Baufinanzierung Vergleich

Montag, 18. Oktober 2010

Baufinanzierung Vergleich (Berlin, 18.10.2010) Der finanzierungsbedürftige Bauherr kann aus einer riesigen Auswahl von entsprechenden Angeboten mit unterschiedlichen Konditionen wählen. Auch in einer Niedrigzinsphase wie derzeit kann allerdings auch eine augenscheinlich kleine Differenz (z.B. beim Zins) große Auswirkung haben: Auf die Laufzeit gesehen können die Finanzierungskosten das Zünglein an der Waage sein, das über den Erfolg einer gewählten Finanzierung entscheidet.

Baufinanzierung ist einer der wichtigsten Faktoren bei einem Bauvorhaben

Noch bevor überhaupt der erste Stein für das Bauvorhaben gelegt wird, muss der Bauherr sich über die Finanzierung seines Traums Gedanken machen. Anzuraten ist in jedem Falle hinreichende Information über Finanzierungsmöglichkeiten und –varianten. Ideal hierfür sind auch Portale zum Thema Baufinanzierung wie z.B. Immokredit24.com. Nur wer sich auskennt, kann auch die Unterschiede bei den Angeboten angemessen beurteilen. Es kommt beispielsweise nicht nur darauf an, den niedrigsten Zins zu finden – sondern auch den Finanzierungsvertrag möglichst individuell gestalten zu können. Stichworte hierfür sind: Sondertilgungsmöglichkeiten, Zinsbindungsfrist oder Tilgungssatzflexibilität. Ein fundiertes Grundlagenwissen spart so nicht nur bares Geld, sondern trägt dazu bei später große Nachteile durch entstandene finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Grundlagen der Finanzierungsanfrage

Um später die diversen Finanzierungsangebote effizient vergleichen zu können, sind bei der Anfrage einige wichtige Kriterien zu beachten. Die Anfrage sollte immer mit den identischen Eckdaten erfolgen und eindeutig gewünschte Individualvereinbarungen enthalten. Zu den Eckdaten zählen dabei z.B. Zinsbindungsfrist, Darlehenssumme und Tilgungssatz. Zu den Individualvereinbarungen zählen gewünschte Sondertilgungsvereinbarungen und Möglichkeiten zur Anpassung des Tilgungssatzes. Nur so kann nachher ein aussagekräftiger Vergleich mit annähernd ähnlichen Angebotsgrundlagen erfolgen. Hilfe bieten Finanzmakler, Banken oder auch unabhängige Baufinanzierungsportale an. Diese haben Erfahrung bei Auswahl und Anfrage von Baufinanzierungsträgern und können bereits vor der eigentlichen Anfrage beurteilen, ob diese den gewünschten Beitrag zur erfolgreichen Vergleichsentscheidung leisten kann.

Nach Anfrage und Angebotserhalt folgt die Prüfung und ggf. Nachverhandlung

Einen angebotenen Zinssatz vergleichen ist einfach. Doch alle entscheidenden Kriterien herauszufiltern und anhand der individuellen Situation miteinander zu vergleichen, erfordert schon einiges Know-how und Erfahrung. Ggf. ist sogar eine Nachverhandlung mit dem Kreditinstitut in die Überlegungen mit einzubeziehen. Die Konditionen und Anpassungsmöglichkeiten müssen analytisch durchleuchtet und mit der persönlichen Situation des Antragstellers in Relation gesetzt werden. Erst nach ausgiebiger Analyse kann dann eine Entscheidung gefällt werden. Für diejenigen Bauherren, die dies nicht selber leisten können oder wollen, ist daher dringend die Hilfestellung durch einen Fachmann anzuraten. Generell können entsprechende Berater auch ohne die Beurteilung eines Darlehensgebers schon im Vorfeld eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten bzw. Möglichkeiten zur Optimierung (z.B. Förderungen, Rückbehalt von Eigenkapital etc.) geben.

Fazit

Wie sollte der Bauherr zur Erlangung einer erfolgreichen Finanzierung vorgehen?
Wichtig ist zunächst die Information über Möglichkeiten und Konditionen sowie ggf. der Kontakt zu einem Fachmann, der Hilfestellung geben kann. Keinesfalls sollten Unterschiede in Angeboten unterschätzt werden, auch wenn sie zunächst sehr klein erscheinen. Durch lange Laufzeiten und relativ hohe Darlehenssummen können auch kleine Konditionsunterschiede große Wirkung haben. Eine Finanzierung kann später so zum Stolperstein werden und die finanziellen Möglichkeiten des Antragstellers über alle Maßen belasten.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung – alle Varianten der Baufinanzierung im Detail
» Baufinanzierung Vergleich aus über 100 Banken von unabhängigen Experten

Immobilienfinanzierung – Gängige Fehler vermeiden

Donnerstag, 18. Februar 2010

Immer wieder begehen Bauherren und Immobilienkäufer die gleichen Fehler, wenn es um die Finanzierung der eigenen vier Wände geht. Um diese zu vermeiden, hier ein kurzer Überblick, was bei einer Baufinanzierung auf jeden Fall beachtet werden sollte.

Zunächst einmal geht es darum, sich die Wunschimmobilie nicht „schön zu rechnen“, sondern stattdessen mit realistischen Vorstellungen an das Vorhaben zu gehen. Das Familieneinkommen sollte nicht überschätzt werden, und auch ungeplante Ausgaben sollten berücksichtigt werden. Eine fundierte Haushaltsrechnung, bei der alle regelmäßigen (!) Einnahmen den ständigen Ausgaben gegenübergestellt werden, sollte das Fundament einer jeden Baufinanzierung stellen. Diese kann man mit einem sog. Haushaltsrechner durchführen. Nur so kann genau herausgefunden werden, welche Mittel für den Kredit tatsächlich zur Verfügung stehen.

Eine zu geringe Tilgung ist der zweite Fehler, den viele Kreditnehmer begehen. Je niedriger die Tilgung, umso länger dauert es, bis die Immobilie abbezahlt ist. Bei den derzeit niedrigen Zinsen sollte deshalb wenn möglich mehr als nur 1 Prozent anfängliche Tilgung vereinbart werden. Wer stattdessen beispielsweise 2 Prozent vereinbart, kann einen Kredit über 100.000 Euro bereits mehr als 13 Jahre früher zurückführen!

Weiterhin ist es wichtig, die Finanzierungsangebote verschiedener Banken genau miteinander zu vergleichen, bevor eine Immobilienfinanzierung gewählt wird. Das erstbeste Angebot ist in den seltensten Fällen auch das beste und günstigste. Hilfe bei der Entscheidungsfindung erhält man beispielsweise über einen kostenlosen Baufinanzierungsvergleich.

Generell sollte beim Abschluss einer Baufinanzierung darauf geachtet werden, sich für schlechte Zeiten abzusichern. Gerade in Familien sollte der Hauptverdiener unbedingt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risikolebensversicherung verfügen – damit im Falle der Erwerbsunfähigkeit oder des Todes des Hauptverdieners der Kredit auch weiterhin bedient werden kann. Reserven für die Instandhaltung der Immobilie sollten außerdem auch Berücksichtigung finden und nicht unter den Teppich gekehrt werden.