Immobilien – Kosten

Welche Kosten entstehen beim Kauf einer Immobilie?

1.) Kaufpreis
2.) Finanzierungskosten
3.) Kaufnebenkosten

Wie man sieht, sind die Kosten für eine Immobilie recht übersichtlich. Dennoch sollte man alle 3 Kostenarten vollständig einplanen. Die Kaufnebenkosten sind in der Regel bis ca. 9 % in Höhe der Kaufsumme und bestehen aus den folgenden Punkten:

1.) Notargebühren

Die Notargebühren betragen 1,5 % des Kaufpreises und beinhalten zum einen alle relevanten Punkte betreffend des Grundbuchamtes wie die Eintragung ins Grundbuch, Löschung der Grundschulden, Eintragung der Sicherungshypothek, Eintragung der Auflassungsvormerkung, Weitergabe an das Grundbuchamt etc. und zum anderen alle kaufrelevanten Dienstleistungen wie der Kaufvertragsentwurf, die notarielle Beurkundung der Vertragszeichnung, Kontrolle für das zustande kommen aller vertragsrelevanten Vereinbarungen, Benachrichtigung bei Fälligkeit des Kaufpreises und die Einholung sämtlicher behördlichen Genehmigungen.

2.) Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer beträgt z. Z. 3,5% der Kaufsumme. Das Finanzamt wird über den Notar über den Kauf informiert.

3.) Maklergebühren

Sollten Sie das Objekt über einen Makler bezogen haben, wird nach erfolgter Vertragsunterzeichnung eine Maklercourtage fällig, die je nach Bundesland variieren kann. In der Regel beträgt diese zwischen 3,5% und 6,0% vom Kaufpreis inkl. der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer. In den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern kommen Verkäufer und Käufer mit je 3,0% für die Maklergebühren auf.

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