Archiv für März 2010

Kredit in verschiedenen Formen

Montag, 29. März 2010

Kredit ist ein Begriff der Geldleihe, bei dem ein Kreditgeber (Gläubiger) einem Kreditnehmer Geld leiht und darauf vertraut, dass dieses vereinbarungsgemäß zurückbezahlt wird. Im Moment der Geldüberlassung gibt der Kreditgeber die Verfügungsgewalt über das Geld auf. Außerdem geht er mit einer Kreditvergabe ein so genanntes Adressausfallrisiko ein. Das Adressausfallrisiko ist das Risiko, dass der Kreditnehmer seine Schulden nicht zurückbezahlen kann. Hierfür verlangt der Kreditgeber eine Prämie in Form von Zinsen, die ihn für das Eingehen von Risiken und für die Aufgabe der Verfügungsgewalt über das Geld entschädigen. Die Kreditvergabe in der modernen Wirtschaft wurde weitgehend von den Kreditinstituten übernommen. Die Banken haben die Methode der Kreditvergabe weitgehend standardisiert und bestimmte interne Richtlinien hierfür entwickelt. Der Gesetzgeber hat auch einen Rechtsrahmen in Form von verschiedenen Gesetzen für die Kreditvergabe geschaffen (BGB). Die Kreditvergabe kann natürlich auch privat, d.h. unter zwei natürlichen Personen erfolgen. Doch auf diesem Wege wird ein verschwindend geringer Anteil der gesamten Kreditvergabe in einer Volkswirtschaft abgewickelt. Ein Kredit wird für verschiedene Personenkreise und Zwecke seitens der Banken zur Verfügung gestellt. Neben den Unternehmenskrediten für Investitionen werden auch zahlreiche Kredite an Verbraucher vergeben. Die wichtigsten Kredite im Verbraucherbereich sind Konsumentenkredite, Immobilienkredite und Kontokorrentkredite. Konsumentenkredite sind meistens Ratenkredite, die für Konsumgüter vergeben werden. Bereits mit einer geringeren monatlichen Belastung kann sich ein Verbraucher die Güter anschaffen, für die er ansonsten jahrelang sparen müsste. Kontokorrentkredite werden ohne feste Rückzahlungsvereinbarung vergeben. Hier wird auf dem Girokonto ein Verfügungsrahmen eingeräumt, der ca. 3 Monatsgehälter beträgt. Dieser Rahmen ist der mögliche Verfügungsrahmen des Verbrauchers. Anzumerken ist, dass ein Kontokorrentkredit die teuerste Kreditform ist. Ein Immobilienkredit wird für Anschaffung, Umbau oder Modernisierung der Immobilienobjekte vergeben. Unabhängig von dem Kreditzweck ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Krediten erforderlich.

Frühjahrsputz – auch bei der Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 25. März 2010

(München, 25. März 2010) Ob Kleiderschrank ausräumen, Fenster putzen oder Gefriertruhe abtauen – das Winterende ist für viele Immobilienbesitzer ein guter Anlass, um Haus und Garten auf Vordermann zu bringen. “Die positive Frühjahrsenergie sollten Haus- und Wohnungsbesitzer auch nutzen, um einen prüfenden Blick auf die bestehende Baufinanzierung zu werfen“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und erklärt: “Mit einem kurzen Check der Finanzierungsbedingungen können Eigenheimbesitzer ihre Anschlussfinanzierung rechtzeitig und gezielt angehen – und so viel Geld sparen.” Die wichtigsten drei Finanzcheck-Fragen für Immobilienbesitzer haben die Interhyp-Experten zusammengestellt.

