Archiv für die Kategorie 'Immobilienfinanzierung'

Private und gewerbliche Immobilienfinanzierung im Fokus

Montag, 12. Juli 2010

Private und gewerbliche Immobilienfinanzierung(Berlin, 12.07.2010) Sowohl private als auch gewerbliche Immobilienfinanzierungen haben Hochkonjunktur in Niedrigzinsphasen. Selten gab es solch historisch günstige Finanzierungsmöglichkeiten wie derzeit. Doch dies ist kein Grund, euphorisch das nächstbeste Angebot anzunehmen. Sowohl private als auch gewerbliche Käufer bzw. Bauherren sind gut beraten, vorher etwas Zeit zu investieren und sich über Voraussetzungen und wichtige Maßnahmen zu informieren, z.B. mit einem Besuch auf Immokredit24.com.

Große Unterschiede zwischen privater und gewerblicher Immobilienfinanzierung

Die Errichtung oder Sanierung von privat genutzten Immobilien (meist für Wohnzwecke) ist klar abzugrenzen von später zum Betriebsvermögen gehörenden gewerblichen Vorhaben. Ebenso unterschiedlich sind die Wege zur Erlangung eines Finanzierungsdarlehens. Private Finanzierungen werden in der Hauptsache von Einzelpersonen bzw. Lebensgemeinschaften beantragt. Anhand wichtiger Eckdaten werden Angebote eingeholt und unter Berücksichtigung der persönlichen Situation und den Vorlieben des Kreditnehmers verglichen. Gewerbliche Finanzierungen werden meist durch Firmen oder Beteiligungsgesellschaften beantragt und dienen entweder wohnwirtschaftlichen Zwecken (z.B. Wohnblocks) oder der gewerblichen Nutzung (Bürogebäude, Einkaufsmarkt, Arztpraxis usw.). Die Systematik in der Bearbeitung ist weitaus komplexer: So wird anhand eines zu erstellenden Risikoprofils das Geschäftsvorhaben von jedem Anbieter separat beurteilt und dementsprechend variantenreich sind die resultierenden Konditionen. Der Erfüllungsaufwand für die deutlich enger gefassten Voraussetzungen ist sehr viel höher. Auch die öffentliche Hand spielt eine große Rolle: So können Fördermittel bei gewerblichen Vorhaben im Vergleich zu privaten Anträgen anhand anderer (zusätzlich) erlaubter Gesichtspunkte bewilligt werden. Ggf. kann sogar ein Teilbetrag öffentlich finanziert werden.

Die grundsätzlichen Erfolgsaussichten für private und gewerbliche Finanzierungsanfragen

Durch die verschiedenen Beurteilungskriterien sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewilligung sehr unterschiedlich. Der private Antragsteller sollte auf seine Eigenkapital- bzw. Einkommenssituation achten und mit einem Finanzberater genau durchgehen, welches Finanzierungsmodell für seine persönliche Lebenssituation am besten geeignet ist. Schon vor Beantragung kann der Berater mit hoher Sicherheit erkennen, ob der Antrag eine gute Chance auf Bewilligung hat oder nicht. Anders bei der gewerblichen Finanzierung: Durch die unterschiedliche, manchmal auch subjektive Beurteilung der Darlehensgeber zum Risikoprofil der Investition können durchaus unerwartete Resultate folgen, z.B. eine Ablehnung oder eine Bewilligung mit deutlich abgeänderten Konditionen. Trotzdem (und gerade deshalb) ist die eingehende Beratung mit einem Finanzfachmann vor dem Prozess der Beantragung unabdinglich. So können viele Risikofaktoren von vornherein einkalkuliert bzw. minimiert werden.

Vorgehensweise für die Darlehensbeantragung

Da viele Aspekte beachtet werden müssen (bei gewerblicher Immobilienfinanzierung in noch vielfältigerer Weise als bei der privaten Variante) sollten sich der oder die Darlehensnehmer vorab sehr gut informieren und am Markt umschauen. Der Kontakt zu einem unabhängigen Finanzierungsberater – z.B. mittels eines Besuches des Fachportals Immokredit24.com – ist Grundvoraussetzung, da kaum jemand allein alle Aspekte überschauen kann. Sodann folgt die eigene Bewertung und Analyse, die zu den Merkmalen der benötigten Eckdaten (wie z.B. Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz, Beanspruchung von Fördermitteln oder Sondertilgungsvereinbarungen) führt. Aufgrund der gleichlautenden Antragsdaten können dann unterschiedliche Angebote verglichen und der oder die für die individuelle Verwirklichung beste(n) Partner selektiert werden.

