an, um nach der Zuteilungsreife an ein günstiges Immobiliendarlehen zu gelangen. Die Konditionen für dieses Darlehen orientieren sich an den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses herrschenden Verhältnissen am Finanzmarkt. Da derzeit historisch günstige Bauzinsen präsent sind, können aktuell Bausparverträge mit sehr günstigen Zinskonditionen für ein späteres Darlehen abgeschlossen werden. Der Nachteil liegt dabei in der vergleichsweise langen Ansparphase mit ebenfalls sehr niedrigen Guthabenzinsen. Trotzdem kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Bausparvertrag in der derzeitigen Situation sinnvoll sein. Der Interessent sollte aber alle möglichen Optionen für die Inanspruchnahme einer möglichst günstigen Immobilienfinanzierung prüfen, um so maximal vom derzeitigen Zinstief zu profitieren.

Die aktuelle Situation

Das derzeitige Zinstief am Kapitalmarkt ermuntert viele Immobilieninteressierte, die „eigenen 4 Wände“ zu realisieren. Die eigene Immobilie kann nach wie vor als eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge angesehen werden, da ein Sachwert grundsätzlich kaum von inflationären oder kapitalmarkttechnischen Schwankungen (wie zuletzt in der Finanzkrise beobachtet) beeindruckt wird. Neben der freien Entfaltung im eigenen Wohnraum dient eine Immobilie deshalb auch der Sicherung des Lebensstandards im Alter. Wichtig dabei ist, dass die Ratenzahlungen für Tilgungen und Zinsen möglichst vor Eintritt des Rentenalters abgeschlossen sind, da dann in der Regel die monatlichen Einkünfte im Vergleich zum aktiven Erwerbsleben sinken. Ohne Miet- oder Ratenzahlungen lässt sich so im Alter ein angemessener Lebensstandard halten. Der Trend zur eigenen Immobilie hält aufgrund dieser Vorteile an. Nicht jeder verfügt jedoch aktuell über genügend Eigenkapital, um eine günstige und realisierbare Immobilienfinanzierung direkt zu starten und sich die günstigen Zinsen zu sichern. Doch es gibt Alternativen wie z.B. das Bausparen.

Bausparen sichert die Zinsen und ermöglicht den späteren Erwerb von Immobilieneigentum

Bausparen ist in Deutschland nach wie vor sehr beliebt – nicht ohne Grund: Die meisten Neu-Bausparer möchten so die aktuell niedrigen Zinsen für ein Darlehen in der Zukunft „reservieren“. Beim Abschluss eines Bausparvertrages werden bereits die Zinskonditionen für ein späteres Darlehen fixiert, die sich an den aktuellen (also sehr günstigen) Marktzinskonditionen orientieren. Zudem können Sonderzahlungen jederzeit ohne Vorfälligkeitszinsen erfolgen und Sparer mit niedrigem Einkommen haben sogar Anspruch auf staatliche Unterstützungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage. Auf der anderen Seite haben Bausparverträge aber auch einige Unzulänglichkeiten: So ist der genaue Zeitpunkt der Zuteilung (und damit die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens) nicht von vornherein bekannt. Außerdem wird während der Ansparphase ein nur sehr geringer Guthabenzins gezahlt. Dazu kommen relativ hohe Gebühren, z.B. für den Abschluss oder die Kontoführung. Durch die Bindung an die Bausparkasse besteht zudem keine Möglichkeit, später den Kreditgeber zu wechseln. Die Alternativen zum Bausparen sind jedoch – insbesondere wenn kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zur Verfügung steht – eher sehr begrenzt. So kann der Interessent zwar z.B. mittels einer Vollfinanzierung oder auch eines Forward-Darlehens die Zinssituation nutzen, doch kommen hier auch einige Mehrkosten im Vergleich zu einem regulären Annuitätendarlehen auf ihn zu, z.B. wegen des gesteigerten Risikos für den Darlehensgeber.

Vorteile bei einer Baufinanzierung ohne Bausparvertrag

Wer eine Baufinanzierung ohne Bausparvertrag realisieren möchte, sollte nach Expertenmeinung mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital aufbringen. Dies ist notwendig, um den Beleihungsauslauf und damit die Zinskosten für ein Immobiliendarlehen zu senken, sowie alle Nebenkosten und mögliche Kosten durch Unvorhergesehenes zu decken. Ein Vorteil dabei ist, dass der Darlehensnehmer nicht erst warten muss, bis z.B. ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist und somit direkt „loslegen“ kann. Weiterhin decken die Darlehenssummen aus Bausparverträgen meist auch nicht den kompletten Kapitalbedarf ab, sodass zusätzliche Darlehen aufgenommen werden müssen. Je höher die Darlehenssumme sein soll, umso höher ist auch der regelmäßige Sparbeitrag. Diese Sparbeiträge sind nur gering verzinst, bei der Abzahlung einer laufenden Finanzierung bringen die gleichen Beiträge hingegen sehr viel mehr finanziellen Nutzen.

Fazit

Der Erwerb einer Immobilie steht nach wie vor hoch im Kurs bei den Deutschen: Die sachwertuntermauerte Altersvorsorge hat gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten besonders viele Interessenten. Wer Vor- und Nachteile von Immobilienfinanzierungen und Bausparverträgen abwägt, wird zu dem Schluss kommen, dass Bausparverträge vor allem für Immobilieninteressenten mit niedrigerem Einkommen und wenig Eigenkapital geeignet sind. Wer jedoch über einen gewissen Eigenkapitalstock und ggf. über ein hohes Einkommen verfügt, ist mit einer herkömmlichen Baufinanzierung ohne Bausparvertrag besser bedient.

