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Hier stellen wir für Sie aktuelle Nachrichten, Fachbeiträge, Finanztests und Berichte zu den Themenschwerpunkten Finanzdienstleistungen und Immobilienwirtschaft ein. Gerade heutzutage, in dieser schnelllebigen Zeit, ist es wichtig, gezielt auf aktuelle Informationen zugreifen zu können. Die Finanzierung einer Immobilie erfordert einiges an Fachwissen, aber auch ein gewisses Fingerspitzengefühl beim Treffen von Entscheidungen. Oft werden die kleinen Prozentangaben oder Nachkommazahlen unterschätzt, die jedoch auf eine lange Zeit hin nicht unerhebliche Beträge darstellen können. Seien Sie kreativ und nicht zu bequem gleich auf mehrerere Baufinanzierungvermittler zurückzugreifen. Gerade bei der Anschlussfinanzierung lohnt es sich nochmals aktiv zu werden und Vergleiche einzuholen.

Immobilienkredit: Historisch günstige Zinsen durch Abschluss eines Bausparvertrages sichern

Dienstag, 22. Mai 2012 08:40

Immobilienkredit Zinsen (Berlin, 22.05.2012) Bausparverträge sind Klassiker der Immobilienfinanzierung. Nach wie vor sparen viele Bundesbürger (zurzeit etwa 20 Millionen Verträge) über eine Bausparkasse Beträge an, um nach der Zuteilungsreife an ein günstiges Immobiliendarlehen zu gelangen. Die Konditionen für dieses Darlehen orientieren sich an den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses herrschenden Verhältnissen am Finanzmarkt. Da derzeit historisch günstige Bauzinsen präsent sind, können aktuell Bausparverträge mit sehr günstigen Zinskonditionen für ein späteres Darlehen abgeschlossen werden. Der Nachteil liegt dabei in der vergleichsweise langen Ansparphase mit ebenfalls sehr niedrigen Guthabenzinsen. Trotzdem kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Bausparvertrag in der derzeitigen Situation sinnvoll sein. Der Interessent sollte aber alle möglichen Optionen für die Inanspruchnahme einer möglichst günstigen Immobilienfinanzierung prüfen, um so maximal vom derzeitigen Zinstief zu profitieren.

Die aktuelle Situation

Das derzeitige Zinstief am Kapitalmarkt ermuntert viele Immobilieninteressierte, die „eigenen 4 Wände“ zu realisieren. Die eigene Immobilie kann nach wie vor als eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge angesehen werden, da ein Sachwert grundsätzlich kaum von inflationären oder kapitalmarkttechnischen Schwankungen (wie zuletzt in der Finanzkrise beobachtet) beeindruckt wird. Neben der freien Entfaltung im eigenen Wohnraum dient eine Immobilie deshalb auch der Sicherung des Lebensstandards im Alter. Wichtig dabei ist, dass die Ratenzahlungen für Tilgungen und Zinsen möglichst vor Eintritt des Rentenalters abgeschlossen sind, da dann in der Regel die monatlichen Einkünfte im Vergleich zum aktiven Erwerbsleben sinken. Ohne Miet- oder Ratenzahlungen lässt sich so im Alter ein angemessener Lebensstandard halten. Der Trend zur eigenen Immobilie hält aufgrund dieser Vorteile an. Nicht jeder verfügt jedoch aktuell über genügend Eigenkapital, um eine günstige und realisierbare Immobilienfinanzierung direkt zu starten und sich die günstigen Zinsen zu sichern. Doch es gibt Alternativen wie z.B. das Bausparen.

Bausparen sichert die Zinsen und ermöglicht den späteren Erwerb von Immobilieneigentum

Bausparen ist in Deutschland nach wie vor sehr beliebt – nicht ohne Grund: Die meisten Neu-Bausparer möchten so die aktuell niedrigen Zinsen für ein Darlehen in der Zukunft „reservieren“. Beim Abschluss eines Bausparvertrages werden bereits die Zinskonditionen für ein späteres Darlehen fixiert, die sich an den aktuellen (also sehr günstigen) Marktzinskonditionen orientieren. Zudem können Sonderzahlungen jederzeit ohne Vorfälligkeitszinsen erfolgen und Sparer mit niedrigem Einkommen haben sogar Anspruch auf staatliche Unterstützungen wie Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage. Auf der anderen Seite haben Bausparverträge aber auch einige Unzulänglichkeiten: So ist der genaue Zeitpunkt der Zuteilung (und damit die Möglichkeit der Inanspruchnahme des Darlehens) nicht von vornherein bekannt. Außerdem wird während der Ansparphase ein nur sehr geringer Guthabenzins gezahlt. Dazu kommen relativ hohe Gebühren, z.B. für den Abschluss oder die Kontoführung. Durch die Bindung an die Bausparkasse besteht zudem keine Möglichkeit, später den Kreditgeber zu wechseln. Die Alternativen zum Bausparen sind jedoch – insbesondere wenn kein oder nur sehr wenig Eigenkapital zur Verfügung steht – eher sehr begrenzt. So kann der Interessent zwar z.B. mittels einer Vollfinanzierung oder auch eines Forward-Darlehens die Zinssituation nutzen, doch kommen hier auch einige Mehrkosten im Vergleich zu einem regulären Annuitätendarlehen auf ihn zu, z.B. wegen des gesteigerten Risikos für den Darlehensgeber.

Vorteile bei einer Baufinanzierung ohne Bausparvertrag

Wer eine Baufinanzierung ohne Bausparvertrag realisieren möchte, sollte nach Expertenmeinung mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital aufbringen. Dies ist notwendig, um den Beleihungsauslauf und damit die Zinskosten für ein Immobiliendarlehen zu senken, sowie alle Nebenkosten und mögliche Kosten durch Unvorhergesehenes zu decken. Ein Vorteil dabei ist, dass der Darlehensnehmer nicht erst warten muss, bis z.B. ein Bausparvertrag zuteilungsreif ist und somit direkt „loslegen“ kann. Weiterhin decken die Darlehenssummen aus Bausparverträgen meist auch nicht den kompletten Kapitalbedarf ab, sodass zusätzliche Darlehen aufgenommen werden müssen. Je höher die Darlehenssumme sein soll, umso höher ist auch der regelmäßige Sparbeitrag. Diese Sparbeiträge sind nur gering verzinst, bei der Abzahlung einer laufenden Finanzierung bringen die gleichen Beiträge hingegen sehr viel mehr finanziellen Nutzen.

Fazit

Der Erwerb einer Immobilie steht nach wie vor hoch im Kurs bei den Deutschen: Die sachwertuntermauerte Altersvorsorge hat gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten besonders viele Interessenten. Wer Vor- und Nachteile von Immobilienfinanzierungen und Bausparverträgen abwägt, wird zu dem Schluss kommen, dass Bausparverträge vor allem für Immobilieninteressenten mit niedrigerem Einkommen und wenig Eigenkapital geeignet sind. Wer jedoch über einen gewissen Eigenkapitalstock und ggf. über ein hohes Einkommen verfügt, ist mit einer herkömmlichen Baufinanzierung ohne Bausparvertrag besser bedient.

