96 Prozent aller Mieter träumen vom Eigenheim

Mittwoch, 28. Juli 2010

(München, 28. Juli 2010) Mehr als jeder Zweite (rund 58 Prozent) lebt in Deutschland zur Miete. Nur in der Schweiz gibt es im europäischen Vergleich ähnlich wenig Wohneigentümer*. Dabei ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden riesig: 96 Prozent der deutschen Mieter träumen davon. Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische Einfamilien­haus (22 Prozent) und die Villa im Grünen (17 Prozent). Dafür würden sich die Deutschen entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglich­keiten erscheint jedoch für gut jeden Vierten (28 Prozent) der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim Einfamilienhaus decken sich aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen: 20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am ehesten leisten könnten. “Traditionell gehen die Deutschen das Thema Eigenheim sehr vorsichtig an und unter­schätzen, wie viel Immobilie sie sich leisten können“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Von Reihenhaus und energieeffizientem Wohnen träumen nur wenige

Für ein Leben im eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im eigenen Energie­sparhaus (sieben Prozent) würden sich die deutschen Mieter am seltensten entscheiden, wenn sie frei wählen könnten. Dabei überrascht insbesondere im gefühlten Öko-Musterländle Deutschland, dass energieeffizientes Wohnen auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren nicht besonders hoch im Kurs liegt.

Immobilienträume vs. finanzielle Realität der Deutschen

Fragt man die Deutschen danach, welchen Immobilientyp sie sich unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation zukünftig tatsächlich am ehesten kaufen werden, hielt rund jeder Vierte (28 Prozent) eine Eigentumswohnung für am realistischsten. Weitere 20 Prozent glauben, dass sie am wahrschein­lichsten ein Einfamilienhaus finanzieren könnten. 13 Prozent gehen davon aus, dass ein Reihenhaus am besten zu ihrer Lebenssituation passen könnte. Nur drei Prozent halten die Villa für sich selbst für realistisch. Auch das Landhaus (neun Prozent) landet auf den hinteren Plätzen. “Bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb ist es richtig, nüchtern und realistisch zu rechnen – schließlich soll das Objekt meist über Jahrzehnte hinweg zur persönlichen Lebensplanung passen”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Daher empfiehlt es sich bereits in der frühen Suchphase unverbindlich auf Finanzierungsspezialisten zu zugehen oder kostenlose Online-Rechner zu nutzen. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen werden viele Mieter überrascht sein, welche Wohnträume sie sich auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme leisten können.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man tatsächlich finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner zu nutzen.

*Quellen: Destatis und Informationsdienst „Soziale Indikatoren

Hilfreiche Finanzierungsrechner bei allen Fragen rund um Baufinanzierung

Donnerstag, 04. Februar 2010

Umfassende Baufinanzierungsrechner sind im Internet mit allen denkbaren Rechenoptionen zu finden. Die Bedienung ist kinderleicht und stellt selbst für Laien kein Problem dar. Der Finanzierungsrechner bedarf so gut wie keiner Erläuterung, und selbst wenn einmal eine Frage auftaucht, sind im Baufinanzierungsrechner entsprechende Hinweise hinterlegt. Der Baufinanzierungsrechner liefert das beste Angebot hinsichtlich der Konditionen aus einer Datenbank, der mehrere führende Banken angeschlossen sind. So erledigt sich bereits mit einer Abfrage die mühsame Suche nach den besten Konditionen. Einfache Rechentools für die Berechnung der Notar- und Grundbuchkosten sowie der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung sind ebenfalls im Internet zu finden und liefern schnell die gesuchten Ergebnisse. Damit entfällt der Bedarf an aufwendigen Anfragen bei der Hausbank, wo man womöglich für diese Berechnungen sogar zahlen muss. Viele Banken stellen beispielsweise Kosten für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung im Falle einer Ablösung separat in Rechnung. Neben dem Baufinanzierung Rechner gibt es noch weitere hilfreiche Finanzierungstools. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit das verfügbare Einkommen seinen Ausgaben gegenüberzustellen. Auf diesem Weg erhält man ziemlich schnell eine Antwort auf die Frage, wie teuer eine zu erwerbende Immobilie sein darf. Mit Hilfe eines Miet-/Kaufrechners kann außerdem ein Vergleich zwischen Miete und Immobilienkauf sehr detailliert durchgeführt werden, wobei auch wichtige Aspekte wie Wiederanlageeffekte berücksichtigt werden können. Schnell ist eine eventuelle Ersparnis eines Immobilienkaufs gegenüber einer Mietvariante sichtbar und vor allem nachvollziehbar.