Archiv für die Kategorie 'Baufinanzierung'

Baufinanzierung: Zinsen steigen – jetzt handeln und Vorteile sichern

Donnerstag, 28. April 2011

Baufinanzierung Zinsen (Berlin, 28.04.2011) Die Zinskurve für Baufinanzierungen zeigt wieder eindeutig nach oben: Seit der letzten Leitzinserhöhung ist zu erwarten, dass die Zeiten niedriger Zinsen für Baukredite langsam aber sicher vorbei sind. Bereits Anfang 2011 stiegen die Zinsen für langfristige Immobiliendarlehen wieder an. Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind weitere Leitzinserhöhungen und damit weiter steigende Zinsen für Baufinanzierungen zu erwarten. Wer also den Erwerb bzw. den Bau einer Immobilie plant, sollte nicht zu lange zögern und sich möglichst bald das – historisch betrachtet – noch immer recht niedrige Zinsniveau langfristig sichern. Günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Initialdarlehen oder Anschlussfinanzierungen werden sich in der nächsten Zukunft nicht mehr finden.

Zinsniveau und Entwicklung

Ein Zinsniveau wie derzeit bzw. in der jüngsten Vergangenheit wird in absehbarer Zukunft nicht wiederkehren. Darin sind sich die meisten Experten einig. Unklar ist, wie stark und wann genau die Zinsen steigen werden. Die Zinssätze für Baufinanzierungen orientieren sich an den Leitzinssätzen für die Refinanzierung der Kreditinstitute bei den Noten- und Zentralbanken. Durch Änderung der Leitzinsen haben die Zentralbanken Einfluss auf wirtschaftliche Faktoren, wie z.B. Inflation und Wirtschaftswachstum. Die Leitzinsen verharrten in jüngster Vergangenheit Zeit auf historischen Tiefstständen, doch nun ziehen die Zentralbanken die „Zügel wieder straffer“. Die erste Leitzinserhöhung im europäischen Wirtschaftsraum seit fast 2 Jahren fand Anfang April statt. Viele Experten gehen davon aus, dass bald eine weitere folgen wird. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen hierfür sind nach Ansicht von Finanzexperten durchaus gegeben. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit steht aber fest, dass das aktuell noch immer niedrige Zinsniveau – gerade nach der kürzlich erfolgten Leitzinsanhebung – recht bald der Vergangenheit angehören wird.

Langfristige Finanzierungsverträge und Anschlussfinanzierungen jetzt abschließen

Was bedeutet die jüngste Zinsentwicklung für Bauherren und Immobilienerwerber? Da Zinssenkungen nicht zu erwarten sind und historisch global betrachtet noch immer ein sehr günstiges Zinsniveau vorherrscht, sollte mit der Initiierung einer entsprechenden Finanzierung nicht zu lange gewartet werden. Wer jetzt eine Immobilienfinanzierung resp. eine Anschlussfinanzierung abschließt, kommt noch in den Genuss günstiger Konditionen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. So können die Herstellung oder der Erwerb von Immobilieneigentum auf günstigem Niveau zur Sicherung der Altersvorsorge und zum Eigennutz realisiert oder günstige Konditionen für die Weiterführung einer bestehenden Immobilienfinanzierung genutzt werden. Bei Anschlussfinanzierungen gilt: Läuft die Zinsbindung bei bestehenden Darlehen in naher Zukunft aus, können bis zu 60 Monate im Voraus bereits Verträge für die Weiterführung der Finanzierung (z.B. sog. Forward-Darlehen) geschlossen werden. Da künftig höhere Zinsen zu erwarten sind, kann so bei rechtzeitigem Abschluss eine Menge Geld gespart werden, selbst wenn für eine lange Vorlaufzeit geringe Zinsaufschläge gezahlt werden müssen (Achtung: Unbedingt einen Vergleich der angebotenen Konditionen durchführen!). Je nach eigenem Vermögensstand und absehbarer Einkommensentwicklung sollte also der Schwerpunkt auf einen möglichst frühzeitigen Vertragsabschluss gelegt werden.

Fazit

Die jüngste Leitzinserhöhung läutet das Ende einer langen Ära niedriger Zinsen ein. Damit werden auch Bau- und Anschlussfinanzierungen in Zukunft wieder teurer. Wer den Erwerb oder die Herstellung einer Immobilie plant, sollte sich damit nun sputen – so kann eine Gesamtverteuerung der Finanzierung durch unnötiges Warten vermieden werden. Grundsätzlich sollte eine solche Anschaffung bzw. ein Neuabschluss natürlich gründlich überlegt sein – stimmen jedoch die Eckdaten wie Objektwunsch, Eigenkapital und Einkommensstruktur, sollte nicht auf bessere Zeiten gewartet werden. Durch die relativ hohen Summen und Laufzeiten bei Immobilienfinanzierungen haben selbst (auf den ersten Blick) kleine Zinserhöhungen hohe Mehrkosten zur Folge.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen.html

» Baufinanzierung

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung.html

Das Wohn-Riester-Darlehen vereint staatliche Wohneigentumsförderung für die Altersvorsorge mit Planungssicherheit bei der Finanzierung

