Archiv für die Kategorie 'Forward-Darlehen'

Wie werden Konditionen für ein Forward Darlehen ermittelt?

Dienstag, 09. März 2010

Bei einem Forward Darlehen wird ein aktueller Zinssatz für die Zukunft gesichert. Die Konditionen für ein Forward Darlehen werden dabei aus der aktuellen Zinsstrukturkurve abgeleitet. Die heutige Zinsstrukturkurve beinhaltet bereits eine Aussage über die künftigen Zinsen. Das Prinzip ist auf dem Grundsatz der Arbitragefreiheit aufgebaut. Die Ableitung erfolgt nach mathematischen Formeln. Dabei hängen die Forward-Sätze vom aktuellen Niveau und der Steilheit der Zinsstrukturkurve ab.

Zugegeben, die Forward-Sätze sind synthetisch erzeugte Zinssätze der Zukunft und treten aufgrund der sich ständig verändernden Marktgegebenheiten nur selten ein. Dennoch ist dies eine anerkannte Methode, um die künftige Entwicklung der Zinssätze voraussagen zu können. Bei den Forward Darlehen gibt es zwei Arten, die es zu unterscheiden gilt. Einerseits gibt es die so genannten „echten“ und „unechten“ Forward Darlehen. Bei echten Forward Darlehen beginnt die Zinsbindung erst mit der Auszahlung des Darlehens zu laufen. Bei unechten Forward Darlehen beginnt die Zinsbindung bereits ab dem Zeitpunkt der Darlehenszusage.

Forward Darlehen sind ein beliebtes Instrument der Zinssicherung im Bereich der Baufinanzierung. Die Zinsbindungen, die erst in den nächsten Jahren auslaufen, können bereits heute mit einem Forward Darlehen hinsichtlich des Zinsänderungsrisikos abgesichert werden. Die Absicherung erfolgt natürlich nicht zu den üblichen Konditionen im Bereich der Baufinanzierung. Die Konditionen werden nach dem oben aufgeführten Prinzip ermittelt. Ein Forward Darlehen ist eine interessante Lösung für die Einschränkung des Zinsänderungsrisikos zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung. Ein Kreditnehmer hat dabei die absolute Transparenz und Sicherheit für mehrere Jahre im Voraus.
Auch bei Forward Darlehen gilt allerdings, dass die Konditionen unter den Banken verglichen werden sollen.

Mit Forward-Darlehen Zinsänderungsrisiko aushebeln

Donnerstag, 25. Februar 2010

Ein Forward Darlehen stellt eine Möglichkeit dar, um sich bei einer laufenden Finanzierung gegen steigende Zinsen abzusichern. Ein Forward Darlehen wird zwar zum aktuellen Zeitpunkt abgeschlossen, die Auszahlung findet allerdings erst in Zukunft statt. Bis zu der Auszahlung fallen keine Kosten in Form von Zinsen und Gebühren an. Damit ist ein Forward-Darlehen eine interessante Möglichkeit sich die Zinsen beispielsweise für eine Anschlussfinanzierung im Bereich der Baufinanzierung zu sichern. Dabei kann die bisherige Zinsbindung noch mehrere Jahre laufen. Ein Forward Darlehen ist bis zu fünf Jahren in die Zukunft möglich.

Ein Forward Darlehen ist eine Alternative zum passiven Warten. Der Kreditnehmer kann damit aktiv seine künftigen Konditionen beeinflussen und damit das mögliche Zinsänderungsrisiko minimieren. Doch auch bei den Forward Darlehen sollte ein Konditionsvergleich stattfinden. Ausschlaggebend ist dabei der Effektivzinssatz, der alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit der Darlehensvergabe beinhaltet. Ein Konditionsvergleich im Bereich Forward Darlehen kann relativ schnell im Internet durchgeführt werden. Unser Top-Baufinazierungsvermittler ermöglicht Ihnen einen Forward-Darlehen Vergleich. Dabei werden die Angebote von über hundert Banken verglichen. Das System ermittelt dabei das günstigste Angebot aus dem breiten Konditionsangebot der Banken.

Gerade in Zeiten, wenn die Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt und die Geld- und Kapitalmarktzinsen nachziehen, steht eine Anschlussfinanzierung im Hinblick auf das Zinsänderungsrisiko ziemlich ungünstig da. Es ist daher manchmal sinnvoll noch vor Ablauf der Zinsbindung die künftigen Baufinanzierung Konditionen festzuschnüren. Obwohl gegenüber den normalen Konditionen bei einem Forward Darlehen ein Zinsaufschlag in Kauf genommen werden muss, ist dies eine erprobte Lösung gegen rapide steigende Zinsen, und damit gegen das Zinsänderungsrisiko.