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Immobilienkredit: 10 Tipps für die laufende Finanzierung – kündigen oder anschlussfinanzieren

Montag, 14. Mai 2012 07:02

Immobilienkredit Tipps (Berlin, 14.05.2012) Jeder, der einen Immobilienfinanzierungsvertrag abgeschlossen hat, ist an diesen viele Jahre gebunden. Die regelmäßigen Raten sind rechtzeitig aufzubringen – oder es drohen ernste finanzielle Probleme. Doch es ist nicht damit getan, den Vertrag in die Schublade zu legen und die nächsten Jahrzehnte sich nicht mehr mit den Finanzierungskonditionen zu beschäftigen. Unter bestimmten Voraussetzungen besteht ein durchaus großes Sparpotenzial, wenn eine Finanzierung optimiert werden kann – beispielsweise durch die Ablösung mit einem günstigeren Darlehen oder durch Weiterführung mit einer günstigen Anschlussfinanzierung. Im Folgenden sind 10 Tipps aufgeführt, mit denen jeder Darlehensnehmer seine laufende Finanzierung überprüfen kann.

1. Behalten Sie den Markt im Auge

Informieren Sie sich von Zeit zu Zeit über aktuelle Immobilienfinanzierungsangebote. Sprechen Sie Ihre Hausbank an, auch wenn Sie bereits seit vielen Jahren dort finanzieren. Oft wird ein Nachlass gewährt, wenn sie auf besonders günstige Angebote von Konkurrenzbanken bzw. die aktuelle Niedrigzinsphase verweisen.

2. Prüfen Sie regelmäßig Ihre monatliche Ein-/Ausgabenbilanz

Nicht nur die Raten für Tilgung und Zinsen führen jeden Monat zu Ausgaben. Oftmals können durch Vergleiche günstigere Versicherungen oder Reparaturen als bisher gefunden werden. So können Sie mehr Eigenkapital zurücklegen und ggf. mit einer Sondertilgung Ihre Tilgungsleistung erhöhen, was letztendlich zu schnellerer Schuldenfreiheit führt.

3. Bauzinsen aktuell auf Niedrigstand: Wann lohnt eine Umschuldung?

Aktuell befinden sich die Zinsen für Immobilienfinanzierungen auf sehr niedrigem Niveau. Eine Umschuldung des laufenden Darlehens auf ein anderes Kreditinstitut kommt einer Kündigung gleich, für die viele Institute eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnen (insbesondere innerhalb eines Sollzinsbindungszeitraumes). Die Umschuldung lohnt daher nur, wenn die Zinsersparnis der neuen Finanzierung so hoch ist, dass sowohl Vorfälligkeitsentschädigung als auch die entstehenden Nebenkosten (wie z.B. Bearbeitungsgebühren oder Notar- und Grundbuchkosten) überkompensiert werden.

4. Variable Finanzierungen können einfacher gekündigt werden

Ist keine Zinsfestschreibung vereinbart, kann das variable Darlehen jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt werden. Ist die bisherige Bank nicht verhandlungsbereit, kann eine Umschuldung auf ein anderes Kreditinstitut so relativ einfach zu hohen Zinsersparnissen führen. Bei variablen Darlehen sollte der Zinsmarkt ständig beobachtet werden, damit angemessen reagiert werden kann.

5. Optionen für eine Anschlussfinanzierung früh prüfen

Läuft eine vereinbarte Zinsbindung aus, kann die Restschuld aus dem Darlehen sofort getilgt oder anschlussfinanziert werden. Nach einer günstigen Anschlussfinanzierung sollte sich der Darlehensnehmer bereits lange vor Auslauf der Zinsbindung umsehen. Mittels eines Forward-Darlehens können z.B. bis zu 5 Jahre im Voraus die Konditionen für ein Anschlussdarlehen vereinbart werden.

6. Aussagekräftigen Angebotsvergleich für die Anschlussfinanzierung durchführen

Die Anfrage nach Konditionen für eine passende Anschlussfinanzierung sollte immer die wichtigsten Eckdaten wie Darlehenssumme, Zinsfestschreibungsfrist, Tilgungssatz und Flexibilisierungsmöglichkeiten) beinhalten. Dies erleichtert später das Vergleichen und Aussortieren der günstigsten Angebote.

7. Sondertilgungsmöglichkeiten nutzen

Sind Sondertilgungsmöglichkeiten für den laufenden Finanzierungsvertrag vereinbart, sollte geprüft werden, ob die kostenfreien Tilgungen schon ausgenutzt wurden. Steht Eigenkapital für eine Sondertilgung zur Verfügung, ist die Ersparnis durch die Sondertilgung meist höher als die Anlage des Kapitals auf einem Sparkonto o.ä.

8. Bei erneutem Finanzierungsbedarf Kreditinstitut kontaktieren

Sind Anbauten oder größere Renovierungen bzw. Umbauten geplant, kann es sich gerade in Niedrigzinsphasen lohnen, eine bestehende (und bereits zum großen Teil getilgte) Immobilienfinanzierung „aufzustocken“. Das finanzierende Kreditinstitut kann ggf. die Darlehenssumme zu günstigen Konditionen aufstocken, ohne die Notwendigkeit einer erneuten Sicherheitshinterlegung.

9. Regelmäßige Prüfung alternativer Kreditformen

Für die Überprüfung auf günstige Anschlussfinanzierungen und Umschuldungen empfiehlt es sich auch, alternative Kreditformen und Angebote ausländischer Banken zu prüfen: Nur wer ständig die Augen offenhält, kann bei günstigen Möglichkeiten zuschlagen und viel Geld sparen.

10. Über Änderungen und aktuelle Marktgegebenheiten informieren

Auf dem Portal www.immokredit24.com kann der Darlehensnehmer sich immer wieder aktuell über Neuigkeiten auf dem Kreditmarkt, geltende Zinssätze und gesetzliche Änderungen bei Finanzierungsverträgen informieren. Dies kann je nach persönlicher Situation auch die eigene Finanzierung betreffen.