Dienstag, 19. April 2011

Wohn-Riester-Darlehen(Berlin, 19.04.2011) Nach Abschaffung der Eigenheimzulage können für Immobilienkäufe ab dem 1.1.2008 sog. „Wohn-Riester-Darlehen“ nach dem Eigenheimrentengesetz (Wohn-Riester-Förderung) beantragt werden. Diese Darlehen sind grundsätzlich vergleichbar mit den herkömmlichen Annuitätendarlehen zur Immobilienfinanzierung, jedoch werden bei der Riester-Variante die staatlichen Zulagen als zusätzliche Tilgungsleistung eingebracht. Dies hat den Vorteil, dass nicht wie z.B. bei einem Sparvertrag nach dem Prinzip der Riester-Förderung auf die Zuteilung gewartet werden muss – vielmehr profitiert der Zulagenberechtigte direkt durch geringere Ratenzahlungen für seine Baufinanzierung. Damit das Wohn-Riester-Darlehen wirklich optimal ausgenutzt wird, müssen vor dem Abschluss einige wichtige Punkte bedacht werden.

Wer ist zulagenberechtigt und wie kann das Wohn-Riester-Darlehen beantragt werden?

Die Zulagenberechtigung ergibt sich aus den Bestimmungen für den Anspruch auf Altersvorsorgezulage des Einkommenssteuergesetzes (§10a) und ist somit identisch mit den Anforderungen für die weitläufig bekanntere „Riester-Rente“. Hinzu kommen ggf. Zusatzansprüche für Kindererziehende mit Kindern bis zum Alter von 3 Jahren, für Pflegepersonen oder auch z.B. für Arbeitslose und Beamte. Nicht zulagenberechtigt sind Selbständige, Sozialhilfeempfänger oder nicht rentenversicherungspflichtige Studenten. Das Wohn-Riester-Darlehen wird über die nach dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz zertifizierte Bank oder Sparkasse beantragt. Trotz dieser ziemlich fixen Bedingungen können über verschiedene andere Details des Darlehensvertrages durchaus mit den Kreditinstituten Verhandlungen geführt werden.

Baufinanzierung Konditionen vergleichen

Obwohl gewisse Rahmendaten per Gesetz identisch sein müssen, unterscheiden sich die Angebote der Kreditinstitute teils merklich. Der Kreditnehmer ist gut beraten, sich hier ausführlich am Markt zu informieren. Grundsätzlich besteht bei allen Verträgen zwecks optimaler Ausnutzung der staatlichen Zulagen ein Sondertilgungsrecht von bis zu 2.100 Euro p.a. Diese Vereinbarung kann jedoch – je nach persönlicher Vermögenssituation – auch höher angelegt werden. Für die vereinbarte Laufzeit muss eine Sollzinsfestschreibung erfolgen. Die Tilgungshöhe ist frei verhandelbar.

Für wen eignet sich ein Wohn-Riester-Darlehen?

Die Grundidee der Riester-Förderung ist die Altersvorsorge. So können z.B. junge Familien, die den Kauf eines Eigenheimes als Einbindung in eine private Altersvorsorge planen, in höchstem Maße von einem Wohn-Riester-Darlehen profitieren. Die Tilgungsleistungen werden durch die staatlichen Mittel niedrig gehalten und im Alter ist das schuldenfreie Wohneigentum Basis für den Erhalt des Lebensstandards. Die Finanzierung muss dabei so gestaltet sein, dass der Darlehensbetrag bis spätestens zum Ablauf des 68. Lebensjahres getilgt ist – daher eignen sich die Darlehen für „Späteinsteiger“ nur dann, wenn eine entsprechend hohe Tilgungsleistung aus Eigenmitteln erbracht werden kann.

Vor- und Nachteile des Wohn-Riester-Darlehens

Die Vorteile liegen wie bereits geschildert auf der Hand: Durch die staatliche Förderung kommt der Darlehensnehmer schon frühzeitig in den Genuss von niedrigeren Raten und wird somit schneller schuldenfrei. Dadurch ist es sogar möglich, dass ein Wohn-Riester-Darlehen trotz schlechteren Sollzinssatzes einem herkömmlichen Annuitätendarlehen überlegen ist. Durch die eindeutige Regelung zum Finanzierungsende muss mit zunehmendem Alter bei Abschluss mehr finanzielles Potential eingebracht werden, um die Tilgung rechtzeitig beenden zu können. Ein weiterer großer Nachteil ist die nachgelagerte Besteuerung: Die Vorteile aus den Förderungen werden im Alter steuerrelevant berücksichtigt.

Fazit

Ein Wohn-Riester-Darlehen ist eine günstige Möglichkeit, Wohneigentum in die private Altersvorsorge einzubinden. Wichtig sind der Vergleich der angebotenen Konditionen sowie eine genaue Prüfung der Zulagen und der daraus resultierenden Vor- und Nachteile. Nicht für jeden und jede Lebenslage ist diese Art der Altersvorsorgeeinbindung geeignet. Alternativ sollte die Möglichkeit (je nach persönlicher Vermögenssituation) der Finanzierung per „normalem“ Annuitätendarlehen und ggf. zusätzlichem Abschluss einer „Riester-Rente“ exemplarisch geprüft werden.

