Finanzierung Auslandsimmobilien – Spezialbanken für Auslandsfinanzierungen
Dienstag, 13. April 2010Bei einer Auslandsfinanzierung werden hauptsächlich Immobilien im Ausland erworben. Die Immobilien werden aus verschiedenen Gründen gekauft: Als Kapitalanlage, als Feriendomizil oder als Altersruhesitz. Es sind verschiedene Beweggründe, die Menschen zum Erwerb von ausländischen Immobilien veranlassen. Wie bei jedem Immobilienerwerb, kann der Kaufpreis im Regelfall nicht komplett aus Eigenmitteln erbracht werden. Meistens wird noch ein Kredit benötigt. Dabei muss es nicht zwingend ein Fremdwährungskredit in der Währung des Landes sein, in dem die Immobilie erworben wird. Da ein inländischer Käufer über Einkünfte in Euro verfügt, würde er ein Kursänderungsrisiko eingehen, wenn er einen Fremdwährungskredit über den vollen Kaufpreis abschließt. Natürlich gibt es neben dem Risiko auch die Chance auf eine günstige Kursentwicklung. Wer auf die Chance setzt, sollte trotzdem nicht den kompletten Finanzierungsbedarf in Form eines Fremdwährungsdarlehens abwickeln. Vielmehr sollten maximal 20% des Finanzierungsbedarfs einer Auslandsfinanzierung in Form eines Fremdwährungsdarlehens abgewickelt werden, um größere existenzielle Risiken zu vermeiden. Die meisten Menschen neigen dazu, die Abwicklung einer Auslandsfinanzierung über inländische Banken abzuwickeln. Allerdings sind nicht alle Banken hierzulande bereit, eine Auslandsfinanzierung zu übernehmen. In vielen Fällen lohnt es sich nach Spezialanbietern zu suchen. Es gibt einige Banken, die sich auf die Auslandsfinanzierungen im europäischen Ausland spezialisiert haben und über umfangreiche Kenntnisse des dortigen Marktes verfügen. Diese sind bereit, die ausländischen Immobilien auch als alleinige Sicherheit zu akzeptieren. Allerdings gibt es auch hier bestimme Beleihungsgrenzen. Wenn Zusatzsicherheiten in eine Auslandsfinanzierung eingebracht werden, dann sind auch diese Banken bereit, eine Beleihung zu 100% durchzuführen.

