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Immobilienkredit: Historisch günstige Zinsen durch Abschluss eines Bausparvertrages sichern

Dienstag, 22. Mai 2012

Immobilienkredit Zinsen (Berlin, 22.05.2012) Bausparverträge sind Klassiker der Immobilienfinanzierung. Nach wie vor sparen viele Bundesbürger (zurzeit etwa 20 Millionen Verträge) über eine Bausparkasse Beträge an, um nach der Zuteilungsreife an ein günstiges Immobiliendarlehen zu gelangen. Die Konditionen für dieses Darlehen orientieren sich an den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses herrschenden Verhältnissen am Finanzmarkt. Da derzeit historisch günstige Bauzinsen präsent sind, können aktuell Bausparverträge mit sehr günstigen Zinskonditionen für ein späteres Darlehen abgeschlossen werden. Der Nachteil liegt dabei in der vergleichsweise langen Ansparphase mit ebenfalls sehr niedrigen Guthabenzinsen. Trotzdem kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Bausparvertrag in der derzeitigen Situation sinnvoll sein. Der Interessent sollte aber alle möglichen Optionen für die Inanspruchnahme einer möglichst günstigen Immobilienfinanzierung prüfen, um so maximal vom derzeitigen Zinstief zu profitieren.

Die aktuelle Situation

Das derzeitige Zinstief am Kapitalmarkt ermuntert viele Immobilieninteressierte, die „eigenen 4 Wände“ zu realisieren. Die eigene Immobilie kann nach wie vor als eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge angesehen werden, da ein Sachwert grundsätzlich kaum von inflationären oder kapitalmarkttechnischen Schwankungen (wie zuletzt in der Finanzkrise beobachtet) beeindruckt wird. Neben der freien Entfaltung im eigenen Wohnraum dient eine Immobilie deshalb auch der Sicherung des Lebensstandards im Alter. Wichtig dabei ist, dass die Ratenzahlungen für Tilgungen und Zinsen möglichst vor Eintritt des Rentenalters abgeschlossen sind, da dann in der Regel die monatlichen Einkünfte im Vergleich zum aktiven Erwerbsleben sinken. Ohne Miet- oder Ratenzahlungen lässt sich so im Alter ein angemessener Lebensstandard halten. Der Trend zur eigenen Immobilie hält aufgrund dieser Vorteile an. Nicht jeder verfügt jedoch aktuell über genügend Eigenkapital, um eine günstige und realisierbare Immobilienfinanzierung direkt zu starten und sich die günstigen Zinsen zu sichern. Doch es gibt Alternativen wie z.B. das Bausparen.

Bausparen sichert die Zinsen und ermöglicht den späteren Erwerb von Immobilieneigentum

Bausparen ist in Deutschland nach wie vor sehr beliebt – nicht ohne Grund: Die meisten Neu-Bausparer möchten so die aktuell niedrigen Zinsen für ein Darlehen in der Zukunft „reservieren“. Beim Abschluss eines Bausparvertrages werden bereits die Zinskonditionen für ein späteres Darlehen fixiert, die sich an den aktuellen (also sehr günstigen) Marktzinskonditionen orientieren. Zudem können Sonderzahlungen jederzeit ohne Vorfälligkeitszinsen erfolgen und Sparer mit niedrigem Einkommen haben sogar Anspruch auf staatliche Unterstützungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage. Auf der anderen Seite haben Bausparverträge aber auch einige Unzulänglichkeiten: So ist der genaue Zeitpunkt der Zuteilung (und damit die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens) nicht von vornherein bekannt. Außerdem wird während der Ansparphase ein nur sehr geringer Guthabenzins gezahlt. Dazu kommen relativ hohe Gebühren, z.B. für den Abschluss oder die Kontoführung. Durch die Bindung an die Bausparkasse besteht zudem keine Möglichkeit, später den Kreditgeber zu wechseln. Die Alternativen zum Bausparen sind jedoch – insbesondere wenn kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zur Verfügung steht – eher sehr begrenzt. So kann der Interessent zwar z.B. mittels einer Vollfinanzierung oder auch eines Forward-Darlehens die Zinssituation nutzen, doch kommen hier auch einige Mehrkosten im Vergleich zu einem regulären Annuitätendarlehen auf ihn zu, z.B. wegen des gesteigerten Risikos für den Darlehensgeber.

Vorteile bei einer Baufinanzierung ohne Bausparvertrag

Wer eine Baufinanzierung ohne Bausparvertrag realisieren möchte, sollte nach Expertenmeinung mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital aufbringen. Dies ist notwendig, um den Beleihungsauslauf und damit die Zinskosten für ein Immobiliendarlehen zu senken, sowie alle Nebenkosten und mögliche Kosten durch Unvorhergesehenes zu decken. Ein Vorteil dabei ist, dass der Darlehensnehmer nicht erst warten muss, bis z.B. ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist und somit direkt „loslegen“ kann. Weiterhin decken die Darlehenssummen aus Bausparverträgen meist auch nicht den kompletten Kapitalbedarf ab, sodass zusätzliche Darlehen aufgenommen werden müssen. Je höher die Darlehenssumme sein soll, umso höher ist auch der regelmäßige Sparbeitrag. Diese Sparbeiträge sind nur gering verzinst, bei der Abzahlung einer laufenden Finanzierung bringen die gleichen Beiträge hingegen sehr viel mehr finanziellen Nutzen.

Fazit

Der Erwerb einer Immobilie steht nach wie vor hoch im Kurs bei den Deutschen: Die sachwertuntermauerte Altersvorsorge hat gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten besonders viele Interessenten. Wer Vor- und Nachteile von Immobilienfinanzierungen und Bausparverträgen abwägt, wird zu dem Schluss kommen, dass Bausparverträge vor allem für Immobilieninteressenten mit niedrigerem Einkommen und wenig Eigenkapital geeignet sind. Wer jedoch über einen gewissen Eigenkapitalstock und ggf. über ein hohes Einkommen verfügt, ist mit einer herkömmlichen Baufinanzierung ohne Bausparvertrag besser bedient.

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Immobilienkredit: 10 Tipps für die laufende Finanzierung – kündigen oder anschlussfinanzieren

Montag, 14. Mai 2012

Immobilienkredit Tipps (Berlin, 14.05.2012) Jeder, der einen Immobilienfinanzierungsvertrag abgeschlossen hat, ist an diesen viele Jahre gebunden. Die regelmäßigen Raten sind rechtzeitig aufzubringen – oder es drohen ernste finanzielle Probleme. Doch es ist nicht damit getan, den Vertrag in die Schublade zu legen und die nächsten Jahrzehnte sich nicht mehr mit den Finanzierungskonditionen zu beschäftigen. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht ein durchaus großes Sparpotenzial, wenn eine Finanzierung optimiert werden kann – beispielsweise durch die Ablösung mit einem günstigeren Darlehen oder durch Weiterführung mit einer günstigen Anschlussfinanzierung. Im Folgenden sind 10 Tipps aufgeführt, mit denen jeder Darlehensnehmer seine laufende Finanzierung überprüfen kann.