Weitere Informationen

» Wohn-Riester-Darlehen – Baufinanzierung mit staatlicher Förderung

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/wohn-riester-darlehen.html

» Baufinanzierung – Baufinanzierungsvarianten im Überblick

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung.html

Baufinanzierung Vergleich zeigt Realisierbarkeit oder hilft, Risiken aufzudecken

Freitag, 15. April 2011

Immobilieneigentum dient der privaten Altersvorsorge und ermöglicht das eigengestaltete Wohnen ohne Mietbelastung. Damit die Rechnung aufgeht, ist neben einer eigenen „Bestandsaufnahme“ (also wie ist die eigene Einkommens- bzw. Vermögenssituation, können künftige Zins- und Tilgungszahlungen plus Nebenkosten geschultert werden? usw.) ein detaillierter Vergleich der Finanzierungsangebote erforderlich. Nur wer richtig vergleicht, spart wirklich und minimiert das Risiko eines finanziellen Engpasses während der Darlehenslaufzeit. Empfehlenswert sind immer die Informationsbeschaffung mittels Internet (z.B. über einschlägige Finanz- bzw. Immobilienportale) und / oder die Konsultation eines Fachmannes (z.B. Finanzierungsberater). Die recht komplexen Zusammenhänge, die Terminologie und wichtige Voraussetzungen sowie Tipps und Tricks sollte jeder Bauherr kennen, bevor er sein Vorhaben mit Hilfe eines Kreditinstitutes finanziert.

Wenn man bedenkt, dass es in Deutschland fast 2000 Kreditinstitute gibt, scheint die Erlangung eines Marktüberblicks schwierig. Da die Baufinanzierung den Einsatz recht erheblicher Mittel fordert, können schon augenscheinlich geringe Einsparungen beim Prozentsatz in der Realität große Euro-Summen bedeuten. Vor dem Baufinanzierung Vergleich sollte geprüft werden, wie die im Antrag zu nennenden Eckdaten möglichst optimal abgestimmt werden können. Ggf. können hier durch Ausnutzung von Förderungen oder durch Berücksichtigung von zu erwartenden Vermögenszuflüssen individuelle Merkmale im Vertrag eingearbeitet werden, die das Risiko eines Zahlungsausfalles minimieren. Oft wird z.B. nicht bedacht, dass die Einkommenssituation zum Zeitpunkt des Antrages in der Zukunft ggf. großen Änderungen unterworfen sein kann.

Hier sind flexibel gestaltete Finanzierungsvereinbarungen (z.B. die Möglichkeit einer Tilgungssatzanpassung oder großzügige Sondertilgungsmöglichkeiten) von Vorteil. Allerdings wirken sich solche Vereinbarungen auch meist auf den angebotenen Zinssatz aus. Ob das Verhältnis der Verteuerung zu Gunsten der individuellen Anpassung tragfähig ist, kann nur nach einer detaillierten Prüfung aller Umstände beurteilt werden.

Baufinanzierung: Kombi-Darlehen bieten hohe Flexibilität bei moderater Zinsbelastung

Freitag, 25. März 2011

Kombi-Darlehen(Berlin, 25.03.2011) Eine Variante des bekannten Annuitätendarlehens mit gleichzeitig höherer Sondertilgungsmöglichkeit zu günstigen Konditionen ist das immer beliebter werdende Kombi-Darlehen. Hierbei können bis zu maximal 50% der Darlehenssumme als spezieller Sondertilgungsanteil vereinbart werden, der monatlich ganz oder teilweise zurückgezahlt werden kann. Für diesen Teil des Darlehens orientiert sich der Sollzinssatz am 3-Monats-Euribor (EURO INTERBANK OFFERED RATE = Zinssatz für Termingelder im Interbankengeschäft), während der Rest des Darlehens (mind. 50% der Darlehenssumme) als herkömmliches Annuitätendarlehen mit langfristiger Zinsbindung (mind. 5 Jahre) läuft. Da der Euribor eine variable Größe ist, besteht so die Möglichkeit von Zinssenkungen zu profitieren. Eine Anpassung des Zinssatzes erfolgt alle 3 Monate. Der Kreditnehmer ist dabei jederzeit in der Lage (z.B. bei steigenden Zinsen), den Sondertilgungsanteil in einen fixen Darlehensteil mit gebundenem Zinssatz umzuwandeln.

Für wen empfiehlt sich ein Kombi-Darlehen?

Bei der Vereinbarung von Sondertilgungsmodalitäten muss der Kreditnehmer beim herkömmlichen Annuitätendarlehen im Regelfall mit einer Verschlechterung der Konditionen rechnen. Ist aber gerade die flexible Ausgestaltung mittels weitreichender Sondertilgungsmöglichkeiten für den Immobilienerwerber wichtig (z.B. aufgrund einer zu erwartenden Erbschaft, Versicherungsleistung o.ä.), so stellt das Kombi-Darlehen eine günstige Alternative zum regulären Annuitätendarlehen dar. Dort würden diese Möglichkeiten meist nämlich zusätzlich eingepreist. Ferner bietet die Teilflexibilisierung des Zinssatzes die Möglichkeit an Zinssenkungen zu partizipieren. Im gegenteiligen Falle kann der „Flex-Teil“ jederzeit zu einem regulären langfristig gebundenen Darlehen zu den aktuellen Konditionen umgewandelt werden.

