Archiv für Februar 2010

Mit Forward-Darlehen Zinsänderungsrisiko aushebeln

Donnerstag, 25. Februar 2010

Ein Forward Darlehen stellt eine Möglichkeit dar, um sich bei einer laufenden Finanzierung gegen steigende Zinsen abzusichern. Ein Forward Darlehen wird zwar zum aktuellen Zeitpunkt abgeschlossen, die Auszahlung findet allerdings erst in Zukunft statt. Bis zu der Auszahlung fallen keine Kosten in Form von Zinsen und Gebühren an. Damit ist ein Forward-Darlehen eine interessante Möglichkeit sich die Zinsen beispielsweise für eine Anschlussfinanzierung im Bereich der Baufinanzierung zu sichern. Dabei kann die bisherige Zinsbindung noch mehrere Jahre laufen. Ein Forward Darlehen ist bis zu fünf Jahren in die Zukunft möglich.

Ein Forward Darlehen ist eine Alternative zum passiven Warten. Der Kreditnehmer kann damit aktiv seine künftigen Konditionen beeinflussen und damit das mögliche Zinsänderungsrisiko minimieren. Doch auch bei den Forward Darlehen sollte ein Konditionsvergleich stattfinden. Ausschlaggebend ist dabei der Effektivzinssatz, der alle Kosten und Gebühren im Zusammenhang mit der Darlehensvergabe beinhaltet. Ein Konditionsvergleich im Bereich Forward Darlehen kann relativ schnell im Internet durchgeführt werden. Unser Top-Baufinazierungsvermittler ermöglicht Ihnen einen Forward-Darlehen Vergleich. Dabei werden die Angebote von über hundert Banken verglichen. Das System ermittelt dabei das günstigste Angebot aus dem breiten Konditionsangebot der Banken.

Gerade in Zeiten, wenn die Konjunktur wieder an Fahrt gewinnt und die Geld- und Kapitalmarktzinsen nachziehen, steht eine Anschlussfinanzierung im Hinblick auf das Zinsänderungsrisiko ziemlich ungünstig da. Es ist daher manchmal sinnvoll noch vor Ablauf der Zinsbindung die künftigen Baufinanzierung Konditionen festzuschnüren. Obwohl gegenüber den normalen Konditionen bei einem Forward Darlehen ein Zinsaufschlag in Kauf genommen werden muss, ist dies eine erprobte Lösung gegen rapide steigende Zinsen, und damit gegen das Zinsänderungsrisiko.

Citibank heisst nun Targobank

Dienstag, 23. Februar 2010

Der Beginn einer neuen Ära – aber mit alten Kritikern

Die Citibank ist seit dem 22. Februar unter dem neuen Namen Targobank am Start. Das Kreditinstitut, das seit Ende 2008 der französischen Bankengruppe Crédit Mutuel angehört, kreiert mit dem neuen Namen auch ein neues Image. Lehman-Geschädigte üben jedoch auch weiterhin harte Kritik.

Die Citibank war eine der Banken, die am meisten Lehman-Zertifikate an ihre Kunden vertrieben hatte. Die Käufer dieser Zertifikate gingen leer aus, nachdem die US-Investmentbank insolvent gegangen war. Zahlreiche Kunden verklagten die Citibank auf falsche oder unzureichende Beratung oder hofften auf Kulanz seitens des Kreditinstituts. Etwa 18 Millionen Euro hat die Citibank bislang an rund 3.200 Kunden ausbezahlt. Dennoch sind immer noch viele Anträge unbearbeitet. Angeblich soll sich dies jedoch nun ändern, nachdem bei der neuen Targobank der Kunde voll und ganz im Mittelpunkt stehen soll.