1. Wann endet die Zinsbindung meines Darlehens?

“Selbst wenn die Zinsbindung des bestehenden Darlehens erst Mitte 2011 endet, haben Eigenheimbesitzer gute Chancen, ihren Kredit zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Denn viele Banken bieten Baufinanzierungen an, die erst in 15 Monaten wirksam werden, ohne dass die sonst üblichen Zinsen für die Bereitstellung der Darlehenssumme zu zahlen sind”, weiß Haselsteiner. Von dem günstigen Zinsniveau profitieren aber auch Kreditnehmer, deren Zinsbindung erst im April 2016 ausläuft. Gegen Zahlung eines geringen Zinsaufschlags kann der jetzige Zinssatz über ein Forward-Darlehen bis zu 60 Monate im Voraus festgeschrieben werden. Mit Bestsätzen von 4,00 Prozent für 15jährige Baudarlehen und 4,19 Prozent effektiv für 20jährige Immobilienkredite sind besonders langfristige Baugeldzinsen so günstig wie selten zuvor. “Hausbesitzer sollten sich jetzt das aktuell sehr niedrige Zinsniveau sichern, um absolute Kalkulationssicherheit zu erlangen”, empfiehlt Haselsteiner.

2. Wie hoch ist meine Tilgungsrate?

“Wer vor Jahren einen Baukredit mit 1 Prozent Anfangstilgung aufgenommen hat, sollte bei der Anschlussfinanzierung mindestens 2 Prozent wählen”, meint Haselsteiner. Grund: Bei einem Annuitätendarlehen steigt der Tilgungsanteil monatlich an. So hat sich eine anfängliche Tilgungshöhe von 1 Prozent nach zehn Jahren automatisch auf rund 2,06 Prozent erhöht. Interhyp rät im derzeitigen Zinstief die Höhe der bisherigen Monatsrate auf jeden Fall beizubehalten. “So wird die Zinsersparnis direkt in eine erhöhte Tilgung – und damit schnellere Schuldenfreiheit – investiert”, so Haselsteiner.

3. Wie hat sich meine Einkommenssituation verändert?

Lebensumstände ändern sich, erst recht über einen Zeitraum von fünf oder zehn Jahren. Gerade wenn der Darlehensabschluss lange zurückliegt, sollte man vergleichen, wie viel Einkommen damals zur Verfügung stand und wie hoch die Einkünfte heute sind. Sind z.B. Belastungen wie Ratenkredite unterdessen weggefallen oder hat sich das Gehalt erhöht, ist es sinnvoll, die Tilgungsrate an die veränderte Einkommenssituation anzupassen. Ein Beispiel: Liegt die Restschuld bei 87.000 Euro und die Tilgungsrate inzwischen bei 2,06 Prozent, wird das Darlehen noch 28 Jahre und 5 Monate laufen, bis es vollständig abbezahlt ist. Kann der Kreditnehmer aber heute monatlich 150 Euro mehr in seine Tilgung investieren, wird er bereits 11 Jahre früher, also in 17 Jahren und 7 Monaten, schuldenfrei sein.

Das Risiko der Bank bei einer Vollfinanzierung

Mittwoch, 24. März 2010

Eine Vollfinanzierung war lange Zeit unmöglich in Deutschland. Keine Bank war bereit den kompletten Kaufpreis zu finanzieren. Ein Mindesteigenkapitaleinsatz von ca. 15 bis 20% war Pflicht. Doch die Lage auf dem Interbankenmarkt hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Viele Kreditinstitute haben erkannt, dass eine Vollfinanzierung ohne Eigenkapital weniger riskant ist als beispielsweise die Investition in bestimmte Wertpapiere. Dabei versteht man unter einer Vollfinanzierung eine Baufinanzierung, bei der die Bank den kompletten Kaufpreis bzw. die Baukosten finanziert. In einigen Fällen zählt dazu auch die Finanzierung der Nebenkosten in Form von Maklergebühren, Notar- und Grundbuchgebühren sowie Grunderwerbsteuer. Die Banken gehen mit einer Vollfinanzierung kalkulierbare Risiken ein. Das etwas höhere Risiko einer Vollfinanzierung lassen sich die Banken bezahlen. Doch worin liegt das höhere Risiko einer Vollfinanzierung gegenüber einer Finanzierung mit Eigenkapital?