Welche Vor- und Nachteile birgt ein Kombi-Darlehen und welche Alternativen gibt es?

Neben der schon angesprochenen höheren Flexibilität bei den Tilgungsmöglichkeiten wird der Anteil des „flexiblen“ Darlehensteils oftmals nicht in die Gesamtbeleihung eingerechnet. Dies bedeutet oftmals günstigere Konditionen für den fixen Darlehensteil. Die kurze Zinsbindung (3 Monate) des flexiblen Teiles kann jedoch Vor- und Nachteil zugleich sein: Bei Zinssenkungen verringert sich die Belastung des Darlehensnehmers, bei Erhöhungen steht er vor der Entscheidung, eine höhere Belastung zu Gunsten der ausgeweiteten Sondertilgungsmöglichkeiten in Kauf zu nehmen oder doch wieder auf diese zu verzichten und eine neue langfristige Bindung einzugehen (die dann meist mit konditionellen Nachteilen verbunden ist). Die Planungssicherheit wird damit durch mögliche Zinsschwankungen reduziert. Daher sollten die Möglichkeiten des regulären Annuitätendarlehens vorab eingehend geprüft werden: Oft können auch Sondertilgungsmöglichkeiten in „herkömmlichen“ Annuitätendarlehen bis zu gewissen Grenzen ohne Konditionsverschlechterung vereinbart werden. Dagegen steht wiederum die einfache Kündbarkeit von flexiblen Darlehensteilen ohne weitere Kosten. Wird hingegen ein Annuitätendarlehen mit langfristiger Zinsbindung gekündigt, berechnet die Bank Vorfälligkeitsentschädigungen.

Weitere Darlehensformen mit flexiblen Anteilen können sein:
- Das Cap-Darlehen, welches ein variables Darlehen mit vereinbarter Zinsobergrenze darstellt. Hierfür wird jedoch in der Regel ein Zinsaufschlag berechnet.
- Das Flex-Darlehen, welches den kompletten Darlehensbetrag als variables Darlehen (Orientierung am 3-Monats-EURIBOR) zur Verfügung stellt. Ein Wandlungsrecht in ein Darlehen mit langfristiger Sollzinsbindung ist gegeben. Grundsätzlich ist dieses Darlehen nur geeignet, wenn mit fallenden Zinsen gerechnet wird.

Fazit

Kombi-Darlehen können eine gute Wahl sein, wenn der Kreditnehmer berechtigte Gründe für ein teilflexibles Darlehen hat. Wird in naher Zukunft eine größere Summe erwartet, ist eine entsprechende Sondertilgungsvereinbarung für ein langfristig gebundenes Darlehen meist nur mit Aufschlägen möglich. Die für den flexiblen Teil anfallenden Zinsen können allerdings bei ungünstiger Marktentwicklung auch später zu einer Gesamtverteuerung führen. Ferner wird die Bindung an die Bank durch die Teilflexibilisierung erhöht: Soll nämlich später doch in ein langfristig gebundenes Darlehen umgewandelt werden, wird dies bei anderen Banken zu sehr deutlichen Aufschlägen führen, da ja bereits ein solches Darlehen besteht.

Weitere Informationen

» Kombi-Darlehen – hohe Flexibilität bei moderater Zinsbelastung

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung/kombi-darlehen.html

» Baufinanzierungen – individuelle Finanzierungsformen

http://www.immokredit24.com/baufinanzierung.html

Baufinanzierung ab 50 plus – vom Traum zur Realität: Heute eher möglich als früher

Dienstag, 01. März 2011

Baufinanzierung ab 50 plus(Berlin, 01.03.2011) Noch bis vor wenigen Jahren war eine Immobilien- bzw. Baufinanzierung für Ältere jenseits der 50 so gut wie undenkbar. Die Kreditinstitute fürchteten um Ihre langfristigen Tilgungs- und Zinsleistungen und verlangten entweder immense Sicherheitsleistungen oder einen sehr großen Eigenkapitalanteil. Doch nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung ist die Marktlage inzwischen eine andere: Ältere Mitmenschen verfügen in der Regel über mehr Eigenkapital und haben einen gesicherten Lebensstatus. Kann die regelmäßige Zins- und Tilgungsleistung auch im Rentenalter nach aktuellen Berechnungen erbracht werden, ist dies sogar sicherer für die Kreditinstitute als einen jüngeren Kreditnehmer mit wenig Berufserfahrung zu binden.