Neues Image, aber alte Kritiker

Der neue Name ist verbunden mit einem Imagewechsel, den die Citibank damit vollziehen will. Die Vergangenheit ausblenden – eine neue Ära einläuten. Klingt vielversprechend – dennoch sind den Lehman-Opfern die Mühen der neuen Namensgebung und der damit verbundenen groß angelegten Marketing- und Werbemaßnahmen egal, solange sie ihr Geld nicht wieder bekommen haben. Sie protestieren daher weiter vor dem Gebäude der ehemaligen Citibank und neuen Targobank.

Ganz so leicht lässt sich mit der Vergangenheit demnach wohl nicht abschließen – aber man darf dennoch gespannt sein, welche Angebote und Services die neue Targobank für ihre Kunden bereithält.

Targobank mit Willkommensangeboten – Festgeld interessant

Bislang verlief die Umstellung von Citibank auf Targobank unproblematisch. Internetbesucher werden von der Website der Citibank automatisch auf die Targobank weitergeleitet. Unter anderem bietet die Targobank ein so genanntes Willkommens-Festgeld für ihre Kunden an. Sparer profitieren demnach von 3,0 % Zinsen auf Festgeld-Einlagen bis zu 25.000 Euro. Das Festgeldangebot läuft über einen Zeitraum von 6 Monaten und geht mit einer derzeit überdurchschnittlich guten Rendite einher.

» zum Angebot der Targobank – Kredit, Festgeld

Anschlussfinanzierung Vergleich – Mit nur wenig Aufwand die Zinskosten senken

Sonntag, 21. Februar 2010

Eine Anschlussfinanzierung birgt in sich ein erhebliches Einsparpotenzial. Viele Baufinanzierungen, die beispielsweise vor zehn Jahren abgeschlossen wurden, haben eine sehr hohe Verzinsung. Dies liegt daran, dass diese Darlehen in einer Hochzinsphase abgeschlossen wurden. Die Nominalzinsen solcher älterer Baufinanzierungen liegen deutlich über 5,00%. In den letzten Jahren war das Zinsniveau deutlich rückläufig. Aus diesem Grund sind die Konditionen für eine Anschlussfinanzierung deutlich günstiger als damals.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass ein Prolongationsangebot der bisherigen Bank auch niedrige Zinsen beinhaltet. Dies ist kein netter Zug der Bank, sondern das Ergebnis der aktuellen Zinsentwicklung und eines verbitterten Konkurrenzkampfes auf dem Markt für Baufinanzierungen zwischen mehreren Kreditinstituten in den vergangenen Jahren.

Das Prolongationsangebot der bisherigen Bank für eine Anschlussfinanzierung sollte nicht ungeprüft bleiben. Natürlich wäre es einfach, das Angebot einfach anzunehmen und nicht zu vergleichen. Doch mit einem Vergleich kann erheblich an Zinskosten gespart werden. So bringt ein Zinsvorteil von einem Prozent und einem Kreditbetrag von 150.000 Euro eine jährliche Ersparnis von 1.500 Euro. Wenn diese dann auf die Dauer der nächsten Zinsfestschreibung von durchschnittlich 10 Jahren hochgerechnet wird, so ergibt sich insgesamt eine Zinsersparnis von ca. 15.000 Euro.

Ein enormes Potential, das mit einem minimalen Aufwand umgesetzt werden kann. Gerade im Bereich der  Anschlussfinanzierung gibt es hier lukrative Angebote zahlreicher Banken, die für einen Interessenten gebündelt werden. Mit nur wenigen Angaben kann bei unseren Baufinanzierungsvermittlern ein kostenloser Anschlussfinanzierung Vergleich durchgeführt werden.