1. Behalten Sie den Markt im Auge

Informieren Sie sich von Zeit zu Zeit über aktuelle Immobilienfinanzierungsangebote. Sprechen Sie Ihre Hausbank an, auch wenn Sie bereits seit vielen Jahren dort finanzieren. Oft wird ein Nachlass gewährt, wenn sie auf besonders günstige Angebote von Konkurrenzbanken bzw. die aktuelle Niedrigzinsphase verweisen.

2. Prüfen Sie regelmäßig Ihre monatliche Ein-/Ausgabenbilanz

Nicht nur die Raten für Tilgung und Zinsen führen jeden Monat zu Ausgaben. Oftmals können durch Vergleiche günstigere Versicherungen oder Reparaturen als bisher gefunden werden. So können Sie mehr Eigenkapital zurücklegen und ggf. mit einer Sondertilgung Ihre Tilgungsleistung erhöhen, was letztendlich zu schnellerer Schuldenfreiheit führt.

3. Bauzinsen aktuell auf Niedrigstand: Wann lohnt eine Umschuldung?

Aktuell befinden sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen auf sehr niedrigem Niveau. Eine Umschuldung des laufenden Darlehens auf ein anderes Kreditinstitut kommt einer Kündigung gleich, für die viele Institute eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen (insbesondere innerhalb eines Sollzinsbindungszeitraumes). Die Umschuldung lohnt daher nur, wenn die Zinsersparnis der neuen Finanzierung so hoch ist, dass sowohl Vorfälligkeitsentschädigung als auch die entstehenden Nebenkosten (wie z.B. Bearbeitungsgebühren oder Notar- und Grundbuchkosten) überkompensiert werden.

4. Variable Finanzierungen können einfacher gekündigt werden

Ist keine Zinsfestschreibung vereinbart, kann das variable Darlehen jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Ist die bisherige Bank nicht verhandlungsbereit, kann eine Umschuldung auf ein anderes Kreditinstitut so relativ einfach zu hohen Zinsersparnissen führen. Bei variablen Darlehen sollte der Zinsmarkt ständig beobachtet werden, damit angemessen reagiert werden kann.

5. Optionen für eine Anschlussfinanzierung früh prüfen

Läuft eine vereinbarte Zinsbindung aus, kann die Restschuld aus dem Darlehen sofort getilgt oder anschlussfinanziert werden. Nach einer günstigen Anschlussfinanzierung sollte sich der Darlehensnehmer bereits lange vor Auslauf der Zinsbindung umsehen. Mittels eines Forward-Darlehens können z.B. bis zu 5 Jahre im Voraus die Konditionen für ein Anschlussdarlehen vereinbart werden.

6. Aussagekräftigen Angebotsvergleich für die Anschlussfinanzierung durchführen

Die Anfrage nach Konditionen für eine passende Anschlussfinanzierung sollte immer die wichtigsten Eckdaten wie Darlehenssumme, Zinsfestschreibungsfrist, Tilgungssatz und Flexibilisierungsmöglichkeiten) beinhalten. Dies erleichtert später das Vergleichen und Aussortieren der günstigsten Angebote.

7. Sondertilgungsmöglichkeiten nutzen

Sind Sondertilgungsmöglichkeiten für den laufenden Finanzierungsvertrag vereinbart, sollte geprüft werden, ob die kostenfreien Tilgungen schon ausgenutzt wurden. Steht Eigenkapital für eine Sondertilgung zur Verfügung, ist die Ersparnis durch die Sondertilgung meist höher als die Anlage des Kapitals auf einem Sparkonto o.ä.

8. Bei erneutem Finanzierungsbedarf Kreditinstitut kontaktieren

Sind Anbauten oder größere Renovierungen bzw. Umbauten geplant, kann es sich gerade in Niedrigzinsphasen lohnen, eine bestehende (und bereits zum großen Teil getilgte) Immobilienfinanzierung „aufzustocken“. Das finanzierende Kreditinstitut kann ggf. die Darlehenssumme zu günstigen Konditionen aufstocken, ohne die Notwendigkeit einer erneuten Sicherheitshinterlegung.

9. Regelmäßige Prüfung alternativer Kreditformen

Für die Überprüfung auf günstige Anschlussfinanzierungen und Umschuldungen empfiehlt es sich auch, alternative Kreditformen und Angebote ausländischer Banken zu prüfen: Nur wer ständig die Augen offenhält, kann bei günstigen Möglichkeiten zuschlagen und viel Geld sparen.

10. Über Änderungen und aktuelle Marktgegebenheiten informieren

Auf dem Portal www.immokredit24.com kann der Darlehensnehmer sich immer wieder aktuell über Neuigkeiten auf dem Kreditmarkt, geltende Zinssätze und gesetzliche Änderungen bei Finanzierungsverträgen informieren. Dies kann je nach persönlicher Situation auch die eigene Finanzierung betreffen.

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» Immobilienkredit Anschlussfinanzierung im Detail
» Immobilienkredit vorzeitig kündigen und ablösen

Immobilienkredit: Zinsen günstig wie nie – jetzt kaufen oder lieber weiter zur Miete wohnen?

Dienstag, 17. April 2012

Immobilienkredit-Zinsen (Berlin, 17.04.2012) Der Erwerb eines Eigenheimes – egal ob Wohnung oder Haus – war selten zu so günstigen Konditionen möglich wie derzeit. Die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen befinden sich seit einiger Zeit auf extremen Tiefständen. Neben dem erfüllten Wunsch der „eigenen“ 4 Wände ist der Bau oder Kauf einer Immobilie ein Teil der Altersvorsorge – inflationsgeschützt, kaum anfällig für Wertschwankungen und im Rentenalter (nach Darlehenstilgung) sehr günstig, da keine Miete anfällt. Doch auch wenn es so aussieht, als stünden alle Zeichen auf grün für die Schaffung von Immobilieneigentum: Es gibt immer zwei Seiten. Für die Realisierung einer Immobilienfinanzierung müssen viele Dinge bedacht werden. Dies gilt nicht nur für die Finanzierungsplanung und die Kalkulation der Gesamtbelastung, sondern auch ganz generell für die Lebenssituation und die individuell bestmögliche Gestaltung von lokalen und situativen Abhängigkeiten.