Warum immer mehr ältere Menschen zur eigenen Immobilie finden und welche Möglichkeiten zur Finanzierung sich für diese anbieten

Die Gründe für die Neuanschaffung können sehr unterschiedlich sein. Aufgrund beruflicher Gegebenheiten kann oft erst eine endgültige Sesshaftigkeit im fortgeschrittenen Alter erfolgen, dementsprechend später finden Suche und Immobilienbeschaffung statt. Möglich ist auch die Notwendigkeit einer barrierefreien Wohnumgebung und die daraus resultierende Neuanschaffung bzw. Neu- oder Umbau. Doch auch wenn die Finanzierung allein aufgrund eines höheren Alters heutzutage kein größeres Problem mehr ist, steigen die Auflagen der Banken je älter der Kreditnehmer ist. Beispiele hierfür sind geringere Beleihungsgrenzen, Mindesttilgungsraten oder eine Untergrenze für die Eigenkapitaleinbringung. Grundsätzlich sollte für den Kreditnehmer über 50 eine möglichst rasche Tilgung (nach Möglichkeit bis spätestens zum Rentenbeginn) im Vordergrund stehen. Es gibt viele Möglichkeiten der flexiblen Ausgestaltung von Immobilienfinanzierungen, um dieses Ziel zu erreichen. Welche davon die am besten geeignetste ist, hängt von der individuellen Situation ab und sollte daher mit einem Finanzierungsberater besprochen werden. Unabdinglich sind der Erwerb von Basiswissen und der Vergleich von verschiedenen Finanzierungsangeboten. Dies kann der Interessent im Internet bei entsprechenden Portalen (z.B. Immokredit24.com) tun. Hier können auch die Möglichkeiten zum Erhalt von Fördermitteln (z.B. für die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum) geprüft werden. Wichtig auch: Soll die Finanzierung noch über den Eintritt des Rentenalters hinaus laufen (wegen der niedrigeren Ratenhöhe) sollte sehr genau eine Ermittlung der zu erwartenden Rentenhöhe erfolgen. Können die Raten später nicht vom Einkommen erbracht werden, droht mitten in der Finanzierung sonst ein böses Erwachen. Generell ist es empfehlenswert, eine möglichst hohe Eigenkapitalquote zu besitzen: Je weniger Fremdkapital benötigt wird, umso leichter lässt sich die Finanzierung flexibilisieren und tilgen.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Baufinanzierung ab 50 (die sog. Finanzierung 50plus)?

Die Vorteile sind eng verknüpft mit den Gründen für den „späten“ Immobilienerwerb: Aufgrund der gefestigten Lebenssituation ist die Entscheidung meist nicht nur lang gereift und daher gut überlegt, sondern auch oft endgültig. Es drohen weniger Risiken als bei jungen Menschen in Bezug auf eine so starke berufliche oder existenzielle Veränderung, dass sich diese Entscheidung im Nachhinein als falsch herauskristallisiert. Nachteilig hingegen können sich die von den Kreditinstituten verlangten Auflagen auswirken. Je älter der Kreditnehmer, umso ungünstiger wird die Finanzierung. Die Finanzierung wird jedoch günstiger je mehr Eigenkapital dem Antragsteller zur Verfügung steht.

Fazit

Die Finanzierung ab 50 stellt besondere Anforderungen an die Ausgestaltung der Darlehenskonditionen. Die Entscheidung in dieser Lebenssituation sollte gut überlegt werden und auf die individuelle Situation abgestimmt sein. Das Ziel sollte eine möglichst rasche Tilgung sein. Unbedingt in Anspruch nehmen sollte der Interessent die Hilfe eines unabhängigen Beraters sowie alle verfügbaren Informationsquellen, um nötiges Grundwissen über die Finanzierungsmöglichkeiten zu erlangen.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung ab 50 plus – Die Immobilienfinanzierung für Leute ab 50
» Ratgeber Baufinanzierung – Tipps und Tricks zur Baufinanzierung

Baufinanzierung: Kein Königsweg beim Eigenkapitaleinsatz

Freitag, 03. Dezember 2010

(München, 2. Dezember 2010) Für den Eigenkapitaleinsatz bei der Baufinanzierung sind starre Regeln noch immer weit verbreitet. So lautet eine dieser gerne zitierten Faustregeln, dass mindestens ein Drittel des Immobilienkaufpreises als Eigenkapital vorliegen müsse. Die Realität aber sieht ganz anders aus: Immobilienkäufer wählen den Eigenkapitaleinsatz für ihre Finanzierung ihren Bedürfnissen entsprechend sehr individuell, ein breites und flexibles Bankenangebot macht dies auch möglich. Die aktuelle Immobilienbarometer-Umfrage von ImmobilienScout24 und Interhyp zeigt: 38 Prozent der Käufer planen 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises aus eigener Tasche beizusteuern. Ein Viertel der Befragten (27 Prozent) möchte sogar mehr als 40 Prozent des Immobilienkaufpreises in die Finanzierung investieren während hingegen gut ein Zehntel der Deutschen (11,7 Prozent) die Kaufnebenkosten mit Erspartem begleichen wird.

“Bei der Frage nach der richtigen Eigenkapitalhöhe gibt es keinen Königsweg, die Antwort darauf ist so individuell wie jedes Bauvorhaben selbst”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt hinzu: “Neben den verfügbaren Eigenmitteln spielen bei den Überlegungen das Zinsniveau und alternative Anlagemöglichkeiten eine große Rolle.”