Niedrigen Leitzins nutzen

Donnerstag, 18. Februar 2010

(München, 18. Februar 2010) Seit Mai 2009 sind die Leitzinsen auf Rekordtief – und das wird wahrscheinlich auch noch länger so bleiben. “Im Markt setzt sich immer stärker die Meinung durch, dass die europäische Notenbank im gesamten Jahr 2010 nur wenig Spielraum für eine Leitzinserhöhung haben wird”, fasst Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, die derzeitige Expertenmeinung zusammen. Bauherren und Immobilienkäufer, die diese Einschätzung teilen, können bei ihrer Finanzierung von der jetzigen Zinssituation direkt profitieren und zwar mittels so genannter Kombi-Darlehen. Interhyp erklärt, wie diese Darlehensform funktioniert, worin die Vorteile bestehen und welche neuen Produktvarianten es seit Kurzem gibt.

Beim Kombi-Darlehen vereinbart man für einen Teil der Kreditsumme ein klassisches Annuitätendarlehen mit fester Zinsbindung. Den anderen Teil finanziert man über ein an den EURIBOR gebundenes variables Darlehen, das alle drei Monate zum Zinsanpassungstermin ganz oder teilweise zurückgezahlt werden kann.

“Durch die Kombination eines langfristigen Darlehens mit dem auf Basis der 3-Monats-Zinsen (EURIBOR) kalkulierten variablen Finanzierungsanteil ergibt sich bei niedrigen Leitzinsen ein entsprechend günstiger Mischzins”, stellt Haselsteiner fest. Hintergrund dafür ist die direkte Bindung des EURIBOR an den Leitzins der Europäischen Zentralbank und der liegt momentan bei 1,0 Prozent. Während zum Beispiel die aktuellen Bestsätze für ein 15jähriges Annuitätendarlehen über 200.000 Euro bei 4,02 Prozent effektiv liegen, kostet ein entsprechendes Kombi-Darlehen gegenwärtig nur 3,11 Prozent effektiv.

“Drei große Vorteile gibt es beim Kombi-Darlehen: Erstens sichern sich Darlehensnehmer durch ihre variable Tranche derzeit echte Zinsvorteile. Zweitens bekommt man mit dem Kombi-Darlehen ein umfassendes kostenloses Sondertilgungsrecht. Und drittens bietet die jederzeitige Wandlungsmöglichkeit des variablen Darlehens in eine langfristige Zinsbindung entsprechende Sicherheit vor möglichen zukünftigen Anstiegen der Leitzinsen”, erläutert Haselsteiner.

Eine dem Kombi-Darlehen sehr ähnliche Kreditform ist das neue Kombi-Produkt namens “1 + 10″: Wer ein 10jähriges Baudarlehen abschließt, kann bis zu 30 Prozent der Kreditsumme über eine weitere Darlehenstranche mit einer einjährigen Zinsbindung abschließen. Auch hier erhält der Darlehensnehmer nicht nur einen sehr günstigen Mischzins, sondern die gebührenfreie zusätzliche Möglichkeit zur Sondertilgung zum Ende dieser kurzen Zinsbindung.

2009 hat Interhyp 36.040 Baufinanzierungen mit einem Volumen von 5,2 Milliarden Euro vermittelt

Donnerstag, 18. Februar 2010

(München, 17. Februar 2010) Die Interhyp AG, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen, hat sich im anhaltend schwierigen Umfeld für private Baufinanzierungen behauptet und das Jahr 2009 mit einem klaren Gewinn abgeschlossen: Insgesamt wurden von Interhyp 36.040 Baufinanzierungen erfolgreich vermittelt (2008: 38.908). Das abgeschlossene Finanzierungsvolumen belief sich damit auf 5,2 Milliarden Euro (2008: 5,9 Mrd. EUR). Der Rohertrag lag bei 56,5 Millionen Euro (2008: 73,2 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 2,3 Millionen Euro (2008: 12,5 Mio. EUR); der Jahresüberschuss lag bei 1,8 Millionen Euro (2008: 8,0 Mio. EUR).