Welches ist der optimale Zeitpunkt für einen Immobilienkauf?
Hierfür müssen mehrere Aspekte bedacht werden: Zu Zeiten niedriger Bauzinsen (wie aktuell) sind Immobilienfinanzierungen günstig zu haben und ermöglichen so eine vergleichsweise rasche Tilgung und damit die schnellere Schuldenfreiheit. Auf der anderen Seite ist die Vermögens- und Einkommenssituation des Interessenten entscheidend: Muss ein hoher Anteil Fremdkapital aufgenommen werden, verteuert dies das Darlehen nicht nur wieder, sondern erhöht auch das Risiko, die hohen Raten irgendwann nicht mehr zahlen zu können – dafür reicht z.B. schon eine veränderte Einkommenssituation bei einem Jobwechsel oder – im schlimmsten Fall – bei Arbeitslosigkeit. Wird der von Experten empfohlene Mindestanteil an Eigenkapital von etwa 20 bis 30 Prozent der Erwerbs- bzw. Herstellungskosten nicht erreicht, fehlt der Sicherheitspuffer für anfallende Nebenkosten und unvorhergesehene Ausgaben. Auch wenn die Mietbelastung einer gemieteten Immobilie regelmäßig Geld „verbrennt“ – so ist es doch bei wenig Eigenkapital und einer unsicheren Einkommenslage weniger risikoreich als eine erzwungene Immobilienfinanzierung. Die meisten Kreditinstitute werden vor der Darlehensgewährung darauf achten, dass eine ausreichende Bonität beim Kreditnehmer vorhanden ist. Bestehen Zweifel an der Rückzahlungsfähigkeit, wird kein seriöses Kreditinstitut ein Darlehen gewähren.

Vor- und Nachteile von Immobilieneigentum
Eine eigene Immobilie stellt neben dem Komfort der freien Wohnentfaltung eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge dar. Die Immobilie gilt als sachwertuntermauerte und deshalb kapitalmarkt- und inflationsunabhängige Wertanalage, die im Alter ein günstiges Wohnen ermöglicht. Die Abhängigkeiten von z.B. Vermietern oder von einem geregelt hohen Einkommen im Rentenalter (für die Mietzahlungen) entfallen. Allerdings birgt auch die eigene Immobilie einige Nachteile: So muss sich der Eigentümer selbstständig um Versicherungen, Versorgungspartner oder die Einhaltung von Auflagen kümmern. Ebenso muss er für Sanierungen und Instandhaltungen aufkommen oder wird bei vielen kommunalen Entscheidungen in die Pflicht genommen (z.B. bei Straßen- oder Gehwegsanierungen etc.). Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ein Immobilieneigentümer nicht nur während der Finanzierungsphase, sondern auch später über ein entsprechendes Einkommen bzw. Vermögen verfügt, damit anfallende Verpflichtungen erfüllt werden können. Die Ortsabhängigkeit steigt ebenfalls, denn ein Mieter kann bei Notwendigkeit viel leichter den Wohnort oder das Objekt wechseln als ein Eigentümer. Verkäufe von Immobilien sind meist mit vielen Umständen und oft mit nicht zu verachtenden finanziellen Einbußen verbunden, da selten ein Verkaufspreis über oder gleich dem Erwerbspreis erzielt wird.

Fazit
Die allgemeinen Marktumstände für eine Immobilienfinanzierung und damit die Schaffung von Immobilieneigentum sind aktuell extrem günstig. Wer sich in einer entsprechend guten persönlichen Vermögens- resp. Einkommenslage befindet, sollte nicht mehr allzu lange warten – Immobilieneigentum ist nach wie vor ideal für die Altersvorsorge und für den Lebenskomfort im Alter. Allerdings müssen auch einige Nachteile bedacht werden, über die sich der Interessent vorab ein klares Bild verschaffen sollte. Eine korrekte Planung erfordert eine detaillierte Analyse der eigenen Situation und die anschließende Optimierung des Fremdkapitalbedarfs. Hilfreich zur Seite können dem Interessenten hierbei unabhängige Fachberater stehen – eine gute Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, besteht beispielsweise im Internet unter www.immokredit24.com.

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» Immobilienkredit – Günstige Immobilienkredit-Zinsen nutzen
» Immobilien-Ratgeber – kaufen oder mieten?

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Immobilienkredit Ratgeber: Richtige Kreditplanung für eine günstige und sichere Immobilienfinanzierung

Dienstag, 03. April 2012

Immobilienkredit Ratgeber(Berlin, 03.04.2012) Den Traum vom Eigenheim erfüllen sich Jahr für Jahr über 200.000 Immobilienkäufer in Deutschland – Tendenz steigend. Die meisten Eigenheime davon sind zumindest zum größten Teil über Kreditinstitute finanziert, denn die wenigsten Menschen haben genügend Eigenkapital, um eine neue Immobilie aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Dabei die richtige Finanzierung zu finden, ist gar nicht so einfach, denn neben möglichst günstigen Konditionen muss sie auch den individuellen Verhältnissen des Immobilienerwerbers Rechnung tragen. Dabei genügt es meist nicht, sich mal kurz über die wichtigsten Themen zu informieren und dann zu seinem Bankberater zu gehen. Die Unterschiede in den möglichen Finanzierungsformen und den Konditionen sind so prägnant, dass eine richtige Kreditplanung nicht nur viele tausende Euro sparen kann, sondern überhaupt erst den Finanzierungserfolg sicherstellt.

Welches sind die wichtigsten Einflussgrößen eines Immobilienkredites?

Als Erstes muss der Fremdkapitalbedarf ermittelt werden. Dazu genügt es nicht, die veranschlagten Kosten des Neubaus bzw. den Preis der Kaufimmobilie abzüglich des vorhandenen Eigenkapitals als Darlehenssumme anzunehmen. Vielmehr müssen weitere Faktoren wie Nebenkosten (wie z.B. Notar, Grundbuch, Innenausstattung usw.) eingerechnet werden. Bei Neubauten muss zusätzlich von möglichen auftretenden Schwierigkeiten während der Bauphase sowie von etwaigen Zahlungsverpflichtungen vor den jeweiligen Darlehensauszahlungen ausgegangen werden (Stichwort Zwischenfinanzierung). Der genaue Fremdkapitalbedarf sollte ferner unter Berücksichtigung eines gewissen Teiles Eigenkapitals für unvorhergesehene Zwischenfälle ermittelt werden, damit der Immobilienerwerber im Fall der Fälle nicht völlig mittellos dasteht. Das nächste sehr wichtige Kriterium ist die voraussichtliche Ratenhöhe des Darlehens. Sie legt fest, wie viel vom frei verfügbaren Einkommen Monat für Monat für die Zins- und Tilgungsverpflichtungen eingeplant werden müssen. Eine Verplanung des gesamten verfügbaren Einkommens des Darlehensnehmers bedeutet ein sehr hohes Risiko: Treten z.B. unvorhergesehen Ausgaben auf (egal, ob im Zusammenhang mit der Immobilie oder fremdinitiiert) oder verschlechtert sich die Einkommenssituation (z.B. wegen eines Jobwechsels etc.) könnten dann die regelmäßigen Kreditraten nicht mehr bedient werden. Dieser Zusammenhang verdeutlicht die enge Bindung von Immobilienpreis, dem dafür notwendigen Fremdkapital und dem verfügbaren Einkommen. Im Zweifelsfalle sollte vor dem Immobilienerwerb ein unabhängiger Berater kontaktiert werden, um zu ermitteln, ob die mit dem Immobilienpreis zusammenhängende Finanzierung überhaupt geschultert werden kann.

