Immobilieneigentum als Säule der Altersvorsorge

Freitag, 20. April 2012

Der Vorteil von eigengenutzten Immobilien im Alter ist unverkennbar: Neben der Mietfreiheit gilt Sacheigentum als besonders sicher, da es gegen inflationäre und finanzmarkttechnische Einflüsse sehr gut geschützt ist. Dies gilt umso mehr, wenn man sich die derzeitigen Auswirkungen der Euro-Krise genauer anschaut. Liquide angelegte Vermögen können durch inflationäre Einflüsse quasi abgewertet werden, nicht nur deshalb bildet Immobilieneigentum aktuell das größte Anlagevermögen in Deutschland.

Das Problem für viele Interessenten ist das notwendige Eigenkapital, um eine Immobilie kaufen oder bauen zu können. Eine Immobilienfinanzierung ist insbesondere dann günstig, wenn der Beleihungsauslauf nicht zu hoch ist und ein ausreichendes Einkommen vorhanden ist. Außerdem sollten die Ratenzahlungen für das Darlehen spätestens mit Eintritt ins Rentenalter enden, da dann mit niedrigerem Einkommen (Rente) zu rechnen ist. Die Bedingungen für eine günstige Finanzierung sollten deshalb rechtzeitig geprüft werden: So sind beispielsweise Förderungen oder in jüngeren Lebensjahre niedrigere Raten durch längere Laufzeiten möglich. Je nach persönlicher Situation sollte in den Finanzierungsverträgen auch eine möglichst hohe Flexibilität vereinbart werden – so können bei sich verändernder Einkommens- oder Lebenssituation Anpassungen in der Tilgung vorgenommen werden.

Der Vergleich mit einem gemieteten Wohnraum ist einfach: In den ersten Jahren der Darlehenslaufzeit ist die Rate aus Abtrag plus Zins meist höher als die Miete für ein vergleichbares Objekt, doch nach Beendigung fallen nur noch Nebenkosten an. Wer dagegen als Rentner in einem Mietobjekt wohnt, wird keine finanzielle Entlastung im Zusammenhang mit der Wohnraumnutzung erfahren – so bleibt im Alter real weniger für die Lebenshaltungskosten.

Die Immobilie als Altersvorsorge – in jeder Hinsicht eine lukrative Kapitalanlage

Donnerstag, 25. November 2010

Immobilie als Altersvorsorge (Berlin, 25.11.2010) Immobilieneigentum eignet sich aus verschiedenen Gründen ideal zur Altersvorsorge. Die hohe Wertstabilität durch Unabhängigkeit von der Inflationsentwicklung plus ggf. Eigennutzwert hat bis heute nichts an Attraktivität verloren. Insbesondere unter Berücksichtigung der auf jeden Fall notwendigen zusätzlichen Rentenvorsorge spielen Immobilien eine essentielle Rolle. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter halten oder gar verbessern möchte, muss sich frühzeitig um optimale Lösungswege bemühen. Jedoch gibt es auch bei der eigentlich so sicheren Immobilienanlage einige wichtige Punkte zu beachten, denn auch hierbei gibt es „Stolpersteine“.

Für wen ist diese Form der Altersvorsorge geeignet?

Immobilien gelten als substanzielle Werte, also als greifbare und daher wenig inflationär beeinflussbare Anlageform. Wohn- oder Geschäftsraum bzw. Grundfläche behalten auch bei Finanzkrisen oder generell negativen finanzpolitischen Einflüssen Ihren Sachwert. Dies gilt insbesondere dann, wenn Wohnraum selbst genutzt wird und so nach dem Abtrag der Hypothekenschulden kein Kapital für Wohnzwecke mehr investiert werden muss. Aber auch als Kapitalanleger, der die Immobilie nicht selbst nutzt, kann man profitieren: In den ersten Jahren fallen durch Zinsbelastung und Darlehenstilgung Kostenbelastungen an, die als steuermindernde Werbungskosten geltend gemacht werden können. Werfen die Erträge aus Vermietung und Verpachtung dann später Gewinne ab (nach Tilgungsende, im Idealfall zum Rentenbeginn) sichert dies ein zusätzliches Einkommen im Alter. Je nach Lebenssituation ist also zwischen den verschiedenen Anlagemöglichkeiten in Immobilien zu unterscheiden. Die Auswahl der besten Möglichkeit für die individuellen Verhältnisse sollte dabei gründlich geprüft werden. Diese Prüfung erfolgt bestenfalls mit einem unabhängigen Partner an der Seite des Immobilienkäufers.

Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil ist die schon erwähnte hohe Wertstabilität. Eine Investition in substanzielle Werte setzt jedoch voraus, dass diese Substanz initial auch richtig bewertet wurde, was durchaus nicht immer einfach ist. Wer in Krisenzeiten mit seiner Immobilie solide dastehen möchte, muss einige Punkte bedenken: Ist die Immobilie ggf. abhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen (so kann z.B. bei gewerblichen Immobilien für Finanzdienstleister ein Mietausfall durch Insolvenz entstehen) oder ist die kreditfinanzierte Immobilie durch persönliche wirtschaftliche Negativentwicklung nicht mehr haltbar, weil Tilgung und Zinsen nicht mehr wie geplant geleistet werden können? Szenarien wie diese können zum eigenen Ruin führen und am Ende steht der Anleger ohne Immobilie aber mit einem großen Schuldenberg da. Die goldene Regel ist daher, sich vor der Investition in diese Altersvorsorge gründlich (ggf. mit der Hilfe von Experten) zu informieren und eine der persönlichen Risiko- und Einkommenssituation entsprechende Anlagealternative zu finden. Letztendlich ist eine einmal gekaufte Immobilie nicht so ohne weiteres wieder zu liquidieren. Bei der Anschaffung hingegen können ggf. sogar staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Die richtige Finanzierung

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die passende Finanzierung. Diese muss in jedem Fall den persönlichen Verhältnissen angepasst sein, ggf. mit flexibel gestaltbaren Eckdaten (z.B. Tilgungssatz oder Sondertilgungsmöglichkeiten). Der Vergleich von verschiedenen Darlehensgebern ist wichtig, denn schon kleine Unterschiede z.B. im Zinssatz können bei hohen Darlehenssummen und langen Laufzeiten einen erheblichen monetären Unterschied ausmachen. Der Darlehensnehmer sollte sich mit einem Finanzberater und bei Immokredit24 informieren und hier Vergleiche anfordern. Die richtige eigene Einschätzung (Sicherheiten, eigenes Einkommen, zukünftige Aussichten etc.) ist genauso wichtig wie die spätere Auswahl des Anbieters mit den für die eigene Situation günstigsten Konditionen.

Fazit

Grundsätzlich sind Immobilien als Altersvorsorge zu empfehlen, allein schon wegen der hohen Wertstabilität und ggf. Eigennutzwert. Unabhängigkeit von finanzmarktpolitischen Entwicklungen setzt jedoch auch ein eingehendes Studium nebst Analyse und Auswahl der „passenden“ Immobilie und deren Finanzierung voraus. Blauäugiges Investieren kann auch hier – wie bei jeder Kapitalanlage – zum persönlichen Ruin führen.

Weitere Informationen

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