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» Immobilienkredit Anschlussfinanzierung im Detail
» Immobilienkredit vorzeitig kündigen und ablösen

Finanzielle Sicherheit durch Immobilien als Kapitalanlage – einfacher Vergleich per online Rechner möglich

Dienstag, 08. Mai 2012 10:35

Kapitalanlagerechner (Berlin, 08.05.2012) Durch den Erwerb einer oder mehrerer Immobilie(n) kann die eigene finanzielle Sicherheit auf ein festes Fundament gestellt werden. Immobilien gelten als wertstabil, inflationsresistent und finanzmarktunabhängig und bilden so die Grundlage einer risikoarmen Altersvorsorge. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen wie derzeit kann der Kauf oder Bau einer Immobilie günstig finanziert werden. Die nicht zu unterschätzenden Inflationsrisiken durch die finanzpolitischen Unruhen in Europa stellen viele Kapitalanleger vor das Problem, worin sie Ihr Kapital noch investieren sollen. Neben der Rendite steht vor allem die Sicherheit der investierten Liquidität im Vordergrund. Dabei können Immobilien ganz besonders glänzen: Neben einer evtl. Mietfreiheit bei Eigennutzung steht ein sachwertuntermauertes Objekt, was jederzeit beliehen oder liquidiert werden kann. Die Kreditwürdigkeit im Alter wird erhöht, weil ein entsprechender Gegenwert als Darlehenssicherheit zur Verfügung steht. Werden Wohneinheiten dazu noch vermietet, kann der Eigentümer regelmäßige Einkünfte aus seiner Kapitalanlage ziehen, ohne um die inflationsbereinigte Rendite fürchten zu müssen. Welcher Aufwand für die Finanzierung betrieben werden muss und mit welchen Renditen gerechnet werden kann, ist beispielhaft mittels des im Internet unter www.immokredit24.com frei verfügbaren Kapitalanlagerechners berechenbar.

Mieten steigen – Zinsen fallen: Renditesicherheit steht ganz oben

Steigt die Inflation aufgrund von stabilitätsgefährdenden Kapitalmarkteinflüssen, so werden auch die Mieten für Wohnraum steigen. Wie alle anderen Kosten, müssen Mieten wie auch die aufgewendeten Kapitalmittel für Nebenkosten, Lebensmittel und Kleidung immer mit der Inflationsentwicklung Schritt halten. Ist ein Euro in Zukunft weniger wert, so muss der Kaufmann wie der Vermieter einen höheren Preis für seine Leistung verlangen. Als Immobilieneigentümer resp. Vermieter kann man so zumindest teilweise seinen Kaufkraftverlust ausgleichen – der Mieter hingegen steht vor einer zusätzlichen Belastung. Die derzeit extrem niedrigen Zinsen sollen den Kapitalmarkt stabilisieren und die Wirtschaftsleistung ankurbeln – ob diese Rechnung aufgeht, weiß niemand. Selbst bei einer Zunahme der Produktivität besteht durch äußere Einflüsse (wie z.B. Griechenland-Krise oder Spanien-Problem) immer wieder die Gefahr eines Wertverlustes des Euros. Anleger, die Barkapital auf Anlagekonten anlegen, haben so oft das Nachsehen, weil die erzielten Guthabenzinsen inflationsbereinigt kaum oder sogar negative Rendite erwirtschaften. Anders verhält sich dies bei Sachwertanlagen: Steigt die Inflation, steigt auch der Preis des Sachwertes (z.B. der Immobilie) mit. Wird die Immobilie vermietet, werden bei anziehender Inflation Mietpreiserhöhungen unumgänglich – so kann der Vermieter den Wert seines vermieteten Nutzraumes annähernd auf angemessenem Niveau halten.

Vorteile von Immobilieneigentum

Immobilieneigentum gilt zu Recht als eine der wichtigsten Säulen der Altersvorsorge. Neben der schon beschriebenen Inflationsunabhängigkeit bestehen insbesondere Vorteile bei der kostenfreien und frei gestaltbaren Wohnumgebung im Alter sowie durch die beständigen Mieteinnahmen bei einer Vermietung. Wichtig für einen sorgenfreien und sachwertuntermauerten Wohlstand im Alter sind dabei eine günstige, individuell zugeschnittene Finanzierung und die wohlüberlegte Investition in passende Objekte. Die Verpflichtung zu Tilgungs- und Zinszahlungen sollte vor Eintritt des Rentenalters enden, damit die dann meist geringeren Einkünfte nicht für Darlehensraten abfließen und Mieteinnahmen in voller Höhe (abzüglich Steuern) der Sicherung des Lebensstandards dienen.

Fazit

Der Erwerb von Immobilieneigentum dient sowohl bei Eigennutzung wie auch bei Vermietung der inflationsgeschützten und renditeattraktiven Altersvorsorge. Wichtig ist der individuell abgestimmte Zuschnitt von Objekt und Finanzierung, damit später das Risiko einer Rückzahlungsunfähigkeit bzw. eines Mietausfalls möglichst gering gehalten wird. Bei vermieteten Immobilien zeigt sich auf Dauer eine inflationsunabhängige Rendite, die gerade im Alter als Zusatzeinkommen zur Lebensstandarderhaltung dienen kann. Für die Erstinformation kann zum Beispiel sehr gut der Kapitalanlagerechner auf immokredit24.com dienen: Mit seiner Hilfe kann der Vorteil eines Immobilieninvestments im Vergleich zu anderen Anlageformen für einen bestimmten Zeitraum berechnet werden. Anfallende Nebenkosten und Zinskosten etc. werden entsprechend einbezogen.

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» Kapitalanlagerechner

Geschlossene Flugzeugfonds: Investition in den Wachstumsmarkt Luftverkehr

Freitag, 04. Mai 2012 09:13

geschlossene Flugzeugfonds(Berlin, 04.05.2012) Der Anteilserwerb an einem geschlossenen Flugzeugfonds macht den Anleger im unternehmerischen Sinne zum Miteigentümer eines Flugzeugs. Ein mit dem Kapital der Anleger akquiriertes Flugzeug (z.B. ein Passagier- oder Frachtflugzeug) wird an eine Airline vermietet und generiert durch seinen Einsatz entsprechende Erträge. Im Gegensatz zu Immobilien- oder Schiffsfonds gehen eventuelle Risiken technischer Ausfälle in der Regel zu Lasten des Leasingnehmers, was im Umkehrschluss ein reduziertes Risiko für den Anleger bedeutet. Verglichen mit anderen Arten geschlossener Fonds zählen Flugzeugfonds zu den relativ neuen Fondsarten.

Wie funktionieren Flugzeugfonds?

Prinzipiell sind alle geschlossenen Flugzeugfonds eine Art Leasingfonds. Der Zeithorizont für eine Vermietung der erworbenen Flugzeuge liegt zwischen 10 und 20 Jahren, meist als fester Vertrag über z.B. 10 Jahre Erstlaufzeit plus evtl. Verlängerungsoptionen. Die Airlines bedienen sich aus den Angeboten der Fondspartner meist aus Gründen des Kapitalaufwandes – so ist zunächst keine Liquidität für den Kauf eines Flugzeugs gebunden. Am Ende der Laufzeit steht der Verkauf oder die Weitervermietung des gebrauchten Flugzeugs, entweder an den bisherigen Leasingnehmer oder an weitere Interessenten. Über die langjährige Laufzeit ergibt sich für den Investor ein den ursprünglichen Kapitaleinsatz überschießender Gewinn. Der Kapitaleinsatz ist zudem sachwertgesichert, da das Flugzeug natürlich einen materiellen Wert darstellt. Meist werden sog. Garantiegeber eingebunden, die für die finanziellen Verpflichtungen der Leasingnehmer (z.B. der Airline) bürgen. Wartungskosten oder sonstige Ausgaben für technische Instandhaltung werden grundsätzlich vom Leasingnehmer getragen.