Bei den meisten Baufinanzierungen dient die finanzierte Immobilie als Sicherheit. Mit dem Erlös aus einem eventuellen Verkauf oder einer Versteigerung kann die Bank die Finanzierung zurückführen. Je geringer die Finanzierung, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Erlös zur Deckung der Schulden ausreicht und umgekehrt. Bei einer Vollfinanzierung muss im Falle einer Abwicklung der Erlös aus der Immobilie die relativ hohe Schuld decken. Wenn dabei bedacht wird, dass bei einer Zwangsversteigerung oft nur 50%-70% des Verkehrswertes erreicht werden, ist das Risiko relativ groß, dass der Erlös nicht ausreicht. Das Risiko wird aber nur dann schlagend, wenn die laufenden Kreditraten nicht pünktlich erbracht werden und der Kredit gekündigt wird. So weit muss es nicht kommen. Da aber das Risiko besteht, sind die Vollfinanzierungen im Regelfall um ca. 1% bis 1,5% teurer als eine Baufinanzierung bis 60% des Beleihungswertes.
Nichtsdestotrotz ist eine Vollfinanzierung eine Möglichkeit zu den eigenen vier Wänden zu kommen, wenn kein Eigenkapital vorhanden ist. In einer Niedrigzinsphase ist auch eine Vollfinanzierung relativ problemlos tragbar.

Immobilienfinanzierung – Vergleich lohnt sich

Montag, 15. März 2010

Für die meisten Käufer einer Immobilie ist die Finanzierung des Kaufpreises nur mit einer Immobilienfinanzierung möglich. Kaum ein Käufer kann so viele Eigenmittel erbringen, dass der gesamte Kaufpreis aus diesen bezahlt werden kann. Der Weg führt deshalb unweigerlich zu einem Kreditinstitut – denn eine Immobilienfinanzierung gehört zum klassischen Bankgeschäft. Dabei sollten die einzelnen Finanzierungsangebote unbedingt verglichen werden. Der Immobilienfinanzierungsvergleich kann sehr schnell und unkompliziert im Internet auf entsprechenden Portalen, die sich auf die Vermittlung von Immobilienfinanzierungen spezialisiert haben, durchgeführt werden.

Die Vorgehensweise ist ganz einfach. Einzugeben ist die gewünschte Höhe der Immobilienfinanzierung sowie der Verkehrswert der Immobilie. Innerhalb weniger Sekunden errechnet das System dann den aktuell günstigsten Zinssatz sowie die Höhe der monatlichen Belastung. Dabei greift der Vergleich auf das Angebot vieler Banken zurück, die ihre Konditionen an den Kreditvermittler weiterleiten. Auf diese Weise ist ein für den gesamten Markt repräsentatives Ergebnis erhältlich. Selbst wenn nur einmal Überlegungen wegen einer Immobilienanschaffung angestellt werden, kann so die Höhe der möglichen Belastung ermittelt werden und eine gute Orientierungsbasis darstellen.

Alle Angebote über den Finanzierungsvergleich sind kostenlos und unverbindlich. Ein Interessent geht beim der Vergleich der Konditionen für eine Immobilienfinanzierung kein Risiko und keinerlei Verpflichtung ein. Ein Vergleich bei Immobilienfinanzierungen lohnt sich auf jeden Fall. Denn wenn beispielsweise ein Angebot mit einem günstigen Zinssatz gefunden wird, kann dies viel Geld einsparen. Bei einer Immobilienfinanzierung von 200.000 Euro bedeutet der Zinsunterschied von 1,00% allein im ersten Jahr eine Ersparnis von 2.000 Euro.

Bevor also eine Immobilienfinanzierung bei einer Bank endgültig unterschrieben wird, sollte vorher unbedingt ein Vergleich durchgeführt werden. So hat der Kreditnehmer die Sicherheit, dass nicht das teuerste Immobilienfinanzierungsangebot angenommen wurde.