Weitere Informationen

» Bausparen
» Aktuelle Immobilienkredit Zinsen

Bauzinsen und Baufinanzierung – Vergleich beim Testsieger

Montag, 05. März 2012

(Berlin, 05.03.2012) Die aktuelle Zinsentwicklung für Baufinanzierungen hat einen Tiefpunkt erreicht, wie er auch im langfristigen Rückblick kaum jemals zu verzeichnen war. Derzeit können Baufinanzierungsvorhaben extrem günstig realisiert werden – Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren keinen günstigeren Einstiegszeitpunkt mehr geben wird. Wer nun also vor der Entscheidung steht, wo und wie er sein Vorhaben finanzieren soll, sollte sich professioneller Hilfe bedienen. Dies ist relativ einfach zu erreichen – zudem ist es kostenlos für den Finanzierungswilligen. Das Risiko wird ebenfalls reduziert, da nicht nur eine geringere Gesamtbelastung erreicht, sondern auch eine Einschätzung der Situation vorgenommen wird. Ist das Unterfangen nach Einschätzung der persönlichen Finanzsituation generell zu risikobehaftet, wird ein entsprechender Hinweis erfolgen – das gibt zusätzliche Sicherheit.

Baufinanzierungsvergleiche früher und heute

Noch bis vor wenigen Jahren war es üblich, bei einer anstehenden Immobilienfinanzierung bei der Bank „um die Ecke“ anzufragen und sich dort beraten zu lassen. Im besten Falle wurden noch weitere Banken befragt, die sich im Wohnort des Interessenten befanden. Dieses Vorgehen beschränkt die mögliche Anbieterauswahl nicht nur in höchstem Maße, sondern der angehende Immobilienbesitzer erhält obendrauf noch eine parteiische Beratung, welche nur das Ziel hat, die Produkte der jeweils beratenden Bank zu verkaufen. Dieses „Abklappern zu Fuß“ der Finanzierungsanbieter findet auch heute noch immer wieder statt – dies schließt auch Anfragen per E-Mail oder Fax an bestimmte Banken ein. Dabei gibt es eine einfache und viel effektivere Methode, Zinskonditionen und verschiedene Finanzierungsformen auf die individuelle Situation abzustimmen und das daraus resultierende, günstigstmögliche Angebot aus vielen hundert Anbietern herauszufiltern: Ein Online-Vergleich bei einem Immobilienportal wie z.B. Immokredit24.com. Der Einstieg erfolgt dabei in der Regel anonym über den Internetauftritt – schon hier kann der Interessent wichtige Basisinformationen sowie Tipps und Tricks „ersurfen“. Erst bei der Anfragestellung über das Kontaktformular beim jeweiligen Anbieter müssen dann weitere Daten angegeben werden. Kostenlos ist das Angebot für den Kunden immer.

Bauzinsen und Baufinanzierungsvergleich – Immokredit24 hat die Testsieger

Von der Erstinformation bis zum individuellen Finanzierungsangebot – ein Vergleich der optimierten Finanzierungsanfrage wird bei Immokredit24 aus über 300 Kreditinstituten generiert. Das erhöht die Chancen im Vergleich zu einem manuellen Einholen bei verschiedenen Anbietern durch den Kunden selbst beträchtlich. Dabei stehen renommierte Partner mit hervorragenden Referenzen als Partner zur Verfügung: Z.B. die DTW-Immobilienfinanzierung, die Debeka, Interhyp oder Dr. Klein, um nur einige zu nennen. Diese Partnerunternehmen haben mehrfache Testsiege bei unterschiedlichen unabhängigen Prüfeinrichtungen (wie beispielsweise Stiftung Warentest – Finanztest, Focus Money oder Euro usw.) errungen – Qualität und Objektivität sind somit selbstverständlich. Bei der Prüfung der individuellen Möglichkeiten wird auch eruiert, welche Finanzierungsform die günstigste und sicherste Möglichkeit für die Realisation des Immobilienwunsches darstellt. So kann es z.B. bei zu wenig Eigenkapital sinnvoll sein, noch etwas abzuwarten, bevor die Finanzierung aufgenommen wird. Es besteht trotzdem die Möglichkeit, die niedrigen Zinsen für die nächste Zukunft zu sichern: Mittels eines Forward-Kredites. Hier werden (bis zu 5 Jahre im Voraus) die Konditionen für einen in der Zukunft ausgezahlten Kreditbetrag die Zinsen fixiert – gegen einen vergleichsweise geringen Aufschlag.

Fazit

Der Vergleich von Konditionen für Baufinanzierungen erfordert einen großen Marktüberblick und einen breiten Zugang zu renommierten Anbietern mit dem entsprechenden Know-how. Auf Immokredit24.com kann der Nutzer kostenlos und von Experten, die bereits mehrfach Testsieger waren, Vergleiche anstellen lassen. Zusätzlich erfährt er darüber hinaus alles Wichtige und Wissenswerte in Bezug auf Risiken und finanzielle Belastungen anhand seiner persönlichen Situation. Das Herausfinden der Finanzierungsvarianten mit den günstigsten Konditionen ist für den einzelnen Interessenten durch direkte Angebotsanforderung an die Kreditinstitute kaum möglich – zu unübersichtlich der Markt und zu unterschiedlich die einzelnen Konditionen. Eine unabhängige Analyse der finanziellen Situation ermöglicht zudem die Betrachtung unterschiedlichen Finanzierungsalternativen, die nur durch ein entsprechendes Fachwissen überhaupt bedacht werden können.

Weitere Informationen

» Aktuelle Bauzinsen im Vergleich
» Baufinanzierung Vergleich beim Testsieger

Baufinanzierung: Entwicklung der Bauzinsen in 2012 ohne klare Richtung

Montag, 09. Januar 2012

Baufinanzierung 2012 (Berlin, 09.01.2012) Die aktuelle Lage am Zinsmarkt verheißt derzeit günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien. Wohin die Reise in 2012 gehen wird, ist noch nicht eindeutig absehbar, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen eher gering. Das aktuelle Zinsniveau befindet sich bereits auf historischem Tiefstand. Daraus ergeben sich verschiedene Handlungsmöglichkeiten für angehende Immobilienbesitzer oder für die Vereinbarung von Anschlussfinanzierungen. Wer seine Traumimmobilie bereits gefunden hat, sollte jetzt nicht mehr länger warten und auf tiefere Zinsstände hoffen. Entsprechendes Einkommen vorausgesetzt, könnten Volltilgerdarlehen auch historisch betrachtet derzeit eine besonders günstige Immobilienfinanzierung darstellen – bei regulären Annuitätendarlehen sollte auf lange Zinsbindungen geachtet werden.

