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Finanzielle Sicherheit durch Immobilien als Kapitalanlage – einfacher Vergleich per online Rechner möglich

Dienstag, 08. Mai 2012

Kapitalanlagerechner (Berlin, 08.05.2012) Durch den Erwerb einer oder mehrerer Immobilie(n) kann die eigene finanzielle Sicherheit auf ein festes Fundament gestellt werden. Immobilien gelten als wertstabil, inflationsresistent und finanzmarktunabhängig und bilden so die Grundlage einer risikoarmen Altersvorsorge. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen wie derzeit kann der Kauf oder Bau einer Immobilie günstig finanziert werden. Die nicht zu unterschätzenden Inflationsrisiken durch die finanzpolitischen Unruhen in Europa stellen viele Kapitalanleger vor das Problem, worin sie Ihr Kapital noch investieren sollen. Neben der Rendite steht vor allem die Sicherheit der investierten Liquidität im Vordergrund. Dabei können Immobilien ganz besonders glänzen: Neben einer evtl. Mietfreiheit bei Eigennutzung steht ein sachwertuntermauertes Objekt, was jederzeit beliehen oder liquidiert werden kann. Die Kreditwürdigkeit im Alter wird erhöht, weil ein entsprechender Gegenwert als Darlehenssicherheit zur Verfügung steht. Werden Wohneinheiten dazu noch vermietet, kann der Eigentümer regelmäßige Einkünfte aus seiner Kapitalanlage ziehen, ohne um die inflationsbereinigte Rendite fürchten zu müssen. Welcher Aufwand für die Finanzierung betrieben werden muss und mit welchen Renditen gerechnet werden kann, ist beispielhaft mittels des im Internet unter www.immokredit24.com frei verfügbaren Kapitalanlagerechners berechenbar.

Mieten steigen – Zinsen fallen: Renditesicherheit steht ganz oben

Steigt die Inflation aufgrund von stabilitätsgefährdenden Kapitalmarkteinflüssen, so werden auch die Mieten für Wohnraum steigen. Wie alle anderen Kosten, müssen Mieten wie auch die aufgewendeten Kapitalmittel für Nebenkosten, Lebensmittel und Kleidung immer mit der Inflationsentwicklung Schritt halten. Ist ein Euro in Zukunft weniger wert, so muss der Kaufmann wie der Vermieter einen höheren Preis für seine Leistung verlangen. Als Immobilieneigentümer resp. Vermieter kann man so zumindest teilweise seinen Kaufkraftverlust ausgleichen – der Mieter hingegen steht vor einer zusätzlichen Belastung. Die derzeit extrem niedrigen Zinsen sollen den Kapitalmarkt stabilisieren und die Wirtschaftsleistung ankurbeln – ob diese Rechnung aufgeht, weiß niemand. Selbst bei einer Zunahme der Produktivität besteht durch äußere Einflüsse (wie z.B. Griechenland-Krise oder Spanien-Problem) immer wieder die Gefahr eines Wertverlustes des Euros. Anleger, die Barkapital auf Anlagekonten anlegen, haben so oft das Nachsehen, weil die erzielten Guthabenzinsen inflationsbereinigt kaum oder sogar negative Rendite erwirtschaften. Anders verhält sich dies bei Sachwertanlagen: Steigt die Inflation, steigt auch der Preis des Sachwertes (z.B. der Immobilie) mit. Wird die Immobilie vermietet, werden bei anziehender Inflation Mietpreiserhöhungen unumgänglich – so kann der Vermieter den Wert seines vermieteten Nutzraumes annähernd auf angemessenem Niveau halten.

Vorteile von Immobilieneigentum

Immobilieneigentum gilt zu Recht als eine der wichtigsten Säulen der Altersvorsorge. Neben der schon beschriebenen Inflationsunabhängigkeit bestehen insbesondere Vorteile bei der kostenfreien und frei gestaltbaren Wohnumgebung im Alter sowie durch die beständigen Mieteinnahmen bei einer Vermietung. Wichtig für einen sorgenfreien und sachwertuntermauerten Wohlstand im Alter sind dabei eine günstige, individuell zugeschnittene Finanzierung und die wohlüberlegte Investition in passende Objekte. Die Verpflichtung zu Tilgungs- und Zinszahlungen sollte vor Eintritt des Rentenalters enden, damit die dann meist geringeren Einkünfte nicht für Darlehensraten abfließen und Mieteinnahmen in voller Höhe (abzüglich Steuern) der Sicherung des Lebensstandards dienen.

