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Die Riester Rente als Basisbaustein für die Altersvorsorge

Dienstag, 20. September 2011

Riester Rente(Berlin, 20.09.2011) Nach großen Anlaufschwierigkeiten seit der Verkündung der staatlichen Zertifizierung und Förderung der privaten Altersvorsorge mit der sog. „Riester Rente“, ist diese mittlerweile zum Verkaufsschlager mutiert. Das ist nicht ohne Grund so: Die zertifizierten Verträge garantieren nicht nur zu 100% die Verrentung der eingezahlten Beträge, sondern sind durch staatliche Zulagen, steuerliche Absetzbarkeit und – je nach Anlageart – unterschiedliche Renditechancen finanziell sehr attraktiv. Der Interessent sollte sich aber vor der Entscheidung für einen bestimmten Anbieter sorgfältig über Voraussetzungen und Möglichkeiten informieren, um so die bestmögliche individuelle Lösung zu finden.

Was kennzeichnet die Riester Rente?

Die Riester Rente ist eine Rentenversicherung, welche durch zertifizierte Anbieter in verschiedenen Varianten an rentenversicherungspflichtige Beschäftigte und Beamte oder auch Wehrdienstleistende angeboten wird. Grundsätzlich können auch Ehepartner unter bestimmten Voraussetzungen von den Förderungen und ggf. Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten profitieren. Die Förderungen bei einer Riester Rente belaufen sich auf 154 Euro jährlich für den Sparer plus 185 Euro Zulage für jedes Kind (Voraussetzung: Es besteht Kindergeldanspruch), für Kinder mit Geburtsjahr 2008 oder später sogar 300 Euro. Bedingung ist eine gesamte Jahreseinzahlung (jedoch max. 2.100 Euro förderfähiger Betrag) von mindestens 4 % des Bruttoeinkommens des Vorjahres. Werden weniger Beträge eingezahlt, erfolgt nur eine anteilige Förderung. Für Arbeitslose oder Personen in Elternzeit u.a. gelten Sockelbeträge. Das angesparte Vermögen innerhalb des Riester Renten-Vertrages ist pfändungssicher und wird auch nicht auf evtl. Hartz IV-Bezüge angerechnet. Da die Riester Rente als Vorsorgeprodukt die Rentensituation verbessern soll, kann der Vertragsnehmer den angesparten Betrag nicht schadenfrei (d.h. nicht ohne Rückzahlung der Förderungen und ggf. genutzten Steuervorteile) vor dem Renteneintrittsalter bzw. der vertraglich vereinbarten Altersgrenze vereinnahmen. Grundsätzlich darf die Auszahlung frühestens mit Erreichen des 60. Lebensjahres erfolgen – und zwar als lebenslange Zusatzrentenleistung. Bei vielen Verträgen gibt es jedoch die Möglichkeit, sich bis zu 30 % des angesparten Vermögens als Einmalzahlung auszahlen zu lassen. Da eine Verfügung vor dem Rentenalter nicht möglich ist, gelten für alle Anbieter Beschränkungen hinsichtlich des maximalen Eintrittsalters. Bei Auszahlung müssen die Leistungen aus der Riester Rente versteuert werden.

Welche Varianten der Riester Rente gibt es?

Die Riester Rente darf nur von zertifizierten Anbietern (Vorsicht: Die Zertifizierung sagt nichts über Anlagequalität und Renditechancen aus) offeriert werden. Dies können Banken, Fondsgesellschaften oder auch Versicherungsunternehmen sein. Hierbei werden klassische Rentenversicherung, Bauspar- oder Banksparpläne sowie fondsgebundene Rentenversicherungen oder Fondssparpläne unterschieden. Ferner gibt es eine Möglichkeit der Eigenheimfinanzierung mittels des sog. „Wohn-Riester“-Programms. Welche dieser Varianten jedoch bietet nun die besten Ertragsaussichten für den Sparer, damit eine möglichst hohe Rentenleistung hieraus generiert werden kann? Zunächst einmal gilt: Es müssen mindestens die gezahlten Beiträge plus die gewährten staatlichen Förderungen für die Rentenberechnung zur Verfügung stehen. Hinzu kommt die erzielte Rendite. Diese kann je nach Anlageform sehr stark variieren: So konzentrieren sich klassische Versicherungsprodukte auf Überschussbeteiligungen und Bank- oder Bausparpläne auf feste Zinserträge, die naturgemäß recht gering ausfallen. Oft kann hier nicht mal ein Ertrag oberhalb der Teuerungsrate generiert werden, was real zu einer Finanzkrafteinbuße führt. Gerade durch den sehr langfristigen Anlagehorizont bieten sich eher fonds- resp. aktienbasierte Anlagen an. Diese setzen sich in der Regel aus einem anleihebasierenden Garantieteil und einem freien Aktienfondsanteil zusammen, der durchaus Renditen in Höhe von 6, 7 oder mehr Prozent per anno generieren kann. Auch starke Finanzmarktschwankungen werden durch die lange Anlagedauer und die flexibel agierenden Fondsmanager im Laufe der Zeit kompensiert und führen zu einem merklich positiven Ertrag. Ist ein lange dauernder Abwärtstrend an den Börsen spürbar, wird der Fondsmanager zu defensiven Strategien wechseln und diese bei Erholung wieder verändern. Da zu den Riester Rente Produkten selbst ein ausreichender historischer Betrachtungszeitraum fehlt, müssen ähnliche Fondsprodukte betrachtet werden. Hier zeigt sich, dass mit Anlagen in Wertpapiere über Zeiträume von 20 oder 30 Jahren bisher ausnahmslos überdurchschnittliche Renditen erzielt werden konnten.