Darum lohnt sich hoher Eigenkapitaleinsatz

Für einen möglichst hohen Eigenkapitaleinsatz spricht folgende Logik: Je mehr eigene Mittel in die Finanzierung eingebracht werden, desto weniger Darlehen braucht der Haus- oder Wohnungskäufer. Und je weniger Fremdkapital von der Bank benötigt wird, desto günstiger der zu zahlende Zins. Hinzukommt, dass es von den Banken in Zeiten wie diesen nur eine geringe Guthabenverzinsung für das Ersparte gibt. “Angesichts der niedrigen Tagesgeldzinsen ist es unrentabel vorhandene Ersparnisse liegen zu lassen”, meint Haselsteiner.

Darum geht es auch mit wenig Eigenkapitaleinsatz

Die geringen Guthaben- und Baugeldzinsen sind aber gleichzeitig auch ein Grund dafür eine Immobilie zu kaufen, auch wenn nur wenig Eigenmittel vorhanden sind. “Muss ein Darlehensnehmer erst noch Eigenkapital aufbauen, wird dies meist Jahrzehnte dauern – und niemand weiß, ob dann noch die Immobilienpreise und Baugeldkonditionen auf ähnlich attraktivem Niveau liegen wie heute”, gibt Haselsteiner zu bedenken. Daher rät er Immobilieninteressenten auf lange Ansparphasen über Bausparprodukte mit Niedrigverzinsung zu verzichten und direkt als Käufer aufzutreten – solides und ausreichend hohes Einkommen vorausgesetzt. Zudem empfiehlt er: “Um anfallende Nebenkosten wie Makler, Steuer und Notar aus der eigenen Tasche tragen zu können, sollten 10 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein.”

Baufinanzierung Vergleich

Montag, 18. Oktober 2010

Baufinanzierung Vergleich (Berlin, 18.10.2010) Der finanzierungsbedürftige Bauherr kann aus einer riesigen Auswahl von entsprechenden Angeboten mit unterschiedlichen Konditionen wählen. Auch in einer Niedrigzinsphase wie derzeit kann allerdings auch eine augenscheinlich kleine Differenz (z.B. beim Zins) große Auswirkung haben: Auf die Laufzeit gesehen können die Finanzierungskosten das Zünglein an der Waage sein, das über den Erfolg einer gewählten Finanzierung entscheidet.

Baufinanzierung ist einer der wichtigsten Faktoren bei einem Bauvorhaben

Noch bevor überhaupt der erste Stein für das Bauvorhaben gelegt wird, muss der Bauherr sich über die Finanzierung seines Traums Gedanken machen. Anzuraten ist in jedem Falle hinreichende Information über Finanzierungsmöglichkeiten und –varianten. Ideal hierfür sind auch Portale zum Thema Baufinanzierung wie z.B. Immokredit24.com. Nur wer sich auskennt, kann auch die Unterschiede bei den Angeboten angemessen beurteilen. Es kommt beispielsweise nicht nur darauf an, den niedrigsten Zins zu finden – sondern auch den Finanzierungsvertrag möglichst individuell gestalten zu können. Stichworte hierfür sind: Sondertilgungsmöglichkeiten, Zinsbindungsfrist oder Tilgungssatzflexibilität. Ein fundiertes Grundlagenwissen spart so nicht nur bares Geld, sondern trägt dazu bei später große Nachteile durch entstandene finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Grundlagen der Finanzierungsanfrage

Um später die diversen Finanzierungsangebote effizient vergleichen zu können, sind bei der Anfrage einige wichtige Kriterien zu beachten. Die Anfrage sollte immer mit den identischen Eckdaten erfolgen und eindeutig gewünschte Individualvereinbarungen enthalten. Zu den Eckdaten zählen dabei z.B. Zinsbindungsfrist, Darlehenssumme und Tilgungssatz. Zu den Individualvereinbarungen zählen gewünschte Sondertilgungsvereinbarungen und Möglichkeiten zur Anpassung des Tilgungssatzes. Nur so kann nachher ein aussagekräftiger Vergleich mit annähernd ähnlichen Angebotsgrundlagen erfolgen. Hilfe bieten Finanzmakler, Banken oder auch unabhängige Baufinanzierungsportale an. Diese haben Erfahrung bei Auswahl und Anfrage von Baufinanzierungsträgern und können bereits vor der eigentlichen Anfrage beurteilen, ob diese den gewünschten Beitrag zur erfolgreichen Vergleichsentscheidung leisten kann.

Nach Anfrage und Angebotserhalt folgt die Prüfung und ggf. Nachverhandlung

Einen angebotenen Zinssatz vergleichen ist einfach. Doch alle entscheidenden Kriterien herauszufiltern und anhand der individuellen Situation miteinander zu vergleichen, erfordert schon einiges Know-how und Erfahrung. Ggf. ist sogar eine Nachverhandlung mit dem Kreditinstitut in die Überlegungen mit einzubeziehen. Die Konditionen und Anpassungsmöglichkeiten müssen analytisch durchleuchtet und mit der persönlichen Situation des Antragstellers in Relation gesetzt werden. Erst nach ausgiebiger Analyse kann dann eine Entscheidung gefällt werden. Für diejenigen Bauherren, die dies nicht selber leisten können oder wollen, ist daher dringend die Hilfestellung durch einen Fachmann anzuraten. Generell können entsprechende Berater auch ohne die Beurteilung eines Darlehensgebers schon im Vorfeld eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten bzw. Möglichkeiten zur Optimierung (z.B. Förderungen, Rückbehalt von Eigenkapital etc.) geben.