Ausgezeichnet: Interhyp erreicht Top-Platzierungen beim Wettbewerb – Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister 2010

Freitag, 12. März 2010

(München, 10. März 2010) Auch 2010 konnte Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen, beim Service-Wettbewerb Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister” punkten: Bei der gestrigen Preisverleihung hat Interhyp im Gesamtranking den zweiten Platz (nach Rang 3 in 2009) erzielt und gehört damit zusammen mit Carglass und Otto zu den Unternehmen mit der höchsten Kundenorientierung in Deutschland. Überdies wurde Interhyp mit Sonderpreisen als Branchenbester in der Kategorie “Finanzprodukt-Vermittler” und als Nummer 1 im Raum München ausgezeichnet.

“Dass wir unsere Platzierung bei dieser umfassenden Untersuchung 2010 sogar noch einmal verbessern konnten, bestätigt unser Dienstleistungskonzept eindrucksvoll. Schließlich geht es in der privaten Baufinanzierung nicht nur um beste Konditionen, sondern um umfassende Beratung und Unterstützung bei einer sehr weitreichenden finanziellen Entscheidung”, erläutert Interhyp-Gründer Robert Haselsteiner die Service-Philosophie von Interhyp: “Unser Ansatz bietet dem Kunden die Kompetenz von über 250 Baufinanzierungsspezialisten und den Zugriff auf die Angebote von ebenfalls mehr als 250 Banken und Sparkassen. Dabei kann sich der Kunde frei entscheiden, ob er lieber den virtuellen Weg über Telefon und Internet wählt oder die persönliche Beratung vor Ort an einem unserer 21 Standorte nutzt.”

Der Wettbewerb “Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister” untersucht die ganzheitliche Ausrichtung eines Unternehmens auf den Kunden und wird von der Wirtschafts- und Finanzzeitung Handelsblatt, dem Institut für Versicherungswirtschaft der Universität St.Gallen, der Rating-Agentur ServiceRating und der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting ausgelobt. Im Rahmen einer Kunden- und Managementbefragung sowie eines Unternehmens-Audit wurden die Teilnehmer umfassend geprüft.

» Interhyp – der Baufinanzierungsspezialist

Vorsicht im Zinstief

Dienstag, 09. März 2010

(München, 9. März 2010) Wie die aktuelle Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 ergab, gehören für 40 Prozent der deutschen Immobilieninteressenten die sehr niedrigen Baugeldzinsen zu den Top-3-Motiven für den Eigenheimerwerb. “So erfreulich die Niedrigzinsen auch sind: Bauherren und Immobilienkäufer sollten im Zinstief unbedingt auf eine erhöhte Tilgung achten – sonst kann sich die Entschuldung um Jahrzehnte hinauszögern“, weiß Robert Haselsteiner, Gründer und Zinsexperte der Interhyp AG.

Generell gilt bei klassischen Annuitätendarlehen die Regel: Je günstiger die Zinsen, desto länger die Gesamtlaufzeit. Darlehensnehmer benötigen in einem Zinsumfeld von 6 Prozent rund 30 Jahre, um ein Darlehen mit einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent vollständig zurückzuzahlen. Bei einem Zinsniveau von 4 Prozent bedarf es beim gleichen Tilgungssatz bereits rund 40 Jahre bis zur Schuldenfreiheit.

Hintergrund der erhöhten Laufzeit ist die gleichbleibende Rate eines Annuitätendarlehens, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Bei niedrigen Zinsen reduziert sich der Zinsanteil langsamer – und dadurch steigt auch der Tilgungsanteil weniger schnell als bei höheren Zinsen.

“In einem Zinsumfeld wie dem derzeitigen, das 10jährige Darlehen zu 3,7 Prozent möglich macht, sollte die Tilgung mindestens 2 Prozent betragen, um in einem überschaubaren Zeitraum von rund 25 Jahren schuldenfrei zu sein”, rät Haselsteiner und fügt hinzu: “Allein seit Mitte 2009 sind die Bestkonditionen für 10-Jahres-Darlehen um 70 Basispunkte nach unten gegangen. Dieser Zinsvorteil sollte unbedingt in die höhere Tilgung – und damit schnelleren Schuldenabbau – gesteckt werden.” Haselsteiner rechnet vor: Bei einem 100.000 Euro-Darlehen mit einprozentiger Tilgung betrug die monatliche Kreditrate im Sommer vergangenen Jahres 438 Euro und die gesamte Darlehenslaufzeit 39 Jahre. Durch den Zinsrückgang kann ein Immobilienkäufer heute bei gleicher Monatsrate eine Tilgung von 1,7 Prozent vereinbaren und so mehr als sieben Jahre früher komplett entschuldet sein.