Chancen für Bauherren stehen aktuell gut

Der Zeitpunkt ist günstig für die Aufnahme eines Immobiliendarlehens oder den Abschluss einer Anschlussfinanzierung. Bauherren, die eine Finanzierung jetzt beginnen, erhalten momentan so günstige Zinskonditionen wie schon lange nicht mehr. Die Mehrheit der Experten prognostiziert eine verhaltene Zinspolitik der Europäischen Zentralbank in der nahen Zukunft. Die Chancen für eine Anhebung des Leitzinssatzes stehen besser als für eine weitere Absenkung. Die erst kürzlich getroffenen Maßnahmen und Zinssenkungen sollten in absehbarer Zeit Wirkung zeigen und die Konjunktur wieder beleben. Somit stehen die Chancen, gerade jetzt oder in der nahen Zukunft eine wirklich zinsgünstige Finanzierung zu erhalten, sehr gut. Die Spekulation auf weiter fallende Zinsen hingegen erscheint riskant – gerade bei den üblicherweise sehr langen Finanzierungszeiträumen über 15 Jahre hinaus sollte eine konsequente und risikoarme Handlungsweise bestimmend sein. Hier können schon Unterschiede von einem Viertel oder halben Prozent beim Finanzierungsvertrag erhebliche Mehrkosten verursachen. Dementsprechend langfristig sollte auch die Sollzinsbindung mit dem Kreditinstitut vereinbart werden. Auch bei Anschlussfinanzierungen sollte vorausschauend gehandelt werden: Ggf. sind schon jetzt entsprechende Vereinbarungen mit dem Kreditinstitut vereinbar, wenn eine bestehende Finanzierung in den nächsten 5 Jahren ausläuft (Stichwort: Forward-Darlehen).

Volltilgerdarlehen bieten aktuell besonders gute Einsparmöglichkeiten

Ein Volltilgerdarlehen wird – im Unterschied zum Annuitätendarlehen – innerhalb der gewählten Zinsbindung vollständig zurückgezahlt. Diese relativ schnelle Tilgung erfordert ein entsprechend hohes, regelmäßiges Einkommen – wird dafür aber von den Kreditinstituten mit besonders günstigen Zinsen offeriert. Diese Finanzierungsform ist durch die Zahlung in Annuitäten extrem gut planbar und bietet den entsprechenden Darlehensnehmern absolute Zinssicherheit. Da jedoch in der Regel keine Sondertilgungen oder Tilgungsanpassungen möglich sind, sollte der Darlehensnehmer wirklich über ein ausreichendes und sicheres Einkommen verfügen, um die regelmäßigen Raten bedienen zu können. Diese Darlehensform bietet dann ein enormes Einsparpotential bei den Zinskosten. Alternativ könnte ein Konstantdarlehen in Frage kommen. Auch hier besteht eine sehr hohe Zinssicherheit bis zur Tilgung, allerdings sind die Gesamtkosten dieser Bausparvorfinanzierungsform meist höher als bei einem Volltilgerdarlehen. Weiterführende Informationen können hier auf einfache Weise im Internet z.B. auf der Website Immokredit24.com eruiert werden.

Fazit

Die Situation am Zinsmarkt ist so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Selten gab es bessere Einstiegsmöglichkeiten für eine Baufinanzierung als heute – eine Spekulation auf noch niedrigere Zinsen macht wenig Sinn. Eine Baufinanzierung sollte mit langen Zinsbindungsfristen abgeschlossen werden, um die derzeit niedrigen Zinsen möglichst lange zu „konservieren“. Je nach Einkommens- und Vermögenslage kommen ggf. auch alternative Finanzierungsformen wie z.B. das Volltilgerdarlehen in Frage – diese sind nicht nur absolut zinssicher, sondern auch äußerst gut planbar. Beispielberechnungen oder weitere Informationen können beispielsweise bei entsprechenden Internetportalen wie Immokredit24.com abgerufen werden.

Weitere Informationen

» Aktuelle Bauzinsen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

» Bauzinsen Entwicklung

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen/zins-chart-tool.html

Bauzinsen ermöglichen aktuell günstige Finanzierungen – Forward Darlehen Vergleich sinnvoll

Dienstag, 13. Dezember 2011

Forwarddarlehen Vergleich(Berlin, 13.12.2011) Die Zinsentwicklung schlägt angesichts der krisenbehafteten Finanzmarktentwicklungen Kapriolen: In der ersten Novemberwoche gab der neue EZB-Präsident Mario Draghi eine Leitzinssenkung um 0,25 Prozent auf nun 1,25 Prozent bekannt und am 8. Dezember folgte die Herabsetzung um weitere 0,25 Prozent auf 1,00 Prozent. Erst im Juli hatte die EZB den Leitzins auf 1,5 Prozent erhöht, nachdem Anfang April schon eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent stattgefunden hatte. Der Zinsschritt im November wurde teils mit Überraschung aufgenommen, war doch die Inflationsrate mit etwa 3,0 Prozent weit über der Zielmarke von 2 Prozent. Begründet wurde der Schritt mit einem notwendigen Gegensteuern zu rezessiven Tendenzen, mit denen im Euroraum zunehmend gerechnet werden muss. Was bedeutet dies alles für eine geplante Immobilienfinanzierung? Sollte der Interessent noch abwarten oder ist die Gelegenheit jetzt günstig? Sollten ggf. Anschlussfinanzierungen mittels Forward-Darlehen jetzt fixiert werden?