Fazit

Der Erwerb von Immobilieneigentum dient sowohl bei Eigennutzung wie auch bei Vermietung der inflationsgeschützten und renditeattraktiven Altersvorsorge. Wichtig ist der individuell abgestimmte Zuschnitt von Objekt und Finanzierung, damit später das Risiko einer Rückzahlungsunfähigkeit bzw. eines Mietausfalls möglichst gering gehalten wird. Bei vermieteten Immobilien zeigt sich auf Dauer eine inflationsunabhängige Rendite, die gerade im Alter als Zusatzeinkommen zur Lebensstandarderhaltung dienen kann. Für die Erstinformation kann zum Beispiel sehr gut der Kapitalanlagerechner auf immokredit24.com dienen: Mit seiner Hilfe kann der Vorteil eines Immobilieninvestments im Vergleich zu anderen Anlageformen für einen bestimmten Zeitraum berechnet werden. Anfallende Nebenkosten und Zinskosten etc. werden entsprechend einbezogen.

Weitere Informationen

» Immobilie als Kapitalanlage
» Kapitalanlagerechner

Immobilieneigentum als Säule der Altersvorsorge

Freitag, 20. April 2012

Der Vorteil von eigengenutzten Immobilien im Alter ist unverkennbar: Neben der Mietfreiheit gilt Sacheigentum als besonders sicher, da es gegen inflationäre und finanzmarkttechnische Einflüsse sehr gut geschützt ist. Dies gilt umso mehr, wenn man sich die derzeitigen Auswirkungen der Euro-Krise genauer anschaut. Liquide angelegte Vermögen können durch inflationäre Einflüsse quasi abgewertet werden, nicht nur deshalb bildet Immobilieneigentum aktuell das größte Anlagevermögen in Deutschland.

Das Problem für viele Interessenten ist das notwendige Eigenkapital, um eine Immobilie kaufen oder bauen zu können. Eine Immobilienfinanzierung ist insbesondere dann günstig, wenn der Beleihungsauslauf nicht zu hoch ist und ein ausreichendes Einkommen vorhanden ist. Außerdem sollten die Ratenzahlungen für das Darlehen spätestens mit Eintritt ins Rentenalter enden, da dann mit niedrigerem Einkommen (Rente) zu rechnen ist. Die Bedingungen für eine günstige Finanzierung sollten deshalb rechtzeitig geprüft werden: So sind beispielsweise Förderungen oder in jüngeren Lebensjahre niedrigere Raten durch längere Laufzeiten möglich. Je nach persönlicher Situation sollte in den Finanzierungsverträgen auch eine möglichst hohe Flexibilität vereinbart werden – so können bei sich verändernder Einkommens- oder Lebenssituation Anpassungen in der Tilgung vorgenommen werden.

Der Vergleich mit einem gemieteten Wohnraum ist einfach: In den ersten Jahren der Darlehenslaufzeit ist die Rate aus Abtrag plus Zins meist höher als die Miete für ein vergleichbares Objekt, doch nach Beendigung fallen nur noch Nebenkosten an. Wer dagegen als Rentner in einem Mietobjekt wohnt, wird keine finanzielle Entlastung im Zusammenhang mit der Wohnraumnutzung erfahren – so bleibt im Alter real weniger für die Lebenshaltungskosten.

Haus geerbt – vermieten oder verkaufen?

Dienstag, 27. März 2012

Wenn innerhalb der Familie ein Verwandter stirbt, erben die Angehörigen in der Regel das gesamte Hab und Gut des Verstorbenen – so auch sein Haus. Wenn die Immobilie jedoch zu gleichen Teilen an mehrere Personen vererbt wird, müssen sich die Familienmitglieder gemeinschaftlich um die Weiterverwendung des Objektes kümmern.

Nicht selten kommt es deshalb zu Erbauseinandersetzungen zwischen den Verwandten, weil jeder bezüglich der Nachlassgegenstände ein Stückchen vom Kuchen abhaben möchte – deshalb wurden vom deutschen Gesetzgeber spezielle Maßnahmen ergriffen und Regelungen aufgestellt, um den Streit zwischen den Erben zu schlichten und den Nachlass zu klären. Welche das sind, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Geerbtes Haus verkaufen – Tipps für Erben