Weitere wichtige Eckpunkte eines Finanzierungsvertrages

Eine Immobilienfinanzierung sollte neben einem möglichst günstigen Sollzins auch zur persönlichen Vermögenssituation passen, ggf. sollte der Finanzierungsvertrag bei Bedarf flexibel anpassbar sein. Hierzu gehört insbesondere der Tilgungssatz, welcher angibt, in welcher Höhe eine regelmäßige Tilgung des Darlehensbetrages erfolgt. Bei einem ausreichend hohen Einkommen kann dieser entsprechend hoch sein (z.B. 4 oder 5 % p.a.), damit eine möglichst schnelle Schuldenfreiheit und eine geringe Zinsbelastung erreicht wird. Ändert sich die Einkommenssituation und existiert weniger frei verfügbares Einkommen, sollte der Tilgungssatz entsprechend niedriger sein. Daneben können mit dem Kreditinstitut auch Möglichkeiten zu kostenfreien Sondertilgungen vereinbart werden – so kann der Darlehensnehmer eine zusätzliche Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung vornehmen, wenn einmal etwas mehr freies Kapital zur Verfügung steht. Die Länge der Sollzinsbindung gibt an, wie lange Bank (und Darlehensnehmer) an den einmal vereinbarten Sollzins gebunden sind. Laufzeiten über 10 Jahre sind oft mit Aufschlägen verbunden und lohnen nur bei besonders günstigen Marktzinsverhältnissen. Im Einzelfall sollte hier ebenfalls ein unabhängiger Berater unter Einbezug der individuellen Vermögens- und Einkommenssituation hinzugezogen werden, um die optimale Finanzierungsform und die damit zusammenhängende Sollzinsbindung zu ermitteln.

Der Vergleich von verschiedenen Anbietern

Um die Angebote verschiedener Anbieter effektiv vergleichen zu können, müssen im Vorfeld der Anfrage einige Dinge beachtet werden. So sollte vor der Anfrage bereits eine Optimierung hinsichtlich des Fremdkapitalbedarfs (ggf. sind hier Förderungen möglich, die den Fremdkapitalbedarf reduzieren etc.) erfolgt sein. Anschließend sollten Finanzierungsform, Tilgungssatz (im Hinblick auf die monatliche Ratenbelastung) und mögliche Flexibilisierungsoptionen festgelegt werden. Eine Anfrage sollte alle diese Daten bereits enthalten, damit die Kreditinstitute entsprechend „vorgeformte“ Angebote abgeben können. Dies erleichtert den anschließenden Vergleich enorm.

Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital

Die meisten Experten raten bei einer Immobilienfinanzierung zu einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent. Doch in den letzten Jahren nehmen die Angebote für Immobilienfinanzierungen ohne Eigenkapital immer mehr zu. Verschiedene Anbieter bieten sog. Vollfinanzierungen zu 100% oder gar 110% (wo zusätzlich auch z.B. die Einbauküche oder Möbel mitfinanziert werden können) an. Was zunächst sehr verlockend klingt, birgt allerdings auch große Risiken: Ist kein Eigenkapitalstock vorhanden, können Kosten z.B. durch Instandhaltung oder fehlende Mittel durch sich verändernde Einkommensverhältnisse schnell zum Verlust der Immobilie führen. Können die relativ hohen Raten für Vollfinanzierungen (hohe Raten, da die Konditionen für Vollfinanzierungen deutlich schlechter sind als für Finanzierungen mit Eigenkapital) nicht mehr geleistet werden, wird die Bank Ihr Grundpfandrecht geltend machen. Eine Entscheidung für diese Finanzierungsform sollte daher im Vorfeld sehr gut abgewogen werden.

Zweitfinanzierungen, vorzeitige Ablösungen und Kreditaufstockungen

Als Zweitfinanzierung wird in der Regel die Anschlussfinanzierung einer Immobilienfinanzierung mit abgelaufener Zinsbindungsfrist bezeichnet. Die Konditionen der Anschlussfinanzierung stehen bei der Vertragsunterzeichnung der Erstfinanzierung nicht fest und stellen demnach ein nicht zu verachtendes Risiko dar, falls z.B. der Zinssatz stark ansteigt. Die Restkreditsumme ist dann nur zu vergleichsweise teuren Anschlusskonditionen realisierbar. Es existieren einige Möglichkeiten am Kapitalmarkt, dieses Risiko zu verringern – ein Beispiel dafür sind Forward-Darlehen. Ferner besteht die Möglichkeit einer vollständigen (ggf. vorzeitigen) Ablösung des Restkreditbetrages. Allerdings besteht bei vorzeitigen Kreditablösungen außerhalb eines ggf. vereinbarten Rahmens die Gefahr, dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung in Anrechnung bringt.

Auch der inverse Fall ist denkbar: So ist es durchaus möglich, Kreditaufstockungen mit dem Kreditinstitut zu vereinbaren, z.B. bei einem Anbauvorhaben oder bei der Erweiterung mit Nebengebäuden wie Carports oder Gartenhütten. Sinnvoll ist hier grundsätzlich immer zunächst die Anfrage bei der bereits finanzierenden Bank, da dann keine aufwändigen Um- oder Zusatzeintragungen im Grundbuch nötig sind.

Fazit

Die richtige Planung einer Immobilienfinanzierung, die detaillierte Analyse der eigenen Situation und die adäquate Optimierung des Kapitalbedarfs erfordern einen hohen Zeitaufwand. Jedoch sollte – egal ob bei Neu- oder Anschlussfinanzierungen – dieser Aufwand auf keinen Fall gescheut werden. Schnell können so nicht nur viele tausend Euro gespart werden, sondern eine generell sichere Basis für das Finanzierungsvorhaben geschaffen werden. Kostenlose und unabhängige Beratung mit dem notwendigen Know-how und einem breiten Marktüberblick kann der Interessent z.B. unter www.immokredit24.com im Internet finden.