Die Prognose für 2012

Auch im kommenden Jahr wird die Zinsentwicklung von der Eurokrise und ggf. deren Auswirkungen bestimmt sein. Schon jetzt ist abzusehen, dass eine Ausweitung der Geldmenge inflationssteigernd wirken wird. Die Grenze nach unten ist bei der Leitzinsentwicklung fast erreicht und die EZB wird darauf „lauern“, den Leitzins sobald als möglich wieder anzuheben. Diese Strategie war schon für 2011 geplant, bis die enormen Auswirkungen der Griechenland- und Südeuropa-Staatsschuldensituationen dieser Strategie Einhalt geboten. Auch ist bereits eine Tendenz abzusehen, dass die Kreditinstitute ihre ausgeliehenen Mittel verteuern werden, da die Angst vor weiteren Kreditausfällen schwer wiegt und eine Kreditvergabe mit „angezogener Handbremse“ erfolgen wird. Das Bankenvertrauen untereinander hat ebenfalls gelitten. Die früheren Gewinnhöhen der großen Banken (bis Eintritt der Finanzkrise) werden trotzdem kaum zu erreichen sein.

Jetzt ist die Chance für Häuslebauer

Für angehende Immobilienbesitzer bietet sich nach dem derzeitigen Stand gerade jetzt eine extrem gute Ausgangssituation, um die Konditionen für ein langjähriges Darlehen zu fixieren. Wer die Darlehensmittel nicht sofort benötigt, kann sich trotzdem die guten Konditionen für die Zukunft sichern: Mit einem Forward-Darlehen. Ein Forward-Darlehen kann für einen Kredit bis zu 5 Jahre im Voraus vereinbart werden, die Aufschläge für die Fixierung der Zinsen sind je nach Vorlaufzeit vergleichsweise gering. Ein Forward-Darlehen eignet sich dabei hervorragend als Anschlussfinanzierung, unter Umständen auch als Erstfinanzierung, wenn schon feststeht, wie viel wann benötigt wird. Interessenten, die sowieso die Absicht haben zu bauen oder zu kaufen, sollten sich also unbedingt die aktuell niedrigen Zinsen sichern. Weitere Informationen hierzu und zum Thema Forward-Darlehen können im Internet z.B. bei Immokredit24.com eingesehen werden. Das Immobilienportal bietet einen unabhängigen Vergleich aus über 300 Anbietern, so dass jeder zu seinem individuell angepassten und günstigen Kredit kommen kann. Die Abdeckung dieser Marktbreite ist für einen sinnvollen Darlehensvergleich wichtig, denn nur so können alle Optimierungsmöglichkeiten auch ausgenutzt werden.

Fazit
Die aktuelle finanzpolitische Lage beschert angehenden Immobilienbesitzern eine nie dagewesene Chance, von niedrigen Zinskonditionen zu profitieren. Wer jetzt seine Finanzierung fixiert, z.B. über ein Forward-Darlehen, kann in den Jahren der Zinsbindung erhebliche Mittel für Zinsaufwendungen sparen. Eine ausgiebige Information freilich sollte am Anfang dieses Bemühens stehen, hilfreich sind hier unabhängige Finanzberater oder auch entsprechende Seiten im Internet, wie beispielsweise Immokredit24.com. Die individuelle Optimierung und ein Vergleich aus mehreren hundert Darlehensanbietern ermöglicht eine maximale Nutzung der Marktmöglichkeiten.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen – Entwicklung der Bauzinsen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

» Forward Darlehen – günstige Baufinanzierung Zinsen sichern

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/forward-darlehen.html

Bauzinsen im Sinkflug – Kreditaufnahme nicht überstürzen

Montag, 21. November 2011

Derzeit sind die Bauzinsen so niedrig wie seit vielen Jahren nicht mehr, was Immobiliendarlehen für angehende Darlehensnehmer sehr günstig macht. Mit Zinssätzen zwischen 2,5 und 4 Prozent (je nach Laufzeit und Anbieter) kommen Häuslebauer und Immobilienerwerber dem langgehegten Wunsch nach Immobilieneigentum mit einem günstig konditionierten Vertrag näher. Trotz dieser zweifelsohne günstigen Umstände sollte nicht überstürzt gehandelt werden: Denn die Regel, dass zur Absicherung der Rückzahlungsfähigkeit und zur Erlangung wirklicher günstiger Konditionen ein möglichst hoher Eigenkapitalanteil (mind. 15-20%) vorhanden sein sollte, gilt noch immer.

Außerdem gibt es wegen der aktuellen Lage an den Finanzmärkten auch keinen Grund für die Annahme, dass die Bauzinsen kurzfristig wieder steigen werden. Die Schuldensituation vieler EU-Staaten hat die Zentralbank zu einem Umdenken veranlasst, weshalb Zinserhöhungen in naher Zukunft so gut wie ausgeschlossen sind. Die drohende Rezession hat dazu geführt, dass aufgrund der Leitzinssenkung sowie der marktwirtschaftlichen Erwartungshaltung der Bundesdurchschnitt für 10-jährige Baugelddarlehen effektiv mittlerweile bei 2,91% liegt.

Noch zu Ostern 2011 lag er bei über 4%. Die Expertenerwartungen sind gar dahingehend, dass eine weitere Zinssenkung Anfang 2012 folgen könnte – um einen weiteren Viertel Prozentpunkt. Wer also seinen Immobilientraum verwirklichen möchte, hat noch Zeit entweder mehr Eigenkapital aufzubauen oder sich (z.B. mittels eines Forward-Darlehens) die aktuell günstigen Konditionen zu sichern.

Hauskauf nicht überstürzen – Zinsen für die Baufinanzierung bleiben auch weiterhin konstant

Dienstag, 01. November 2011

Günstige Baufinanzierung Zinsen(Berlin, 01.11.2011) Angehende Hauskäufer und Bauherren sollten derzeit in aller Ruhe prüfen, ob das angestrebte Immobilieneigentum optimal konzipiert ist und auf sicherer finanzieller Planung beruht. Aktuell befinden sich die Zinsmärkte aufgrund der Eurokrise in einer Phase, in der nach Expertenmeinung keine Verschlechterung für die Finanzierungskosten von Immobilienfinanzierungen zu erwarten ist. Somit hat damit der geplante Erwerb oder das Bauvorhaben von dieser Seite keinen Termindruck, was die Interessenten für eine ganzheitliche Überprüfung ihres Vorhabens nutzen sollten. Wurde wirklich genug Eigenkapital angespart? Wurden alle Möglichkeiten hinsichtlich Optimierung und Flexibilisierung geprüft und ggf. umgesetzt? Derzeit bieten sich einige Möglichkeiten am Finanzmarkt, um die eigene Immobilie noch günstiger und mit weniger Risiko anzuschaffen.