  • Tipp 1: Wenn sich die Angehörigen des Verstorbenen nicht einigen können, ob sie das Haus verkaufen, vermieten oder selbst bewohnen sollen, entscheidet die gesetzliche Erbfolge, wer das Sagen hat. Liegt hingegen kein Testament vor, dürfen die engsten Verwandten den vererbten Eigentumsanteil der Familienmitglieder in der Erbengemeinschaft bestimmen.
  • Tipp 2: Für gewöhnlich wollen jedoch die meisten Verwandten ihr geerbtes Haus verkaufen – Tipps für den Verkauf bekommen sie normalerweise von einem Makler oder über das Internet. Das hat den großen Vorteil, dass anschließend alle Erben zu gleichen Teilen ausgezahlt werden. Somit wird der Erbschaftsstreit im Nu geschlichtet.
  • Tipp 3: Und selbst wenn es für die Immobilie nur einen Alleinerben gibt, sollte das Haus besser verkauft werden – dadurch verbessert der Besitzer seine Chancen, einen eventuellen Kredit für seine eigene Immobilie schneller zurückzuzahlen, sein Haus einer Modernisierung zu unterziehen oder neue Rücklagen für die Zukunft zu bilden.
  • Tipp 4: Wer hingegen mit dem Gedanken spielt, das Haus zu vermieten, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Immobilie keinen wirklichen Gewinn abwerfen wird – es sei denn, das Objekt kann zu einem attraktiven Ferienhaus umgerüstet und an wohlhabende Touristen vermietet werden. Andernfalls reichen die Einnahmen kaum aus, um das Haus instand zu halten.
  • Tipp 5: Professionelle Anleger wie Immobilienfonds haben auch schon längst erkannt, dass Einfamilienhäuser, die vermietet werden, schlechte Kapitalanlagen sind. Deshalb sollte man ein geerbtes Haus nur dann behalten, wenn man es zu einem späteren Zeitpunkt bewohnen oder seinen Kindern vermachen will.
  • Tipp 6: Haben sich die Erben für den Hausverkauf entschieden, sollte sich möglichst nur eine Person um die Formalitäten kümmern. Am besten engagiert sie einen Makler, der alle wichtigen Tipps und Tricks zum Verkauf geerbter Immobilien kennt. Danach ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ein geeigneter Käufer gefunden wird.

Immobilienkauf: Anleger achten auf Zinsen, Selbstnutzer hören auf ihr Bauchgefühl

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Berlin/München, 13. Oktober 2011 – Nahezu jeder Immobilieninteressent ist überzeugt, dass es einen idealen Kaufzeitpunkt gibt. Für die meisten Kapitalanleger ist er dann erreicht, wenn die äußeren Konditionen stimmen. Wer hingegen das Objekt selbst beziehen möchte, agiert oft emotionaler. Das zeigt das aktuelle “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24, für das über 1.600 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Es gibt ihn, den perfekten Moment für den Erwerb einer Immobilie – darüber herrscht Einigkeit unter der Mehrheit der Interessenten (89 Prozent). In der Regel ist dieser Zeitpunkt durch ein Zusammenspiel dreier Hauptfaktoren bestimmt. Erstens, die Konditionen müssen stimmen, sprich Zinssätze und Kaufpreis sind möglichst niedrig. Zweitens muss die ideale Immobilie gefunden sein und drittens muss der Käufer genug Geld verdienen, um sich das Objekt auch leisten zu können. Allerdings unterscheidet sich die Gewichtung dieser Einflussfaktoren je nach Nutzungsart der Immobilie.

Bei den strikten Kapitalanlegern geben meist finanzielle Aspekte den Startschuss zum Kauf. Die äußeren Kaufbedingungen sind der wichtigste Indikator (43 Prozent) für den perfekten Zeitpunkt. Jeder vierte Anleger (24 Prozent) investiert in Betongold, sobald er genug verdient. Ob das Haus oder die Wohnung den eigenen Wunschvorstellungen entspricht, interessiert die Investoren dabei weniger (15 Prozent).

Diejenigen, die eine Immobilie selbst nutzen wollen, lassen sich hingegen öfter vom Bauchgefühl leiten: Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) schlägt zu, sobald er seine Traumimmobilie gefunden hat. Die rationalen Motive spielen im Vergleich mit den Kapitalanlegern eine eher geringere Rolle. Nur 28 Prozent der Privatnutzer achten auf die Kaufkonditionen. Zudem wichtig für die Eigenheimsuchenden ist, dass das Einkommen ausreicht (22 Prozent), um einen Kauf zu tätigen.

“Da bei Eigennutzern nicht nur Kaufpreis und Zinskondition stimmen, sondern die Immobilie auch den individuellen Wunschvorstellungen entsprechen muss, dauert der Suchprozess bei dieser Käufergruppe meist länger als bei Kapitalanlegern”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Um Zeit zu sparen, raten wir sich erst mit der Finanzierung zu beschäftigen und dann auf Objektsuche zu gehen – denn wer ein Finanzierungskonzept in der Tasche hat, weiß genau, was er sich leisten kann und verschafft sich so einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Interessenten.”