Wie werden Konditionen für ein Forward Darlehen ermittelt?

Dienstag, 09. März 2010

Bei einem Forward Darlehen wird ein aktueller Zinssatz für die Zukunft gesichert. Die Konditionen für ein Forward Darlehen werden dabei aus der aktuellen Zinsstrukturkurve abgeleitet. Die heutige Zinsstrukturkurve beinhaltet bereits eine Aussage über die künftigen Zinsen. Das Prinzip ist auf dem Grundsatz der Arbitragefreiheit aufgebaut. Die Ableitung erfolgt nach mathematischen Formeln. Dabei hängen die Forward-Sätze vom aktuellen Niveau und der Steilheit der Zinsstrukturkurve ab.

Zugegeben, die Forward-Sätze sind synthetisch erzeugte Zinssätze der Zukunft und treten aufgrund der sich ständig verändernden Marktgegebenheiten nur selten ein. Dennoch ist dies eine anerkannte Methode, um die künftige Entwicklung der Zinssätze voraussagen zu können. Bei den Forward Darlehen gibt es zwei Arten, die es zu unterscheiden gilt. Einerseits gibt es die so genannten „echten“ und „unechten“ Forward Darlehen. Bei echten Forward Darlehen beginnt die Zinsbindung erst mit der Auszahlung des Darlehens zu laufen. Bei unechten Forward Darlehen beginnt die Zinsbindung bereits ab dem Zeitpunkt der Darlehenszusage.

Forward Darlehen sind ein beliebtes Instrument der Zinssicherung im Bereich der Baufinanzierung. Die Zinsbindungen, die erst in den nächsten Jahren auslaufen, können bereits heute mit einem Forward Darlehen hinsichtlich des Zinsänderungsrisikos abgesichert werden. Die Absicherung erfolgt natürlich nicht zu den üblichen Konditionen im Bereich der Baufinanzierung. Die Konditionen werden nach dem oben aufgeführten Prinzip ermittelt. Ein Forward Darlehen ist eine interessante Lösung für die Einschränkung des Zinsänderungsrisikos zum Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung. Ein Kreditnehmer hat dabei die absolute Transparenz und Sicherheit für mehrere Jahre im Voraus.
Auch bei Forward Darlehen gilt allerdings, dass die Konditionen unter den Banken verglichen werden sollen.

Auslandsimmobilien finanzieren: Jetzt auch mit Wohn-Riester möglich

Donnerstag, 04. März 2010

Auslandsimmobilien finanzierenImmer mehr Bundesbürger setzen auf Immobilien als Altersvorsorge bzw. als inflationssichere und solide Kapitalanlage. Dabei stehen zunehmend auch Auslandsimmobilien im Fokus der Verbraucher. Aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs im vorigen Jahr können Riester-Sparer nun mit dem Wohn-Riester Programm auch Auslandsimmobilien finanzieren.

Wohn-Riester gilt auch für Auslandsimmobilien innerhalb der EU

Bis vor kurzer Zeit galt das Wohn-Riester Programm lediglich für selbstgenutzte Immobilien innerhalb Deutschlands. Nun hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die Förderung landesbegrenzter Immobilien gegen das geltende EU-Recht verstößt. Deshalb wurde nun in Folge des Urteils ein neues Gesetz konzipiert, sodass die Riester-Förderung auch für Immobilien im europäischen Raum in Anspruch genommen werden kann. Die neuen Regelungen gelten bereits für Immobilien in EU-Ländern, sowie in Norwegen, Liechtenstein und Island. Die Förderung kann allerdings nur dann beantragt werden, wenn der Lebensmittelpunkt bzw. der Hauptwohnsitz sich im entsprechenden Land befindet. Ferienhäuser, die lediglich als Urlaubsdomizil gelten, sind mit Riester nicht kompatibel.