Wie können verschiedene Fondsangebote verglichen werden?

Ein sinnvoller Vergleich verschiedener Flugzeugfondsangebote ist nur durch ein genaues Studium der jeweiligen Emissionsprospekte und durch entsprechende Informationsbeschaffung über die jeweils beteiligten Unternehmen möglich. Hier existieren Fonds mit höherem Risiko (weil z.B. eher unbekannte Leasingnehmer als Mieter auftreten, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht über die Laufzeit garantiert werden kann) oder Fonds mit bekannten Garantie- und Leasingpartnern, die dann in der Regel etwas weniger Rendite bringen. Wichtig sind auch die prospektierte Laufzeit und die involvierten Kosten (z.B. für Marketing). Unter Umständen bestehen auch Währungsrisiken, je nachdem, wo der Leasingnehmer seinen Sitz hat. Ein weiterer beachtenswerter Punkt ist der Flugzeugtyp. Gerade hinsichtlich der Weitervermarktung (Anschlussleasing oder Veräußerung) ist es schon ein Unterschied, ob beispielsweise ein moderner Airbus A380 oder eine „alte“ Boeing 737 finanziert wird. Die steuerliche Behandlung der Erträge kann ebenfalls unterschiedlich sein, z.B. als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder als Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Ein entsprechend konservativer Verkaufsansatz ermöglicht oft eine steuerfreie Vereinnahmung des Verkaufserlöses (min. Haltedauer 10 Jahre).

Renditechancen sowie Vor- und Nachteile von Flugzeugfonds

Grundsätzlich können Flugzeugfonds Renditen zwischen 7 und 13 Prozent ermöglichen. Allerdings sollte der Anleger – statt nur auf die Rendite zu schielen – unbedingt auf die Konditionen des zugrunde liegenden Leasingvertrages achten. Neben Bonität und Risiko von Leasingnehmer bzw. Garantiegeber besteht insbesondere die Gefahr, dass ein Anschlussleasing nach der geplanten Erstlaufzeit nicht oder nicht in geplanten Umfang möglich ist. Das Flugzeug hat entsprechend an Wert verloren und darum ist es fraglich, ob es weiter verleast bzw. angemessen verkauft werden kann. Zusätzlich treten die allgemeinen Risiken von Investments in geschlossene Fonds auf. Doch es gibt auch einige Vorteile bei Investments in Flugzeugfonds: Ähnlich wie bei Immobilienfonds wird ja in einen Sachwert investiert, der somit eine inflationsgeschützte und in gewissem Maße auch insolvenzresistente Anlageform darstellt. Selbst bei Insolvenz einer betroffenen Gesellschaft ist immer noch das Flugzeug selbst vorhanden. Die Vermietung des Flugzeugs erfolgt in der Regel mit einer langjährigen Bindung, so dass diese Erträge ebenfalls sehr sicher sind. Unterstützend wirken sich zusätzlich die generell guten Marktaussichten des Luftverkehrs für die nächsten Jahre aus: Das Passagier- und Frachtaufkommen ist stetigem Wachstum unterworfen, was den Bedarf an entsprechenden Carriern erhöht.

Fazit

Die Investition in geschlossene Flugzeugfonds ist eine vergleichsweise sichere und aussichtsreiche Investition in einen stetig steigenden Markt. Neben wenigen speziellen Risiken treten allgemeine Risiken von unternehmerischen Beteiligungen auf, die jedoch im Vergleich zu anderen geschlossenen Fondsinvestments durch eine Sachwertabsicherung gemildert werden. Unbedingt anzuraten ist trotzdem jedem Interessenten, sich vor einem Engagement ausführlich sachbezogen zu informieren. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet sich z.B. bei der kostenlosen und unabhängigen Internetplattform www.investmentfonds24.eu.

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» Geschlossene Flugzeugfonds
» Vorteile und Chancen von geschlossenen Flugzeugfonds

Neues Fördersegment KfW-Effizienzhaus Denkmal ermöglicht günstige Hausfinanzierung bewohnter Baudenkmäler

Montag, 30. April 2012 07:56

KfW-Effizienzhaus Denkmal (Berlin, 30.04.2012) Die staatliche KfW-Bank vergibt Förderungen für verschiedene Maßnahmen, die eine insgesamt viel günstigere Immobilienfinanzierung möglich machen – egal ob für den Erwerb oder Neu-, An- oder Umbau einer Immobilie. Wer sich rechtzeitig und ausreichend über die Fördermöglichkeiten informiert, kann so nicht unerhebliche Summen sparen und trotz Wunschimmobilie schon in wenigen Jahren wieder schuldenfrei sein. In 2012 weitet die KfW-Bank die Förderungen für Wohngebäude-Sanierungen nochmals aus. Mit dem neuen Fördersegment „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ (Gültigkeit ab 1.4.2012) hat der Förderberechtigte die Möglichkeit, vergleichsweise einfach und trotzdem unter individueller Berücksichtigung der Gebäudekultur von erweiterten Förderungen für die Sanierung von Baudenkmälern und „besonders erhaltenswerter Bausubstanz“ zu profitieren. Für die genaue Beurteilung steht eine Reihe mit anerkannten Experten zur Verfügung, die dem Antragsteller entsprechend zur Seite stehen.

Die energetische Sanierung rechnet sich

Die erweiterten wohnwirtschaftlichen Förderprogramme sollen die nachhaltige Zukunftsfähigkeit bestehender Wohnimmobilien sichern. Mit den Programmen 151 und 152 nun können Eigentümer von bewohnten Baudenkmälern bzw. „sonstigen besonders erhaltenswerten, bewohnten Bausubstanzen“ nach der Einstufung der aktuellen Denkmalschutzgesetze für Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung Förderungen beantragen. Hierbei wird die Wohneinheit erstmals eigenständig als Einzelfall betrachtet. Dies ist besonders dann von Bedeutung, wenn aufgrund der Erhaltungsvorschriften historischer Bausubstanz energetische Sanierungsmaßnahmen nicht in vollem Umfang (wie z.B. bei neueren Wohnimmobilien) möglich sind. Das mögliche Sanierungspotenzial wird dabei von Fachleuten (sog. „Energieberater im Denkmal“) ermittelt und nach Förderfähigkeit beurteilt. So können beispielsweise kulturell besonders wertvolle Fassaden trotz einer energetischen Sanierung beibehalten werden.

Was genau wird in welchem Umfang gefördert?