Die derzeitige Zinssituation

Die gehebelten EU-Bürgschaften für das historische Finanzdesaster in Griechenland haben einen folgenschweren Einfluss auf die europäischen Finanzmärkte. Noch zu Jahresanfang 2011 konnte niemand mit derartig heftigen Einwirkungen auf die bis dahin getroffenen Stabilitätsmaßnahmen rechnen. Leitzinsanhebungen durch die EZB im April und Juni 2011 auf nun aktuell 1,50% würden im Normalfall auf die Bauzinsen nachgelagerte Wirkung zeigen – doch die zunehmende Angst der Anleger schürte eine stark zunehmende Investitionsbereitschaft in Anleihen und Immobilien im Lande des größten Kreditgaranten der EU: Deutschland. Der zunehmende Wettbewerbsdruck unter Banken und Versicherungen sowie die weiterhin billig zu habenden Gelder für deutsche Garanten ermöglichten bereits im abgelaufenen 3. Quartal Bauzinskonditionen, die so niedrig sind, dass es kaum historische Vergleiche gibt. Kurzfristige Baudarlehen sind derzeit für unter 3% zu haben. Die Gesamtsituation bedingt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung derzeit geringer ist als für eine Senkung. Die wirtschaftliche Entwicklung steht mehr denn je unter Beobachtung durch die Argusaugen der Währungshüter, die bei Notwendigkeit entsprechend handeln werden. Für den Häuslebauer oder Immobilienerwerber ergibt sich somit eine sehr vorteilhafte Situation.

Minimierung der Kapitalkosten sollte an erster Stelle stehen

Der Zeitpunkt für den Beginn einer Immobilienfinanzierung ist ideal, da der Zinssatz für adäquate Darlehen je nach Laufzeit und Beleihung zwischen etwa 3 und 4 Prozent liegt. Doch dem Finanzierungswilligen bleibt genügend Zeit, das angedachte Konzept zu überdenken und ggf. zu optimieren. Da eine Verteuerung von Immobiliendarlehen in nächster Zukunft nicht zu erwarten ist, sollte neben den zu erwartenden Belastungen vor allem geprüft werden, ob nicht noch mehr Eigenkapital gesammelt werden kann, um so die Zusatzbelastung durch Zinszahlungen noch weiter zu verringern. Ferner bieten sich langfristige Zinsbindungsfristen an, wenn die Finanzierung dann wirklich abgeschlossen wird.

Finanzierung über Bausparvertrag

Kann nicht genügend Eigenkapital aufgebracht werden, aber die Traumimmobilie soll trotzdem erworben werden, gibt es nach wie vor die Möglichkeit zur Finanzierung über einen Bausparvertrag. Neben der klassischen Form (mit langjähriger Wartezeit bis zur Zuteilungsreife) kann der Interessent ein Bausparsofortdarlehen abschließen. Hier wird eine Darlehenssumme sofort an den Darlehensnehmer ausgezahlt, um den Immobilienwunsch zu verwirklichen. Die Zinsen für das beteiligte Vorausdarlehen müssen im Anschluss regelmäßig geleistet werden und zusätzlich fällt ein Sparbeitrag für den kombinierten Bausparvertrag an, mit dem schlussendlich das Vorausdarlehen getilgt wird. Nach Bedienung dieses Vorausdarlehens bleibt die Abzahlung des beanspruchten Bauspardarlehens übrig. Obwohl hier der Immobilienwunsch sofort realisiert werden kann, hat diese Form der Finanzierung große Nachteile. So stehen eine deutlich erhöhte Zinsbelastung (da keine Grundschuldbesicherung sowie in den ersten Jahren keinerlei Tilgung erfolgt), eine niedrige Guthabenverzinsung des Ansparteils und die Bindung an die Bausparkasse im Raum. Die Konstruktion eines Bausparsofortdarlehens erfordert also insgesamt sehr viel mehr Kapitalaufwand für den Kreditnehmer als die klassische Finanzierung mittels Annuitätendarlehen.

Fazit

Die derzeitige Situation am Zinsmarkt ermöglicht dem Immobilieninteressenten eine gründliche und ausführliche Analyse des geplanten Finanzierungskonzeptes. Ist die Ansammlung von weiterem Eigenkapital in naher Zukunft möglich, sollte der Finanzierungsbeginn nicht überstürzt werden. Es sind aufgrund der derzeitigen Situation in Europa keine Verteuerungen für Immobilienfinanzierungen zu erwarten. Das klassische Annuitätendarlehen stellt auch in der nächsten Zeit die günstigste und sehr gut planbare Finanzierungsform dar, insbesondere wenn weiteres Eigenkapital eingebracht werden kann. Weitere Informationen zu den möglichen Finanzierungsformen und zur derzeitigen Zinssituation können z.B. im Internet unter www.immokredit24.com abgerufen werden.