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» Immobilienkredit
» Immobilienkredite im Vergleich

Nach welchen Prüfkriterien wird derzeit eine Darlehenszusage erteilt?

Mittwoch, 14. März 2012

Die Kreditinstitute prüfen grundsätzlich jeden Darlehensantrag nach einem bestimmten Ablauf. Bei privaten Immobilienfinanzierungen sind die Prüfungen auf Kreditfähigkeit (hierbei sind z.B. Volljährigkeit, Geschäftsfähigkeit und auch freie finanzielle Entscheidungsgewalt wichtig), Kreditwürdigkeit (z.B. Bonitätsprüfung, Rückzahlungsfähigkeit und finanzielle Situation inkl. ggf. zusätzliche Kriterien bei Selbständigen) und natürlich auf das Vorhandensein der notwendigen Sicherheiten üblich. Die Immobilie, welche zur Sicherheitsleistung im Grundbuch mit einem entsprechenden Hypothekenvermerk eingetragen werden muss, kann bei Immobiliendarlehen üblicherweise bis 60 oder maximal 70 Prozent beliehen werden.

Es gibt auch einige wenige Anbieter, die eine 100-prozentige Beleihung akzeptieren – das dadurch entstehende höhere Risiko äußert sich jedoch meist in ungünstigeren Baufinanzierung Konditionen oder der Notwendigkeit, weitere Sicherheiten zu hinterlegen. Immer müssen ebenfalls Einkommensnachweise vorliegen, da ungedeckte (also ohne Einkommensnachweis vergebene) Darlehen bei den Banken nicht üblich sind. Werden die dargelegten Kreditsicherheiten positiv bewertet, erfolgt in der Regel die schriftliche Darlehenszusage mit dem Darlehensvertrag. Ein solches verbindliches Angebot der Bank muss der Kreditnehmer noch unterschreiben, bevor ein wirksamer Vertrag entsteht.

Vereinfacht dargestellt, wird eine Darlehenszusage nur erteilt, wenn der Darlehensgeber sicher sein kann, den Darlehensbetrag nebst Zinsen auch wieder zurück zu erhalten. In der jüngsten Vergangenheit hat sich jedoch herausgestellt, dass viele Kreditprüfungen sehr viel intensiver durchgeführt werden und die Kriterien zunehmend schleppender als positiv bewertet werden. Die Kreditausfälle im Zuge der Banken- und Euro-Krise haben viele Kreditinstitute weltweit in große Nöte gebracht: „Faule“ Kredite gefährden das Bankensystem an sich und werden bei aktuell stärker werdender Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen zum großen Problem, wenn ihnen kein Einhalt geboten werden kann.

Baufinanzierung Ratgeber: Was es zu beachten gilt

Dienstag, 13. März 2012

Baufinanzierung Ratgeber(Berlin, 13.03.2012) Die Notwendigkeit einer Baufinanzierung bedingt das Einholen von Informationen und den Erwerb von möglichst viel Sachkenntnis im Vorfeld. Damit soll verhindert werden, über überteuerte oder falsch angelegte Finanzierungen zu stolpern und in finanzielle Probleme zu geraten. Es ist ratsam, die wichtigsten Eckdaten von vornherein an die individuelle Situation anzupassen und damit bei möglichst vielen Anbietern anzufragen. Unter Umständen stellt sich bei der Analyse der eigenen finanziellen Situation sogar heraus, dass eine Baufinanzierung zu risikoreich wäre und das Projekt lieber aufgeschoben werden sollte, bis mehr Eigenkapital zur Verfügung steht. Da es in den meisten Fällen um eine der bedeutendsten persönlichen Entscheidungen im Leben des Immobilieninteressenten geht, sollten alle Optionen und Möglichkeiten in Ruhe durchdacht und mögliche Alternativen einbezogen werden.

Die Eckpfeiler einer Baufinanzierung – was sollte im Einzelnen festgelegt werden?

Vor allen anderen Punkten steht die Frage nach dem Fremdkapitalbedarf. Wie hoch muss das Darlehen wirklich sein, damit der geplante Immobilienerwerb erfolgen kann? Experten empfehlen eines Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent – allerdings kann dies je nach persönlicher Situation variieren. Besteht z.B. einen gehobenes, relativ sicheres Einkommen, kann unter Umständen auch eine Vollfinanzierung in Betracht kommen. Grundsätzlich sollte aber die Fremdkapitalaufnahme so gering wie möglich gehalten werden, ohne dass sämtliches vorhandenes Eigenkapital aufgezehrt wird. Freies Kapital wird unter Umständen für Nebenkosten oder unvorhergesehene Ereignisse benötigt. Steht die Darlehenshöhe fest, müssen Finanzierungsform und die dafür notwendigen Charakteristika (wie Tilgungsart und –höhe, Sollzinsbindungsfrist, Flexibilisierungsmöglichkeiten usw.) gefunden werden. Insbesondere sollte dabei ein Augenmerk auf die Höhe der regelmäßigen Tilgung gelegt werden. In Abhängigkeit von Tilgungssatz und Sollzinshöhe ergibt sich nämlich die regelmäßige finanzielle Gesamtbelastung, die aus dem vorhandenen Einkommen bestritten werden muss. Wird hier zu wenig Spielraum eingeplant, kann dies schnell in Rückzahlungsproblemen münden. Auf der anderen Seite sollten deshalb eine möglichst großzügige Regelung hinsichtlich einer möglichen Anpassung des Tilgungssatzes und auch die kostenfreie Berücksichtigung von Sondertilgungen vereinbart werden. Liegen diese Einzelheiten fest, kann ein Konditionenvergleich mit einer möglichst breiten Zahl an Anbietern erfolgen.

Welche generellen Finanzierungsformen gibt es?