Immobilienkauf: Sechs Hemmnisse, die gar keine sind

Mittwoch, 29. Juni 2011

(München, 29. Juni 2011) Das Bruttoinlandsprodukt hat im Mai wieder das Niveau von vor der Lehman-Brothers-Pleite erreicht. Der private Konsum steigt und die boomende Konjunktur sowie die zunehmende Beschäftigung lassen die Regierung über Steuersenkungen nachdenken. Daneben sind die Immobilienpreise vielerorts noch immer relativ attraktiv und die Baugeldkonditionen bewegen sich auf Niedrigniveau – während Erspartes nur minimal verzinst wird. Beim Blick auf die Rahmenbedingungen stehen alle Zeichen auf Immobilienkauf. Dennoch hadern viele Mieter mit dem Schritt in die eigenen vier Wände. Interhyp beleuchtet typische Sorgen beim Immobilienkauf und zeigt Lösungen auf.

Kann ich mir überhaupt eine Immobilie leisten, reicht mein Budget?

Um diese Frage seriös zu beantworten, ist ein ehrlicher Kassensturz unerlässlich. Der sollte in aller Ruhe und vor allem vor der Objektsuche durchgeführt werden, um ein realistisches Budget zu ermitteln. Nur wenn nach dem Immobilienkauf noch genug finanzieller Spielraum für Urlaub und andere Annehmlichkeiten besteht, machen die eigenen vier Wände dauerhaft Freude. Für eine schnelle Kalkulation beim Anzeigen-Stöbern auch hilft folgende Faustformel: Rund 40% vom Netto-Haushaltseinkommen sind als monatliche Darlehensrate gut tragbar. Genauer geht es mit kostenlosen Programmen, wie z.B. dem Haushaltsrechner unter www.interhyp.de/rechner.

“Ohne viel Eigenkapital geht ein Immobilienkauf doch gar nicht”

Bei der Frage nach dem Eigenkapital-Einsatz gibt es zwar keinen generellen Königsweg, aber wenn zehn Prozent des Kaufpreises vorhanden sind, ist der Traum vom Eigenheim durchaus realisierbar und rechnet sich beim jetzigen Niedrigzinsniveau besonders: “Gerade für junge Noch-Mieter, die über ein solides Einkommen verfügen, kann die Finanzierung der Immobilie sinnvoller sein, als jahrelang mühsam anzusparen und eine attraktive Chance für die eigene Immobilie zu verpassen”, erklärt Benjamin Papo, Vorstand Privatkundengeschäft der Interhyp AG.

“Wenn die Zinsen steigen, kann ich mir die Rate nicht mehr leisten

Während sich früher das Baufinanzierungsangebot auf eine Laufzeitauswahl von fünf oder zehn Jahren beschränkte, kann man heute seinen Zinssatz bis zu 30 Jahre lang fixieren. Damit ist die monatliche Belastung über Jahrzehnte hinweg komplett kalkulierbar und das Problem von eventuell deutlich höheren Zinsen bei der Anschlussfinanzierung reduziert sich bzw. fällt weg.

“Die Immobilie macht mich finanziell unflexibel”

Auch wenn bei der Finanzierung einer Immobilie die Zinsen auf zehn Jahre oder länger festgeschrieben sind, gilt diese Starrheit nicht (mehr) für die Rückzahlungsmöglichkeiten des Darlehens. Neben kostenlosen Sondertilgungsoptionen kann man heutzutage einen mehrmaligen Tilgungswechsel während der Darlehenslaufzeit vereinbaren. Damit hat der Kreditnehmer z.B. in Zeiten höherer Einkünfte die Freiheit, die Tilgungsrate aufzustocken und später wieder herabzusetzen – ganz so, wie es sein Geldbeutel erlaubt.

“Die Nachfrage nach guten Immobilien ist so groß, dass ich im entscheidenden Moment eh nicht zum Zuge komme”

Im derzeitigen Angebotsmarkt zählen zwar oftmals Schnelligkeit und Entschlossenheit, aber egal ob Kauf oder Bau – die Entscheidung für eine bestimmte Immobilie sollte immer wohlüberlegt sein. Man kann jedoch einen deutlichen Zeitvorsprung erlangen, wenn man schon im Vorfeld mit einem Experten abklärt, wie hoch das Budget heute und in Zukunft ist, wie viel Eigenheim man sich damit leisten kann und ob individuelle Ausstattungen wie z.B. Sondertilgungsoptionen wichtig sind. “Wer bereits ein fertiges Finanzierungskonzept in der Tasche hat, tut sich nicht nur leichter bei der Suche nach der passenden Immobilie, sondern erhält auch eher den Zuschlag beim Kauf”, weiß Papo.