Zunächst einmal muss das bewohnte Gebäude der Einstufung einer „besonders erhaltenswerten Bausubstanz“ bzw. eines Denkmals lt. den geltenden Denkmalschutzgesetzen entsprechen. Eine Förderung ist dann nicht mehr allein vom Erreichen eines bestimmten Wertes für den Primärenergiebedarf abhängig, sondern kann ersatzweise auch durch Nachweis ausschöpfender Maßnahmenfülle Förderfähigkeit erlangen. Das bedeutet, dass eine Förderung auch dann beansprucht werden kann, wenn der Referenzwert für den Primärenergiebedarf nicht erreicht wird, das Sanierungspotenzial des Gebäudes aber unter Beachtung der Erhaltungswürdigkeit ausgeschöpft wurde. Die Förderung zielt insbesondere auf einen verbilligten Kredit bis max. 50.000 Euro Darlehenssumme bei Einzelmaßnahmen und max. 75.000 Euro je Wohneinheit ab. Eine anfängliche Tilgungsaussetzung ist dabei generell möglich. Die Grundlage für die Ermittlung des Darlehensbetrages bildet dabei die Sanierungsinvestition inklusive Nebenkosten. Besteht nicht die Notwendigkeit einer Kreditaufnahme, kann ggf. ein Direktzuschuss bei der KfW beantragt werden (Programmnummer 430).

Wie kann die Förderung erlangt werden?

Die Voraussetzungsprüfung sowie die Beantragung der Förderung über die Hausbank des Förderberechtigten müssen von Beginn einer Sanierungsmaßnahme erfolgen. Zu beachten sind die Notwendigkeit eines von einem anerkannten Sachverständigen unterzeichneten Antragsformulars sowie die weiteren notwendigen Anlagen. Direktzuschüsse müssen direkt vom Förderberechtigten bei der KfW beantragt werden. Die anerkannten Sachverständigen werden unter der Bezeichnung „Energieberater im Denkmal“ in einer Expertenliste veröffentlicht – weitere Information gibt es bei der KfW.

Fazit und weitere Fördermöglichkeiten

Das neue Förderprogramm „KfW-Effizienzhaus Denkmal“ ermöglicht Förderungen für energetische Wohnraumgestaltung unter Berücksichtigung der baukulturellen Bedeutung. Die möglichen Einsparungen bei der Finanzierung durch Inanspruchnahme der Förderkredite sind bemerkenswert: Es lohnt sich in jedem Fall, die Voraussetzungen zu prüfen. Weitere Förderungen der KfW zielen auf ähnliche Maßnahmen (energetische Sanierungen oder der Neubau von besonders energiesparenden Gebäuden) bei anderen Gebäudearten ab oder haben andere Zielsetzungen, wie barrierefreies Wohnen oder „Altersgerechtes Haus“ für umfassende Modernisierungen. Der finanzielle Spielraum für Immobilienfinanzierungen kann durch die Inanspruchnahme von Förderungen erheblich erweitert werden und führt letzten Endes zu schnellerer Entschuldung. Die vorausgehende, möglichst umfassende Information ist deshalb jedem Immobilieninteressenten zu empfehlen – dies ist auch für den Interessenten kostenlos möglich bei der KfW selbst oder beim einschlägigen Fachportal www.immokredit24.com im Internet.

Weitere Informationen

» KfW-Darlehen
» Fördersegment KfW-Effizienzhaus Denkmal

Immobilieneigentum als Säule der Altersvorsorge

Freitag, 20. April 2012 07:27

Der Vorteil von eigengenutzten Immobilien im Alter ist unverkennbar: Neben der Mietfreiheit gilt Sacheigentum als besonders sicher, da es gegen inflationäre und finanzmarkttechnische Einflüsse sehr gut geschützt ist. Dies gilt umso mehr, wenn man sich die derzeitigen Auswirkungen der Euro-Krise genauer anschaut. Liquide angelegte Vermögen können durch inflationäre Einflüsse quasi abgewertet werden, nicht nur deshalb bildet Immobilieneigentum aktuell das größte Anlagevermögen in Deutschland.

Das Problem für viele Interessenten ist das notwendige Eigenkapital, um eine Immobilie kaufen oder bauen zu können. Eine Immobilienfinanzierung ist insbesondere dann günstig, wenn der Beleihungsauslauf nicht zu hoch ist und ein ausreichendes Einkommen vorhanden ist. Außerdem sollten die Ratenzahlungen für das Darlehen spätestens mit Eintritt ins Rentenalter enden, da dann mit niedrigerem Einkommen (Rente) zu rechnen ist. Die Bedingungen für eine günstige Finanzierung sollten deshalb rechtzeitig geprüft werden: So sind beispielsweise Förderungen oder in jüngeren Lebensjahre niedrigere Raten durch längere Laufzeiten möglich. Je nach persönlicher Situation sollte in den Finanzierungsverträgen auch eine möglichst hohe Flexibilität vereinbart werden – so können bei sich verändernder Einkommens- oder Lebenssituation Anpassungen in der Tilgung vorgenommen werden.

Der Vergleich mit einem gemieteten Wohnraum ist einfach: In den ersten Jahren der Darlehenslaufzeit ist die Rate aus Abtrag plus Zins meist höher als die Miete für ein vergleichbares Objekt, doch nach Beendigung fallen nur noch Nebenkosten an. Wer dagegen als Rentner in einem Mietobjekt wohnt, wird keine finanzielle Entlastung im Zusammenhang mit der Wohnraumnutzung erfahren – so bleibt im Alter real weniger für die Lebenshaltungskosten.

Immobilienkredit: Zinsen günstig wie nie – jetzt kaufen oder lieber weiter zur Miete wohnen?

Dienstag, 17. April 2012 08:36

Immobilienkredit-Zinsen (Berlin, 17.04.2012) Der Erwerb eines Eigenheimes – egal ob Wohnung oder Haus – war selten zu so günstigen Konditionen möglich wie derzeit. Die Zinssätze für Immobilienfinanzierungen befinden sich seit einiger Zeit auf extremen Tiefständen. Neben dem erfüllten Wunsch der „eigenen“ 4 Wände ist der Bau oder Kauf einer Immobilie ein Teil der Altersvorsorge – inflationsgeschützt, kaum anfällig für Wertschwankungen und im Rentenalter (nach Darlehenstilgung) sehr günstig, da keine Miete anfällt. Doch auch wenn es so aussieht, als stünden alle Zeichen auf grün für die Schaffung von Immobilieneigentum: Es gibt immer zwei Seiten. Für die Realisierung einer Immobilienfinanzierung müssen viele Dinge bedacht werden. Dies gilt nicht nur für die Finanzierungsplanung und die Kalkulation der Gesamtbelastung, sondern auch ganz generell für die Lebenssituation und die individuell bestmögliche Gestaltung von lokalen und situativen Abhängigkeiten.