Fazit

Wie sollte der Bauherr zur Erlangung einer erfolgreichen Finanzierung vorgehen?
Wichtig ist zunächst die Information über Möglichkeiten und Konditionen sowie ggf. der Kontakt zu einem Fachmann, der Hilfestellung geben kann. Keinesfalls sollten Unterschiede in Angeboten unterschätzt werden, auch wenn sie zunächst sehr klein erscheinen. Durch lange Laufzeiten und relativ hohe Darlehenssummen können auch kleine Konditionsunterschiede große Wirkung haben. Eine Finanzierung kann später so zum Stolperstein werden und die finanziellen Möglichkeiten des Antragstellers über alle Maßen belasten.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung – alle Varianten der Baufinanzierung im Detail
» Baufinanzierung Vergleich aus über 100 Banken von unabhängigen Experten

Baufinanzierung: Eigenheimpläne jetzt nicht auf Eis legen!

Donnerstag, 15. Juli 2010

(München, 15. Juli 2010) Während die Temperaturen in Deutschland Rekordhöhen erreichen, bewegen sich die Zinsen für Hypothekendarlehen weiter auf absoluten Tiefständen. In Verbindung mit vielerorts nach wie vor attraktiven Immobilienpreisen bieten sich Bauherren und Immobilienkäufern ideale Bedingungen, um jetzt das Projekt Immobilieneigentum in Angriff zu nehmen. “Vor dem Hintergrund historisch niedriger Renditen für Bundesanleihen, eines gestärkten Euros und einem auf Rekordtief tendierenden Leitzins rechnen wir mit vorerst stabilen Baugeldkonditionen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Die Erfahrung zeigt jedoch, dass zwischen Kaufinteresse und tatsächlicher Realisierung oftmals schnell einige Wochen, wenn nicht sogar Monate vergehen – frühzeitiges Informieren und Ausloten der finanziellen Möglichkeiten ist daher absolut empfehlenswert.”

“Endlich” wird der eine oder andere Immobilieninteressent denken, wenn er das für ihn passende Kaufobjekt gefunden hat. In der Regel liegen dann nämlich etliche Besichtigungen, viele Überlegungen und lange Gespräche hinter ihm. “Je nachdem, wie konkret die Immobilienvorstellungen sind, die Lage begehrt oder wie elastisch der finanzielle Spielraum des Käufers ist, dauert die Findungsphase des richtigen Objekts oftmals einige Monate”, weiß Haselsteiner und fügt hinzu: “Ist das Traumobjekt aber gefunden, muss es mit der Finanzierung dann fast immer sehr schnell gehen. Hektik und eine vorschnelle Entscheidung für das erstbeste Angebot können hier aber sehr teuer werden: Denn passt die Finanzierung nicht hundertprozentig, kommt der Immobilienkauf womöglich gar nicht zustande oder kostet mehr als nötig.”

Haselsteiner’s Tipp lautet daher: “Bereits in der Planungs- bzw. Suchphase sollten Interessenten einen Finanzierungsspezialisten hinzuziehen, um sich einen realistischen Überblick über ihre Möglichkeiten zu verschaffen. Hat der Berater schon im Vorfeld alle persönliche Eckdaten zu Einkommen, Eigenkapitaleinsatz und Rückzahlungswünschen vorliegen, kann er bei Findung des Traumobjekts zeitnah ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot unterbreiten – und damit vielleicht kostbare Zeit aufholen, um den Immobilienkauf perfekt zu machen.”

Immobilienfinanzierung – Zinstief nutzen und günstig finanzieren!

Montag, 21. Juni 2010

Immobilien finanzieren(Berlin, 21.06.2010) Die Zinsen für Hypothekenkredite befinden sich nun seit einigen Wochen wieder auf einem historisch niedrigen Niveau, nachdem diese in den letzten Monaten einem wiederholten, kontinuierlichen Verfall unterlegen waren. So ist beispielsweise die DGZF Pfandbriefkurve zuletzt unter den bisherigen relativen Tiefststand von 2005 gefallen. Mittlerweile hat sich allerdings wieder eine moderate Stabilisierung auf diesem niedrigen Niveau angedeutet. Ein weiterer Verfall der Hypothekenzinsen scheint zwar zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, allerdings sinkt die Wahrscheinlichkeit das die Zinsen noch weiter fallen naturgemäß, je tiefer die Zinsen schon gesunken sind. Insofern ist das weitere Abwärtspotential sicherlich begrenzt. Gute Zeiten für Bauherren und Immobilienkäufer!

Wer sich jetzt entscheidet, eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus zu bauen, sollte sich allerdings beeilen, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn die EZB und andere Zentralbanken rund um den Globus dürften schon bald dazu übergehen, die Zinsen wieder moderat anzuheben, wenn sich die Wirtschaft zunehmend erholen sollte. Steigende Hypothekenzinsen wären so folglich wahrscheinlich. Allerdings gilt dieses Szenario noch als umstritten. Einige Ökonomen prognostizieren nämlich eine andere Entwicklung. Sie gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft eine längerfristige Rezession mit Deflationstendenzen durchleben könnte. In diesem Falle würden die Zentralbanken sich mit Zinserhöhungen sicherlich zurückhalten und möglicherweise sogar eine Nullzinspolitik anstreben. In der Folge könnten sich Hypothekenfinanzierung nochmals deutlich verbilligen.