Es existiert eine Reihe von möglichen Finanzierungsformen, die ggf. auch untereinander kombiniert werden können. Die wohl bekannteste und am weitesten verbreitete Form ist das Annuitätendarlehen. Der Vorteil liegt hierbei darin, dass meist eine langjährige Zinsbindungsfrist vereinbart ist, was die Rückzahlungen sehr gut planbar macht. Die Rückzahlung erfolgt immer in gleich hohen Raten (den Annuitäten). Im Gegensatz dazu kann auch ein variabel verzinsliches Darlehen aufgenommen werden, das meist günstiger, aber durch die regelmäßigen Zinsanpassungen an die Marktgegebenheiten auch schlechter planbar ist. Eine mögliche Abart stellt das Cap-Darlehen dar, welches ein variables Darlehen mit einer vereinbarten Zinshöchstgrenze ist. Daneben existieren die ebenfalls weit verbreiteten Formen des Bausparens mit anschließendem Bauspardarlehen oder auch das Bausparsofortdarlehen, welches ein vorgelagertes endfälliges Darlehen in Kombination mit einem Bausparvertrag ist. Unbedingt zu prüfen sind auch die möglicherweise vorhandenen Ansprüche auf ein Förderdarlehen (z.B. von der KfW-Bank), da diese Darlehen sehr stark verbilligt sind und so den Fremdkapitalbedarf durch ein anderweitiges (teureres) Darlehen senken. Weitere Darlehensformen sind meist von speziellen Situationen (z.B. Forward-Darlehen oder Auslandsfinanzierung) oder vom Beschäftigungsstatus (z.B. Beamtendarlehen) abhängig und im Einzelfall entsprechend zu prüfen.

Der Vergleich von Kreditangeboten

Es ist ratsam, die Anfrage an verschiedene Anbieter mit professioneller Hilfe (z.B. im Internet bei www.immokredit24.com) vorbereiten zu lassen. Da viele Optimierungsoptionen bedacht werden müssen, kann so bereits im Vorfeld auf eine effektiven Vergleich und möglichst günstige Angebote hingearbeitet werden. Das Anschreiben „von Hand“ seitens des Darlehensinteressenten an einige Anbieter macht wenig Sinn, da dies nicht die notwendige Marktbreite abdeckt. Auch schon ein augenscheinlich geringer Unterschied beispielsweise bei den Sollzinsen kann auf die Dauer der Jahre gesehen einen erheblichen Unterschied bei der finanziellen Gesamtbelastung ausmachen. Sind die 3 oder 4 besten Angebote ausgefiltert, kann vor dem Abschluss auch ggf. nochmal nachverhandelt werden. Tipp: Die Profis können bereits im Vorfeld einer Anfrage beurteilen, welche Angebotskonditionen in Etwa dabei herauskommen werden!

Fazit

Wer eine Baufinanzierung plant, sollte vorher Expertenrat einholen. Nicht alles kann man selbst wissen und die guten Ratschläge gibt es bei seriösen Anbietern kostenlos. Viele wichtige Punkte sind zu bedenken, schließlich handelt es sich bei einer Baufinanzierung um ein langfristiges und immer relativ kostenintensives Projekt, das den Lebensstand erhöhen und nicht den finanziellen Ruin bringen soll. Ausführlich Informationen und weiterführende Seiten findet der Interessent unter www.immokredit24.com.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Ratgeber
» Was muss ich bei der Baufinanzierung beachten?

Immobilienerwerb aktuell: Die richtige Finanzierungsform finden

Montag, 05. März 2012

Die Zins- und Finanzmärkte befinden sich derzeit in Aufruhr – es herrscht eine große Nachfrage nach Substanzwerten wie z.B. Immobilien. Grundsätzlich sind – insbesondere eigengenutzte – Immobilien eine empfehlenswerte Vorsorgemaßnahme für das Alter. Je nach persönlicher Situation muss jedoch vorab die beste Finanzierungsmöglichkeit gefunden werden. Dabei ist entscheidend, wie angesichts der eigenen Einkommenssituation eine schnellstmögliche Entschuldung mit einem möglichst günstig konditionierten Finanzierungsvertrag gefunden werden kann. Grundsätzlich stehen dafür unterschiedliche Finanzierungsvarianten zur Verfügung:

Die am häufigsten beantragte Variante ist das klassische Annuitätendarlehen, meist mit einer Zinsbindungsfrist zwischen 10 und 20 Jahren. Durch die gleichbleibend hohen monatlichen Raten und den fixierten Zins ist dieses Darlehen sehr gut planbar. Das variable Darlehen unterliegt einem Zins, der alle 3 Monate entsprechend der aktuellen Entwicklung angepasst wird. Damit sinkt zwar die Planbarkeit, jedoch sind diese Darlehen meist mit günstigeren Konditionen und höherer Flexibilität ausgestattet, außerdem ist zu jedem Termin mit Anpassung die Umwandlung zum Annuitätendarlehen möglich. Eine Mischform hieraus ist das Cap-Darlehen:

Es finden – ähnlich dem variablen Darlehen – zwar Zinsanpassungen statt, jedoch wird eine Zinsobergrenze vereinbart. Dazu gibt es noch das klassische Bauspardarlehen und das Konstantdarlehen als Kombination aus vorab ausbezahlten Bauspardarlehen und einem zur Tilgung eingesetzten Bausparvertrag, also quasi eine Vorfinanzierung, die während der Laufzeit nur mit den Zinsen plus einer Sparrate für den Sparvertrag bedient wird.

Bauzinsen und Baufinanzierung – Vergleich beim Testsieger

Montag, 05. März 2012

(Berlin, 05.03.2012) Die aktuelle Zinsentwicklung für Baufinanzierungen hat einen Tiefpunkt erreicht, wie er auch im langfristigen Rückblick kaum jemals zu verzeichnen war. Derzeit können Baufinanzierungsvorhaben extrem günstig realisiert werden – Experten gehen davon aus, dass es in den nächsten Jahren keinen günstigeren Einstiegszeitpunkt mehr geben wird. Wer nun also vor der Entscheidung steht, wo und wie er sein Vorhaben finanzieren soll, sollte sich professioneller Hilfe bedienen. Dies ist relativ einfach zu erreichen – zudem ist es kostenlos für den Finanzierungswilligen. Das Risiko wird ebenfalls reduziert, da nicht nur eine geringere Gesamtbelastung erreicht, sondern auch eine Einschätzung der Situation vorgenommen wird. Ist das Unterfangen nach Einschätzung der persönlichen Finanzsituation generell zu risikobehaftet, wird ein entsprechender Hinweis erfolgen – das gibt zusätzliche Sicherheit.

Baufinanzierungsvergleiche früher und heute

Noch bis vor wenigen Jahren war es üblich, bei einer anstehenden Immobilienfinanzierung bei der Bank „um die Ecke“ anzufragen und sich dort beraten zu lassen. Im besten Falle wurden noch weitere Banken befragt, die sich im Wohnort des Interessenten befanden. Dieses Vorgehen beschränkt die mögliche Anbieterauswahl nicht nur in höchstem Maße, sondern der angehende Immobilienbesitzer erhält obendrauf noch eine parteiische Beratung, welche nur das Ziel hat, die Produkte der jeweils beratenden Bank zu verkaufen. Dieses „Abklappern zu Fuß“ der Finanzierungsanbieter findet auch heute noch immer wieder statt – dies schließt auch Anfragen per E-Mail oder Fax an bestimmte Banken ein. Dabei gibt es eine einfache und viel effektivere Methode, Zinskonditionen und verschiedene Finanzierungsformen auf die individuelle Situation abzustimmen und das daraus resultierende, günstigstmögliche Angebot aus vielen hundert Anbietern herauszufiltern: Ein Online-Vergleich bei einem Immobilienportal wie z.B. Immokredit24.com. Der Einstieg erfolgt dabei in der Regel anonym über den Internetauftritt – schon hier kann der Interessent wichtige Basisinformationen sowie Tipps und Tricks „ersurfen“. Erst bei der Anfragestellung über das Kontaktformular beim jeweiligen Anbieter müssen dann weitere Daten angegeben werden. Kostenlos ist das Angebot für den Kunden immer.