Welches ist der optimale Zeitpunkt für einen Immobilienkauf?
Hierfür müssen mehrere Aspekte bedacht werden: Zu Zeiten niedriger Bauzinsen (wie aktuell) sind Immobilienfinanzierungen günstig zu haben und ermöglichen so eine vergleichsweise rasche Tilgung und damit die schnellere Schuldenfreiheit. Auf der anderen Seite ist die Vermögens- und Einkommenssituation des Interessenten entscheidend: Muss ein hoher Anteil Fremdkapital aufgenommen werden, verteuert dies das Darlehen nicht nur wieder, sondern erhöht auch das Risiko, die hohen Raten irgendwann nicht mehr zahlen zu können – dafür reicht z.B. schon eine veränderte Einkommenssituation bei einem Jobwechsel oder – im schlimmsten Fall – bei Arbeitslosigkeit. Wird der von Experten empfohlene Mindestanteil an Eigenkapital von etwa 20 bis 30 Prozent der Erwerbs- bzw. Herstellungskosten nicht erreicht, fehlt der Sicherheitspuffer für anfallende Nebenkosten und unvorhergesehene Ausgaben. Auch wenn die Mietbelastung einer gemieteten Immobilie regelmäßig Geld „verbrennt“ – so ist es doch bei wenig Eigenkapital und einer unsicheren Einkommenslage weniger risikoreich als eine erzwungene Immobilienfinanzierung. Die meisten Kreditinstitute werden vor der Darlehensgewährung darauf achten, dass eine ausreichende Bonität beim Kreditnehmer vorhanden ist. Bestehen Zweifel an der Rückzahlungsfähigkeit, wird kein seriöses Kreditinstitut ein Darlehen gewähren.

Vor- und Nachteile von Immobilieneigentum
Eine eigene Immobilie stellt neben dem Komfort der freien Wohnentfaltung eine wichtige Säule der persönlichen Altersvorsorge dar. Die Immobilie gilt als sachwertuntermauerte und deshalb kapitalmarkt- und inflationsunabhängige Wertanalage, die im Alter ein günstiges Wohnen ermöglicht. Die Abhängigkeiten von z.B. Vermietern oder von einem geregelt hohen Einkommen im Rentenalter (für die Mietzahlungen) entfallen. Allerdings birgt auch die eigene Immobilie einige Nachteile: So muss sich der Eigentümer selbstständig um Versicherungen, Versorgungspartner oder die Einhaltung von Auflagen kümmern. Ebenso muss er für Sanierungen und Instandhaltungen aufkommen oder wird bei vielen kommunalen Entscheidungen in die Pflicht genommen (z.B. bei Straßen- oder Gehwegsanierungen etc.). Es ist von entscheidender Bedeutung, dass ein Immobilieneigentümer nicht nur während der Finanzierungsphase, sondern auch später über ein entsprechendes Einkommen bzw. Vermögen verfügt, damit anfallende Verpflichtungen erfüllt werden können. Die Ortsabhängigkeit steigt ebenfalls, denn ein Mieter kann bei Notwendigkeit viel leichter den Wohnort oder das Objekt wechseln als ein Eigentümer. Verkäufe von Immobilien sind meist mit vielen Umständen und oft mit nicht zu verachtenden finanziellen Einbußen verbunden, da selten ein Verkaufspreis über oder gleich dem Erwerbspreis erzielt wird.

Fazit
Die allgemeinen Marktumstände für eine Immobilienfinanzierung und damit die Schaffung von Immobilieneigentum sind aktuell extrem günstig. Wer sich in einer entsprechend guten persönlichen Vermögens- resp. Einkommenslage befindet, sollte nicht mehr allzu lange warten – Immobilieneigentum ist nach wie vor ideal für die Altersvorsorge und für den Lebenskomfort im Alter. Allerdings müssen auch einige Nachteile bedacht werden, über die sich der Interessent vorab ein klares Bild verschaffen sollte. Eine korrekte Planung erfordert eine detaillierte Analyse der eigenen Situation und die anschließende Optimierung des Fremdkapitalbedarfs. Hilfreich zur Seite können dem Interessenten hierbei unabhängige Fachberater stehen – eine gute Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, besteht beispielsweise im Internet unter www.immokredit24.com.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit – Günstige Immobilienkredit-Zinsen nutzen
» Immobilien-Ratgeber – kaufen oder mieten?

Bildquelle © arsdigital – Fotolia.com

Fondsdepot-Vergleich trägt zur Renditemaximierung bei

Freitag, 13. April 2012 09:42

Fondsdepot Vergleich (Berlin, 13.04.2012) Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist zu Recht sehr beliebt. Sie stellt eine risikodiversifizierte Geldanlage dar – ohne die Erfordernis, sich ständig um die Anlage kümmern zu müssen. Außerdem kann so an der Entwicklung ganzer Märkte oder auch verschiedener Anlagethemen partizipiert werden, ohne dass ein spezifisches Expertenwissen notwendig ist. Allerdings sollte der Anleger sich vor einer Anlage in Investmentfonds detailliert über den Fonds selbst, sowie auch über die Konditionen der Depotanbieter informieren. Für die Administration und Verwahrung der Fondsanteile ist ein Depot zwingend notwendig. Doch je nachdem, bei welchem Anbieter ein solches Depot unterhalten wird, variieren die Kosten und Konditionen teils erheblich.

Welche Anbieter für Fondsdepots gibt es?

Spezielle Fondsdepots werden von vielen Fondsgesellschaften angeboten. Ein solches Fondsdepot ist allerdings abhängig vom Emittenten und bietet meist nicht die Möglichkeit, Fonds anderer Emittenten oder andere Wertpapierarten zu verwahren. Für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist es zudem in der Regel nicht zwingend notwendig, ein spezielles Fondsdepot zu eröffnen – auch reguläre Wertpapierdepotkonten eines Kreditinstitutes (z.B. Depotkonten von Banken und Sparkassen) erfüllen diesen Zweck. Für die Auswahl des günstigsten Anbieters sollte sich der Anleger zunächst darüber klar werden, welche Anlagen er in seinem zukünftigen Depot verwahren möchte. Will er nur in Fonds investieren (z.B. einzelne Anteilskäufe oder Fondssparpläne) so kann ein reines Fondsdepot genutzt werden oder ein reguläres Depotkonto einer Bank bzw. Sparkasse.

Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Depotkontenanbieter?