Aber selbst wenn man unterstellt, dass die Zinsen für Hypotheken tatsächlich noch fallen könnten, sollte man das aktuelle Zinsniveau im Kontext mit der Vergangenheit betrachtet. Faktisch war eine Baufinanzierung noch nie so billig wie heute. Wer heute finanzieren will, kann problemlos 5 oder mehr Prozentpunkte gegenüber einer Finanzierung von vor 15 Jahren einsparen. Wer auch in Zukunft von den Niedrigzinsen profitieren will, zur Zeit aber noch keine Finanzierung benötigt, kann sich die niedrigen Hypothekenzinsen beispielsweise durch einen sogenannten Forwardkredit sichern. Dabei wird die Finanzierungssumme erst zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt bereitgestellt, wobei die Zinsen schon jetzt festgeschrieben werden. Vor allem dann, wenn man steigende Zinsen erwartet und in einigen Jahren bauen oder kaufen will, lohnt es sich oft, eine solche Finanzierung abzuschließen.

Besonders günstige Konditionen können sich Bauherren und Immobilienkäufer erhoffen, die über einen soliden Eigenkapitalstock verfügen. Wer beispielsweise bereit und in der Lage ist, mindestens 20 oder 30 Prozent Eigenkapital einzubringen, bekommt die Bau- oder Immobilienfinanzierung meist schon zum Eingangszinssatz. Auch Bauherren, die nur eine sehr kurze Zinsbindung vereinbaren, profitieren von niedrigeren Zinsen. Bei einer Zinsbindung von 5 Jahren sind bei einigen Anbietern sogar schon Finanzierungen ab 2,XX Prozent möglich! Allerdings sollte man bei derartigen Finanzierungen auch die Risiken einkalkulieren, die eine eventuelle Ablösung am Ende der Zinsbindung mit sich bringt.

Starke Plattform, starke Angebote

Der Besuch auf immokredit24.com hilft die Welt der Kreditfinanzierung besser zu verstehen und günstige Finanzierungen und Kredite ausfindig zu machen. Ein Muss für Jeden, der sich mit den Themen Finanzierung und Online-Kredite auseinandersetzt und sich eingehend informieren möchte.

Weitere Informationen:

» Immobilienfinanzierung
» Finanzierung von Auslandsimmobilien, Gewerbeimmobilien, Wohnimmobilien u.a.

Niedrige Baufinanzierungskonditionen und steigende Aktienkurse

Dienstag, 25. Mai 2010

Die Entwicklungen am Aktienmarkt können sich manche risikobereite Kreditnehmer zu Nutze machen. Im Rückblick auf die letzten Jahre können viele Aktien eine beachtliche Performance vorweisen – sie erzielten zweistellige Renditen. Wer also von dieser Entwicklung profitieren möchte, kann dies auch im Rahmen seiner Baufinanzierung tun.  Dabei wird so vorgegangen, dass ein geringer Anteil der gesamten Baufinanzierung (maximal 20%) in Form eines variablen Darlehens abgeschlossen wird. Die Baufinanzierung Konditionen sind für diese Darlehensform derzeit sehr günstig. Dies ist unter anderem auf die niedrigen Zinsen auf dem Geldmarkt zurückzuführen. Bei variablen Darlehen werden keine festen Tilgungstermine vereinbart. Gleichzeitig investiert der Anleger in Aktien oder Aktienfonds. Bei niedrigen Geldmarktzinsen geht die Rechnung meistens auf. Der Kreditnehmer profitiert von günstigen Baufinanzierungskonditionen bei seinem variablen Darlehen, und spekuliert auf steigende Kurse bei den gekauften Aktien. In Zeiten der niedrigen Zinsen sind Kurssteigerungen sehr wahrscheinlich. Mit dem erwirtschaftetem Kapital aus den Aktien lässt sich das variabel verzinsliche Darlehen leicht zurückführen.  Die Schwierigkeit besteht natürlich darin, dass kein Anleger die künftigen Kursentwicklungen voraussagen kann. Die Vorgehensweise ist natürlich mit einem Risiko verbunden. Aus diesem Grund sind ein Cap bei einem variablen Darlehen (Zinsabsicherung nach oben) und ein Stopp-Loss-Auftrag bei einer Aktienorder ein unbedingtes Muss, um negative Überraschungen zu vermeiden. Natürlich hat dies alles etwas mit Zocken zu tun. Aus diesem Grund sei an dieser Stelle ganz klar auf mögliche Risiken hingewiesen (steigende Zinsen und fallende Kurse). Die Möglichkeiten der Absicherung wurden bereits oben vorgestellt. Doch das Risiko kann auch mit überproportional hohen Gewinnen belohnt werden – und bei den aktuell niedrigen Baufinanzierung Konditionen ist das Risiko für Kreditnehmer mit soliden Einkommensverhältnissen überschaubar.