Wer weiß, ob meine Immobilie wertstabil bleibt?

Eine Garantie auf absolute Wertstabilität gibt es natürlich nicht, aber durch eine gründliche Abwägung im Vorfeld kann man schon vielen Stolperfallen aus dem Weg gehen. Das wichtigste Kriterium bei der Immobilienauswahl ist und bleibt: Die Lage, die Lage und nochmals die Lage. Doch auch eine gute Infrastruktur und starke Wirtschaftskraft in der Umgebung sind für langfristige Wertstabilität wesentlich. Um festzustellen, ob sich das Objekt in einem technisch einwandfreien Zustand befindet, sollte ein unabhängiger Bewertungsexperte zu Rate gezogen werden. Da mit zunehmendem Alter einer Immobilie auch deren Instandhaltungskosten steigen, empfiehlt es sich von Anfang an, Rücklagen zu bilden. Hier gilt die Faustregel: zwei Euro monatlich pro Quadratmeter Wohnfläche.

“Der Kauf einer Immobilie ist meist eine Entscheidung für das ganze Leben – klar, dass sich im Vorfeld eine Menge Fragen und Unsicherheiten ergeben. Bei der Finanzierung sind jedoch oft viele Befürchtungen unbegründet oder lösbar – hier lohnt sich das Gespräch mit einem unabhängigen Experten”, empfiehlt Papo.

Immobilienbarometer zeigt: Kapitalanleger drängen auf den Immobilienmarkt

Freitag, 11. März 2011

Berlin/München, 9. März 2011. Immer mehr Anleger drängen auf den deutschen Immobilienmarkt: Jeder vierte Kaufinteressent sucht aktuell eine Immobilie als Kapitalanlage. Im Vorjahr war es nur jeder achte. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Die Umfrage, für die im Februar 2011 über 2.300 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden, wird als Vergleichsstudie jedes Jahr wiederholt.

Kapitalanleger glauben derzeit an das Renditepotenzial von Betongold: Mehr als jeder Zehnte (10,5 Prozent) rechnet beim Kauf mit einem hohen Wertzuwachs. Weitere 73 Prozent erwarten eine Wertsteigerung, welche die Inflation ausgleicht. Eigennutzer hingegen achten weit weniger auf die Wertsteigerung des Objekts. Rund 15 Prozent können die Wertentwicklung nicht einschätzen und weitere 18 Prozent interessieren sich nicht für den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung in der Zukunft.

Eine weitere auffällige Tendenz zeichnet sich bei den Immobilienpreisen ab: Sie werden im Vergleich zum Vorjahr als teurer eingeschätzt. Derzeit geben nur noch 6,8 Prozent aller Kaufinteressenten (Kapitalanleger als auch Eigennutzer) ‚günstige Preise‘ als Grund für ihren Immobilienerwerb an. Vor einem Jahr fanden immerhin noch 12,5 Prozent, also fast doppelt so viele, dass Immobilien preiswert zu erstehen sind. Der Hauptgrund für einen Haus- oder Wohnungskauf der Deutschen ist nach wie vor die Altersvorsorge, sowohl bei den Eigennutzern (49 Prozent) als auch bei den Kapitalanlegern (55 Prozent).

Die Top-5-Gründe für den Immobilienerwerb im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)

2. Günstige Zinsen (40 Prozent)

3. Mietzahlungen vermeiden (29 Prozent)

4. Immobilien sind krisensicher (28 Prozent)

5. Unabhängigkeit vom Vermieter (24 Prozent)

“Obwohl die Zinsen seit September letzten Jahres stetig gestiegen sind, ist das Zinsniveau immer noch extrem attraktiv. Das wird auch in 2011 für eine hohe Nachfrage nach Betongold sorgen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Immobilien erleben seit Monaten einen wahren Boom. Selbst renditeorientierte Anleger wittern in diesem Markt lukrative Geschäfte.”

Immobilienbarometer: Energieschleuder, nein danke!

Donnerstag, 09. Dezember 2010

Berlin/München, 7.12.2010. Steigende Energiekosten und wachsendes Umweltbewusstsein zeigen Wirkung: Die Mehrheit der deutschen Immobilienkäufer achtet bei der Suche nach Haus oder Wohnung verstärkt auf den energetischen Zustand des Objekts und ist auch bereit, in dessen Verbesserung zu investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Dabei wurden im November 2.460 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt.