Weitere Informationen

» Günstige Baufinanzierung zu attraktiven Zinsen – Unabhängiger Zinsvergleich

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

» Ratgeber Hauskauf – Möglichkeiten und Chancen

http://www.immokredit24.com/immobilien/hauskauf.html

Zinstief nutzen für die Fixierung einer Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 15. September 2011

Umschuldung(Berlin, 15.09.2011) Aktuell befinden sich die Bauzinsen noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Historisch betrachtet gab es nur sehr wenige Zeiträume mit derart niedrigen Zinssätzen. Experten gehen davon aus, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Eine Leitzinsanpassung im Sinne einer Zinserhöhung durch die europäische Zentralbank (EZB) soll erwartete inflationäre Einflüsse bremsen und so die Verbraucherpreise auf einem verträglichen Niveau halten. Finanzmarktpolitische Einflüsse bedingen oft schnelle Reaktionen der EZB, um das Abtriften in ein negatives wirtschaftliches Umfeld zu bremsen bzw. zu unterbinden. Für Kunden mit bestehender Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich daher nach Ansicht von vielen Marktbeobachtern, genau zum jetzigen Zeitpunkt die Bedingungen und Konditionen für eine Anschlussfinanzierung zu prüfen. Nach Abwägung der Marktbedingungen herrscht allgemein der Konsens, dass in Bälde mit Zinserhöhungen in der Eurozone zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich kann also durch eine zügige Entscheidung eine nicht unbeträchtliche Summe an Zinsaufwendungen gespart werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung

Läuft die Zinsbindungsfrist bei einer Immobilienfinanzierung aus, so muss sich der Kreditnehmer in jedem Fall um die Weiterführung kümmern. Doch auch noch bei etwas länger laufenden Bindungsfristen kann sich ein Blick aktuell lohnen: In Anbetracht der Marktsituation ist davon auszugehen, dass niedrigere Zinsen als zurzeit so schnell wohl nicht wiederkehren werden. So können beispielsweise sog. Forward-Darlehen die aktuell günstigen Zinskonditionen gegen einen geringen Aufschlag für bis zu 5 Jahre im Voraus „konservieren“. Dies lohnt sich insbesondere bei allgemein erwarteten moderaten Zinssteigerungen – die günstigen Konditionen können dem Kreditnehmer so zugutekommen, auch wenn die Anschlussfinanzierung erst in 4 oder 5 Jahren notwendig wird. Zusätzlich wird durch eine solche Vorgehensweise die Planungssicherheit erheblich verbessert, weil der Kreditnehmer schon im Voraus die genaue Zinsbelastung kennt.

Worauf geachtet werden sollte

Zu empfehlen ist bei den sog. Forward-Darlehen immer ein detaillierter Vergleich der angebotenen Zinskonditionen. Die einzelnen Kreditinstitute verlangen durchaus sehr unterschiedliche Zinsaufschläge je nach Vorlaufzeit – quasi als Gegenleistung für das „Einfrieren“ der Zinssätze. Auch die eigenen Vermögens- und Einkommenssituation muss natürlich berücksichtigt werden. Da bei den Finanzierungsvarianten alle Konditionen neu verhandelt werden können, muss generell über eine individuell passende Vertragsgestaltung nachgedacht werden. Bei regulären Anschlussdarlehen wie auch bei Forward-Darlehen können Sondertilgungsvereinbarungen und flexibilisierte Vertragsmerkmale (wie z.B. ein flexibler Tilgungssatz) Berücksichtigung finden. Hat sich die Einkommenssituation verbessert, kann so die Restschuld durch höhere Tilgungsraten als bisher schneller zu Ende geführt werden. In vielen Fällen stehen nach einigen Jahren der Nutzung bereits wieder Ausgaben zur Erhaltung oder Renovierung an: Diesem Umstand kann ebenfalls durch Anpassung der monatlichen Belastung Rechnung getragen werden. Sind die Raten niedriger als bei der bisherigen Baufinanzierung, bleibt dem Eigentümer mehr Spielraum für andere Ausgaben. Dies alles sollte – gerade bei Nicht-Fachleuten – unter Hinzunahme eines Finanzierungsberaters erfolgen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung sind neben genauer Information ein breiter Marktüberblick und das Know-how zur Optimierung der Vertragsmodalitäten anhand der individuellen Situation.

Fazit

Die aktuelle Niedrigzinsphase nähert sich ihrem Ende. Wer eine laufende Immobilienfinanzierung günstig weiterführen möchte, sollte sich möglichst umgehend über die Möglichkeiten am Markt informieren. Neben der regulären Anschlussfinanzierung bietet sich auch die Möglichkeit eines Forward-Darlehens an, welches die Marktkonditionen für bis zu 5 Jahre „einfrieren“ kann und so eine zukünftige Weiterführung der Finanzierung ermöglicht. Informationen über die Zinsentwicklung und die Möglichkeiten des Vergleichs sowie den möglichen Varianten für eine Anschlussfinanzierung kann der Interessent auf einfache Weise z.B. im Internet auf Immokredit24.com finden. Hier kann auf Wunsch auch eine individuelle Betreuung stattfinden, welche die notwendigen Daten der persönlichen Einkommens- und Vermögenslage mit einbezieht.

Weitere Informationen

» Anschlussfinanzierung – detaillierte Informationen rund um die Anschlussfinanzierung

http://www.immokredit24.com/ratgeber/anschlussfinanzierung.html

» Forwarddarlehen – günstige Baufinanzierung Konditionen sichern

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/forward-darlehen.html

Baufinanzierung: Zinsen steigen – jetzt handeln und Vorteile sichern

Donnerstag, 28. April 2011

Baufinanzierung Zinsen (Berlin, 28.04.2011) Die Zinskurve für Baufinanzierungen zeigt wieder eindeutig nach oben: Seit der letzten Leitzinserhöhung ist zu erwarten, dass die Zeiten niedriger Zinsen für Baukredite langsam aber sicher vorbei sind. Bereits Anfang 2011 stiegen die Zinsen für langfristige Immobiliendarlehen wieder an. Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind weitere Leitzinserhöhungen und damit weiter steigende Zinsen für Baufinanzierungen zu erwarten. Wer also den Erwerb bzw. den Bau einer Immobilie plant, sollte nicht zu lange zögern und sich möglichst bald das – historisch betrachtet – noch immer recht niedrige Zinsniveau langfristig sichern. Günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Initialdarlehen oder Anschlussfinanzierungen werden sich in der nächsten Zukunft nicht mehr finden.