Spezielle Fondsdepots sind – wie der Name schon sagt – nur für die Verwahrung von Fondsanteilen gedacht. Sie bieten oft Rabatte auf Ausgabeaufschläge und einen direkte Kauf- bzw. Verkaufsmöglichkeit mit dem Fondsemittenten. Einige Formen der Geldanlage, wie z.B. das fondsgebundene Ansparen von Vermögenswirksamen Leistungen, sind oft ausschließlich über ein spezielles Fondsdepot möglich. Aktiendepotkonten – gerade von Filialbanken – sind in der Regel teurer, dafür aber auch für verschiedenartige Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen oder Optionsscheine) geeignet. Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch vor allem die Depotkonten von Direktbanken. Sie bieten neben der Fondsanteilverwahrung die volle Funktionalität von Bankendepotkonten (also auch geeignet für Aktienanlagen usw.), sind jedoch mit oft sehr attraktiven Konditionen ausgestattet: So wird durch den Verzicht auf Beratung und Filialnetze eine Kostenersparnis generiert, die an den Kunden weitergegeben wird. Zusätzlich können bei den meisten Direktbanken fast alle in Deutschland zugelassenen Fonds gekauft und verkauft werden – meist sogar mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlag. Auch auf die laufenden Kosten sollte der Interessent achten: So erheben einige Fondsdepotanbieter, aber vor allem auch Filialbanken Depotkontogebühren und Postengebühren für die Verwahrung von Wertpapierpositionen. Fondssparpläne aller Anbieter lassen sich problemlos bei einem Depotkonto einer Direktbank einrichten, zumeist sogar kostenlos. Wer schon im Vorfeld sicher weiß, dass er nicht nur ausschließlich Fondsanteile kaufen möchte, ist daher in jedem Fall mit einem vollwertigen Depotkonto bei einer Direktbank am günstigsten bedient. Wer Beratung benötigt, sollte ein Depotkonto bei einer Filialbank einrichten und wer bestimmte Vorteile bei speziellen Fondsanlagen nutzen möchte, ist je nach Anbieter ggf. mit einem speziellen Fondsdepot besser bedient.

Fazit

Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist nur möglich, wenn ein entsprechendes Wertpapierdepot besteht. Dies kann ein spezielles Fondsdepot oder auch ein allgemeines Depotkonto eines Kreditinstitutes sein – je nach gewünschter Anlageform können hier unterschiedliche Maßstäbe für die Bewertung des besten Angebotes gelten. Die aus Gebührensicht mit Abstand günstigsten Depotkonten bieten die großen Direktbanken in Deutschland an. Fondanteile bestimmter Fonds können dort oft mit großen Rabatten auf den regulären Ausgabeaufschlag erworben werden und die Verwahrung ist kostenlos. Einen Vergleich der verschiedenen Konten bietet das Internetportal www.investmentfonds24.eu an. Hier kann sich der Interessent eine detaillierte und aussagekräftige Meinung bilden, welches Depotkonto für seine Anlagevorstellung am günstigsten ist. Ohne die Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen Konditionen wird sonst die mögliche Rendite der Kapitalanlage unnötig geschmälert.

Weitere Informationen

» Fondsdepot – Depotkonto-Vergleich und Optimierung
» Fonds – Kapitalanlage für Einsteiger und Profis

Immobilienkredit Ratgeber: Richtige Kreditplanung für eine günstige und sichere Immobilienfinanzierung

Dienstag, 03. April 2012 10:06

Immobilienkredit Ratgeber(Berlin, 03.04.2012) Den Traum vom Eigenheim erfüllen sich Jahr für Jahr über 200.000 Immobilienkäufer in Deutschland – Tendenz steigend. Die meisten Eigenheime davon sind zumindest zum größten Teil über Kreditinstitute finanziert, denn die wenigsten Menschen haben genügend Eigenkapital, um eine neue Immobilie aus der eigenen Tasche zu bezahlen. Dabei die richtige Finanzierung zu finden, ist gar nicht so einfach, denn neben möglichst günstigen Konditionen muss sie auch den individuellen Verhältnissen des Immobilienerwerbers Rechnung tragen. Dabei genügt es meist nicht, sich mal kurz über die wichtigsten Themen zu informieren und dann zu seinem Bankberater zu gehen. Die Unterschiede in den möglichen Finanzierungsformen und den Konditionen sind so prägnant, dass eine richtige Kreditplanung nicht nur viele tausende Euro sparen kann, sondern überhaupt erst den Finanzierungserfolg sicherstellt.

Welches sind die wichtigsten Einflussgrößen eines Immobilienkredites?

Als Erstes muss der Fremdkapitalbedarf ermittelt werden. Dazu genügt es nicht, die veranschlagten Kosten des Neubaus bzw. den Preis der Kaufimmobilie abzüglich des vorhandenen Eigenkapitals als Darlehenssumme anzunehmen. Vielmehr müssen weitere Faktoren wie Nebenkosten (wie z.B. Notar, Grundbuch, Innenausstattung usw.) eingerechnet werden. Bei Neubauten muss zusätzlich von möglichen auftretenden Schwierigkeiten während der Bauphase sowie von etwaigen Zahlungsverpflichtungen vor den jeweiligen Darlehensauszahlungen ausgegangen werden (Stichwort Zwischenfinanzierung). Der genaue Fremdkapitalbedarf sollte ferner unter Berücksichtigung eines gewissen Teiles Eigenkapitals für unvorhergesehene Zwischenfälle ermittelt werden, damit der Immobilienerwerber im Fall der Fälle nicht völlig mittellos dasteht. Das nächste sehr wichtige Kriterium ist die voraussichtliche Ratenhöhe des Darlehens. Sie legt fest, wie viel vom frei verfügbaren Einkommen Monat für Monat für die Zins- und Tilgungsverpflichtungen eingeplant werden müssen. Eine Verplanung des gesamten verfügbaren Einkommens des Darlehensnehmers bedeutet ein sehr hohes Risiko: Treten z.B. unvorhergesehen Ausgaben auf (egal, ob im Zusammenhang mit der Immobilie oder fremdinitiiert) oder verschlechtert sich die Einkommenssituation (z.B. wegen eines Jobwechsels etc.) könnten dann die regelmäßigen Kreditraten nicht mehr bedient werden. Dieser Zusammenhang verdeutlicht die enge Bindung von Immobilienpreis, dem dafür notwendigen Fremdkapital und dem verfügbaren Einkommen. Im Zweifelsfalle sollte vor dem Immobilienerwerb ein unabhängiger Berater kontaktiert werden, um zu ermitteln, ob die mit dem Immobilienpreis zusammenhängende Finanzierung überhaupt geschultert werden kann.

Weitere wichtige Eckpunkte eines Finanzierungsvertrages

Eine Immobilienfinanzierung sollte neben einem möglichst günstigen Sollzins auch zur persönlichen Vermögenssituation passen, ggf. sollte der Finanzierungsvertrag bei Bedarf flexibel anpassbar sein. Hierzu gehört insbesondere der Tilgungssatz, welcher angibt, in welcher Höhe eine regelmäßige Tilgung des Darlehensbetrages erfolgt. Bei einem ausreichend hohen Einkommen kann dieser entsprechend hoch sein (z.B. 4 oder 5 % p.a.), damit eine möglichst schnelle Schuldenfreiheit und eine geringe Zinsbelastung erreicht wird. Ändert sich die Einkommenssituation und existiert weniger frei verfügbares Einkommen, sollte der Tilgungssatz entsprechend niedriger sein. Daneben können mit dem Kreditinstitut auch Möglichkeiten zu kostenfreien Sondertilgungen vereinbart werden – so kann der Darlehensnehmer eine zusätzliche Tilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung vornehmen, wenn einmal etwas mehr freies Kapital zur Verfügung steht. Die Länge der Sollzinsbindung gibt an, wie lange Bank (und Darlehensnehmer) an den einmal vereinbarten Sollzins gebunden sind. Laufzeiten über 10 Jahre sind oft mit Aufschlägen verbunden und lohnen nur bei besonders günstigen Marktzinsverhältnissen. Im Einzelfall sollte hier ebenfalls ein unabhängiger Berater unter Einbezug der individuellen Vermögens- und Einkommenssituation hinzugezogen werden, um die optimale Finanzierungsform und die damit zusammenhängende Sollzinsbindung zu ermitteln.