Für rund ein Viertel aller Käufer (24,5 Prozent) ist ein guter Zustand von Bausubstanz und Heizungsanlage ein absolutes Entscheidungskriterium und mindestens genauso wichtig wie Lage, Preis und Ausstattung. Mehr als jeder Zweite (58,4 Prozent) sagt klar, ein Kauf komme nur in Frage, wenn energetischer Zustand und Preis der Immobilie in einer vernünftigen Relation stehen. Nur jedem sechsten Käufer ist der energetische Zustand des Objekts weniger wichtig. Für diese Gruppe sind Lage, Ausstattung und Preis die kaufentscheidenden Kriterien. Das gilt insbesondere für Käufer, die nicht selbst in die Immobilie einziehen wollen: Ein Viertel der Kapitalanleger (25,1 Prozent) achtet kaum bis gar nicht auf die energetische Beschaffenheit des Objekts.

Bei der Bewertung des energetischen Zustandes einer Immobilie sind vor allem eine gute Außendämmung und eine moderne Heizungsanlage die entscheidenden Kriterien (70 Prozent), dicht gefolgt von Fenstern mit Mehrfachverglasung (65 Prozent). Auch das Thema erneuerbare Energien ist im Kommen: So interessiert sich fast jeder zehnte Käufer für eine Immobilie mit Solarthermieanlage (9,2 Prozent).

Energiefreundlich oder nicht? Hierauf achten Immobilienkäufer (Top 5):

1. Außendämmung (70,0 Prozent)

2. moderne Heizungsanlage (69,3 Prozent)

3. Fenster mit Mehrfachverglasung (65,0 Prozent)

4. Dachdämmung (54,5 Prozent)

5. Solarthermieanlage (9,2 Prozent)

Weiterhin interessant: Die Mehrheit der Befragten (53,9 Prozent) rechnet mit späteren Investitionen, um die Energiebilanz ihrer Immobilie zu verbessern. Acht Prozent dieser Käufer erwarten Folgekosten von unter 10.000 Euro während knapp 60 Prozent davon ausgehen, dass ihre Ausgaben zwischen 10.000 bis 50.000 Euro liegen werden. Jeder Sechste kann die Kosten noch nicht einschätzen (17,3 Prozent).

Energieeffizientes Bauen und Wohnen wird vor dem Hintergrund steigender Energiekosten nicht nur wichtiger, sondern sogar zu einem klaren Entscheidungskriterium”, kommentiert Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, die Ergebnisse. Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG, fügt hinzu: “Durch die Umsetzung von gezielten Modernisierungsmaßnahmen verhalten sich Immobilienbesitzer nicht nur umweltfreundlich, langfristig erhöhen sie so auch die Attraktivität ihrer eigenen vier Wände.”

Die Immobilie als Altersvorsorge – in jeder Hinsicht eine lukrative Kapitalanlage

Donnerstag, 25. November 2010

Immobilie als Altersvorsorge (Berlin, 25.11.2010) Immobilieneigentum eignet sich aus verschiedenen Gründen ideal zur Altersvorsorge. Die hohe Wertstabilität durch Unabhängigkeit von der Inflationsentwicklung plus ggf. Eigennutzwert hat bis heute nichts an Attraktivität verloren. Insbesondere unter Berücksichtigung der auf jeden Fall notwendigen zusätzlichen Rentenvorsorge spielen Immobilien eine essentielle Rolle. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter halten oder gar verbessern möchte, muss sich frühzeitig um optimale Lösungswege bemühen. Jedoch gibt es auch bei der eigentlich so sicheren Immobilienanlage einige wichtige Punkte zu beachten, denn auch hierbei gibt es „Stolpersteine“.

Für wen ist diese Form der Altersvorsorge geeignet?

Immobilien gelten als substanzielle Werte, also als greifbare und daher wenig inflationär beeinflussbare Anlageform. Wohn- oder Geschäftsraum bzw. Grundfläche behalten auch bei Finanzkrisen oder generell negativen finanzpolitischen Einflüssen Ihren Sachwert. Dies gilt insbesondere dann, wenn Wohnraum selbst genutzt wird und so nach dem Abtrag der Hypothekenschulden kein Kapital für Wohnzwecke mehr investiert werden muss. Aber auch als Kapitalanleger, der die Immobilie nicht selbst nutzt, kann man profitieren: In den ersten Jahren fallen durch Zinsbelastung und Darlehenstilgung Kostenbelastungen an, die als steuermindernde Werbungskosten geltend gemacht werden können. Werfen die Erträge aus Vermietung und Verpachtung dann später Gewinne ab (nach Tilgungsende, im Idealfall zum Rentenbeginn) sichert dies ein zusätzliches Einkommen im Alter. Je nach Lebenssituation ist also zwischen den verschiedenen Anlagemöglichkeiten in Immobilien zu unterscheiden. Die Auswahl der besten Möglichkeit für die individuellen Verhältnisse sollte dabei gründlich geprüft werden. Diese Prüfung erfolgt bestenfalls mit einem unabhängigen Partner an der Seite des Immobilienkäufers.

Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil ist die schon erwähnte hohe Wertstabilität. Eine Investition in substanzielle Werte setzt jedoch voraus, dass diese Substanz initial auch richtig bewertet wurde, was durchaus nicht immer einfach ist. Wer in Krisenzeiten mit seiner Immobilie solide dastehen möchte, muss einige Punkte bedenken: Ist die Immobilie ggf. abhängig von wirtschaftlichen Entwicklungen (so kann z.B. bei gewerblichen Immobilien für Finanzdienstleister ein Mietausfall durch Insolvenz entstehen) oder ist die kreditfinanzierte Immobilie durch persönliche wirtschaftliche Negativentwicklung nicht mehr haltbar, weil Tilgung und Zinsen nicht mehr wie geplant geleistet werden können? Szenarien wie diese können zum eigenen Ruin führen und am Ende steht der Anleger ohne Immobilie aber mit einem großen Schuldenberg da. Die goldene Regel ist daher, sich vor der Investition in diese Altersvorsorge gründlich (ggf. mit der Hilfe von Experten) zu informieren und eine der persönlichen Risiko- und Einkommenssituation entsprechende Anlagealternative zu finden. Letztendlich ist eine einmal gekaufte Immobilie nicht so ohne weiteres wieder zu liquidieren. Bei der Anschaffung hingegen können ggf. sogar staatliche Förderungen in Anspruch genommen werden.

Die richtige Finanzierung

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die passende Finanzierung. Diese muss in jedem Fall den persönlichen Verhältnissen angepasst sein, ggf. mit flexibel gestaltbaren Eckdaten (z.B. Tilgungssatz oder Sondertilgungsmöglichkeiten). Der Vergleich von verschiedenen Darlehensgebern ist wichtig, denn schon kleine Unterschiede z.B. im Zinssatz können bei hohen Darlehenssummen und langen Laufzeiten einen erheblichen monetären Unterschied ausmachen. Der Darlehensnehmer sollte sich mit einem Finanzberater und bei Immokredit24 informieren und hier Vergleiche anfordern. Die richtige eigene Einschätzung (Sicherheiten, eigenes Einkommen, zukünftige Aussichten etc.) ist genauso wichtig wie die spätere Auswahl des Anbieters mit den für die eigene Situation günstigsten Konditionen.

Fazit

Grundsätzlich sind Immobilien als Altersvorsorge zu empfehlen, allein schon wegen der hohen Wertstabilität und ggf. Eigennutzwert. Unabhängigkeit von finanzmarktpolitischen Entwicklungen setzt jedoch auch ein eingehendes Studium nebst Analyse und Auswahl der „passenden“ Immobilie und deren Finanzierung voraus. Blauäugiges Investieren kann auch hier – wie bei jeder Kapitalanlage – zum persönlichen Ruin führen.

Weitere Informationen

» Immobilie als Altersvorsorge
» Alternative Möglichkeiten für das Immobilieninvestment zur Altersvorsorge
» Immobilienkauf als Altersvorsorge – die optimale Finanzierungsvariante
» Sicherheit in der Krise – wie sicher ist Immobilieneigentum?

Für Heidi das Loft, für Cindy der Bauwagen: Welche Immobilie die Deutschen für ihre Stars wählen würden

Donnerstag, 18. November 2010

(München, 18. November 2010) Die Deutschen sind überzeugt: Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sagen viel über den Charakter eines Menschen aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktforschungsinstitut Innofact gefragt, welcher Immobilientyp am besten zu den deutschen Prominenten passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass die Promi-Paare Heidi Klum und Seal oder Oli und Sandy Pocher als typische Loft-Besitzer betrachtet werden. Für die Ikonen des deutschen Informationsfernsehens Anne Will und Günther Jauch würden die Deutschen dagegen das klassische Einfamilienhaus als geeignete Wohnimmobilie wählen.

Deutsche Promi-Paare: ein Hauch von Jet-Set

Die drei Promi-Paare Heidi Klum und Seal, Oli und Sandy Pocher sowie Boris und Lilly Becker würden nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft passen. Loft-Besitzer gelten bei den Befragten als besonders “modebewusst” (82 Prozent), “weltoffen” (71 Prozent) und “sexy” (38 Pro­zent). Zudem werden ihnen häufiger als allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern die Attribute “interessant” (68 Prozent) und “wohlhabend” (83 Prozent) zugeordnet. Einziger Nachteil: besonders sympa­thisch wirken Loft-Bewohner nicht auf ihre Umwelt. Lediglich die Besitzer von Neubau­wohnungen konnten noch weniger Sympathiepunkte bei den Befragten sammeln.