Zinsniveau und Entwicklung

Ein Zinsniveau wie derzeit bzw. in der jüngsten Vergangenheit wird in absehbarer Zukunft nicht wiederkehren. Darin sind sich die meisten Experten einig. Unklar ist, wie stark und wann genau die Zinsen steigen werden. Die Zinssätze für Baufinanzierungen orientieren sich an den Leitzinssätzen für die Refinanzierung der Kreditinstitute bei den Noten- und Zentralbanken. Durch Änderung der Leitzinsen haben die Zentralbanken Einfluss auf wirtschaftliche Faktoren, wie z.B. Inflation und Wirtschaftswachstum. Die Leitzinsen verharrten in jüngster Vergangenheit Zeit auf historischen Tiefstständen, doch nun ziehen die Zentralbanken die „Zügel wieder straffer“. Die erste Leitzinserhöhung im europäischen Wirtschaftsraum seit fast 2 Jahren fand Anfang April statt. Viele Experten gehen davon aus, dass bald eine weitere folgen wird. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen hierfür sind nach Ansicht von Finanzexperten durchaus gegeben. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit steht aber fest, dass das aktuell noch immer niedrige Zinsniveau – gerade nach der kürzlich erfolgten Leitzinsanhebung – recht bald der Vergangenheit angehören wird.

Langfristige Finanzierungsverträge und Anschlussfinanzierungen jetzt abschließen

Was bedeutet die jüngste Zinsentwicklung für Bauherren und Immobilienerwerber? Da Zinssenkungen nicht zu erwarten sind und historisch global betrachtet noch immer ein sehr günstiges Zinsniveau vorherrscht, sollte mit der Initiierung einer entsprechenden Finanzierung nicht zu lange gewartet werden. Wer jetzt eine Immobilienfinanzierung resp. eine Anschlussfinanzierung abschließt, kommt noch in den Genuss günstiger Konditionen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. So können die Herstellung oder der Erwerb von Immobilieneigentum auf günstigem Niveau zur Sicherung der Altersvorsorge und zum Eigennutz realisiert oder günstige Konditionen für die Weiterführung einer bestehenden Immobilienfinanzierung genutzt werden. Bei Anschlussfinanzierungen gilt: Läuft die Zinsbindung bei bestehenden Darlehen in naher Zukunft aus, können bis zu 60 Monate im Voraus bereits Verträge für die Weiterführung der Finanzierung (z.B. sog. Forward-Darlehen) geschlossen werden. Da künftig höhere Zinsen zu erwarten sind, kann so bei rechtzeitigem Abschluss eine Menge Geld gespart werden, selbst wenn für eine lange Vorlaufzeit geringe Zinsaufschläge gezahlt werden müssen (Achtung: Unbedingt einen Vergleich der angebotenen Konditionen durchführen!). Je nach eigenem Vermögensstand und absehbarer Einkommensentwicklung sollte also der Schwerpunkt auf einen möglichst frühzeitigen Vertragsabschluss gelegt werden.

Fazit

Die jüngste Leitzinserhöhung läutet das Ende einer langen Ära niedriger Zinsen ein. Damit werden auch Bau- und Anschlussfinanzierungen in Zukunft wieder teurer. Wer den Erwerb oder die Herstellung einer Immobilie plant, sollte sich damit nun sputen – so kann eine Gesamtverteuerung der Finanzierung durch unnötiges Warten vermieden werden. Grundsätzlich sollte eine solche Anschaffung bzw. ein Neuabschluss natürlich gründlich überlegt sein – stimmen jedoch die Eckdaten wie Objektwunsch, Eigenkapital und Einkommensstruktur, sollte nicht auf bessere Zeiten gewartet werden. Durch die relativ hohen Summen und Laufzeiten bei Immobilienfinanzierungen haben selbst (auf den ersten Blick) kleine Zinserhöhungen hohe Mehrkosten zur Folge.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

» Baufinanzierung

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung.html

Baufinanzierung 2011: Jetzt Zinsvorteil sichern und bares Geld sparen!

Montag, 17. Januar 2011

Bauzinsen 2011 (Berlin, 17.01.2011) Das Jahr 2010 war geprägt durch ein besonders günstiges Zinsniveau, welches ausgehend von den Basiszinssätzen der EZB (Europäische Zentralbank) fast das gesamte Jahr auf sehr konstanter Grundlage fußte. Bauherren und Käufer haben auch aktuell noch immer die Möglichkeit, günstige Finanzierungen abzuschließen. Doch die Zinswende wird kommen – Bauherren mit langfristiger Planung sollten daher schon jetzt Aktion ergreifen und sich über Zusammenhänge und Sparmöglichkeiten (wie z.B. der Sicherung von niedrigen Zinsen mittels eines Forward-Darlehens) informieren.

Günstige Zinsen für Baufinanzierungen gibt es nicht ewig

Auch wenn erst in Zukunft eine Baufinanzierung benötigt wird, so lohnt sich ein Blick auf die Zinsentwicklung und die Expertenerwartungen für die nahe Zukunft. Es ist vom heutigen Stand aus absehbar, dass die Zinsen für entsprechende Finanzierungen wieder ansteigen werden. Die historischen Zinstiefs der jüngeren Vergangenheit werden nicht ewig auf diesem Niveau verharren. Die Aufnahme von „billigem Geld“ durch die Banken bei der EZB wird durch die sich anhaltend verbessernden marktwirtschaftlichen Entwicklungen bald so nicht mehr möglich sein. Die bereitgestellten Darlehen werden sich dann verteuern, was jedes Kreditinstitut durch höhere Zinsen an den Darlehensnehmer weitergeben wird. Die Hypothekenzinsen für kurzfristige Zinsbindungen sind bereits auf dem Weg nach oben, gesamthistorisch betrachtet sind die Zinsen für Baugeld insbesondere für die längeren Zinsbindungen jedoch noch immer äußerst günstig. Es gibt Möglichkeiten, sich diese aktuell niedrigen Zinsniveaus auch für zukünftige Baufinanzierungen zu sichern und so in den kommenden Jahren hiervon zu profitieren.