Der Vergleich von verschiedenen Anbietern

Um die Angebote verschiedener Anbieter effektiv vergleichen zu können, müssen im Vorfeld der Anfrage einige Dinge beachtet werden. So sollte vor der Anfrage bereits eine Optimierung hinsichtlich des Fremdkapitalbedarfs (ggf. sind hier Förderungen möglich, die den Fremdkapitalbedarf reduzieren etc.) erfolgt sein. Anschließend sollten Finanzierungsform, Tilgungssatz (im Hinblick auf die monatliche Ratenbelastung) und mögliche Flexibilisierungsoptionen festgelegt werden. Eine Anfrage sollte alle diese Daten bereits enthalten, damit die Kreditinstitute entsprechend „vorgeformte“ Angebote abgeben können. Dies erleichtert den anschließenden Vergleich enorm.

Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital

Die meisten Experten raten bei einer Immobilienfinanzierung zu einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent. Doch in den letzten Jahren nehmen die Angebote für Immobilienfinanzierungen ohne Eigenkapital immer mehr zu. Verschiedene Anbieter bieten sog. Vollfinanzierungen zu 100% oder gar 110% (wo zusätzlich auch z.B. die Einbauküche oder Möbel mitfinanziert werden können) an. Was zunächst sehr verlockend klingt, birgt allerdings auch große Risiken: Ist kein Eigenkapitalstock vorhanden, können Kosten z.B. durch Instandhaltung oder fehlende Mittel durch sich verändernde Einkommensverhältnisse schnell zum Verlust der Immobilie führen. Können die relativ hohen Raten für Vollfinanzierungen (hohe Raten, da die Konditionen für Vollfinanzierungen deutlich schlechter sind als für Finanzierungen mit Eigenkapital) nicht mehr geleistet werden, wird die Bank Ihr Grundpfandrecht geltend machen. Eine Entscheidung für diese Finanzierungsform sollte daher im Vorfeld sehr gut abgewogen werden.

Zweitfinanzierungen, vorzeitige Ablösungen und Kreditaufstockungen

Als Zweitfinanzierung wird in der Regel die Anschlussfinanzierung einer Immobilienfinanzierung mit abgelaufener Zinsbindungsfrist bezeichnet. Die Konditionen der Anschlussfinanzierung stehen bei der Vertragsunterzeichnung der Erstfinanzierung nicht fest und stellen demnach ein nicht zu verachtendes Risiko dar, falls z.B. der Zinssatz stark ansteigt. Die Restkreditsumme ist dann nur zu vergleichsweise teuren Anschlusskonditionen realisierbar. Es existieren einige Möglichkeiten am Kapitalmarkt, dieses Risiko zu verringern – ein Beispiel dafür sind Forward-Darlehen. Ferner besteht die Möglichkeit einer vollständigen (ggf. vorzeitigen) Ablösung des Restkreditbetrages. Allerdings besteht bei vorzeitigen Kreditablösungen außerhalb eines ggf. vereinbarten Rahmens die Gefahr, dass die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung in Anrechnung bringt.

Auch der inverse Fall ist denkbar: So ist es durchaus möglich, Kreditaufstockungen mit dem Kreditinstitut zu vereinbaren, z.B. bei einem Anbauvorhaben oder bei der Erweiterung mit Nebengebäuden wie Carports oder Gartenhütten. Sinnvoll ist hier grundsätzlich immer zunächst die Anfrage bei der bereits finanzierenden Bank, da dann keine aufwändigen Um- oder Zusatzeintragungen im Grundbuch nötig sind.

Fazit

Die richtige Planung einer Immobilienfinanzierung, die detaillierte Analyse der eigenen Situation und die adäquate Optimierung des Kapitalbedarfs erfordern einen hohen Zeitaufwand. Jedoch sollte – egal ob bei Neu- oder Anschlussfinanzierungen – dieser Aufwand auf keinen Fall gescheut werden. Schnell können so nicht nur viele tausend Euro gespart werden, sondern eine generell sichere Basis für das Finanzierungsvorhaben geschaffen werden. Kostenlose und unabhängige Beratung mit dem notwendigen Know-how und einem breiten Marktüberblick kann der Interessent z.B. unter www.immokredit24.com im Internet finden.

Weitere Informationen

» Immobilienkredit
» Immobilienkredite im Vergleich

Kreditklemme wird nicht kommen

Mittwoch, 28. März 2012 08:17

Die in letzter Zeit oft befürchtete Kreditklemme ist derzeit nicht zu beobachten. Auch die immer wieder neuen Meldungen, dass die Banken die Kreditvergabe zu Gunsten einer Stärkung der Aktivpositionen einschränken werden, haben bisher keine real sichtbare Kreditverknappung bewirkt. Vereinzelte Fälle können dabei nicht als Beispiel für die Gesamtpolitik einer ganzen Branche herangezogen werden. So weisen die mittlerweile gesicherten Daten für das erste Halbjahr 2011 eine nach wie vor florierende Kreditvergabeaktivität aus – im ersten Quartal wurde sogar eine Steigerung der Kreditvergabe verzeichnet, erstmals seit 2 Jahren.

In 2011 stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zu 2010 merklich, so dass von einer Überwindung der Krisenjahre 2007 bis 2010 gesprochen werden kann. Die Kreditnachfrage zieht entsprechend nach. Die Ausbreitung der Schuldenkrise auf andere europäische Länder neben Griechenland hätte eine dramatische Wirkung hinsichtlich dieser gerade wieder auflebenden Konjunktur – was sich aber nicht allein auf Vermutungen und Befürchtungen stützen lässt.

Die aufgrund der gestiegenen Refinanzierungskosten für die Banken unschöne Gesamtsituation lässt jedoch eher Kürzungen außerhalb der Kerngeschäftsaktivität vermuten – ein vorsichtigeres Agieren der Banken muss nicht zwangsläufig zu einer Kreditklemme führen. Der wirtschaftliche Konsens von Banken und Unternehmen summiert sich auf ein Beibehalten des Wachstumskurses. Die EZB hat ihren Teil mit den letzten beiden Leitzinssenkungen dazu beigetragen: Die Belebung der Konjunktur ist real, eine Krisenausweitung kann mit geeigneten Mitteln aus Politik und Finanzwirtschaft stark gedämmt werden.