Finanzierung gründlich und frühzeitig planen

Doch auch abgesehen von der Riester-Förderung sollte das facettenreiche Thema Auslandsimmobilie sorgfältig und umfassend betrachtet werden. Neben der Auswahl des passenden Objekts sollte vor allem die Finanzierung der Auslandsimmobilie mit Bedacht ausgesucht werden. Generell ist es empfehlenswert, die Finanzierung der Auslandsimmobilie über eine deutsche Bank abzuwickeln. Dann fallen Sprachbarrieren weg, die möglicherweise zu späteren bösen Überraschungen führen können. Darüber hinaus kann eine Finanzierung vor Ort möglicherweise auch nicht bedachte Schwierigkeiten oder deutliche Verteuerungen nach sich ziehen. Die meisten Banken, die hierzulande eine Auslandsimmobilie finanzieren, verlangen häufig einen hohen Einsatz von Eigenkapital bzw. hohe Sicherheitsleistungen. Da nicht jeder Käufer so einfach einen Kredit für einen Auslandsfinanzierung erhält, sollte die Finanzierungsanfrage auf alle Fälle vor dem Kauf sichergestellt werden.

Sprachschwierigkeiten?

Sollte die Finanzierung der Auslandsimmobilie doch bei einer Bank vor Ort im betreffenden Land abgeschlossen werden, so sollte unbedingt ein unabhängiger Dolmetscher mit ins Boot geholt werden, der die Verhandlungsgespräche führt und übersetzt. Ein Kreditvertrag sollte – ebenso wie der Kaufvertrag der Immobilie – stets in zweisprachiger Ausführung verlangt werden.

Auf Kleinigkeiten kommt es oftmals an

Es lohnt sich nicht, am falschen Ende zu sparen. Gerade bei Auslandsimmobilien kommt es auf kleine Details an, die schlussendlich über den Erfolg oder Misserfolg der Kapitalanlage entscheiden. Möglicherweise wird dazu auch die Heranziehung eines Spezialisten erforderlich, wie etwa eines Notars, Rechtsanwalts oder Steuerberaters. Sie können hinsichtlich der Kaufentscheidung die endgültige Sicherheit vermitteln.

Weitere Informationen zur Finanzierung von Auslandsimmobilien:

» Auslandsfinanzierung
» Auslandsimmobilien finanzieren – Anbieter und Länder
» Wohn-Riester

Baufinanzierungsvergleich gehört zur Standardkür

Mittwoch, 03. März 2010

Eine Baufinanzierung ist eine langjährige Verpflichtung, die man nur bewusst eingehen sollte. Das Grundprinzip einer jeden Baufinanzierung lautet: die Kreditraten müssen nachhaltig finanziell tragbar sein. Selbstverständlich kann niemand die Zukunft voraussehen. Viele Dinge können unvorhergesehen geschehen. Daher kann die Beurteilung der Zukunftsfähigkeit einer Baufinanzierung nur ausgehend vom aktuellen Zeitpunkt erfolgen. Dabei sollten alle Umstände berücksichtigt werden, die aus heutiger Sicht bekannt sind. Aspekte wie die Familienplanung oder ein geplanter Jobwechsel sollten unbedingt bei der Planung einer Baufinanzierung im hinreichenden Maße berücksichtigt werden. Eine Baufinanzierung, die unter dem Motto “irgendwie schaffen wir es schon“ abgeschlossen wird, ist nur zum Scheitern verurteilt. Bei dem Thema Baufinanzierung sollte ein Interessent sich darüber im Klaren sein, welche finanzielle Belastung maximal tragbar ist und welche Darlehenssumme daraus abgeleitet werden kann. Dabei kommt es natürlich auf die Zinsen, die die Bank für die Ausreichung der Kreditmittel verlangt, an. Und genau an diesem Punkt ist ein Baufinanzierungsvergleich unumgänglich. Dabei wird verglichen, welche Bank derzeit das günstigste Angebot für eine Baufinanzierung abgeben kann. Entscheidend ist dabei der Effektivzinssatz, der alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung beinhaltet. Auf keinen Fall darf der Vergleich auf Basis des Nominalzinssatzes erfolgen, mit dem die meisten Kreditinstitute werben. Nur der Effektivzinssatz stellt eine zuverlässige Vergleichsgrundlage für mehrere Finanzierungsangebote dar. Ein Baufinanzierungsvergleich ist auch für Anfänger relativ einfach zu tätigen. Er kann bei unseren Top-Baufinanzierungsvermittlern kostenlos und unverbindlich durchgeführt werden. Hier ist ein Pool aus den Angeboten mehrere Banken geschaffen. Die Angebote sind stets aktuell. Mit nur wenigen Eingaben ist es möglich ein individuelles Angebot erstellen zu lassen. Auf einen Blick sind dann die Höhe der möglichen Belastung und der entsprechende Effektivzinssatz ersichtlich.

