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Immobilienfinanzierung – Gängige Fehler vermeiden

Immer wieder begehen Bauherren und Immobilienkäufer die gleichen Fehler, wenn es um die Finanzierung der eigenen vier Wände geht. Um diese zu vermeiden, hier ein kurzer Überblick, was bei einer Baufinanzierung auf jeden Fall beachtet werden sollte.

Zunächst einmal geht es darum, sich die Wunschimmobilie nicht „schön zu rechnen“, sondern stattdessen mit realistischen Vorstellungen an das Vorhaben zu gehen. Das Familieneinkommen sollte nicht überschätzt werden, und auch ungeplante Ausgaben sollten berücksichtigt werden. Eine fundierte Haushaltsrechnung, bei der alle regelmäßigen (!) Einnahmen den ständigen Ausgaben gegenübergestellt werden, sollte das Fundament einer jeden Baufinanzierung stellen. Diese kann man mit einem sog. Haushaltsrechner durchführen. Nur so kann genau herausgefunden werden, welche Mittel für den Kredit tatsächlich zur Verfügung stehen.

Eine zu geringe Tilgung ist der zweite Fehler, den viele Kreditnehmer begehen. Je niedriger die Tilgung, umso länger dauert es, bis die Immobilie abbezahlt ist. Bei den derzeit niedrigen Zinsen sollte deshalb wenn möglich mehr als nur 1 Prozent anfängliche Tilgung vereinbart werden. Wer stattdessen beispielsweise 2 Prozent vereinbart, kann einen Kredit über 100.000 Euro bereits mehr als 13 Jahre früher zurückführen!

Weiterhin ist es wichtig, die Finanzierungsangebote verschiedener Banken genau miteinander zu vergleichen, bevor eine Immobilienfinanzierung gewählt wird. Das erstbeste Angebot ist in den seltensten Fällen auch das beste und günstigste. Hilfe bei der Entscheidungsfindung erhält man beispielsweise über einen kostenlosen Baufinanzierungsvergleich.

Generell sollte beim Abschluss einer Baufinanzierung darauf geachtet werden, sich für schlechte Zeiten abzusichern. Gerade in Familien sollte der Hauptverdiener unbedingt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risikolebensversicherung verfügen – damit im Falle der Erwerbsunfähigkeit oder des Todes des Hauptverdieners der Kredit auch weiterhin bedient werden kann. Reserven für die Instandhaltung der Immobilie sollten außerdem auch Berücksichtigung finden und nicht unter den Teppich gekehrt werden.

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