Forward-Darlehen können eine günstige Alternative darstellen

Das Forward-Darlehen ist im Prinzip nichts anderes als eine klassische Baufinanzierung mittels eines Annuitätendarlehens – mit einem wichtigen Unterschied: Diese Finanzierung kommt erst nach einer Vorlaufzeit (der sog. Forward-Periode) von max. 60 Monaten zustande. Es wird also ein Darlehensvertrag mit bereits fixierten Konditionen für ein zukünftig beanspruchbares Darlehen abgeschlossen. Dies hat den Vorteil, dass die aktuellen (niedrigen) Zinskonditionen für das später benötigte Darlehen gesichert werden können. Dies ist immer dann ratsam, wenn steigende Zinsen erwartet werden. Natürlich ist das Ganze nicht kostenlos: Je nach Ausstattung (Dauer der Forward-Periode), Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist usw. kostet diese Zinssicherheit einen Aufschlag. Als Faustregel kann festgehalten werden, dass sich aufgrund dieser Aufschläge ein Forward-Darlehen nur dann rechnet, wenn entweder die Forward-Periode und die Zinsbindung möglichst gering gehalten werden können oder aber tatsächlich hohe Zinssteigerungen zu erwarten sind, die einen entsprechenden Aufschlag übersteigen würden. In jedem Fall lohnt sich – gerade in der aktuellen Situation – eine individuelle Prüfung der persönlichen Bedürfnisse für einen geplante Baufinanzierung. Nach der Anfrage bei verschiedenen Kreditinstituten kann dann beurteilt werden, ob die offerierten Konditionen wirtschaftlich sinnvoll sind oder nicht. Wichtig zu wissen: Einmal abgeschlossen, sind sowohl Darlehensnehmer wie auch Kreditinstitut an die vereinbarten Konditionen gebunden!

Fazit
Wer in naher Zukunft eine Baufinanzierung benötigt, sollte sich aufgrund des aktuell noch immer niedrigen Zinsniveaus und der allgemeinen Erwartung steigender Zinsen über die Finanzierung mittels eines Forward-Darlehens informieren. So können ggf. günstige Zinssätze für ein zukünftiges Darlehen „eingefroren“ werden. Informationen dazu können leicht im Internet bei entsprechenden Immobilienportalen (z.B. Immokredit24.com) eingesehen oder bei einem Finanzierungsberater erfragt werden.

» Bauzinsen – Zinsentwicklung, Bauzins Chart uvm.
» Forward-Darlehen – Konditionen sichern, bis zu 6 Monate im Voraus.

Baufinanzierung 2011: Zinsen steigen

Dienstag, 28. Dezember 2010

(München, 28. Dezember 2010) Der anstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Baugeldkonditionen in 2011 zu wagen. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG, analysiert die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen für Baugeld-Konditionen und gibt Tipps, worauf Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr achten sollten.

Rückblick 2010

“Das Jahr 2010 war von der Schuldenkrise in Euroland, der anhaltenden Wirtschaftsschwäche der USA und einer starken Erholung in Asien und gerade auch im exportstarken Deutschland geprägt. Die Notenbanken haben zwar die Leitzinsen auf den historisch tiefen Ständen belassen, mit dem massiven Aufkauf von Staatsanleihen aber auch die Furcht vor Inflation und Währungsverfall geschürt. Das führt seit September zu steigenden Kapitalmarktzinsen und Baugeldkonditionen”, so Haselsteiner und fügt hinzu: “Die Trendwende am Zinsmarkt hat sich damit aus unserer Sicht vollzogen.”

Doch trotz der jüngsten Anstiege gehören die aktuellen Zinssätze mit unter 4,5 Prozent effektiv für lange Laufzeiten zu den niedrigsten der vergangenen 50 Jahre. So kann selbst bei einer Tilgung von 2 Prozent mit einer Monatsrate von 780 Euro ein 15jähriges Darlehen über 150.000 Euro aufgenommen werden. Für einen 200.000 Euro-Kredit fällt eine Rate von 1.040 Euro an.

Ausblick 2011

Zinsexperte Haselsteiner rechnet für 2011 mit tendenziell steigenden Zinsen, da die Notenbanken zunehmend unter Druck stehen werden die Liquiditätshilfen schrittweise aus dem Markt zu nehmen. “Erste Leitzinserhöhungen in der 2. Jahreshälfte könnten das unterstreichen. Während die Defizitländer in Europa weiterhin mit Wachstumsschwierigkeiten kämpfen werden und auch von einer weiteren Zuspitzung des Schuldenkonflikts auszugehen ist, erwarten wir für Deutschland nur Positives. Die strengen Reformen und der Verzicht der letzten zehn Jahre machen sich jetzt bezahlt und haben Deutschland extrem wettbewerbsfähig gemacht. Starkes Wachstum und hohe Beschäftigung sind daher auch die Grundlage für einen anziehenden Immobilienmarkt”, fügt er an. Sein Rat lautet: “Kaufinteressenten sollten nicht zu lange warten, sondern die Gunst der Stunde nutzen, bevor die Preise und die Zinsen zu stark steigen.”

Handlungsempfehlungen 2011

Die ersten Monate des neuen Jahres sollten Bauherren und Immobilienkäufer nutzen, um die Baugeldkonditionen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben. Des Weiteren erlauben die niedrigen Zinsen eine erhöhte Tilgung und damit eine schnellere Schuldenfreiheit.

Darlehensnehmer, die bereits in den eigenen vier Wänden wohnen, sollten im Frühjahr 2011 mit einem unabhängigen Berater klären, wie sie bei ihrer Anschlussfinanzierung ein späteres Zinsanstiegsrisiko vermeiden können. Denn auch wenn die Sollzinsbindung bestehender Baukredite erst in 12 bis 60 Monaten abläuft, können Immobilienbesitzer schon heute von den niedrigen Zinsen profitieren – je nach Vorlaufzeit durch bereitstellungszinsfreie Baukredite oder Forward-Darlehen.