TV-Ikonen: ohne Star-Potenzial, aber sehr familienfreundlich

Nicht ganz so viel Jet-Set-Flair wie die Promi-Paare versprühen Anne Will und Günther Jauch. Die beiden TV-Stars können sich die Deutschen am besten in einem klassischen Einfamilienhaus vorstellen. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst (78 Prozent) zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen wie “Sex-Appeal”, “unterhaltsam”, “modebewusst”, “interessant” oder “zum Verlieben” belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld – in Sachen Mondänität und Glamour also Fehlanzeige.

Ein Blick auf die etwas anderen Promis

Die etwas kantigeren Prominenten Charlotte Roche, Cindy aus Marzahn und Jürgen Vogel können sich die Deutschen am besten in einer etwas ungewöhnlicheren Wohnlage vorstellen. So ordnen die Befragten die Komikerin Cindy aus Marzahn klar als Bauwagen-Besitzerin ein. Das ist wenig verwunderlich, denn Bauwagen-Bewohner belegen in Sachen Unterhalt­samkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” gute Werte im oberen Mittelfeld. Auch wenn Charlotte Roche und Jürgen Vogel sich nicht als Bauwagen-Eigentümer eignen, so passen sie nach Ansicht der Deutschen dennoch am besten in eine alternative Wohnanlage. Bewohner von alternativen Wohngemeinschaften gelten als überaus liebenswert. So könnte sich fast jeder Dritte (31 Prozent) vorstellen, sein Herz an einen Bewohner oder eine Bewohnerin einer solchen Wohnanlage zu verlieren.

Villa, Loft oder Bauwagen: Welche Immobilien passen zu unseren Spitzenpolitikern?

Freitag, 24. September 2010

(München, 23. September 2010) Immobilien sagen viel über ihre Eigentümer aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktfor­schungsinstitut Innofact die Bundesbürger gefragt, welcher Immobi­lientyp am besten zu unseren Regierungspolitikern passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass Angela Merkel und Karl-Theodor zu Guttenberg als typische Villen-Besitzer betrachtet werden. Ihre Kollegen aus der CDU / CSU-Fraktion von der Leyen, Schäuble und Seehofer werden dagegen als klassische Eigentümer eines Einfamilienhauses gesehen. Guido Westerwelle und Philipp Rösler von der FDP passen nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft.

Die Regierungspolitiker: Zwischen Bodenständigkeit und Mondänität

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sind nach Ansicht der Deutschen klassische Villen-Besitzer. Diese gelten als die gebildetsten und kultiviertesten Immobilien-Eigentümer. Zudem belegen sie im Vergleich zu anderen Immobilien-Besitzern bei den Eigen­schaften “wohlhabend”, “interessant” und “sympathisch” Top-Positionen.

Anders Ursula von der Leyen, Wolfgang Schäuble und Horst Seehofer: Sie gelten als typische Einfamilienhaus-Besitzer. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld.

Als Typ “Loft-Eigentümer” werden Außenminister Guido Westerwelle und Gesundheitsminister Philipp Rösler von der FDP betrachtet. Loft-Besitzer be­legen in Sachen Modebewusstsein, Weltoffenheit und Sex-Appeal mit Abstand den ersten Platz. Zudem gelten sie als die interessantesten und wohl­habendsten Wohneigentümer. Einziger Wermutstropfen: Sie haben kein sym­pathisches Image. Bei den Sympathiepunkten belegen sie den vorletzten Platz – vor den Besitzern von Neubauwohnungen.

Ein kurzer Blick auf die Opposition

Auch zwanzig Jahre nach der Friedens- und Umweltbewegung wird mit den Grünen ein alternativer Lebensstil verbunden. So sind Renate Künast und Claudia Roth für die Befragten typische Bauwagen-Besitzerinnen. Diese haben ein durchaus positives Image. Sie belegen in Sachen Unterhaltsamkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu anderen Immobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” Werte im oberen Mittelfeld. Eine weitere Politikerin, die sich die Deutschen gut auf einem Bauwagenplatz vorstellen können, ist Sahra Wagenknecht von der Linken. Interessant: Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen, gilt anders als seine Kolleginnen als klassischer Besitzer einer Altbauwohnung – so auch Gregor Gysi von der Linken. Eigentümer von Altbauwohnungen belegen im Vergleich zu anderen Immobilien-Bewohnern beim Attribut Unterhaltsamkeit den vorletzten Platz knapp vor Reihenhaus-Bewohnern.