“Trotz einer stärkeren Kundennachfrage mussten wir 2009 aufgrund der Auswirkungen der Bankenkrise einen Rückgang in unserem vermittelten Finanzierungsvolumen und damit auch in Rohertrag und EBIT akzeptieren”, erläutert Robert Haselsteiner, Gründer und Co-CEO der Interhyp AG, das Umfeld und ergänzt: “Ehemals aggressive Plattformbanken zeigten sich 2009 aufgrund ihrer Refinanzierungssituation und Bilanzreduzierung sehr zurückhaltend, während traditionelle und vor allem kleinere regionale und lokale Banken ihren Appetit auf Baufinanzierungen verstärkt haben. Diesen Veränderungen sind wir konsequent begegnet und bieten inzwischen unseren Kunden Zugriff auf die Angebote von gut 250 Banken und Sparkassen. Diese Anpassung zeigt einmal mehr die strukturelle Stärke unseres Geschäftsmodells.”

Immobilienfinanzierung – Gängige Fehler vermeiden

Donnerstag, 18. Februar 2010

Immer wieder begehen Bauherren und Immobilienkäufer die gleichen Fehler, wenn es um die Finanzierung der eigenen vier Wände geht. Um diese zu vermeiden, hier ein kurzer Überblick, was bei einer Baufinanzierung auf jeden Fall beachtet werden sollte.

Zunächst einmal geht es darum, sich die Wunschimmobilie nicht „schön zu rechnen“, sondern stattdessen mit realistischen Vorstellungen an das Vorhaben zu gehen. Das Familieneinkommen sollte nicht überschätzt werden, und auch ungeplante Ausgaben sollten berücksichtigt werden. Eine fundierte Haushaltsrechnung, bei der alle regelmäßigen (!) Einnahmen den ständigen Ausgaben gegenübergestellt werden, sollte das Fundament einer jeden Baufinanzierung stellen. Diese kann man mit einem sog. Haushaltsrechner durchführen. Nur so kann genau herausgefunden werden, welche Mittel für den Kredit tatsächlich zur Verfügung stehen.

Eine zu geringe Tilgung ist der zweite Fehler, den viele Kreditnehmer begehen. Je niedriger die Tilgung, umso länger dauert es, bis die Immobilie abbezahlt ist. Bei den derzeit niedrigen Zinsen sollte deshalb wenn möglich mehr als nur 1 Prozent anfängliche Tilgung vereinbart werden. Wer stattdessen beispielsweise 2 Prozent vereinbart, kann einen Kredit über 100.000 Euro bereits mehr als 13 Jahre früher zurückführen!

Weiterhin ist es wichtig, die Finanzierungsangebote verschiedener Banken genau miteinander zu vergleichen, bevor eine Immobilienfinanzierung gewählt wird. Das erstbeste Angebot ist in den seltensten Fällen auch das beste und günstigste. Hilfe bei der Entscheidungsfindung erhält man beispielsweise über einen kostenlosen Baufinanzierungsvergleich.

Generell sollte beim Abschluss einer Baufinanzierung darauf geachtet werden, sich für schlechte Zeiten abzusichern. Gerade in Familien sollte der Hauptverdiener unbedingt über eine Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine Risikolebensversicherung verfügen – damit im Falle der Erwerbsunfähigkeit oder des Todes des Hauptverdieners der Kredit auch weiterhin bedient werden kann. Reserven für die Instandhaltung der Immobilie sollten außerdem auch Berücksichtigung finden und nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Nachfrage nach Privatkrediten ungebrochen

Dienstag, 16. Februar 2010

Die Zahl der Privatkredite steigt kontinuierlich an. Auch trotz Finanz- und Wirtschaftskrise greifen Verbraucher vermehrt auf Konsumentenkredite zurück, die von zahlreichen Banken, Geschäften und Autohäusern beworben werden.