Immobilienbarometer deckt auf: Jeder sechste Immobilienkäufer hat kein Interesse an der Wertentwicklung seiner Immobilie

Montag, 01. März 2010

Berlin/München, 01.03.2010. Knapp neun von zehn deutschen Immobilienkäufern suchen aktuell eine Immobilie zur Eigennutzung. Überraschend dabei: Jeder sechste Käufer interessiert sich überhaupt nicht für den Wert seiner Immobilie in der Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Dabei wurden im Februar über 2.600 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt.

Die Mehrheit der deutschen Immobilienkäufer glaubt jedoch an moderate Wertzuwächse. Über 46 Prozent rechnen mit einer Wertentwicklung, welche die Inflation ausgleicht. Rund sechs Prozent erwarten sogar eine hohe Steigerung des Werts. Knapp 13 Prozent sind hingegen pessimistisch. Sie befürchten einen Wertverlust ihres Objekts.

Deutlich positiver werden die Renditechancen allerdings von denjenigen bewertet, die einen Immobilienerwerb als Kapitalanlage anstreben: Über acht Prozent rechnen mit einem hohen Wertzuwachs und über 65 Prozent vertrauen auf den Inflationsschutz einer Immobilie. Nur vier Prozent der Kapitalanleger interessieren sich überhaupt nicht für die Wertentwicklung ihrer Immobilie.

Hauptgrund für den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses ist die Altersvorsorge. Dies wird sowohl von den Eigennutzern (49 Prozent) als auch den Kapitalanlegern (51 Prozent) ähnlich bewertet. Auch das derzeitige Zinsniveau wird von Kapitalanlegern (50 Prozent) und Eigennutzern (37 Prozent) häufig als Grund für den Immobilienerwerb genannt. Doch es gibt auch Unterschiede: Während Eigennutzer oft Mietzahlungen vermeiden wollen (47 Prozent), geben Kapitalanleger häufig an, dass sie in Immobilien investieren, weil diese sich als krisensicher erwiesen haben (41 Prozent).

Die Top-5-Gründe der Deutschen für den Immobilienkauf im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)

2. Mietzahlungen vermeiden (42 Prozent)

3. Günstiges Zinsniveau (39 Prozent)

4. Unabhängigkeit vom Vermieter (28 Prozent)

5. Immobilien sind krisensicher (22 Prozent)

“Seit Mitte 2009 sind die Baugeldkonditionen auf langjährige Tiefstände von unter vier Prozent gesunken – dieses günstige Zinsumfeld bringt viele Deutsche dazu sich jetzt intensiv mit dem Thema Immobilienkauf zu beschäftigen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Der hiesige Immobilienmarkt hat sich in der Krise als äußerst robust erweisen. Dies hat das Vertrauen in die Immobilie vieler Anleger nachhaltig gestärkt.”