Weitere Informationen:

» Immobilienfinanzierung
» Gewerbliche Immobilienfinanzierung
» Immobilie als Kapitalanlage

Immobilienfinanzierung – Vergleich lohnt sich

Montag, 15. März 2010

Für die meisten Käufer einer Immobilie ist die Finanzierung des Kaufpreises nur mit einer Immobilienfinanzierung möglich. Kaum ein Käufer kann so viele Eigenmittel erbringen, dass der gesamte Kaufpreis aus diesen bezahlt werden kann. Der Weg führt deshalb unweigerlich zu einem Kreditinstitut – denn eine Immobilienfinanzierung gehört zum klassischen Bankgeschäft. Dabei sollten die einzelnen Finanzierungsangebote unbedingt verglichen werden. Der Immobilienfinanzierungsvergleich kann sehr schnell und unkompliziert im Internet auf entsprechenden Portalen, die sich auf die Vermittlung von Immobilienfinanzierungen spezialisiert haben, durchgeführt werden.

Die Vorgehensweise ist ganz einfach. Einzugeben ist die gewünschte Höhe der Immobilienfinanzierung sowie der Verkehrswert der Immobilie. Innerhalb weniger Sekunden errechnet das System dann den aktuell günstigsten Zinssatz sowie die Höhe der monatlichen Belastung. Dabei greift der Vergleich auf das Angebot vieler Banken zurück, die ihre Konditionen an den Kreditvermittler weiterleiten. Auf diese Weise ist ein für den gesamten Markt repräsentatives Ergebnis erhältlich. Selbst wenn nur einmal Überlegungen wegen einer Immobilienanschaffung angestellt werden, kann so die Höhe der möglichen Belastung ermittelt werden und eine gute Orientierungsbasis darstellen.

Alle Angebote über den Finanzierungsvergleich sind kostenlos und unverbindlich. Ein Interessent geht beim der Vergleich der Konditionen für eine Immobilienfinanzierung kein Risiko und keinerlei Verpflichtung ein. Ein Vergleich bei Immobilienfinanzierungen lohnt sich auf jeden Fall. Denn wenn beispielsweise ein Angebot mit einem günstigen Zinssatz gefunden wird, kann dies viel Geld einsparen. Bei einer Immobilienfinanzierung von 200.000 Euro bedeutet der Zinsunterschied von 1,00% allein im ersten Jahr eine Ersparnis von 2.000 Euro.

Bevor also eine Immobilienfinanzierung bei einer Bank endgültig unterschrieben wird, sollte vorher unbedingt ein Vergleich durchgeführt werden. So hat der Kreditnehmer die Sicherheit, dass nicht das teuerste Immobilienfinanzierungsangebot angenommen wurde.

Immobilienfinanzierung – Gängige Fehler vermeiden

Donnerstag, 18. Februar 2010

Immer wieder begehen Bauherren und Immobilienkäufer die gleichen Fehler, wenn es um die Finanzierung der eigenen vier Wände geht. Um diese zu vermeiden, hier ein kurzer Überblick, was bei einer Baufinanzierung auf jeden Fall beachtet werden sollte.

Zunächst einmal geht es darum, sich die Wunschimmobilie nicht „schön zu rechnen“, sondern stattdessen mit realistischen Vorstellungen an das Vorhaben zu gehen. Das Familieneinkommen sollte nicht überschätzt werden, und auch ungeplante Ausgaben sollten berücksichtigt werden. Eine fundierte Haushaltsrechnung, bei der alle regelmäßigen (!) Einnahmen den ständigen Ausgaben gegenübergestellt werden, sollte das Fundament einer jeden Baufinanzierung stellen. Diese kann man mit einem sog. Haushaltsrechner durchführen. Nur so kann genau herausgefunden werden, welche Mittel für den Kredit tatsächlich zur Verfügung stehen.

Eine zu geringe Tilgung ist der zweite Fehler, den viele Kreditnehmer begehen. Je niedriger die Tilgung, umso länger dauert es, bis die Immobilie abbezahlt ist. Bei den derzeit niedrigen Zinsen sollte deshalb wenn möglich mehr als nur 1 Prozent anfängliche Tilgung vereinbart werden. Wer stattdessen beispielsweise 2 Prozent vereinbart, kann einen Kredit über 100.000 Euro bereits mehr als 13 Jahre früher zurückführen!

Weiterhin ist es wichtig, die Finanzierungsangebote verschiedener Banken genau miteinander zu vergleichen, bevor eine Immobilienfinanzierung gewählt wird. Das erstbeste Angebot ist in den seltensten Fällen auch das beste und günstigste. Hilfe bei der Entscheidungsfindung erhält man beispielsweise über einen kostenlosen Baufinanzierungsvergleich.

Generell sollte beim Abschluss einer Baufinanzierung darauf geachtet werden, sich für schlechte Zeiten abzusichern. Gerade in Familien sollte der Hauptverdiener unbedingt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risikolebensversicherung verfügen – damit im Falle der Erwerbsunfähigkeit oder des Todes des Hauptverdieners der Kredit auch weiterhin bedient werden kann. Reserven für die Instandhaltung der Immobilie sollten außerdem auch Berücksichtigung finden und nicht unter den Teppich gekehrt werden.