Fazit

Die absatzstarke Riester Rente ist ein privates Altersvorsorgeprodukt mit staatlicher Förderung und – je nach Anlageart – auch renditestarke Vermögensanlage. Damit im Rentenalter der Lebensstandard gehalten werden kann, ist ein solcher Vertrag jedem rentenversicherungspflichtigen Arbeitnehmer dringend zu empfehlen. Um Rendite und Vorzüge maximal auszunutzen, sollte der Interessent sich eingehend über Voraussetzungen und Möglichkeiten informieren. Dies kann er kostenlos und unverbindlich z.B. bei Investmentfonds24.eu im Internet tun.

Weitere Informationen

» Riester-Rente – detaillierte Informationen rund um die Riester-Rente
» Riester-Rente-Vergleich – finden Sie das beste Angebot

Silber und Gold: Warum Edelmetalle in so gut wie jedes Depot gehören

Montag, 29. August 2011

Silber und Gold sind schon seit dem Altertum anerkannte Zahlungsmittel und bilden ein wertstabiles, krisensicheres Anlagegut. Doch was taugen Edelmetalle als Krisenabsicherung fürs Depot bzw. als langfristige Anlage (z.B. für die Alters- und Krisenvorsorge)? Dazu muss sich der Anleger etwas intensiver mit den Möglichkeiten und Risiken der Kapitalanlage in Edelmetalle auseinandersetzen. Hilfreich sind hier auch die Internetseiten von entsprechenden Finanzportalen. Als Erstes sollte man sich vor Augen führen, dass die Tagespreise für Edelmetalle ebenso schwanken können wie für Aktien oder Investmentfonds.

Edelmetalle (insbesondere Gold, Silber und Platin) sind jedoch auch „liquides“ Anlagevermögen, d.h. es kann nicht einfach wertlos werden, wie z.B. eine Aktie bei einer Unternehmensinsolvenz. Es kann in weiten Teilen der Welt sogar als direktes Zahlungsmittel eingesetzt werden und Banken oder Goldankäufer sind immer bereit, Gold anzukaufen. Ziel einer Kapitalanlage sollte es sein, dass angelegte Geld unter Eingang möglichst weniger Risiken zu vermehren. Um moderate Renditen zu erwirtschaften, müssen jedoch auch moderate Risiken eingegangen werden. Edelmetalle nun können bei einem gemischten Depot zur Risikominimierung und Werterhaltung beitragen und eignen sich deshalb außerordentlich gut als Beimischung.

Wichtig hierbei ist, nicht mit einem Kauf an einem Tag alles „auf eine Karte“ zu setzen, sondern z.B. durch einen Sparplan auf Edelmetallzertifikate das Risiko weiter zu minimieren. Solche Sparpläne lassen sich ohne großen Aufwand am Günstigsten bei einem Online-Broker einrichten. Der Anleger profitiert von günstigen Konditionen und durch die regelmäßigen (z.B. monatlichen) Käufe vom sog. „Cost-Average-Effekt“. Dieser kommt dadurch zustande, dass bei hohen Kaufpreisen nur wenige Anteile, bei tieferen Preisen mehr Anteile gekauft werden.

Vergleich von Tagesgeldkonten

Mittwoch, 10. Februar 2010

Ein Tagesgeldkonto ist eine bequeme Art die vorhandene Liquidität zu parken und dabei Zinserträge zu generieren. Niemand möchte größere Beträge auf dem Girokonto unverzinst liegen lassen – selbst wenn es nur ein paar Wochen sind. Mit einem Tagesgeldkonto kann immer noch frei und vor allem täglich disponiert werden. Bei einem Tagesgeldkonto existiert keine Kündigungsfrist. Über das Geld kann sofort verfügt werden. Wichtig bei einem Tagesgeldkonto ist die Höhe der laufenden Guthabenverzinsung. Aus diesem Grund sollte ein entsprechender Konten Vergleich vor Eröffnung eines Tagesgeldkontos durchgeführt werden. Derzeit befinden sich die Zinssätze für kurze Laufzeiten in einem steilen Sinkflug. Der wichtigste Referenzzins für dieses Marktsegment ist der 3-Monats-Euribor. Dies ist der Zinssatz, zu dem sich die Banken im europäischen Raum kurzfristig Geld leihen. Innerhalb eines Jahres hat sich dieser Referenzzins mehr als halbiert. Aus diesem Grund liegt die derzeitige Verzinsung für die Tagesgeldkonten im Schnitt zwischen 1,3% – 2,00%. Es wird aber kurz- bis mittelfristig mit steigenden Zinssätzen gerechnet. Die Chancen stehen daher gut, dass demnächst wieder deutliche höhere Zinssätze auf den Tagesgeldkonten bezahlt werden. Der Konten Vergleich beim Tagesgeld sollte daher in erster Linie auf die Höhe der Guthabenverzinsung abzielen. Außerdem ist die Sicherheit der Anlage kritisch zu hinterfragen. Im Jahr 2008 gab es einen brisanten Vorfall mit einer isländischen Bank, die die Konten der deutschen Anleger einfach eingefroren hat. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass die Bank dem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist. Dies ist meistens auf der Homepage der Bank ersichtlich. Ein Konten Vergleich sollte unbedingt dazu genutzt werden, um die laufende Verzinsung des Guthabens zu optimieren.