Bauzinsen und Baufinanzierungsvergleich – Immokredit24 hat die Testsieger

Von der Erstinformation bis zum individuellen Finanzierungsangebot – ein Vergleich der optimierten Finanzierungsanfrage wird bei Immokredit24 aus über 300 Kreditinstituten generiert. Das erhöht die Chancen im Vergleich zu einem manuellen Einholen bei verschiedenen Anbietern durch den Kunden selbst beträchtlich. Dabei stehen renommierte Partner mit hervorragenden Referenzen als Partner zur Verfügung: Z.B. die DTW-Immobilienfinanzierung, die Debeka, Interhyp oder Dr. Klein, um nur einige zu nennen. Diese Partnerunternehmen haben mehrfache Testsiege bei unterschiedlichen unabhängigen Prüfeinrichtungen (wie beispielsweise Stiftung Warentest – Finanztest, Focus Money oder Euro usw.) errungen – Qualität und Objektivität sind somit selbstverständlich. Bei der Prüfung der individuellen Möglichkeiten wird auch eruiert, welche Finanzierungsform die günstigste und sicherste Möglichkeit für die Realisation des Immobilienwunsches darstellt. So kann es z.B. bei zu wenig Eigenkapital sinnvoll sein, noch etwas abzuwarten, bevor die Finanzierung aufgenommen wird. Es besteht trotzdem die Möglichkeit, die niedrigen Zinsen für die nächste Zukunft zu sichern: Mittels eines Forward-Kredites. Hier werden (bis zu 5 Jahre im Voraus) die Konditionen für einen in der Zukunft ausgezahlten Kreditbetrag die Zinsen fixiert – gegen einen vergleichsweise geringen Aufschlag.

Fazit

Der Vergleich von Konditionen für Baufinanzierungen erfordert einen großen Marktüberblick und einen breiten Zugang zu renommierten Anbietern mit dem entsprechenden Know-how. Auf Immokredit24.com kann der Nutzer kostenlos und von Experten, die bereits mehrfach Testsieger waren, Vergleiche anstellen lassen. Zusätzlich erfährt er darüber hinaus alles Wichtige und Wissenswerte in Bezug auf Risiken und finanzielle Belastungen anhand seiner persönlichen Situation. Das Herausfinden der Finanzierungsvarianten mit den günstigsten Konditionen ist für den einzelnen Interessenten durch direkte Angebotsanforderung an die Kreditinstitute kaum möglich – zu unübersichtlich der Markt und zu unterschiedlich die einzelnen Konditionen. Eine unabhängige Analyse der finanziellen Situation ermöglicht zudem die Betrachtung unterschiedlichen Finanzierungsalternativen, die nur durch ein entsprechendes Fachwissen überhaupt bedacht werden können.

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» Baufinanzierung Vergleich beim Testsieger

Muskelhypothek zur Stärkung der Eigenkapitalbasis beim Immobilienkredit

Donnerstag, 23. Februar 2012

Muskelhypothek(Berlin, 23.02.2012) Die Aufnahme einer Immobilienfinanzierung ist in den meisten Fällen eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben des Darlehensnehmers. Misslingt die geplante Rückzahlung, bedeutet dies nicht nur den Verlust der Immobilie, sondern ist oft auch der finanzielle Ruin. Die Entscheidung für ein Immobilieneigentum und die dazu passende Finanzierung ist somit von sehr großer Bedeutung. Experten empfehlen jedem Darlehensnehmer eine Mindesteigenkapitalbasis von 20 bis 30 Prozent, um genügend Spielraum für Nebenkosten und unvorhergesehene Ausgaben zu haben. In diesem Zusammenhang wird oft von „Muskelhypothek“ gesprochen: Gemeint ist hiermit die mögliche Eigenleistung beim Bau oder Erwerb einer Immobilie, um z.B. Kosten für Fremdarbeiter zu sparen und somit den Fremdkapitalbedarf zu reduzieren. Da ein großer Teil an Eigenleistung somit Einfluss auf die Eigenkapitalquote hat, kann eine Darlehensentscheidung so unter Umständen positiv beeinflusst werden.

Welche Möglichkeiten und Risiken bestehen?

Grundsätzlich kann der Immobilienkäufer bzw. der Bauherr eine große Quantität an Eigenleistungen erbringen. Dies reicht – ja nach persönlichen Fähigkeiten – vom Mauern und Putzen über die Anlage des Gartens bis zum Innenausbau, z.B. der Elektrik, der Fußbodenbeläge oder der Rohranschlüsse. Wichtig dabei ist, dass eine passende terminliche Planung in den gesamten Projektablauf eingepasst wird. Handwerkliche Lohnkosten können so vermindert werden, das finanzielle Risiko sinkt durch eine geringere Beleihung und nicht vollständig kontrollierbare Handwerkerrechnungen. Jedoch gibt es auch einige Nachteile zu bedenken: Der Zeitaufwand wird oft unterschätzt. Durch die meist geringere Qualifikation und fehlende Routine können Probleme auftreten, deren Behebung länger dauert als ursprünglich geplant. Im schlimmsten Fall werden die Qualitätsprobleme nicht bemerkt und führen später zu erheblichen Mehrkosten. Die Materialkosten fallen auch bei Eigenleistung weiterhin an – ggf. sogar teurer als bei einem ausführenden Betrieb. Eine längere Bauzeit durch Probleme bei der Eigenleistungserbringung z.B. bei einem Neubau kann in vielerlei Hinsicht weitere Probleme bedingen – dies reicht von fehlenden Fertigstellungsnachweisen für die Bank bis zu veränderten Planungs- und Kostenunterlagen. Zu bedenken sind auch ggf. Ausschlüsse von Gewährleistungsansprüchen, da in Eigenarbeit erstellte Arbeiten natürlich nicht unter eine Gewährleistung fallen.

