Immobilien – Denkmalschutz Immobilie

Wenn man an eine Denkmalschutzimmobilie denkt, fallen einen Namen wie Brandenburger Tor oder Schloss Charlottenburg ein. Dies sind zwar auch denkmalgeschützte Immobilien, da sie unser kulturelles Erbe sind und wir uns rein geschichtlich mit diesen Kulturdenkmalen identifizieren, doch kann man diese nicht käuflich erwerben. Wir verfügen in Deutschland aber über eine sehr große Anzahl von Wohnimmobilien, die unter Denkmalschutz stehen. Meist zu finden in unseren Altstädten und sehr schön anzusehen. Eine Vielzahl dieser Gebäude findet man z. B. in Leipzig, denn Leipzig hatte das Glück den 2. Weltkrieg ohne großen Bombenhagel überstanden zu haben. Und das Ziel des Denkmalschutzes ist auf jeden Fall die Erhaltung von Kulturdenkmalen. Wobei das kulturelle Erbe dabei im Vordergrund steht, eben die Identifizierung mit der Geschichte durch die Wahrnehmung historischer Zeugnisse. In Deutschland übernimmt das Amt für Denkmalschutz die Klassifizierung des Denkmals, d. h., man prüft ob bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, die für die Deklarierung notwendig sind, denn nicht jede Altbauimmobilie ist auch gleich eine Denkmalimmobilie.

In jedem Fall ist die Denkmalschutzimmobilie aber die attraktivste und profitabelste Investition in eine Immobilie, denn sie bietet enorme Steuervorteile, Sicherheit, Rentabilität sowie Wertsteigerung. Unserem Staat liegt halt viel daran unser kulturelles Erbe zu erhalten und hat deshalb der Denkmalschutzimmobilie einen besonderen Stellenwert eingeräumt. Denn wer Wohnraum für Dritte in einem Denkmalschutzobjekt schafft, kann neben der allgemeinen Abschreibung innerhalb von zwölf Jahren auch die Sanierungskosten komplett abschreiben, d. h. zu 100 %, und je höher der Sanierungskostenanteil ist, desto höher sind auch die anzusetzenden Werbungskosten. Die Abschreibungen erfolgen nach § 7i Einkommenssteuergesetz. In den ersten 12 Jahren wird der Kaufpreis etwa zu 70 - 80 % abgeschrieben. Dadurch entsteht Vermögensbildung mit höchstmöglichem Ertrag bei minimalem Eigenkapitaleinsatz. Welche andere Kapitalanlage gibt das her?

Hinzu kommt noch das Denkmalschutzimmobilien den weiteren Vorteil haben, da sie meist optimal gelegen sind und sich durch hohe große Räume, verzierten Stuck, feinstem Parkett und ein Wohnambiente Alter Zeiten leicht von allen anderen Immobilien abheben. Denn dort, wo sich die Baukunst vergangener Zeiten mit modernster Technik trifft und eine gelungene Symbiose eingeht, entsteht ein Lebens- und Wohnambiente von ganz besonderem Reiz. Die meisten Menschen zieht es in größere Wohnungen mit hohen Decken und sind daher auch bereit höhere Mieten in Kauf zu nehmen. Wenn all die genannten Merkmale zutreffen, kann man in der Regel nachhaltige Wertsteigerungen verbuchen.

Wer sich – als Eigennutzer oder Kapitalanleger – für den Kauf einer sanierten Immobilie mit Denkmalschutz entscheidet, trifft grundsätzlich eine gute Wahl: Nach wie vor gehört Immobilienbesitz zu den tragenden Säulen einer verantwortungsbewussten Altersvorsorge, die sich durch optimaler Sicherheit auszeichnet. Wie bei allen anderen Immobilieninvestitionen ist die sorgfältige Auswahl der Lage entscheidend, denn die Lage ist maßgeblich für Wohn- und Lebensqualität – und vor allem für die zu erwartende Rendite der Investition. Wer auf die steuerlichen Aspekte großen Wert legen, sollte seine Wahl in der denkmalgeschützten Immobilie treffen, denn es gibt keine andere Immobilienart, die derart gefördert wird.

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