Kredite erfüllen kleine und große Wünsche

Rund zehn Prozent mehr Privatkredite wurde im Jahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr vergeben – und auch in diesem Jahr ist die Nachfrage bislang ungebrochen. Die wachsende Kreditnachfrage bei Verbrauchern ist laut Aussage der SCHUFA insbesondere auf die vermehrten Ratenkredit-Aktionen des Handels zurückzuführen. Ganz gleich, ob Urlaubsreise, die neue Einrichtung, der Fernseher oder das Traumauto – mittlerweile kann fast alles mit einem Kredit finanziert werden.

Auf Zinsen und Gebühren achten

Die Versuchung ist natürlich groß, für nur wenige Euro im Monat auch große Wünsche wahr werden zu lassen. Dennoch sollten Verbraucher aufpassen, im Endeffekt nicht weitaus mehr als den marktüblichen Preis dafür zu bezahlen. Zwar sind die Zinsen für Kredite derzeit günstig – doch dafür verlangen viele Anbieter horrende Gebühren, die den Effektivzins letztendlich doch in die Höhe treiben.

Vorsicht, Schuldenfalle!

Mit der steigenden Zahl der Kredite steigt zudem auch das Überschuldungsrisiko bei privaten Haushalten. Verbraucher sollten darauf achten, sich finanziell nicht zu überschätzen – und auch Risiken wie eine mögliche Arbeitslosigkeit oder notwendige, größere Investitionen (z.B. Reparaturen o.ä.) bei einer Kreditaufnahme mit einplanen und prüfen, ob der Kredit auch dann noch ordnungsgemäß zurückgeführt werden kann.

Baufinanzierung Konditionen richtig verhandeln

Sonntag, 14. Februar 2010

Die Zeiten, in denen das erste Angebot der Bank im Bereich der Baufinanzierung wortlos akzeptiert wurde, sind längst vorbei. Der Markt im Bereich Baufinanzierung ist hart umkämpft. Besonders bonitätsstarke Kunden können es sich quasi aussuchen welche Bank die Baufinanzierung übernehmen darf. Doch welche Punkte sind bei der Bonität ausschlaggebend? Im Wesentlichen kommt es auf die Höhe des einzusetzenden Eigenkapitals und die Höhe der laufenden Einkünfte an. Es ist eigentlich kurios, denn bei den meisten Kreditinstituten sind die Baufinanzierung Konditionen nicht bonitätsabhängig. In der Werbung der Banken ist ersichtlich, dass es lediglich auf die so genannte Beleihungsgrenze ankommt. Doch gute Bonitäten haben es einfacher die gewünschten Baufinanzierung Konditionen durchzusetzen.

Die Baufinanzierung Konditionen werden intern festgelegt. Dabei wird ein Risikoaufschlag in die Standardkondition einkalkuliert. Fast jeder Berater besitzt aber eine Kompetenz für Sonderkonditionen. Diese Kompetenz ist unterschiedlich verteilt. Ein Privatkundenberater hat im Regelfall weniger Kompetenzen als sein Vorgesetzter. Kunden mit viel Eigenkapital und hohem Einkommen können beispielsweise unter Verweis auf das Angebot der Konkurrenz die gewünschten Baufinanzierung Konditionen im Gespräch nennen. Wenn die Bank nicht bereit ist dem Wunsch zu entsprechen, können Sie die Baufinanzierung woanders abschließen.

Da solche Finanzierungen kaum Risiko beinhalten (man bedenke die grundpfandrechtliche Absicherung) liegt das tatsächliche Risiko unter dem kalkulierten Risikoaufschlag. Aus diesem Grund wird die Bank (wenn der Betreuer das Potenzial des Kunden erkennt) bereit sein eine Sonderkondition einzuräumen, die unter dem Standardangebot für Baufinanzierung Konditionen liegen wird. Es muss nur dem Berater im Gespräch deutlich gemacht werden, dass jede Bank die Baufinanzierung gerne übernehmen würde. Die richtige Strategie ist entscheidend.

Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung

Donnerstag, 11. Februar 2010

Für eine Baufinanzierung stehen heute zahlreiche Möglichkeiten bereit. Verbraucher können auf klassische Annuitätendarlehen zurückgreifen, aber auch variabel verzinste Darlehen oder andere Formen der Immobilienfinanzierung in Anspruch nehmen.

Immobilienfinanzierung in Verbindung mit Rentenversicherungen

Derzeit wieder im Trend liegt die Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung, die vor allem aus steuerlicher Hinsicht interessant ist. Es handelt sich hierbei um eine Finanzierungsform, die in Verbindung mit einer Lebens- oder Rentenversicherung gestaltet wird. Die Zinsen, die für den Immobilienkredit anfallen, werden wie gewohnt an die kreditgebende Bank bezahlt. Die Tilgung allerdings bleibt zunächst aus und wird in einer Rentenversicherung mit Kapitalbildung angespart. Die Versicherung sollte dabei mit dem Darlehen in etwa übereinstimmen, was die Laufzeit und die Zinserwartung betrifft.

Steuervorteile und geringere Monatsbelastung

Das Kapital, das über die Rentenversicherung angespart wird, ist nur zur Hälfte steuerpflichtig – zumindest dann, wenn die Rentenversicherung mindestens 12 Jahre lang bestand und der Versicherungsnehmer sich die Versicherung erst ab dem 60. Lebensjahr ausbezahlen lässt.  Wer eine Baufinanzierung mit Tilgungsaussetzung vereinbart, profitiert von den steuerlichen Vorteilen sowie der niedrigeren finanziellen Belastung. Denn die Monatsbeiträge der Versicherung fallen meist weitaus geringer aus als die Tilgungsrate, die monatlich an die Bank zu bezahlen wäre.

Vergleich von Tagesgeldkonten

Mittwoch, 10. Februar 2010

Ein Tagesgeldkonto ist eine bequeme Art die vorhandene Liquidität zu parken und dabei Zinserträge zu generieren. Niemand möchte größere Beträge auf dem Girokonto unverzinst liegen lassen – selbst wenn es nur ein paar Wochen sind. Mit einem Tagesgeldkonto kann immer noch frei und vor allem täglich disponiert werden. Bei einem Tagesgeldkonto existiert keine Kündigungsfrist. Über das Geld kann sofort verfügt werden. Wichtig bei einem Tagesgeldkonto ist die Höhe der laufenden Guthabenverzinsung. Aus diesem Grund sollte ein entsprechender Konten Vergleich vor Eröffnung eines Tagesgeldkontos durchgeführt werden. Derzeit befinden sich die Zinssätze für kurze Laufzeiten in einem steilen Sinkflug. Der wichtigste Referenzzins für dieses Marktsegment ist der 3-Monats-Euribor. Dies ist der Zinssatz, zu dem sich die Banken im europäischen Raum kurzfristig Geld leihen. Innerhalb eines Jahres hat sich dieser Referenzzins mehr als halbiert. Aus diesem Grund liegt die derzeitige Verzinsung für die Tagesgeldkonten im Schnitt zwischen 1,3% – 2,00%. Es wird aber kurz- bis mittelfristig mit steigenden Zinssätzen gerechnet. Die Chancen stehen daher gut, dass demnächst wieder deutliche höhere Zinssätze auf den Tagesgeldkonten bezahlt werden. Der Konten Vergleich beim Tagesgeld sollte daher in erster Linie auf die Höhe der Guthabenverzinsung abzielen. Außerdem ist die Sicherheit der Anlage kritisch zu hinterfragen. Im Jahr 2008 gab es einen brisanten Vorfall mit einer isländischen Bank, die die Konten der deutschen Anleger einfach eingefroren hat. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass die Bank dem deutschen Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist. Dies ist meistens auf der Homepage der Bank ersichtlich. Ein Konten Vergleich sollte unbedingt dazu genutzt werden, um die laufende Verzinsung des Guthabens zu optimieren.