Vorsicht bei Einsatz von Bekannten und Nachbarn

Oft wird auch der Einsatz von Bekannten oder Nachbarn in Erwägung gezogen. Selbst bei einer entsprechenden fachlichen Ausbildung besteht neben der fehlenden Gewährleistung ein Versicherungsrisiko. Hierfür gibt es spezielle Produkte, wie einen Unfallschutz und eine Bauhelferversicherung. Ebenfalls sollte eine Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft erfolgen. Werden Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt oder passieren Unfälle, so entsteht meist nicht nur materieller Schaden, sondern das Verhältnis kann auf Dauer gestört sein oder es bleibt eine ständige Verpflichtung gegenüber dem Helfer. Diese Punkte sollten vor dem Einbezug von Helfern daher hinreichend erörtert und mit dem Helfer abgestimmt werden.

Wie viel kann wirklich gespart werden?

Obwohl die sog. „Muskelhypothek“ von den Kreditinstituten anerkannt wird, sollte der Immobilieninteressent die finanzielle Planung nicht zu eng schnüren. Eine finanzielle Reserve ist notwendig, um die durch fehlende Fachkenntnis möglicherweise entstehenden Mehrkosten (beispielsweise Ausbesserungen, Verzögerungen bei der Fertigstellung usw.) begleichen zu können. Grundsätzlich ist das Einsparpotenzial meist nicht so hoch, wie der „mitanpackende“ Finanzierungsnehmer meint: Experten gehen von einer Ersparnis bis zu 10 % aus, wenn der Löwenanteil der Handwerkerarbeiten z.B. bei einem neugebauten Einfamilienhaus als Eigenleistung erbracht wird. Für diese Leistung muss der Bauherr jedoch etwa 700 bis 1000 Stunden mitarbeiten – das entspricht über einem halben Jahr Arbeitszeitleistung! Die bereits erwähnten Risiken kommen hinzu. Als Entscheidungshilfe fungiert die Empfehlung, möglichst keine „gewährleistungssensitiven“ Arbeiten (z.B. Elektroinstallation oder Maurer- und Anschlussarbeiten) selbst auszuführen, sondern Arbeiten, die selbst bei nicht fachgerechter Ausführung nicht über einen gewissen Schadenlevel reichen – dies können z.B. Tapezierarbeiten sein oder auch der Dachausbau.

Fazit

Die Muskelhypothek ist eine Möglichkeit, den Eigenkapitalbedarf für den Erwerb oder die Herstellung einer Immobilie zu reduzieren. Die von den Kreditinstituten anerkannte Risikominderung sollte jedoch realistisch eingeschätzt werden: Werden Arbeiten in Eigenleistung erbracht, die später zu kostenintensiven und weitreichenden Nachbesserungen führen könnten, schafft dies mehr Probleme als die Einsparung des Kapitalbedarfs an Vorteilen bringt. Der Wert der Eigenleistungen hält sich – gemessen am dafür notwendigen Zeitaufwand – in engen Grenzen. Wer sich welche Eigenleistungen zutrauen kann und was davon wirklich finanziell lohnenswert ist, sollte daher nach persönlicher Qualifikation und nach einer detaillierten Vorabinformation bei einem entsprechenden Berater oder auch im Internet bei Fachportalen wie z.B. www.immokredit24.com eruiert werden.

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» Muskelhypothek – Eigenleistungen am Eigenheim

Der Traum vom Eigenheim

Donnerstag, 19. Januar 2012

Wer sich den Traum vom Eigenheim mit dem Kauf einer Immobilie erfüllen möchte, sollte sich vorab über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Je nachdem, wie viel Eigenkapital vorhanden ist, fallen die Zinsen unterschiedlich hoch aus. Neben dem Kostenfaktor spielen noch weitere Punkte eine wichtige Rolle bei der Suche nach einem geeigneten Objekt.

Welche das sind und was man beim Immobilienkauf auch noch beachten sollte, wird im Folgenden kurz zusammengefasst. Wer vorab schon mal das Internet nach einem passenden Eigenheim durchsuchen möchte, findet hier mehr Informationen zu dem Thema.

Tipps für den Hauskauf

  • Tipp 1: Vor dem Immobilienkauf erhalten interessierte Käufer in der Regel ein allgemeines Vertragsmuster als Diskussionsgrundlage – sofern sich beide Parteien einigen, sollte der Vertrag jedoch anschließend an die Besonderheiten des Objektes individuell angepasst werden. Rechtsgültig wird der Inhalt erst dann, wenn jeder Absatz des ausgehandelten Vertragstextes in der notariellen Beurkundung abgearbeitet wurde.
  • Tipp 2: Das Amtsgericht führt in jeder Stadt ein entsprechendes Grundbuch, sprich ein öffentliches Register, das beim Immobilienkauf eine wichtige Rolle spielt. Es beinhaltet alle wichtigen Informationen über alle ortsansässigen Immobilien, wem sie gehören und wie bzw. ob sie vorbelastet sind. Bevor es zum Vertragsabschluss kommt, muss das Objekt durch den Notar und das Grundbuch auf mögliche Mängel untersucht werden.
  • Tipp 3: Sobald das Objekt von dem Notar beurkundet wurde, kümmert sich dieser um die Organisation der erforderlichen Unterlagen und überwacht die Eigentumsumschreibung. Erst wenn die gewünschte Immobilie in dem Grundbuch auf den neuen Besitzer umgeschrieben wurde, gehört sie offiziell dem Käufer. Da die Umschreibung jedoch über mehrere Wochen dauern kann, indem der alte Besitzer die Immobilie noch negativ belasten kann, sollte die Eintragung einer sogenannten Auflassungsvormerkung in das Grundbuch zugunsten des neuen Eigentümers beantragt werden.
  • Tipp 4: Auch wenn die Immobilie mithilfe eines Finanzierungsmodells abbezahlt wird, tappen viele Käufer in die Kostenfalle. Gründe hierfür liegen in der falschen Kalkulation, da nicht nur die Finanzierungskosten, sondern auch die Kosten für den Notar, das Gericht, den Makler und die Grunderwerbsteuer beim Kauf eine große Rolle spielen. Um sich einen besseren Überblick über die laufenden Kosten zu verschaffen, kann man eine Ausgabenliste anfertigen (lassen).
  • Tipp 5: Während der Notar für die rechtliche Beratung, die Rechtssicherheit und den Rechtsfrieden sorgt, kümmern sich Makler, Bauträger und Finanzierungsinstitute um alle wirtschaftlichen Fragen des Beteiligten. Zu guter Letzt kann noch ein Steuerberater hinzugezogen werden, der ebenso zu den unverzichtbaren Ansprechpartnern gehört wie der Architekt, der sich um alle bautechnischen Angelegenheiten kümmert.